Schlagwort: Umbau

  • Modernisierung einer Betriebszentrale sichert langfristige Kapazitäten

    Modernisierung einer Betriebszentrale sichert langfristige Kapazitäten

    Migros Ostschweiz hat mit dem Umbau und der Modernisierung der Betriebszentrale in Gossau begonnen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, beabsichtigt die Geschäftsführung der Migros Ostschweiz, mit der Rekonstruktion das Gebäude fit „für Betrieb und die Expansion in den nächsten 40 Jahren“ zu machen, wie Sandro Feltscher, Leiter der Direktion Logistik und Informatik bei der Migros Ostschweiz, zitiert wird.

    Die Arbeiten werden im Wesentlichen am Gebäude C der Betriebszentrale vorgenommen. Dieses dient seit 1979 der Produktion und dem Vertrieb von Fleisch- und Charcuterieprodukten sowie für die Kommission und Spedition gekühlter Lebensmittel. In einem ersten Bauabschnitt wird an der südlichen Seite ein Ergänzungsbau mit zusätzlichen Andockstellen für Lieferfahrzeuge errichtet. Im kommenden Jahr sollen Abstellplätze für Lastanhänger sowie Parkplätze für Mitarbeiter saniert werden. In den Jahren 2028 und 2029 sollen neue zeitgemässe Räume für Mitarbeitende errichtet werden. Parallel zu den gesamten Baumassnahmen sollen die Kühlstrecken für Kommissionierung durch moderne ersetzt werden. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten wird für 2030 gerechnet.

    „Die grösste Herausforderung im Bauprojekt sind der Anlagenersatz und die Sanierung der Produktion unter laufendem Betrieb. Auch während des Austauschs benötigen unsere Supermärkte und Restaurants täglich Lieferungen mit Milchprodukten, Fleisch und anderen gekühlten Waren“, heisst es von Feltscher. 

  • Aufstocken und Anbauen leicht gemacht

    Aufstocken und Anbauen leicht gemacht

    Die Weiterentwicklung bestehender Bauten bietet klare Vorteile. Sie spart Ressourcen, verringert die CO2-Emissionen und reduziert das Bauabfallvolumen. Im Gegensatz zum Abriss bleibt das Quartierbild erhalten und oft entstehen niedrigere Neuvermietungen, was für günstigen Wohnraum sorgt. Auch die lokale Baukultur profitiert davon, denn gewachsene Strukturen und identitätsstiftende Elemente bleiben erhalten, was das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

    Hohe Hürden hemmen Umbauten
    Aktuell erschweren veraltete Vorschriften, komplexe Verfahren und mangelnde Rechtssicherheit zahlreiche Erweiterungsprojekte. Gerade ältere Gebäude entsprechen nicht den neuesten Regelwerken, sodass viele Eigentümer vor dem Aufwand zurückschrecken und lieber neu bauen.

    Gesetzesrevision bringt Erleichterungen
    Die neue Vorlage der Baudirektion sieht gezielte Vereinfachungen vor. Das Herzstück ist die Erleichterungsbestimmung, § 220a E-PBG.: Sie erlaubt den Eigentümern, von bestimmten Vorschriften abzuweichen, etwa bei Grenzabständen, Fassadenhöhe und Anzahl Vollgeschosse. Ziel ist, das weiterentwickelte Gebäude besser in die bestehenden Bauordnungen einzupassen, mehr Spielraum beim Umbau zu schaffen und gleichzeitig Rechtssicherheit zu bieten.

    Verdichtung und bessere Ausnützung
    Gerade in Wohnbauten wird es leichter, zusätzliche Wohneinheiten zu realisieren. Die Regelung fördert, dass Grundstücke ihr gesamtes Potenzial gemäss Gemeinde-Zonenordnung ausschöpfen können, ohne den Bestand zu verlieren. Das ist ein wichtiger Schritt zu mehr Verdichtung und smarter Flächennutzung in Stadt und Land.

    Weitere Vereinfachungen und Aktualisierungen
    Die Revision greift auch Forderungen des Kantonsrats auf. So werden Verfahren für Solaranlagen und Treppenlifte vereinfacht. Überholte Vorschriften bei Brandschutz und Mindesthöhen sollen gestrichen werden. Das erleichtert die Umnutzung von Bürogebäuden zu Wohnungen und setzt Impulse für innovative Bauprojekte.

