Schlagwort: Übernahme

  • Übernahme stärkt Position im europäischen Energiemarkt

    Übernahme stärkt Position im europäischen Energiemarkt

    Die BKW hat in einer Mitteilung die Übernahme des französischen Energieunternehmen Volterres SAS bekanntgegeben. Volterres SAS betreibt ein Netzwerk von über 100 Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen und ermöglicht die Rückverfolgung von Stromflüssen in Echtzeit. Volterres liefert jährlich mehr als 2 Terawattstunden Strom an Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.

    Die Übernahme fügt sich nahtlos in die bestehende Frankreich-Strategie der BKW ein. Bereits zuvor hatte das Unternehmen seine Aktivitäten im Land ausgebaut, unter anderem durch einen Vertrag zur Optimierung von 200 Megawatt Batteriekapazität. Zudem vermarktet die BKW in Frankreich zahlreiche Wind-, Solar- und Batterieprojekte Dritter und bewirtschaftet eine erneuerbare Jahresproduktion von über 1 Terawatt. Mit Volterres deckt die BKW nun die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette ab. 

    Strategisch ist die Übernahme ein wichtiger Schritt innerhalb der Solutions 2030, so die Mitteilung. Mit dieser Ausrichtung konzentriert sich die BKW auf die Geschäftsfelder Energy Solutions, Power Grid sowie Infrastructure & Buildings und positioniert sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energiewende. Ziel ist es, bis 2030 ein EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) von über 1 Milliarde Franken zu erreichen. Frankreich spiele dabei eine Schlüsselrolle.

    „Frankreich ist ein strategisch wichtiger Markt für uns. Mit der Integration von Volterres stärken wir unsere Stellung nicht nur dort, sondern im gesamten europäischen Markt und entwickeln unser Portfolio an flexiblen Energielösungen weiter“, wird Stefan Sewckow zitiert, Executive Vice President Energy Markets.

    Die BKW mit Sitz in Bern ist ein international tätiges Energie- und Infrastrukturunternehmen. Ihr Leistungsspektrum reicht von Engineering und Beratung über Gebäudetechnik bis hin zum Bau und Betrieb von Energie- und Versorgungsnetzen. 

  • Strategische Expansion auf dem europäischen Türenmarkt

    Strategische Expansion auf dem europäischen Türenmarkt

    Die Arbonia AG verstärkt ihre Marktposition in Europa. Das auf Innentüren aus Holz, Glas und Metall spezialisierte Unternehmen aus Arbon hat mit Wirkung zum 15. Oktober den portugiesischen Türenhersteller Cicomol übernommen, informiert Arbonia in einer Mitteilung. Bereits am 9. Oktober hat Arbonia zudem die Übernahme der deutschen Spezialisten für Metall-Sonderzargen von Rüthener Zargenbau GmbH & CoKG abgeschlossen. Beide Unternehmen hatten im vergangenen Jahr zusammen einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro erwirtschaftet.

    Arbonia erwartet von der Übernahme der laut Mitteilung in Portugal marktführenden Cicomol SA eine stärkere Präsenz im Fachhandel Portugals sowie Vertriebssynergien in Spanien, Portugal und Frankreich. Die Akquisition von Rüthener Zargenbau wiederum soll eine Lücke im Portfolio von Arbonia schliessen. Das international tägige Unternehmen hat seine Metallzargen bisher weitgehend extern zugekauft. Beide Übernahmen werden sich laut Arbonia zudem als margenstärkend und wertsteigernd erweisen.

    Die Transaktionen schliessen die Übernahme der rund 130 Mitarbeitenden von Cicomol und der knapp 40 Mitarbeitenden von Rüthener Zargenbau ein. Auch das Management der beiden Firmen bleibt unverändert.

  • Übernahme stärkt Position im Mörtelmarkt

    Übernahme stärkt Position im Mörtelmarkt

    Die Sika-Gruppe hat die Marlon Tørmørtel A/S (Marlon) aus Brædstrup übernommen. Das auf die Herstellung von Mörtel spezialisierte Familienunternehmen verfügt über ein hochautomatisiertes Werk und zwei Warenlager, informiert die weltweit aktive Gruppe für Spezialitätenchemie aus Baar in einer Mitteilung. Zum Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    Der Kundenstamm von Marlon setzt sich hauptsächlich aus Bauunternehmen, Herstellern von Betonelementen und spezialisierten Verarbeitern zusammen. Zudem beliefert der Mörtelhersteller den Baustoffhandel. Sika plant, die Übernahme für einen Ausbau der eigenen Präsenz im Mörtelmarkt zu nutzen. Zudem will die Gruppe die Produktionskapazitäten in Brædstrup erhöhen und die dortige Produktpalette erweitern.

    „Mit unseren kombinierten Geschäftsaktivitäten und den erweiterten Produktionskapazitäten verfügen wir über eine ausgezeichnete Basis, um das Wachstum in Dänemark und der gesamten skandinavischen Region weiter zu beschleunigen“, wird Christoph Ganz, Regional Manager EMEA bei Sika, in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition stärkt unsere Präsenz im bedeutenden Mörtelsegment und bietet uns die Möglichkeit, neue und bestehende Kunden noch gezielter mit umfassenden Komplettlösungen zu versorgen.“

  • Zusammenschluss stärkt Baustoffprüfung und Messtechnik

    Zusammenschluss stärkt Baustoffprüfung und Messtechnik

    Die TransGeo AG wird ihre Baustoffprüfungen künftig unter dem Dach der TIC Holding Schweiz AG durchführen. Das Unternehmen aus Muri bei Bern ist mit Rückwirkung zum 1. Januar von der Unternehmensgruppe aus Baar übernommen worden, informiert die TIC Holding Schweiz AG in einer Mitteilung. Die in Baar ansässige Gruppe wird von der Winterberg Advisory GmbH verwaltet.

    „Mit TransGeo haben wir eine perfekte Ergänzung für die TIC Holding Schweiz AG im Bereich der Baustoffprüfung gefunden“, wird Fabian Kröher in der Mitteilung zitiert. Der Verwaltungsratspräsident der TIC Holding Schweiz und Partner bei Winterberg wird im Zuge der Transaktion auch das Präsidium des Verwaltungsrats von TransGeo übernehmen. Der Neuerwerb habe „eine exzellente Reputation und wird nicht nur für die akkreditierten Prüfungen, sondern darüber hinaus auch für kompetente Beratung bei geologischen Problemstellungen geschätzt und verfügt über sehr starke Kundenbeziehungen“, so Kröher.

