Schlagwort: Treibhausgasemission

  • Pionierarbeit im ESG-Datenmanagement für die Immobilienbranche

    Pionierarbeit im ESG-Datenmanagement für die Immobilienbranche

    Angesichts des hohen Beitrags der Immobilienbranche zu den globalen Treibhausgasemissionen ist es dringend erforderlich, effiziente Lösungen zur Reduzierung dieser Emissionen zu finden. Wincasa hat sich dieser Aufgabe angenommen und unterstützt seine Klienten aktiv auf dem Weg zu Netto-Null Emissionen. Dabei stösst man auf die Komplexität der Datenerfassung und -verwaltung im Bereich der Nachhaltigkeit, insbesondere angesichts der diversen Datenquellen und der Anforderungen an die Datenqualität.

    Die ESG-Datenmanagement-Plattform
    Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat Wincasa in Kooperation mit Novalytica eine ESG-Datenmanagement-Plattform entwickelt. Diese Plattform ermöglicht die Integration verschiedenster Datenquellen und die Auswertung gemäss internationalen Reporting-Standards. Ein wesentliches Merkmal der Plattform ist die Kombination aus künstlicher und menschlicher Intelligenz zur automatisierten Prüfung der Datenqualität.

    Innovative Werkzeuge auf der Plattform
    Ein Schlüsselelement der Plattform ist der Zirkularitätsindex, ein Werkzeug zur Bewertung der Wiederverwendbarkeit von Materialien in Gebäuden. Dieses Tool ermöglicht es, den Umweltschutz und die Wirtschaftlichkeit von Bauprojekten Hand in Hand zu bewerten. Darüber hinaus erleichtert der Einsatz von Materialpässen in der Bauplanung die Identifizierung von nachhaltigen und kosteneffizienten Bauvarianten, indem sie eine detaillierte Übersicht über Baustoffe und ihre Eigenschaften bieten.

    Zukunftsperspektiven und Impact
    Durch die Einführung dieser Plattform leistet das Unternehmen einen bedeutenden Beitrag zur Förderung umweltbewussten und ressourcenschonenden Bauens in der Immobilienbranche. Die Plattform stellt nicht nur ein Instrument zur Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards dar, sondern ebnet auch den Weg für zukunftsorientierte, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Bauweisen.

  • Netto-Null: der Weg zu klimaneutralen Immobilien

    Netto-Null: der Weg zu klimaneutralen Immobilien

    Die Immobilienbranche ist gefordert, die Treibhausgasemissionen rasch und stark zu reduzieren. Eine Annäherung an das Netto-Null-Ziel ist heute bereits möglich, indem verschiedene Ansätze und Massnahmen kombiniert werden. Ein neues Whitepaper zeigt Handlungsfelder für Planende und Bauherrschaften auf.

    Für ungefähr 40% der globalen THG-Emissionen ist der Gebäudebereich verantwortlich. Entsprechend gross ist das Reduktionspotenzial – und damit auch die Verantwortung, die den Akteuren der Branche zukommt. Um das Bewusstsein für die Dringlichkeit einer raschen Reduktion der THG-Emissionen zu fördern, muss bekannt sein, wo und wann ein Gebäude über seinen ganzen Lebenszyklus THG emittiert und wie sich diese reduzieren lassen.

    Wie klimaverträglich ein Bauprojekt ist, lässt sich mit dem architektonischen Konzept beeinflussen. Einen Beitrag zur Emissionsreduktion leisten unter anderem eine optimierte Geometrie, eine materialeffiziente Gebäudestruktur oder auch kompakte Baukörper mit einer schlanken Tragstruktur.

    Komplett emissionsfrei sind heute die wenigsten Baumaterialien, aber viele sind zumindest emissionsarm. Dazu gehören unter anderem Baustoffe biogener Herkunft wie Holz, Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen wie Stroh oder Zellulose sowie klimaoptimierte Betonarten. Da Beton rund 8% der globalen THG-Emissionen verursacht, liegt dort ein besonders grosser Hebel.

    Nach wie vor werden viele Immobilien hierzulande mit fossilen Energieträgern wie Öl oder Gas beheizt. Geeignete Alternativen für eine emissionsarme Wärmeversorgung sind Wärmepumpen, thermische Netze oder Holzheizungen. Wichtig ist zudem, dass Dach- und Fassadenflächen für die Photovoltaik genutzt werden.

    Erfolgreiche Beispielprojekte
    Dass das Bauen nach Netto-Null nicht nur auf dem Papier funktioniert, sondern sich auch in der Praxis umsetzen lässt, belegen verschiedene Beispiele. Beim Hobelwerk-Areal in Winterthur etwa stehen etwa Massnahmen wie dem Ersatz von Beton durch Holzkonstruktionen oder das Wiederverwenden von Bauteilen im Fokus. Ähnliche Methoden sind auch beim Projekt Greencity Baufeld B6 (Vergé) in Zürich vorgesehen. Nebst der Wahl emissionsarmer Materialien trägt auch die erneuerbare Energieversorgung durch ewz zu einer Annäherung ans Netto-Null-Ziel bei. Ein drittes Beispiel ist der neue Hauptsitz von Sonova Communications in Murten. Das Gebäude kommt dank hochwertiger Dämmung und einer grossen thermischen Speichermasse ohne aktive Heizung und Kühlung aus ist damit im Betrieb CO2-neutral.

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