    Chance für Zürich
    Die geplanten Erleichterungen beim Umbau und der Erweiterung bestehender Gebäude ermöglichen nachhaltige Stadtentwicklung, ökologisch, sozial und kulturell. Die Gesetzesrevision schafft Klarheit und motiviert Eigentümer, Potenzial im Bestand zu nutzen statt neu zu bauen.

  • Einfaches Bauen braucht Mut und weniger Bürokratie

    Einfaches Bauen braucht Mut und weniger Bürokratie

    Der Begriff „Gebäudetyp E“ steht für schnörkelloses, pragmatisches Bauen mit reduzierten Normen. In Deutschland gesetzlich verankert, in der Schweiz möglich, solange die gesetzlichen Mindestanforderungen wie Brandschutz oder Statik eingehalten werden. Hindernisse entstehen nicht durch Paragraphen, sondern durch überhöhte Komfortansprüche, fehlende Expertise bei Behörden und den Druck von Investoren.

    Umbau statt Neubau als Hebel
    Besonders im Bestand stossen die geltenden Vorschriften an Grenzen. Umbauten werden oft nach den Standards eines Neubaus bewertet, was Kosten und Hürden in die Höhe treibt. Beat Flach, Jurist, Nationalrat und SIA-Rechtskonsulent, fordert mehr Verhältnismässigkeit. Umbauten müssten pragmatischer behandelt werden, auch bei energetischen Vorgaben. So könnten schneller neue, günstigere Wohnungen entstehen und gleichzeitig CO₂ eingespart werden.

    Normen als Chance, nicht als Fessel
    SIA-Normen sind kein starres Korsett, sondern lassen alternative Wege zu. Planende können Ziele auch auf anderen Wegen erreichen oder über Vereinbarungen definieren. Entscheidend sei, dass Architekten, Ingenieure und Behörden diese Spielräume erkennen und nutzen. Die Angst vor Einsprachen und die Abhängigkeit von Richtlinien Dritter führen heute zu unnötiger Bürokratie und steigenden Baukosten.

    Reformen für Baubewilligungen
    Die Verfahren gelten als überkomplex. Flach plädiert für zweistufige Bewilligungsverfahren. Zuerst eine vereinfachte Prüfung der zentralen Fragen mit Einsprache Möglichkeit, danach die Detailabklärung. Das gäbe Investoren Sicherheit, beschleunigt den Bauprozess und senkt Kosten.

    „Einfaches Bauen“ bedeutet nicht weniger Qualität, sondern mehr Mut zu pragmatischen Lösungen. Der Schlüssel liegt im Umbau, in flexibleren Normen und in klaren politischen Leitplanken. Nur wenn Planende, Behörden und Politik an einem Strang ziehen, kann Bauen schneller, günstiger und nachhaltiger werden.

  • Gebäudeversicherung Bern spannt mit Designform für nachhaltigen Umbau zusammen

    Gebäudeversicherung Bern spannt mit Designform für nachhaltigen Umbau zusammen

    Die Designform GmbH von Björn Ischi hat bei der GVB – Gebäudeversicherung Bern in Ittigen am Umbau des ersten Stocks mitgearbeitet. Gemeinsam mit dem Team der GVB sei dabei „Upcycling by Design in seiner schönsten Form“ realisiert worden, schreibt Ischi in einem Beitrag auf LinkedIn. Konkret wurde beim Umbau ausgebautes Material nicht entsorgt, sondern direkt vor Ort wieder neu eingesetzt.

    So entstanden aus ehemaligen Wandteilen des alten Designs „coole Sitzecken“ für die neue Einrichtung. Weil dort nicht nur Handys und Laptops aufgeladen werden können, sondern die Nutzenden auch selber Energie tanken, habe das Team der GVB diesen Sitzecken den Namen „Powerbanks“ gegeben, erklärt Ischi. Für den Inhaber und Product Designer der Designform GmbH war das Projekt in Ittigen jedoch „mehr als nur Upcycling mit Style“.

    Denn die GVB-Mitarbeitenden wurden beim Umbau über zwei Workshops in Planung und Umsetzung eingebunden. Im ersten Workshop wurden dabei Bedürfnisse ermittelt und Ideen entwickelt. Im zweiten Workshop legten die Mitarbeitenden dann selbst beim Bau der Möbel Hand an. „Schraubenzieher statt Tastatur und plötzlich standen die Teams wortwörtlich hinter der Einrichtung“, meint Ischi. Der Möbelspezialist Girsberger aus Thunstetten BE leistete dem Projekt professionelle Unterstützung.