    Winterberg will das Geschäft mit akkreditierten Prüf- und Kalibrierleistungen für Bau und Infrastruktur sowie Messtechnik und Werkstoffprüfung weiter ausbauen. Dazu führe das Unternehmen bereits Übernahmeverhandlungen mit weiteren Unternehmen, heisst es in der Mitteilung. Die neu übernommene TransGeo AG soll ihre Aktivitäten auch unter dem Dach der TIC Holding Schweiz AG als eigenständige Gesellschaft weiterführen. Für Kundschaft und Partnerfirmen ergeben sich durch den Wechsel keine Veränderungen. 

  • Kooperation für mehr Solarstrom in Zürich und Ostschweiz

    Kooperation für mehr Solarstrom in Zürich und Ostschweiz

    Die Basler Energieversorgerin IWB hat den in Winterthur ansässigen Solarspezialisten Senero AG übernommen. Wie es in einer Mitteilung heisst, will IWB damit ihre Position auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien ausbauen. Die Position von Senero wird demnach mit dem Zugang zu Struktur, Grösse und dem integrierten Lösungsangebot von IWB deutlich erweitert.

    In der Kooperation will IWB in die eigene und den Ausbau der dezentralen Solarstromproduktion investieren und damit einen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Energiewende leisten, heisst es in der Mitteilung. Bis 2030 will das Unternehmen 150 bis 200 Megawatt Photovoltaikleistung (Megawatt peak/MWp) auf Dächern und Fassaden bei Privat- und Geschäftskunden installieren. Derzeit sind bereits 55 MWp installiert. Des Weiteren bietet IWB seinen Kunden umfangreiche Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) an. Kundinnen und Kunden werden bei Gründung, Betrieb und Verwaltung von ZEV unterstützt.

    Senero bringt in die neue Partnerschaft die Expertise in der Installation von Photovoltaikanlagen (PV), Batterien und Ladestationen für Elektroautos ein. Jährlich installiert das Unternehmen 120 Photovoltaikanlagen.

    «Zusammen mit unseren Solarfirmen Planeco und Kunz Solartech kann IWB dank Senero in der gesamten Deutschschweiz Solaranlagen bei Firmen und Privatkunden realisieren. Vor allem im Raum Zürich und in der Ostschweiz können wir nun unsere Vertriebsaktivitäten verstärken», wird Markus Balmer, Leiter Vertrieb von IWB, in der Mitteilung zitiert. «Wir rechnen mit weiterhin starkem Wachstum in der Solarbranche, auch wenn das gegenwärtige Marktumfeld schwieriger geworden ist. Es gibt noch viel zu viele Dächer ohne PV, und die gesetzlichen Rahmenbedingungen für PV-Anlagen haben sich mit der neuen Energiegesetzgebung verbessert.»

    Fabian Krämer, Co-Geschäftsführer von Senero, sieht in der Übernahme durch IWB Sicherheit und eine langfristige Perspektive. «IWB ist ein grosser und etablierter Partner, der unseren Mitarbeitenden eine sichere Zukunftsperspektive bietet. Gemeinsam mit IWB können wir unsere Erfolgsgeschichte im Solarmarkt fortsetzen und viele weitere Anlagen für unsere Kunden realisieren», wird Krämer zitiert.

  • Übernahme stärkt Marktposition für Gebäudeinstallationen

    Übernahme stärkt Marktposition für Gebäudeinstallationen

    Die Debrunner Koenig Gruppe übernimmt die Simfloc AG. Die Akquisition des auf Brandschutz, Ausflockungen und Isolation spezialisierten Unternehmens aus Frauenkappelen soll die Grosshandelsgruppe für Bau, Industrie und Gewerbe zur Position der schweizweit ersten Gesamtanbieterin für Gebäudeinstallationen verhelfen, schreibt Debrunner Koenig in einer Mitteilung zur Übernahme. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    «Die Debrunner Koenig Gruppe strebt nach Innovationen, wodurch stetige Weiterentwicklung bei der Vorfabrikation gesichert ist», wird Simon Engler, Geschäftsführer der Simfloc AG, in der Mitteilung zitiert. «Die Übernahme bedeutet neue Chancen für uns am Markt.» Engler soll die Simfloc AG auch unter dem Dach der Debrunner Koenig Gruppe weiter leiten. Für Kunden und Geschäftspartner ändere sich durch die Übernahme nichts, heisst es in der Mitteilung. Auch der Firmenname und das Erscheinungsbild bleiben unverändert.

  • Übernahme in Nordamerika stärkt Portfolio für Betonfertigteile

    Übernahme in Nordamerika stärkt Portfolio für Betonfertigteile

    Holcim hat die kanadische Langley Concrete Group Inc. übernommen. Jaime Hill, Leiter der Region Nordamerika bei Holcim, bezeichnet diesen strategischen Schritt in einer Mitteilung seines Unternehmens als «eine natürliche Erweiterung unserer Wachstumsstrategie». Diese kombiniere die technischen Kompetenzen der Langley Concrete Group bei Betonfertigteilen mit den eigenen Aktivitäten. Zudem erhöhe das vergrösserte Portfolio auch die Reichweite von Holcim.

    Die Übernahme umfasst den Angaben zufolge zwei hochmoderne Produktionsstätten in der Provinz British Columbia, die sich in den Städten Chilliwack und Duncan befinden. Von dort aus wird die Region mit Trocken- und Nassbetonprodukten für ober- und unterirdische Infrastrukturanwendungen beliefert, darunter Schächte, Rohre, Kästen und andere Komponenten für kommunale, gewerbliche und industrielle Anwendungen.

    Der Präsident von Langley Concrete, Mark Omelaniec, äussert sich stolz auf das, was seine Familie in 75 Jahren aufgebaut hat. Die Familie sei «überzeugt, dass Holcim der richtige Partner ist, um es weiterzuführen, da die Wachstumschancen in British Columbia weiter bestehen. Dieser Übergang bietet unserem Team und unserer Kundschaft langfristige Chancen.»

  • Fusion im Holzbau sichert Arbeitsplätze und Expertise

    Fusion im Holzbau sichert Arbeitsplätze und Expertise

    Das in der St.GallenBodenseeArea ansässige Holzbauunternehmen Blumer Lehmann kündigt die Übernahme von Hächler Holzbau an, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Ab 1. April 2025 sollen Hächler-Kunden vom Firmensitz in Gossau aus betreut werden. Alle bestehenden und neuen Aufträge werden in den bisherigen Werkstätten bearbeitet. Diese verbleiben weiterhin am Standort in Neuenhof.

