Schlagwort: Treffpunkt

  • Maaglive ein grünes Herz für Zürich West

    Maaglive ein grünes Herz für Zürich West

    Im Herzen von Maaglive, auf dem ehemaligen Maag Areal, entsteht voraussichtlich bis Ende 2028 ein vielfältiges Zentrum. Bestehend aus dem historischen Gebäude K, einem modernen Wohnturm, einem Kulturpavillon und lebendigen geöffneten grünen Aussenraum, wird hier ein neues Quartiersleben geschaffen.

    Maaglive setzt mit seinem Fokus auf die Quartierbelebung und neue Standards in der Stadtentwicklung. Das bestehende Gebäude K ist und bleibt einen Treffpunkt mit Gastronomie- und Kulturangebot, Co-Working-Bereichen, während der Kulturpavillon Raum für Kunst und Begegnungen bietet. Der Wohnturm ergänzt das Angebot um Wohn-, Arbeits- und Gastronomieflächen.

    Die Infrastruktur auf dem Quartierplatz ist auf die Bedürfnisse der Bewohner, Besucher und Kinder abgestimmt und sorgt für fröhliches Treiben. Hier sollen auch Veranstaltungen stattfinden, die Bewohner und Besucher gleichermassen anziehen. Der Quartierplatz ist somit ein lebendiger Treffpunkt für die Gemeinschaft. Dieser grüne und verkehrsfreie öffentliche Bereich lädt dazu ein, sich niederzulassen, sich zu treffen und zu spielen, umgeben von heimischen Bäumen. Er verbindet das Quartier mit dem umliegenden Netz aus Fuss- und Radwegen und dient als natürliche Erweiterung des städtischen Lebensraums und leistet einen Beitrag zur Hitzeminderung in der Umgebung.

    Maaglive verbindet Nachhaltigkeit mit städtischem Leben. Durch flexible Bauweise und den Einsatz von erneuerbaren Energiequellen erfüllen die neuen Gebäude höchste Energiestandards. Die Verwendung von Holzhybridbauweisen im Wohngebäude betont das Engagement für eine umweltfreundliche Gestaltung und positioniert Maaglive als Vorreiter in der nachhaltigen Stadtentwicklung.

  • Lymhof: Vielseitiger lebendiger Quartierteil in Schlieren geplant

    Lymhof: Vielseitiger lebendiger Quartierteil in Schlieren geplant

    Der Quartierteil Lymhof amRietpark wird beim Bahnhof Schlieren entstehen, da wo heute das Sportcenter Vitis steht. Der Name erinnert an die Vergangenheit des einstigen Fabrikareals, wo im 20. Jahrhundert in der sogenannten «Lymi» der Geistlich-Leim und Dünger produziert wurden. Auf dem Areal des Lymhofs selbst wurde damals Ackerbau betrieben.

    Mit seiner Lage bei der Bahnhofsunterführung Schlieren West, die unter der Wiesenstrasse hindurch verlängert wird, gelangt man vom Bahnhof oder aus dem Schlieremer Zentrum jenseits der Gleise durch die Lymhof-Gasse direkt ins Quartier amRietpark. Der Lymhof soll ein buntes, belebtes Stück Quartier werden, wo sich Pendlerinnen und Pendler am Morgen auf dem Weg zum Zug noch rasch Kaffee und Gipfeli holen und sich abends auf der Terrasse zum Apéro treffen.

    Damit diese Vision auch in der Realität funktioniert, entwickelt Geistlich Immobilia die Nutzungen für die Spezialbauten Gasthaus und Halle sowie die Erdgeschosse gezielt in Zusammenarbeit mit Fachleuten und in einem partizipativen Prozess – durch Gespräche und im Austausch mit interessierten Anwohnenden und potenziellen künftigen Nutzerinnen und Nutzern.

    Das Projekt umfasst rund 350 Wohnungen für eine bunt durchmischte Bewohnerschaft von der Studentin bis zum Senior, ein Gasthaus mit Hotelzimmern und Bistro, ein Hallengebäude, kleine Gewerbeflächen sowie Ateliers, in denen sowohl gewohnt als auch gearbeitet werden kann.

    Im Hallengebäude ist die weltweit erste vertikale Farm geplant, die in ein Wohnquartier integriert wird. Arealeigentümerin Geistlich Immobilia hat mit dem Startup-Unternehmen Yasai im Oktober 2022 eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. In der rund acht Meter hohen Halle sollen ab 2026 Kräuter, Blattsalate und vieles mehr ressourcenschonend und pestizidfrei angebaut und auch direkt vor Ort verkauft werden. Das Urban-Farming-Unternehmen betreibt heute schon eine Pilotfarm in Niederhasli.

    Nachhaltigkeit prägt das Projekt in der Planung, im Bau und im Betrieb. Im Lymhof sind rund 900 Veloparkplätze, ein Angebot für Car- und E-Bike-Sharing sowie Aufladestationen für Elektrofahrzeuge geplant. Geheizt wird mit Erdwärme, Solarpanels produzieren Strom und begrünte Dächer und Aussenräume fördern die Biodiversität. Ein Grossteil der Gebäude wird aus Holz gebaut und im Innenausbau wird auf umweltfreundliche Materialien geachtet.

    Für die Projektierung wurde ein Studienauftrag organisiert. Im Sommer 2020 entschied sich die interdisziplinäre Jury, in der auch die Stadt Schlieren vertreten war, für das Projekt des Zürcher Büros Clou Architekten und der Landschaftsarchitektinnen von Atelier Oriri. «Uns überzeugte die Vielfalt und Verspieltheit des Projekts mit den verschiedenen Gebäudeteilen, die miteinander verbunden sind, aber gestalterisch und von den Nutzungen her doch eigenständige Charaktere ermöglichen», erläutert Martin Geistlich, Geschäftsführer der Grundeigentümerin Geistlich Immobilia.

    Die verschieden hohen Gebäudeteile gruppieren sich um zwei grosse begrünte Innenhöfe. Ihre Fassaden sind mit keramischen Platten in unterschiedlichen Farbtönen und Betonelementen verkleidet. Die Aussenraumgestaltung schafft vielfältige Begegnungsorte und begrünte Flächen mit grossen Bäumen und einheimischen Pflanzenarten, die die Höfe kühlen und Lebensraum für Kleintiere schaffen sollen.

    Der Lymhof soll ab 2024 gebaut werden und ab 2026 bezugsbereit sein.

    Die verschieden hohen Gebäudeteile gruppieren sich um zwei grosse begrünte Innenhöfe.