  • Denkmal wird Wohnhaus mit Geschichte

    Denkmal wird Wohnhaus mit Geschichte

    Neun Monate hat es nur gedauert, bis aus dem denkmalgeschützten Bauernhaus Gütsch in Lauerz SZ ein modernes Einfamilienhaus geworden ist. Darüber informiert nun Strüby in einer Medienmitteilung. Das Unternehmen hatte die Bauherrschaft zur Umsetzung der umfangreichen Umbau- und Sanierungsmassnahmen. Strüby habe seine Stärke und Erfahrung im Umgang mit denkmalgeschützten Bauten bei Projektentwicklung, Architektur, Engineering und Umsetzung einbringen können, heisst es.

    Dabei habe sich die frühe und enge sowie konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege und deren Vorsteherin Monika Twerenbold bewährt, „sodass das Resultat für alle Beteiligten äusserst zufriedenstellend herausgekommen ist“, wird Kilian Boog, Geschäftsfeldleiter Umbau bei den Strüby Unternehmungen, zitiert.

    Aussen und innen hat sich viel getan, wobei der spätmittelalterliche Blockbau aus dem Jahr 1492/93 den ursprünglichen Charakter „weitgehend zurück erhalten“ habe. In Kombination mit modernen Elementen sei ein architektonisches „Bijou“ entstanden, das „voller Geschichte und Geschichten steckt und durch seine Symbiose aus Alt und Neu fasziniert“. 

    Holzverschalung, Dach und Fenster wurden erneuert. Die Aussenhülle erhielt eine energetische Sanierung, innen wurde die Heiztechnik auf energetische Wärmepumpe und Photovoltaik umgestellt. Bei der Raumplanung wurde Wert darauf gelegt, vorhandene „kunsthandwerkliche Details, interessante Gebrauchsspuren, religiöse Symbole zum Schutz vor bösen Geistern und Dekorelemente“ hervorzuheben. Unverändert geblieben seien Grundriss und die Raumhöhen.

  • Immo-Monitoring 2025

    Immo-Monitoring 2025

    Der Wohnbausaldo fällt 2025 tiefer aus als erwartet. Ersatzneubauten und Aufstockungen ersetzen zunehmend den klassischen Neubau auf der grünen Wiese. Obwohl die Zahl der Baubewilligungen 2024 anstieg, bleiben Nettozugänge aufgrund von Rückbauprojekten begrenzt. Besonders betroffen ist der Kanton Zürich, wo nur noch 73 % der Neubauprojekte tatsächlich zu mehr Wohnraum führen.

    Gleichzeitig ist die Angebotsquote bei Mietwohnungen auf ein historisches Tief von 3.7 % gefallen. Die Nachfrage übersteigt das Angebot in fast allen Regionen deutlich.

    Preissteigerungen durch Nachfrageboom
    Die Zinssenkung und das steigende Nettovermögen der Haushalte beleben die Nachfrage nach Wohneigentum, insbesondere im oberen Preissegment. Die Transaktionspreise ziehen weiter an. In der Zentralschweiz ist die Dynamik besonders ausgeprägt. Für 2025 wird ein Anstieg von 3.6 % bei Eigentumswohnungen und 3.8 % bei Einfamilienhäusern prognostiziert. Die Angebotsmieten steigen ebenfalls, jedoch moderater (+1.7 %), während Bestandsmieten aufgrund des tieferen Referenzzinssatzes leicht rückläufig sein dürften.

    Büroflächenmarkt stabil mit regionalen Impulsen
    Im Bürosegment verläuft die Entwicklung verhaltener. Nach einem moderaten Beschäftigungswachstum von 1.1 % in 2024 wird 2025 mit einer leichten Dämpfung der Flächennachfrage gerechnet. Zwar stieg die Bautätigkeit nominal um 51.5 %, jedoch beruhte dies auf wenigen Grossprojekten. Das flächendeckende Wachstum ist deutlich geringer.

    Die Angebotsmieten legten durchschnittlich um 2.4 % zu, in Grosszentren sogar um 4.4 %. In Zürich und Genf gingen die Spitzenmieten leicht zurück, während Bern mit einem Plus von 5.3 % zulegte.