    Durch die Übernahme soll die «erstklassige Holzbaukompetenz» beider Unternehmen «zu einer beeindruckend vielfältigen Leistungspalette für nachhaltige Holzbaulösungen» gebündelt werden, heisst es. Im Vordergrund stehen klassische Holzbaukonstruktionen und vorfabrizierte Bauprojekte aus Holz.

    Mit dem Schritt sei zudem eine erfolgreiche Nachfolgelösung für die Holzbausparte von Hächler gefunden worden, informiert die Hächler-Gruppe aus Wettingen in einer eigenen Mitteilung. Gemeinsam mit Geschäftsführer Günter Ebner sei schon länger an einer Lösung für seine Nachfolge gearbeitet worden. «Im Vordergrund standen die sichere Zukunft unserer Mitarbeitenden und der Erhalt unserer langjährigen Kundenbeziehungen.»

    Blumer Lehmann ist eigenen Angaben zufolge spezialisiert auf Lösungen für die Holzindustrie sowie im Holz- und Silobau. 500 Mitarbeitende erbringen an vier Standorten Handwerksleistungen für unterschiedlichste Kundenprojekte weltweit.

    Die Hächler Holzbau realisiert «kleine Arbeiten und komplexe Bauvorhaben» mit dem Werkstoff Holz. Wie das Unternehmen mitteilt, werden alle Mitarbeitenden übernommen. Auch die Berufsausbildung werde fortgeführt.

  • Facility-Management-Unternehmen geht in neue Hände über

    Facility-Management-Unternehmen geht in neue Hände über

    Die in der St.GallenBodenseeArea ansässige Hälg Group übernimmt laut einer Mitteilung die auf Facility Management spezialisierte Löwen Bau- und Betriebs AG aus Luzern. Zu den bisherigen Kunden des Luzerner Unternehmens zählen fünf Einkaufszentren, mehrere Parkhäuser sowie 100 Wohnungen. Zum Portfolio gehören ferner Restaurants und Fitnesszentren.

    Das Unternehmen wird im ersten halben Jahr weiterhin unter seinem Namen agieren. Zum 1. Juli 2025 wird es in die Hälg Facility Management AG integriert und der bisherige Firmenname aufgegeben. Der bisherige Geschäftsführer von Löwen Bau, Markus Belser, wird das Unternehmen weiter führen. Des Weiteren werden alle Mitarbeitenden weiterbeschäftigt.

    «Ich freue mich, mein Unternehmen in die Hände eines erfolgreichen Familienunternehmens zu legen. Mit der Hälg Facility Management AG als Teil der Hälg Group teilen wir gemeinsame Werte und eine langfristige strategische Ausrichtung. Dies bietet unseren Mitarbeitenden eine gesicherte Zukunft und schafft die Basis für eine positive Weiterentwicklung», wird Markus Belser in der Mitteilung zitiert. Die Hälg Gruppe zeigt sich überzeugt, mit der Übernahme ihre Marktposition in der Zentralschweiz zu stärken.

  • Übernahme sichert Arbeitsplätze und Aufträge in Freiburg

    Übernahme sichert Arbeitsplätze und Aufträge in Freiburg

    Burkhalter springt bei der in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Etablissements Techniques Fragnière SA mit Sitz in Bulle in die Bresche. Der Zürcher Spezialist für Gebäudetechnik wird Geschäfte und Mitarbeitende an den Standorten von ETF in Bulle und Givisiez übernehmen, informiert Burkhalter in einer Mitteilung. Konkret werden 117 Mitarbeitende, darunter 32 Lernende, zu den für sie bei ETF geltenden Bedingungen übernommen. Mit ihnen will Burkhalter einen Grossteil der Aufträge von ETF der beiden Freiburger Standorte durchführen.

    Für die Übernahme hat Burkhalter die beiden Gesellschaften Bul Elec SA und Fri Elec SA gegründet. Sie sollen die Präsenz des Gebäudetechnikers im Kanton Freiburg verstärken. Darüber hinaus sei Burkhalter „nun in der Lage, ihren Kundinnen und Kunden im Kanton Freiburg das gesamte Portfolio an Elektrotechnikdienstleistungen anzubieten“, heisst es in der Mitteilung. Die Leitung der neuen Gesellschaften werden Laurent Murith und Frédéric Bourguet übernehmen. Beide waren zuvor an den jeweiligen Standorten von ETF als Niederlassungsleiter tätig.

  • Erweiterung der Büro Schoch im Raum Zürich

    Erweiterung der Büro Schoch im Raum Zürich

    Die Büro Schoch Werkhaus AG hat Anfang Oktober Mohn Bürokultur übernommen. Das auf Büroeinrichtung spezialisierte Zürcher Unternehmen wird künftig als Zweistelle der Büro Schoch Werkhaus AG in Winterthur agieren. Die Übernahme erfolgt im Rahmen der Wachstumsstrategie der Firma für den Wirtschaftsraum Zürich, informiert die Spezialistin für Arbeitswelten in einer entsprechenden Mitteilung. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    Die Marke Mohn Bürokultur soll auch unter dem Dach der Büro Schoch Werkhaus AG erhalten bleiben. Auch die Geschäftsführung werde weiterhin in den Händen von Markus Mohn liegen, heisst es in der Mitteilung. Der Zusammenschluss wird das Angebot der Büro Schoch Werkhaus AG bei der Gestaltung von Arbeitswelten vergrössern.

  • Stärkung der Präsenz in der Bauindustrie durch Akquisition in Slowenien

    Stärkung der Präsenz in der Bauindustrie durch Akquisition in Slowenien

    SFS hat mit Wirkung zum 1. Oktober den Vertriebspartner in der Bauindustrie EPRO D.O.O. aus Ljubljana übernommen, informiert der weltweit aktive Hersteller von Werkzeugen, Präzisionskomponenten, Baugruppen und Befestigungssystemen aus der St.GallenBodenseeArea in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht. EPRO vertreibt Verbindungselemente, Befestiger, Absturzsicherungssysteme und weitere Produkte für Flachdächer, industriellen Leichtbau und Fassadenelemente in Slowenien, Kroatien und dem erweiterten adriatischen Raum.

