Schlagwort: Turgi

  • Grundlagenbericht zur Fusion von Baden und Turgi liegt vor

    Grundlagenbericht zur Fusion von Baden und Turgi liegt vor

    Der von sieben Arbeitsgruppen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Baden und Turgi erarbeitete Grundlagen- und Finanzbericht zu Chancen und Risiken einer Gemeindefusion liegt jetzt öffentlich vor. Er kann laut Medienmitteilung der Stadt Baden ab sofort auf der Projektseite im Internet unter Berichte öffentlich eingesehen werden.

    Die sieben Arbeitsgruppen aus Baden und Turgi untersuchten laut der Medienmitteilung Themen wie Behörden, Verwaltung, Raumplanung, Schulwesen, Ortsbürgergemeinde, Forst, Werke, Feuerwehr. Ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungsunternehmen analysierte die finanzielle Ausgangslage und die Perspektiven beim Zusammenschluss.

    Neben der Publikation auf der Projektseite sind mehrere Informationsanlässe geplant. So diskutieren am 7. April in einer Live-Übertragung die beiden Ammänner Markus Schneider und Adrian Schoop und die beiden Frauen Vizeammann Regula Dell’Anno-Doppler und Astrid Barben die in der ersten Projektphase gewonnenen Erkenntnisse. Die Projektverantwortlichen sind nach der Grundlagenarbeit zum Schluss gekommen, dass die Chancen einer Fusion überwiegen.

    Am 6. Mai, einem Donnerstag, und am 22. Mai, einem Samstag, stehen am Badener Schlossbergplatz Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgruppen an Marktständen zu Gesprächen zur Verfügung. Am 7. Mai wird der Informationsstand in der Bahnhofstrasse in Turgi aufgebaut.

    Am 13. Juni 2021 stimmen die Bürgerinnen und Bürger beider Gemeinden darüber ab, ob sie dem Stadtrat Baden und dem Gemeinderat Turgi den Auftrag erteilen wollen, in einer zweiten Projektphase einen Fusionsvertrag auszuarbeiten. Bei einem Ja in beiden Gemeinden käme der Fusionsvertrag laut der Medienmitteilung im Herbst 2022 vor den Einwohnerrat und die Gemeindeversammlung. Im März 2023 fände die zweite Volksabstimmung statt. Vollzogen würde die Fusion auf den 1. Januar 2024.

    Bei einem Nein am 13. Juni 2021 in nur einer der Gemeinden würde das Projekt beendet.

  • Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Die Limmatkraftwerke AG will mit der Vermietung von 7000 Quadratmetern Fläche für Büros, Ateliers, Produktion oder Lager im mittleren und westlichen Gebäudeteil aus der denkmalgeschützten alten Baumwollspinnerei im Zentrum von Turgi einen modernen Gewerbekomplex machen. Ab dem 1. April sind die Räumlichkeiten zu mieten. In einer Medienmitteilung der Eigentümerin Limmatkraftwerke AG, einer Tochter der Regionalwerke AG Baden, heisst es, die Mieter und Mieterinnen könnten die Räume nach ihren Bedürfnissen gestalten und ausbauen, soweit dies bauseits möglich ist.

    „Wir wünschen uns, dass in der Spinnerei Turgi ein lebendiger und inspirierender Mix aus verschiedenen Gewerbe- und Industriebereichen entsteht“, wird Verwaltungsratspräsident Martin Schoop zitiert, der selber in Turgi lebt. Den Charakter eines modernen Wirtschaftszentrums in Turgi will er durch Abtretung eines Teils der Einnahmen für die Förderung von Turgi fördern. Schoop: „Mit einem Teil des Mietzinses wird ein Fonds gespeist, der diesen Gemeinschaftssinn fördern soll.“

    Die Spinnerei, die 1826 erbaut wurde und bis 1858 der grösste Spinnereibetrieb der Schweiz war, liegt im Zentrum von Turgi und ist gut erschlossen. Es stehen laut der Mitteilung genügend Parkplätze zur Verfügung und die Spinnerei liegt in Gehdistanz zum Bahnhof Turgi.

    Bei der Neugestaltung wird auch auf Nachhaltigkeit geachtet. so sollen zwei Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden. Das Gebäude soll mit Fernwärme aus der KVA Turgi versorgt werden und zukünftig wieder Strom aus dem benachbarten Wasserkraftwerk der Limmatkraftwerke AG beziehen.

    Die Limmatkraftwerke AG sehen den Kauf als strategischen Entscheid. Schoop: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Dank dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Denn als Eigentümerin könne man die Nutzung des Gebäudes optimal auf den Kraftwerksbetrieb abstimmen.

  • Alte Baumwollspinnerei in Turgi wird Bürokomplex

    Alte Baumwollspinnerei in Turgi wird Bürokomplex

    Aus der alten Baumwollspinnerei in Turgi soll ein Komplex mit Büroräumen und Gewerbeflächen entstehen. Das hat die Limmatkraftwerke AG entschieden, die neben dem grossen Gebäude ihr Wasserkraftwerk betreibt. Die Tochter der Regionalwerke AG Baden hat das Gebäude Mitte 2020 erworben. Laut Mitteilung auf LinkedIn werden auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern per 1. April oder nach Vereinbarung Büros, Ateliers und Gewerbeflächen vermietet. Die André Roth AG in Baden ist für die Vermarktung der Flächen zuständig.

    Die ehemalige Baumwollspinnerei in Turgi wurde zwischen 1826 und 1879 als Fabrikanlage erstellt. In der Baumwollspinnerei der Gebrüder Bebié arbeiteten zwischen 400 und 600 Menschen, heisst es in einem Artikel der „Aargauer Zeitung“ zum Kauf des von der kantonalen Denkmalpflege als „das grossmassstäblichste Gebäude seiner Baugattung im Kanton Aargau“ bezeichneten lang gestreckten Giebeldachbaus im Juli 2020. Die Limmatkraftwerke AG betreibt das Kraftwerk in Turgi, das die über 190 Jahre alte Baumwollspinnerei mit Strom versorgt hat.

    Martin Schoop, Verwaltungsratspräsident der Limmatkraftwerke, wurde damals zu den Gründen für den Kauf zitiert: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Mit dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Durch den Erwerb der Spinnerei könne die künftige Nutzung so gesteuert werden, dass ein Ausbau möglich sei.