    Hochbau Trendwende und Umbau als Schlüssel
    Nach sechs rückläufigen Jahren setzt 2024 eine neue Wachstumsphase im Hochbau ein, mit einem erwarteten Plus von knapp 5 % im Jahr 2025. Vor allem der Umbausektor entwickelt sich zum Wachstumsmotor (+7.2 %), getrieben durch Baulandknappheit, die Energiewende, steuerliche Anreize und den hohen Sanierungsbedarf.

    Investitionen in Mehrfamilienhäuser steigen deutlich, während der klassische Einfamilienhausbau weiter zurückgeht. Die Investitionstätigkeit konzentriert sich zunehmend auf innerstädtische Verdichtung, Bestandes Erneuerung und energetische Sanierungen.

    Zwischenspurt mit Unsicherheiten
    Das wirtschaftliche Umfeld bleibt volatil. Die Schweizer Wirtschaft wächst 2025 voraussichtlich um 1.3 %, getragen von Konsum und Bauinvestitionen. Der globale Handel leidet weiterhin unter geopolitischen Spannungen und Zollkonflikten, was die Exportindustrie belastet mit Ausnahme des Pharmasektors.

    Die Inflation bleibt tief (+0.3 %), die Leitzinssenkung auf 0.25 % unterstützt die Konjunktur, könnte jedoch deflationäre Tendenzen verschärfen. Gleichzeitig kühlt sich der Arbeitsmarkt ab. Das Bevölkerungs- und Haushaltswachstum verlangsamt sich, was sich mittelfristig auf die Wohnraumnachfrage auswirken könnte.

  • Sonnenschutz für historische Architektur in Spanien

    Sonnenschutz für historische Architektur in Spanien

    Der in Aadorf ansässige Sonnenschutzhersteller Griesser ist an der Rekonstruktion und am Umbau des denkmalgeschützten ehemaligen Klosters San Agustín im südwestspanischen Badajoz beteiligt. Dieses wird zu einer Kunstgewerbeschule umgestaltet. Wie es in einer Mitteilung heisst, bietet das geradlinig geschnittene Gebäude gute Voraussetzungen für eine Bildungseinrichtung. Bereits in seiner Vergangenheit wurde das frühere Kloster als Kaserne, Gerichtsgebäude oder Schule genutzt.

    In den jetzigen Umbau sollen auch die Kreuzgänge in den Schulbetrieb eingegliedert werden. Deren Arkaden werden grossflächig verglast und benötigen Sonnenschutz. Griesser liefert hierzu sein System Solomatic 80. Die massgeschneiderten Lamellenstores bieten einerseits eine gute Beschattung und ermöglichen andererseits eine gute Versorgung mit natürlichem Licht. Sowohl das klassische Design der Lamellen als auch ihre Farbgestaltung in RAL 7022, ein nahezu anthrazitfarbener Grauton, passen in das historische Bild des Gebäudes.

    Zudem wird der Einfall von Tageslicht automatisiert gesteuert. Durch die somit entstehende «harmonische Atmosphäre» soll «die Konzentrationsfähigkeit und das Wohlbefinden der Studierenden» gesteigert werden.

  • Neue Büros und Sitzungsräume in Bern fertiggestellt

    Neue Büros und Sitzungsräume in Bern fertiggestellt

    Umbau und Renovation der Büros und Sitzungsräume am Berner Standort des Bauunternehmens Halter sind abgeschlossen. Sie wurden von der zur Halter Gruppe in Schlieren gehörenden Integral design-build AG innert sechs Monaten realisiert. In der vergangenen Woche seien die Schlüssel übergeben worden, heisst es auf der LinkedIn-Seite von Integral. «Durch die Verwendung von recycelbaren Materialien wie Holz, Glas und Metall haben wir einen Raum geschaffen, der nicht nur unseren ökologischen Fussabdruck minimiert, sondern auch unsere Werte von Nachhaltigkeit und Ästhetik widerspiegelt», heisst es weiter.