    Die Akquisition soll regionale Präsenz und Marktposition der SFS-Gruppe in der Region stärken. EPRO wird ihre Aktivitäten auch unter dem Dach von SFS „unverändert mit allen Mitarbeitenden“ weiterführen, heisst es in der Mitteilung. Die Gruppe mit Hauptsitz in Heerbrugg verfügt über rund 140 Vertriebs- und Produktionsstandorte in 35 Ländern Nordamerikas, Europas und Asiens.

  • Neuer Eigentümer treibt Expansion und Innovation im Bereich Raumsysteme voran

    Neuer Eigentümer treibt Expansion und Innovation im Bereich Raumsysteme voran

    Swiss Life Asset Managers hat mit der Condecta AG eine verbindliche Vereinbarung über eine vollständige Übernahme der Spezialistin für modulares Bauen aus Winterthur getroffen, informiert Swiss Life Asset Managers in einer Mitteilung. Der auf Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Vermögensverwalter der Swiss Life-Gruppe will die Präsenz und das Angebot von Condecta ausbauen. Derzeit ist die Winterthurer Firma in der Schweiz, Deutschland und Italien vertreten. Über den Kaufpreis haben die beiden Partnerunternehmen Stillschweigen vereinbart.

    «Der Schweizer Markt für Mietlösungen im Bereich modularer Räume hat Potenzial, insbesondere in den Bereichen öffentlicher Dienst, Industrie, Bauwesen, Architektur und im Privatsektor, die hochwertige modulare Gebäudelösungen benötigen», wird Gianfranco Saladino, Head Value-Add Infrastructure bei Swiss Life Asset Managers, in der Mitteilung zitiert. «Condecta, bekannt für ihre hohe Schweizer Qualität, ist gut positioniert, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.»

    Nach Ansicht von Condecta-CEO Olivier Annaheim hat die Firma mit Swiss Life Asset Managers «den perfekten neuen Eigentümer gefunden, um unsere Wachstums- und Innovationspläne voranzutreiben und unsere Marktführerschaft im Bereich Raumsysteme in der Schweiz weiter auszubauen». Für Matthew Dooley, Investment Director bei Swiss Life Asset Managers, ist Condecta «komplementär zum umfangreichen Immobilien- und Infrastrukturgeschäft von Swiss Life Asset Managers in der Schweiz».

  • Erweiterung des Dienstleistungsangebots durch strategische Akquisition

    Erweiterung des Dienstleistungsangebots durch strategische Akquisition

    Die in Pforzheim ansässige ease GmbH hat die Münchner Tochter der Helvengo AG aufgekauft. Mit der Übernahme der Helvengo GmbH will die auf die Immobilienwirtschaft spezialisierte Versicherungsfirma ihr Dienstleistungsangebot ausbauen, informiert ease in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    Die 2020 gegründete Helvengo ist auf die Entwicklung neuartiger Versicherungsprodukte spezialisiert. Die beiden Firmen hatten bereits 2022 gemeinsam eine auf dem Internet der Dinge (IoT) basierende Gebäudeversicherungslösung entwickelt. «Der IoT-basierte Tarif legte im letzten Jahr einen Meilenstein», wird ease-Geschäftsführer Marcel Hanselmann in der Mitteilung zitiert. «Wir freuen uns, mit der Helvengo GmbH die Zukunft in diesem Bereich aktiv zu gestalten und somit unseren Kunden ein noch attraktiveres Leistungsportfolio anbieten zu können.»

    Die in Zürich ansässige Helvengo AG befindet sich seit Anfang August in Liquidation. Mit ease habe die deutsche Tochter «von Anfang an einen starken Partner an unserer Seite, der unsere Vision von datengetriebenen Versicherungsprodukten massgeblich geformt hat», erläutert Helvengo-Mitgründer Felix Huemer in der Mitteilung. «Wir sind überzeugt, dass die Helvengo GmbH im Unternehmensverbund mit ease Synergien nutzen und am Markt weiter erfolgreich expandieren kann.»

  • Erweiterung im karibischen Markt durch Übernahme eines Bauchemieherstellers

    Erweiterung im karibischen Markt durch Übernahme eines Bauchemieherstellers

    Sika hat laut einer Mitteilung den Bauchemiehersteller Vinaldom mit Sitz in der Dominikanischen Republik übernommen. Das familiengeführte Unternehmen ist laut Mitteilung führend in der Produktion von Betonzusatzmitteln, Fasern, Kleb- sowie Dichtstoffen.

    Vinaldom ist das erste Werk von Sika in der Dominikanischen Republik und das sechste im karibischen Raum. Die Übernahme ermögliche es Sika, ihre Marktposition in dem wachstumsstarken dominikanischen Markt zu sichern und auszubauen. Die optimierte Produktionskapazität, der grössere Kundenstamm und das erweiterte Produktangebot verbessern laut Mitteilung den Marktzugang und eröffnen dem Unternehmen „ausgezeichnete Cross-Selling-Möglichkeiten“. „Dank des verbesserten Zugangs zu einem breiteren Kundenstamm und unterstützt durch die lokale Produktion werden wir weiteres Wachstum im dominikanischen Markt generieren“, wird Mike Campion, Regionalleiter Americas, zitiert.

    Wachstumstreiber in der Industrie der Dominikanischen Republik sind laut Mitteilung Infrastrukturprojekte in den Bereichen Energie und Verkehr, Gewerbebau sowie Tourismus. Sika nehme eine optimale Position in dem dynamischen Zukunftsmarkt ein, um von den Wachstumstrends profitieren zu können.

  • Burkhalter Gruppe kauft Gebäudetechnik Kippel im Wallis

    Burkhalter Gruppe kauft Gebäudetechnik Kippel im Wallis

    Die Burkhalter Gruppe hat laut einer Medienmitteilung per 1. Juli die Kippel Leo + Söhne AG in Susten VS gekauft. Kippel ist seit über 50 Jahren erfolgreich im regionalen Markt im Kanton Wallis tätig und bietet Dienstleistungen in der Heizungs-, Sanitär- und Solartechnik an, so der Zürcher Spezialist für Gebäudetechnik. Kippel beschäftigt rund 20 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 6 Millionen Franken.

    Die Kippel Leo + Söhne AG wird mit der bereits zur Burkhalter Gruppe gehörenden und ebenfalls in Oberwallis, genauer in Naters, ansässigen Lauber IWISA AG per 1. Januar 2025 zusammengeführt. Der Standort bleibt den Angaben zufolge erhalten und alle Mitarbeitenden werden übernommen. Die bisherigen Inhaber Adolf und Flavian Kippel werden weiterhin für das Unternehmen tätig sein. Der Gewinn zusätzlicher Marktanteile durch den gezielten Kauf anderer Gebäudetechnikunternehmen bleibt laut Burkhalter weiterhin Teil der Strategie.