    Der Halter-Standort in Bern wachse und mit ihm die «Bedürfnisse an eine grössere und inspirierende Arbeitswelt», heisst es in einer Mitteilung von Halter. Seit Anfang März dieses Jahres habe man am Standort im von Halter realisierten Haus der Religionen zusätzliche 600 Quadratmeter des ehemaligen Denner-Standortes angemietet. Die Umbauphase, inklusive Rückbau, habe im November 2023 begonnen und sei im Juli 2024 erfolgreich abgeschlossen worden. Mit der Erweiterung wurden Kapazitäten von bisher 40 auf nun 58 Arbeitsplätze erhöht. Zudem gebe es nun zusätzliche Touchdown-Arbeitsplätze und modern ausgestattete Sitzungszimmer. Der Umzug sei erfolgreich abgeschlossen und die Räumlichkeiten bereits mit Leben gefüllt worden.

    Ein besonderer Höhepunkt des Umbaus sei die beeindruckende Treppe, die die beiden Stockwerke miteinander verbinde und eine offene sowie dynamische Arbeitsatmosphäre schaffe, heisst es in der Halter-Mitteilung.

    Die Halter Gruppe umfasst insgesamt zehn Unternehmen. Hauptsitz ist Schlieren, weitere Standorte sind Münchenstein BL, Bern, Kriens LU, Lausanne, St.Gallen und Genf.

  • Manor zieht ins Jelmoli-Haus

    Manor zieht ins Jelmoli-Haus

    Im Februar 2023 entschied Swiss Prime Site, das Jelmoli-Haus umzubauen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Retailflächen an die aktuellen Marktbedürfnisse anzupassen und das Gebäude zukunftsfähig zu machen. Mit Manor hat Swiss Prime Site nun einen langfristigen Mieter gefunden, der die Attraktivität des Hauses und der unteren Bahnhofstrasse nachhaltig sichern wird.

    Ein inspirierendes Einkaufserlebnis im Herzen von Zürich
    Manor wird eine Fläche von rund 13’000 m² anmieten und voraussichtlich 2027 das Erdgeschoss, das Untergeschoss sowie das erste Obergeschoss übernehmen. Hier wird Manor einen «Flagship Store» eröffnen, der direkt von der Sihlstrasse und Seidengasse zugänglich sein wird. Roland Armbruster, CEO von Manor, verspricht ein inspirierendes Einkaufserlebnis mit einem vielseitigen und kuratierten Produktangebot in den Bereichen Fashion, Beauty, Home & Living. Ein vielfältiges Restaurationsangebot wird das Einkaufserlebnis abrunden.

    Neue Büroflächen und Gastronomieangebote
    Nach dem Umbau werden die oberen Geschosse des Jelmoli-Hauses rund 20’000 m² Büroflächen bieten, die eine neue Topadresse in der Zürcher Innenstadt darstellen. Diese Büroflächen werden durch ein breites Gastronomie- und Freizeitangebot ergänzt. Auf der neu konzipierten Dachterrasse entstehen weitere Räumlichkeiten für Gastronomieangebote.

    Partnerschaft zwischen Swiss Prime Site und Manor
    Der langfristige Mietvertrag zwischen Swiss Prime Site und Manor ist ein bedeutender Schritt für beide Unternehmen. Manor wird sich auch an den Investitionen für den Umbau beteiligen, um attraktive Verkaufsflächen zu schaffen. Während des Umbaus und auch danach bleiben bestehende Mietverhältnisse, insbesondere mit dem Fitnessclub Holmes Place, bestehen. Holmes Place wird sein Angebot auch während der Umbauphase für die Kundschaft offenhalten. Mit Manor und Holmes Place sind somit bereits rund die Hälfte der Flächen vor Baubeginn vermietet.

    Ein einzigartiger Begegnungsort für Zürich
    René Zahnd, CEO von Swiss Prime Site, betont: «Unser prioritäres Ziel war es, das Jelmoli-Gebäude als einzigartige Destination und offenen Begegnungsort zu erhalten. Mit dem Einzug der Warenhausgruppe Manor und ihrer langjährigen Tradition wird das Jelmoli-Haus für Zürich und die Zürcher Bevölkerung mit neuem Leben gefüllt und wird über die Stadtgrenzen hinaus strahlen.»

    Die grösste Warenhausgruppe der Schweiz
    Manor, die grösste Warenhausgruppe der Schweiz, ist in allen Landesteilen vertreten und beschäftigt rund 7’500 Mitarbeitende. Zur Manor Gruppe gehören 59 Manor Warenhäuser, 27 Manor Food Supermärkte und 23 Manora Restaurants. Das Unternehmen verfolgt eine Omnichannel-Strategie, die Online-Shop und Services verknüpft. Manor wirtschaftet nachhaltig profitabel und gehört zur Maus Frères Holding, zu der auch führende Lifestyle-Marken wie Lacoste zählen.