    Per Ende 2023 waren in der Burkhalter Gruppe 5185 Mitarbeitende in 84 Gruppengesellschaften an 158 Standorten in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein beschäftigt, 971 davon Lernende. Die Holding mit Hauptsitz in Zürich ist an der SIX Swiss Exchange kotiert.

  • SMG Swiss Marketplace Group übernimmt moneyland.ch

    SMG Swiss Marketplace Group übernimmt moneyland.ch

    Die SMG Swiss Marketplace Group, die im November 2021 als Gemeinschaftsunternehmen der TX Group, Ringier, Die Mobiliar und General Atlantic gegründet wurde, erweitert mit dieser Übernahme ihr Portfolio. Zu den bereits bestehenden Marken in den Bereichen Immobilien (ImmoScout24, Homegate, Flatfox, Immostreet.ch, alle-immobilien.ch, home.ch, Publimmo, Acheter-Louer.ch, CASASOFT, IAZI), Automotive (AutoScout24, MotoScout24) und allgemeinen Marktplätzen (anibis.ch, tutti.ch, Ricardo) gesellt sich nun moneyland.ch im Bereich Finance & Insurance.

    Hochwertige Finanzvergleiche und Expertise
    Jochen Pernegger, Managing Director Finance & Insurance bei der SMG, betonte die Bedeutung von moneyland.ch: «Mit den hochwertigen Finanzvergleichen hat moneyland.ch damals wie heute Standards in der Branche gesetzt. Wir freuen uns, gemeinsam den Bereich Finance & Insurance weiter voranzutreiben und von der Produktbreite, der Expertise und dem jahrelangen Know-how des Moneyland-Teams profitieren zu können.»

    Ideale Ergänzung des bestehenden Angebots
    Die Integration von moneyland.ch ergänzt das Angebot der SMG im Finanz- und Versicherungsbereich ideal. FinanceScout24, die bisherige Marke der SMG im Bereich Finance & Insurance, wird durch die Akquisition erweitert. Dies ermöglicht es den Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz, schnell und digital passende Produkte für ihre Finanz- und Versicherungsbedürfnisse zu finden und abzuschliessen.

    Vorteile der Übernahme
    Benjamin Manz, Gründer von moneyland.ch, sieht die Übernahme als grossen Vorteil. «Moneyland.ch kann von der digitalen Expertise sowie dem Netzwerk, der Reichweite und Bekanntheit der etablierten SMG-Plattformen profitieren.» Dies ermöglicht es der Vergleichsplattform, einem breiten Publikum zugänglich zu werden. Manz fügt hinzu: «Wir freuen uns insbesondere auf die Zusammenarbeit mit dem FinanceScout24-Team.»

    Mit der Übernahme von moneyland.ch verstärkt die SMG Swiss Marketplace Group ihre Position im Bereich Finance & Insurance und bietet den Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten einen erweiterten Zugang zu hochwertigen Vergleichsdienstleistungen.

  • Marktpräsenz durch Übernahme eines Mitbewerbers erweitert

    Marktpräsenz durch Übernahme eines Mitbewerbers erweitert

    SFS, in der St.GallenBodenseeArea ansässiger Hersteller von Präzisions- und Befestigungsteilen, hat zum 1. Mai 2024 das Madrilener Unternehmen Etanco akquiriert. Wie aus einer Medienmitteilung der Gruppe hervorgeht, baut SFS damit seine Marktposition in Spanien und Portugal aus.

    Etanco, 1984 gegründet, ist ein Fachhändler von Verbindungselementen, Befestigern und weiteren Produkten für die Gebäudehülle. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Dienstleistungen wie Beratung, Design und Planung an. Die Übernahme des Unternehmens mit seinen zehn Beschäftigten stärkt die Position der Division Construction von SFS und stärke die Wettbewerbsfähigkeit mit der Erweiterung des Portfolios, heisst es in der Mitteilung.

    Etanco hat 2023 einen Umsatz von 4 Millionen Euro erwirtschaftet.

  • Swiss Prime Site übernimmt Immobiliensparte von Fundamenta

    Swiss Prime Site übernimmt Immobiliensparte von Fundamenta

    Swiss Prime Site kauft den Immobilien Asset Manager der Fundamenta Group auf. Die Fundamenta Group (Schweiz) AG aus Zug und die Fundamenta Group Deutschland AG aus München sollen in die Asset Management Division Swiss Prime Site Solutions integriert werden, informiert die Zuger Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis haben die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Die ebenfalls zur Fundamenta Group gehörende Vermögensverwalterin Belvédère Asset Management AG bleibt von der Übernahme unberührt.

    Die Übernahme hebt das Immobilienvermögen von Swiss Prime Site um 4,2 Milliarden Franken auf rund 13 Milliarden Franken an. Damit entstehe „der mit Abstand grösste unabhängige Schweizer Immobilien Asset Manager“, schreibt Swiss Prime Site. Die Zuger Immobiliengesellschaft will den Kauf zu 25 Prozent aus Aktien des genehmigten Kapitals und zu 75 Prozent aus frei verfügbaren Mitteln finanzieren.

    Mit der Übernahme will Swiss Prime Site die eigene Investorenbasis erweitern, das Produktangebot insbesondere im Wohnbereich vertiefen und der Schweizer Kundschaft einen Zugriff auf den deutschen Immobilienmarkt öffnen, erläutert Unternehmenschef René Zahnd in der Mitteilung. „Wir verfolgen damit unsere fokussierte Immobilienstrategie weiter und stärken den Asset Management-Arm von Swiss Prime Site Solutions substanziell“, so der CEO Swiss Prime Site.

  • Holcim übernimmt deutsche Firma Cooper Standard

    Holcim übernimmt deutsche Firma Cooper Standard

    Holcim hat laut seiner Medienmitteilung die Übernahme der Cooper Standard Technical Rubber GmbH in Mannheim abgeschlossen. Deren hochbeständige technische Gummiprodukte werden für Dachsysteme verwendet. Die Firma verfügt den Angaben zufolge über eine innovative Abteilung für Forschung und Entwicklung, eine hochmoderne Produktionsanlage und ein erfahrenes Team von 130 Mitarbeitenden.

    Diese Übernahme soll das weitere Wachstum von Holcims Dachgeschäft in ganz Europa vorantreiben. „Durch die Erweiterung unseres Angebots an Dachsystemen können wir eine grössere Rolle bei der Bereitstellung innovativer und nachhaltiger Lösungen für energieeffiziente Gebäude spielen und einen Beitrag zum Green Deal der Europäischen Union leisten“, wird Jamie Gentoso, Global Head, Solutions & Products, zitiert.

    Holcim versteht den „innovationsorientierten Ansatz“ der deutschen Firma als „hervorragende Ergänzung“ zu seinem bestehenden Dachgeschäft. Mit ihrer strategisch günstigen Lage in der Rhein-Neckar-Region ergänze sie andere kürzlich getätigte Akquisitionen für Bedachung und Dämmung.

    Das Geschäft wird unter dem neuen Namen Holcim Technical Solutions & Products GmbH ausgebaut. Im Rahmen seiner „Strategie 2025 – Beschleunigung des grünen Wachstums“ will Holcim das Solutions & Products-Geschäft bis 2025 auf 30 Prozent des Konzern-Nettoumsatzes ausweiten „und in die attraktivsten Segmente des Bauwesens – von Dachsystemen bis hin zu Dämmung und Renovierung – vorstossen.

  • Holcim blickt auf hervorragendes Halbjahr zurück

    Holcim blickt auf hervorragendes Halbjahr zurück

    Holcim hat im ersten Halbjahr 2023 einen Umsatz von 13,07 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 11,0 Prozent. Auf organischer Basis wurde ein Wachstum von 7,4 Prozent realisiert, schreibt Holcim.

    Als wiederkehrendes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Holcim im Berichtssemester 2,04 Milliarden Franken aus. Im Vorjahressemester lag der Wert bei 2,17 Milliarden Franken. Der organische Zuwachs wird in der Mitteilung auf 13,4 Prozent beziffert. Die Marge auf das Betriebsergebnis legte im Jahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 15,6 Prozent zu. Im zweiten Quartal 2023 wurde eine Marge von 21,1 Prozent realisiert. Der Gewinn pro Aktie zog gegenüber Vorjahr um 15,3 Prozent auf den Rekordwert von 2,19 Franken an. Das Unternehmen bezeichnet die Ergebnisse des ersten Halbjahres als „hervorragend“.

    „Wir sind auf dem besten Weg, im Geschäftsjahr 2023 branchenführende Margen zu erzielen“, wird Jan Jenisch, Verwaltungsratspräsident und CEO von Holcim, in der Mitteilung zitiert. „Dies bestätigt die starke Position von Holcim in allen Märkten, in denen unsere führenden nachhaltigen Baulösungen und Marken für überdurchschnittliche Rentabilität und Wachstum sorgen.“

    Im Berichtshalbjahr hat Holcim 1,8 Milliarden Franken in 18 Übernahmen investiert. Darüber hinaus habe das Unternehmen seine Expansion im nordamerikanischen Markt fortgesetzt, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge hat Holcim für den Zeitraum 2023 bis 2026 bereits den Zuschlag für über 70 Infrastrukturprojekte in den USA erhalten.

  • Exista erwirbt Fabrimex für Wachstum bei hochwertigen Stromversorgungen

    Exista erwirbt Fabrimex für Wachstum bei hochwertigen Stromversorgungen

    Exista aus Fehraltorf hat Fabrimex übernommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Beide Unternehmen sind langjährig als Entwickler von Stromversorgungslösungen tätig und bündeln ihre Expertise und Produktangebot. Der Zusammenschluss erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2023.

    Exista hat den Schwerpunkt bei kundenspezifischen, hochwertigen Stromversorgungen, Akku- und LED-Systemlösungen für Kunden in der Industrie, Bahn- und Medizintechnik. Es bestehen Netzwerke zu Partnern und Lieferanten in Europa, in den USA und Asien. Mit dem Zusammenschluss strebt das 1988 gegründete inhabergeführte Unternehmen neues Wachstum an. „Durch die Kombination der Kunden- und Lieferantenbeziehungen, des erweiterten Produkteportfolios und der gebündelten Kräfte im Bereich Verkauf, Service und Support bauen wir unsere Spitzenposition bei den hochwertigen Stromversorgungen und individuellen Lösungen weiter aus“, wird Ernst Roth, Geschäftsleiter der Exista AG, zitiert.

    Fabrimex ist seit 1947 ein Anbieter von Stromversorgungslösungen und erstellt DC/DC Wandler, Stromversorgungen und Wechselrichter. In der Schweiz ist die Firma über Handelsmarken präsent: Glassman HighVoltage (Hochspannungsversorgungen), FSP, EPSolar, Hoppecke und weitere. Fabrimex gehörte seit dem Jahr 2007 und bis zur Übernahme durch Exista zur internationalen Holding Werap. Fabrimex übergibt das Geschäft mit Stromversorgung an die Exista.

    Beide Unternehmen haben ihren Firmensitz im Zürcher Oberland und sollen nach der Akquisition als eigenständige Unternehmen fortbestehen. Die Aktien der Fabrimex AG gehen zu 100 Prozent an die Exista AG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

  • ABB übernimmt deutschen Smart Home-Spezialisten Eve

    ABB übernimmt deutschen Smart Home-Spezialisten Eve

    ABB hat die Eve Systems GmbH gekauft. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt. Der 1999 gegründete Spezialist für Produkte für ein intelligentes Heim ist in München ansässig und unterhält Niederlassungen in Europa und den USA. Insgesamt beschäftigt er rund 50 Mitarbeitende.

    Mit dieser Akquise wird ABB einer Medienmitteilung zufolge führend bei Matter und Thread, dem neuen Standard für Smart Home-Konnektivität. Das drahtlose Protokoll wird von allen wichtigen Technologieunternehmen unterstützt.

    Die ergänzende Produktpalette von Eve, die auf den Nachrüstungsmarkt zugeschnitten sei, werde es ABB erlauben, Lösungen für sichere, intelligente und energieeffiziente Gebäude schneller zur Verfügung zu stellen. Laut ABB erfolgt die Übernahme in einer Zeit, in der die Nachfrage nach intelligenter Haustechnik als Reaktion auf das wachsende Interesse der Verbrauchenden an Energieeffizienz steigt und die Behörden Anreize für die Nachrüstung bestehender Gebäude schaffen wollen. Immerhin seien diese für fast 40 Prozent der weltweiten Kohlenstoffemissionen verantwortlich.