    Die Neupositionierung des Jelmoli-Hauses durch den Einzug von Manor markiert einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Zürcher Bahnhofstrasse und unterstreicht die Bedeutung von Swiss Prime Site in der nachhaltigen Stadtentwicklung.

  • Ein neues Kapitel des Jelmoli-Warenhauses beginnt

    Ein neues Kapitel des Jelmoli-Warenhauses beginnt

    Das bekannte Warenhaus Jelmoli steht vor einem umfassenden Wandel. Bis Ende 2024 wird der Betrieb weitergeführt. Der Umbau startet Anfang 2025 und wird 2027 voraussichtlich beendet sein. Das Gebäude wird in eine moderne, multifunktionale Immobilie verwandelt. Swiss Prime Site investiert über 100 Millionen CHF, um das Jelmoli-Haus zu einer lebendigen, urbanen Begegnungsstätte zu machen.
    Dabei reduziert sich die Verkaufsfläche auf das Erd- und Untergeschoss sowie allenfalls Teile des ersten Obergeschosses. Die Umgestaltung bringt Vielfalt in Form von Verkaufsflächen, Gastronomie, Büros und Freizeiteinrichtungen. Diese Transformation macht das Gebäude belebter für die Stadt, bewahrt die historische Bedeutung und setzt dabei auf Nachhaltigkeit.
    Durch die Umgestaltung des bisher brachliegenden Dachs zu einem öffentlich zugänglichen Raum mit Grünflächen, wird das Jelmoli-Haus zu einer urbanen Oase mitten in der Zürcher Innenstadt. Die neu geschaffene Vielfalt an Verkaufsflächen, Gastronomie, Büros und Freizeiteinrichtungen zieht nicht nur Kunden an, sondern macht das Gebäude auch zu einem beliebten Treffpunkt. Die Investition in die Umwandlung des Jelmoli-Hauses zeigt das Engagement von Swiss Prime Site für eine nachhaltige und lebendige Stadtentwicklung.

  • Europas erste Solaranlage in Satellitenschüssel

    Europas erste Solaranlage in Satellitenschüssel

    Als erstes Unternehmen in Europa nutzt Leuk TDC Satellitenschüsseln zur Energieproduktion. Anstatt ausgediente Satellitenschüsseln zu entsorgen, wird die vorhandene Infrastruktur umfunktioniert. Dieses Solarprojekt wurde von CKW realisiert. Die Solarpanels werden auf der Innenseite der Satellitenschüsseln montiert, wo die Sonneneinstrahlung am stärksten wirkt.

    Mit Satellitenschüsseln zur Selbstversorgung
    Ehemalige Satellitenschüsseln eignen sich optimal als Solaranlage. Sie können flexibel nach der Sonne ausgerichtet werden und erzeugen dadurch mehr Strom als herkömmliche Solaranlagen. Schnee bleibt auf den Solarpanels zudem kaum haften und dank ihrer Lage auf rund 1’000 Metern über Meer liegen das Rechenzentrum und die Satellitenschüsseln meist über der Nebelgrenze. Somit kann Leuk TDC auch im Winter sehr viel Energie durch Sonneneinstrahlung gewinnen.

    Eine Schüssel generiert jährlich rund 110’000 kWh, was dem Energiebedarf von 25 Haushalten entspricht. Die Solarpanels auf dem Dach des Rechenzentrums produzieren zusätzliche 550’000 kWh pro Jahr. Bei Leuk TDC sind weitere Solarprojekte angedacht: Solarpanels auf zwei weiteren Satellitenschüsseln und auf Freiflächen, um in Leuk künftig noch mehr Sonnenenergie zu gewinnen. Die Baubewilligung für die zweite Satellitenschüssel liegt bereits vor, die im Frühling gebaut werden soll.