  • Hammer Group übernimmt Balkonspezialistin Anytech Metallbau

    Hammer Group übernimmt Balkonspezialistin Anytech Metallbau

    Die in Zürich ansässige Hammer Group kauft die Anytech Metallbau AG mit Sitz in Huttwil. Mit der Eingliederung der Anbieterin von modularen Balkonsystemen will die genossenschaftlich organisierte Unternehmensgruppe ihre Position stärken und sich zu einem umfassenden Anbieter für bauliche Gebäudeinfrastruktur entwickeln, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach will die Hammer Group die Aktivitäten der Anytech Metallbau AG samt aller Mitarbeitenden übernehmen. Die bisherige Inhaberin Anja Russo soll das Unternehmen als Geschäftsführerin weiterführen. Sie freut sich über die neue Muttergesellschaft als „leistungsfähige Dachorganisation und Partnerin, welche einerseits mit ihren unternehmerischen Werten sowie ihrer Vision überzeugt und andererseits mit ihrer schweizweiten Präsenz unsere Marktposition weiter stärken kann“.

    Auch für die Kunden und Partner soll sich wenig ändern durch den Eigentümerwechsel. So bleiben die Ansprechpartner wie bisher bestehen. „Gemeinsam können wir unseren Kunden nun echten Mehrwert bei Immobilienprojekten bieten – und erst noch alles aus einer Hand“, wird Claudio Ammann, Leiter Unternehmensentwicklung der Hammer Group, zitiert.

    Die Hammer Group sei mit ihren Tochtergesellschaften bereits in den Produktbereichen Veloparkieranlagen, Personenunterstände, Absperrsysteme, Stadtmobiliar, Brandschutztüren, Garderoben, Abfallsysteme sowie Arbeitsplattformen tätig. Die Balkonmodule von Anytech Metallbau kommen insbesondere im Sanierungsmarkt zu Einsatz, der immer stärker an Bedeutung gewinnt. Die Montage der Systemlösung erfolgt den Angaben zufolge in äusserst kurzer Zeit.

    Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt.

  • Debrunner Koenig übernimmt Müller Wüst

    Debrunner Koenig übernimmt Müller Wüst

    Die Debrunner Koenig AG mit Sitz in St.Gallen hat die Müller Wüst AG mit Sitz in Aarau übernommen. Damit will das Grosshandelsunternehmen sein Angebot in der Vorfabrikation für Sanitärleistungen und digitalem, modellbasiertem Arbeiten ausbauen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Müller Wüst hat sich demnach als Spezialistin in der Vorfabrikation für Sanitärleistungen entwickelt. Das Unternehmen arbeitet mit seiner eigenen Methode, der sogenannten MW-Methode, für modellbasierte Gebäudetechnikinstallationen für Sanitär, Heizung, Kälte, Sprinkler, Gase und Lüftung.

    Sie ermöglicht mit Hilfe von Building Information Modeling (BIM) das Bestellen, Herstellen und Installieren von Gebäudetechnik ab einem digitalen 3D-Fabrikationsmodell. Die Montage auf der Baustelle kommt so ohne Papierpläne aus.

    Dieses effiziente Arbeiten kommt mit der Akquise nun auch den Kunden und Kundinnen von Debrunner Koenig zugute. Müller Wüst hat in der Debrunner Koenig Gruppe wiederum eine ideale Partnerin für ein erfolgreiches Wachstum gefunden, heisst es weiter in der Medienmitteilung.

    „Schnell haben die beiden Unternehmen festgestellt, dass sie die eigenen Stärken optimal kombinieren und so zusätzliche Mehrwerte für die Kundinnen und Kunden schaffen können.“ Über die Kosten der Übernahme wurde nichts bekannt.

  • PriceHubble kauft Dataloft in Grossbritannien

    PriceHubble kauft Dataloft in Grossbritannien

    PriceHubble hat das britische Unternehmen Dataloft übernommen. Ziel der Fusion ist laut einer Medienmitteilung weiteres Wachstum in Grossbritannien, wo PriceHubble im Herbst 2022 gestartet ist. Die Übernahme erfolge zu einem Zeitpunkt, an dem die britische Immobilien- und Bankenbranche einen Stabilisierungstrend erkennen lässt, so die Mitteilung.

    Es ist laut Unternehmensangaben die fünfte Übernahme von PriceHubble. Der Zürcher Spezialist für Immobilienbewertung, Beratung und Analyse schafft auf Künstliche Intelligenz gestützte Bewertungs- und Visualisierungslösungen für Immobiliendaten. Basierend auf der Technologie von Big Data Analytics können riesige Datenmengen analysiert werden. Somit werden auch Informationen zur Immobilienlage und zur Lärmbelastung bei der Wertermittlung miteinbezogen. PriceHubble richtet sich an britische Banken, Vermögensverwalter, Immobilienmakler, Hypothekenmakler, IFAs und Fintechs.

    Dataloft ist ein Unternehmen für Wohnimmobilienmarktinformationen und wird weiterhin als eigenständige juristische Person agieren und seine „gut etablierte Marke und Kundenbeziehungen“ nutzen, heisst es. Geschäftsführerin bleibt der Mitteilung zufolge Sandra Jones. Im Zuge der Übernahme erhält Dataloft Zugang zur innovativen Markt- und Datentechnologie von PriceHubble sowie zu europaweiten Datenressourcen. 2024 soll die vollständige Integration in die PriceHubble-Gruppe erfolgen.

  • Die Swisspearl Group AG kauft die Dänische Cemhrit

    Die Swisspearl Group AG kauft die Dänische Cemhrit

    Die Swisspearl Group wächst weiter. Das Traditionsunternehmen mit Hauptsitz in Niederurnen, Kanton Glarus, Schweiz, baut seine internationale Marktpräsenz und seine Produktionsstandorte spektakulär aus: Es hat die dänische Cembrit mit Sitz in Aalborg übernommen. Dabei handelt es sich um einen Deal der obersten Gewichtsklasse in der europäischen Faserzementindustrie. Durch die Übernahme von 1400 Mitarbeitenden der Cembrit entsteht ein 2600 Mitarbeitende starkes Unternehmen. Die Swisspearl Group wird in Europa die Nummer Zwei der Faserzementproduzenten sein.