    Dank des eigens produzierten Solarstroms und zusätzlicher Wasserkraft wird das Rechenzentrum von Leuk TDC in Zukunft zu 99 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben. Auch CKW nimmt eine Vorreiterrolle in der klimafreundlichen Energieproduktion ein: Bis 2030 will die Zentralschweizer Energiedienstleisterin massiv in erneuerbare Energien investieren und mit Kraftwerksprojekten in den Bereichen Photovoltaik, Windkraft, Biomassekraftwerke, Wasserkraft und mit weiteren Technologien zusätzlichen Strom für 165’000 Haushalte und Wärme für 55’000 Haushalte produzieren.

    Zukunftsmodell Solar Contracting
    In der Zusammenarbeit mit CKW profitiert Leuk TDC vom Solar Contracting. Bei diesem Modell wird die Solaranlage von CKW installiert und Leuk TDC bezieht den Solarstrom zu einem Fixpreis und einer festgelegten Vertragsdauer. Auch Wartungs- und Servicearbeiten erledigt CKW. Nach Ablauf der Vertragsdauer gehört die Solaranlage Leuk TDC. Durch den eigens produzierten Strom ist Leuk TDC unabhängiger und weniger betroffen von steigenden Strompreisen. So kann Leuk TDC auch in Zeiten von Stromunsicherheit die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden nach geringer Latenzzeit und High-Computing-Services im Rechenzentrum erfüllen. Die Partnerschaft von Leuk TDC und CKW beweist, dass Rechenzentren trotz ihres Energiebedarfs auch nachhaltig betrieben werden können. John Harris, CEO von Leuk TDC, bekräftigt: «Dies ist möglich, wenn man auf Solarprojekte setzt und deren Ausbau fördert. Indem Unternehmen bei ihrer Energiebeschaffung mehr auf eigene Solarlösungen setzen, tragen sie einen wichtigen Teil zum Erreichen der Schweizer Energieziele bei.»

    Im Solarbereich liegt in der Schweiz ein enormes Potenzial brach. Insbesondere Freiflächenanlagen im alpinen Bereich sind in der Schweiz eine Seltenheit. «Wir wollen verstärkt auch im alpinen Bereich Grossanlagen realisieren, denn diese sind effizienter und können im Winter sogar mehr Strom produzieren als im Sommer», sagt CKWCEO Martin Schwab. Die neue Anlage in der Satellitenschüssel von Leuk TDC ist bestes Beispiel für eine innovative, effiziente Solaranlage mit hoher Winterstromproduktion.

  • Post nimmt neues Paketzentrum in Buchs in Betrieb

    Post nimmt neues Paketzentrum in Buchs in Betrieb

    Die Post hat ein neues regionales Paketzentrum in Buchs in Betrieb genommen. Für den dazu notwendigen Umbau einer Lagerhalle hat das Unternehmen laut einer Medienmitteilung rund 15 Millionen Franken investiert.

    Nach 15 Monaten der Planung und des Bauens ist das Logistikzentrum seit Mitte Juli in Betrieb. Erstmalig bei der Post kommen hier vertikale, spiralförmige Förderbänder zum Einsatz. Sie sparen Platz und „hieven die Pakete in wenigen Sekunden zur Sortiermaschine auf knapp drei Meter Höhe“.

    So werden bis zu 5000 Pakete pro Stunde sortiert, die im Grossraum Aarau, Lenzburg, Seetal, Suhrental und Wynental aufgegeben und dort auch zugestellt. Sie müssen nun nicht mehr den Weg über die grossen Paketzentren wie Härkingen SO, Frauenfeld und Daillens VD machen. Das kürzt die Transportwege und macht die Paketverarbeitung nachhaltiger und schneller.

    Insgesamt 175 Mitarbeitende sind in Buchs beschäftigt, davon wurden 60 Stellen neu geschaffen. Weitere 100 sollen im kommenden Jahr von der Briefzustellstelle Aarau dorthin umziehen.

    „Die Post ist eine attraktive Arbeitgeberin im Aargau, sie beschäftigt fast 2500 Aargauerinnen und Aargauer. Mit dem neuen Logistikzentrum bekennt sie sich zu unserem Wirtschaftsstandort, was mich sehr freut“, wird Dieter Egli, Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Aargau, in der Medienmitteilung zitiert.

    Nach Rümlang ist Buchs den Angaben zufolge das zweite regionale Paketzentrum, das die Post in diesem Jahr in Betrieb genommen hat. Weitere regionale Paketzentren hat der Konzern in Vétroz VS, Cadenazzo TI, Untervaz GR und Ostermundigen BE eröffnet. Insgesamt rund 250 Millionen Franken hat die Post in den vergangenen Jahren in den Ausbau ihrer Sortier- und Zustellinfrastruktur investiert.