    «The perfect Match»
    Sowohl geografisch wie auch kulturell und in ihren Ausrichtungen finden sich zwei Unternehmen, die in idealer Weise zusammenpassen. Während die bisherige Swisspearl Group, mit den Marken Eternit und Swisspearl, vor allem in Ländern wie der Schweiz, in Österreich und Slowenien stark mit Niederlassungen und Produktionsstätten präsent ist, bedient Cembrit schwergewichtig die nordischen Länder sowie Irland und UK. Weiter hat sie Tochtergesellschaften in rund zwanzig Ländern.

    Die Unternehmen weisen kaum Über­schneidungen in den Märkten auf. Sie ergänzen sich perfekt. Zusammen ergibt dies das absehbare und logische Wachstums­potential, das für den Kaufentscheid der Swisspearl Group entscheidend gewesen ist.

    Die umfangreiche Akquisition wird der Swisspearl Group helfen, ihre bereits starke Präsenz in Europa mit den Kernmärkten von Cembrit zu verstärken und gemeinsam neue Fokusmärkte auszubauen. Verbesserungen in verschiedenen Bereichen sind absehbar, wie zum Beispiel in der besseren Auslastung der Produktions­kapazitäten oder auf dem konsequent eingeschlagenen Nachhaltigkeitskurs.

    Die Sicherheit des Familienunternehmens
    Die Swisspearl Group ist im alleinigen Besitz der Unternehmerfamilie Bernhard Alpstaeg. Diese hält unter anderem die Mehrheit an der swisspor, der führenden Produzentin und Vertreiberin von Dämmstoffen, Gebäudehüllen und Systemen in der Schweiz, Polen, Deutschland, Österreich, Rumänien und weiteren Unternehmen in der Schweiz. Seit mehr als fünfzig Jahren stehen Patron Bernhard Alpstaeg und heute auch seine Familie mit Tochter Giulia Alpstaeg für Arbeitsethos, Werte wie Fleiss und Zuverlässigkeit und für unternehmerische Innovation und Wachstumskraft, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu verlieren. Der Eigentümerwechsel der Cembrit – vom schwedischen Investmentunternehmen Solix zur privaten Familienunternehmung – verspricht einerseits weiteres profitables Wachstum mit neuen Energien und Wissenträgerinnen und -trägern, andererseits das Versprechen eines berechenbaren, vertrauensvollen Prozesses, in dem Geschäftsjahre und langjährige Beziehungen mehr zählen als börsengetriebene Quartalsdaten.

    Es ist deshalb kein Zufall, dass Swisspearl Group CEO Harry Bosshardt besonderen Wert auf lokale Eigenständigkeit legt: «Einer der grossen Vorteile der Swisspearl Group war und ist es, dass sie internationale Niederlassungen weiterhin ihre Stärken selbstbewusst und selbstbestimmend ausspielen lässt. Daran werden wir nichts ändern, der Hauptsitz bleibt in Niederurnen», sagt Harry Bosshardt. «Mit der Cembrit erhalten wir Zuwachs, der uns beflügeln wird. Sie ergänzt die bisherige Marktpräsenz der Swisspearl Group perfekt. Nach dieser Übernahme sind wir bereit für weiteres Wachstum – dies auch in geografischen Bereichen, in denen wir bislang nicht so stark in Erscheinung getreten sind.»

  • Auf Expansionskurs – Woonig übernimmt Scantick

    Auf Expansionskurs – Woonig übernimmt Scantick

    “Wir freuen uns, mit der Übernahme von Scantick, unseren Kunden und Interessenten ein erweitertes Produkt- und Leistungsangebot zur Verfügung stellen zu können“ – Erich Linus Birchler, Gründer und CEO Woonig AG

    Neben dem Smart-Ticketing-Modul wird auch das Kommunikations-Modul um eine innovative Komponente erweitert. Über ein “Low-Power-Display” können künftig bspw. Pinnwand Nachrichten aus dem Woonig Infocenter direkt bei den Liegenschaften angezeigt werden.

    Über Scantick
    Scantick, mit Sitz in Zweidlen Zürich, ist ein Ticketsystem, mit dem schnell und einfach Meldungen über einen QR-Code erfasst und Störungen und Probleme beseitigt werden können. Scantick ist in den Branchen Immobilienverwaltungen, Sanitär- und Gewerbe-/Produktionsbetriebe tätig.

    Über Woonig
    Das in Bottighofen am Bodensee ansässige IT-Unternehmen Woonig bietet eine „Software as a Service“ (SaaS) Kommunikations- und Interaktionsplattform für das Immobilienmanagement (RE-Edition) sowie für Dienstleister (DL-Edition), zur Digitalisierung und Automatisierung der Prozesse zwischen Immobilienbewirtschaftern, Mietern/Eigentümern und Dienstleistern.

    Die Woonig-Software ist einfach zu integrieren, zu konfigurieren und kann in wenigen Schritten produktiv eingesetzt werden. Woonig bietet ebenfalls Standardschnittstellen zu gängigen Immobilienverwaltungssystemen an.

  • Siemens Smart Infrastructure übernimmt Brightly

    Siemens Smart Infrastructure übernimmt Brightly

    Siemens Smart Infrastructure übernimmt das auf Software als Dienstleistung (Software-as-a-service, SaaS) für Anlagen und Wartungsmanagement spezialisierte Unternehmen Brightly Software mit Sitz in Cary im US-Bundesstaat North Carolina. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet worden, informiert Siemens in einer Mitteilung. Als Kaufpreis werden dort 1,575 Milliarden Dollar zuzüglich einer erfolgsabhängigen Earn-out-Komponente genannt.

    Die Übernahme soll das Wachstum der Zuger Siemens-Tochter in den Geschäftsbereichen Digital und Software als Dienstleistung fördern. Insbesondere werde die Akquisition die Angebote von Siemens Smart Infrastructure für Gebäudetechnik „um etablierte cloudbasierte Lösungen in Schlüsselbranchen wie öffentlicher Infrastruktur, Bildungs- und Gesundheitswesen sowie Fertigung“ ergänzen, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig will Siemens die Position von Brightly auf dem amerikanischen Markt nutzen. Zudem rechnet der Konzern mit Synergien im Umfang eines Nettobarwerts in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe.

    „Mit Brightly machen wir einen grossen Sprung nach vorne und erreichen beim Betrieb von Gebäuden die nächste Stufe“, wird Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. Die Übernahme von Brightly unterstütze die Vision von Siemens, „komplett autonome Gebäude zu schaffen, die kontinuierlich von den dort lebenden Menschen lernen und sich an deren Bedürfnisse anpassen“.