  • Energie 360° renoviert Hauptsitz in Altstetten

    Energie 360° renoviert Hauptsitz in Altstetten

    Energie 360° will seinen 2003 erbauten Hauptsitz an der Aargauerstrasse 182 in Altstetten umbauen und instandsetzen. Dafür investiert der mehrheitlich von der Stadt Zürich gehaltene Energieversorger knapp 28 Millionen Franken. In seiner Eigenschaft als Bauherrenvertretung habe das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich jetzt das entsprechende Baugesuch eingereicht, informieren Stadtverwaltung und Energieunternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Sie rechnen damit, die Bauarbeiten im nächsten Frühjahr beginnen zu können.

    Die Umbauarbeiten sollen den Hauptsitz an die Erfordernisse einer modernen Arbeitsumgebung „mit flexiblen und hybriden Arbeitskonzepten“ anpassen, heisst es in der Mitteilung. Dazu sollen die bestehenden Räumlichkeiten „zu einer offenen Bürolandschaft“ mit entsprechend modernisierter Haustechnik umgestaltet werden. Für Fassaden und Dach ist die Einrichtung einer grossflächigen Photovoltaikanlage geplant.

    Von anfänglichen Überlegungen, das bestehende Gebäude mit einem Neubau zu ergänzen, habe die Geschäftsleitung von Energie 360° nach „einer strategischen Überprüfung“ Abstand genommen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Statt dessen solle der Bestandsbau „für eine effiziente und ergebnisorientierte Arbeitswelt“ optimiert werden. Für das architektonische Konzept zeichnet Jessenvollenweider Architektur aus Basel verantwortlich.

    Bis 2040 will Energie 360° sein Angebot ausschliesslich auf Energie aus erneuerbaren Quellen umstellen. Laut Mitteilung treibt der Umbau des Hauptsitzes diese „Transformation des Unternehmens voran und ermöglicht zielgerichtete Energiesparmassnahmen im eigenen Betrieb“.

  • Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Niederländische Zentralbank baut mit neustark

    Die Niederländische Zentralbank verwendet bei der Renovierung ihres Hauptsitzes in Amsterdam CO2-neutralen Beton. Dies wird dank einer Zusammenarbeit der niederländischen New Horizon Urban Mining B.V. und dem Schweizer Start-up neustark möglich, wie aus einer Mitteilung bei LinkedIn hervorgeht.

    Die Technologie von New Horizon macht es möglich, den CO2-Fussabdruck von Beton um 75 Prozent zu reduzieren, heisst es. Dafür wird Zement aus Betonrückbaumaterial gewonnen. Der verbleibende Fussabdruck wird von neustark ausgeglichen. Das Start-up hat eine Technologie entwickelt, mit der CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert werden kann. Dafür wird flüssiges CO2 in Abbruchmaterial eingeleitet.

    Neustark ist eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit Sitz in Bern. Das Unternehmen arbeitet unter anderem mit Holcim zusammen, um Innovation und Nachhaltigkeit im Bausektor voranzutreiben. Im Rahmen der Zusammenarbeit untersucht neustark das CO2-Umwandlungspotenzial des von Holcim rezyklierten Abbruchbetons. Holcim optimiert wiederum den von neustark hergestellten Beton.

  • Walo Bertschinger saniert Therme Bad Ragaz

    Walo Bertschinger saniert Therme Bad Ragaz

    Im Rahmen einer Sanierungsarbeit in der Therme Bad Ragaz SG hat das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger die Bodenbeläge erneuert. Laut einer Mitteilung von Walo auf Facebook wurde dabei der Walo Einstreubelag Haypanol D mit einer speziellen Systemkonstellation verlegt.

    Im Thermalbad waren laut der Firmenmitteilung hohe Anforderungen an Rutschsicherheit, UV-Beständigkeit und Optik gestellt worden. In der von Walo verwendeten Systemkonstellation seien diese Bedingungen des Auftraggebers Grand Resort Bad Ragaz erfüllt worden. Der mehrschichtige Aufbau des Belags und dessen technische Eigenschaften wiesen zudem eine hohe chemische Beständigkeit auf, so dass verschiedene Reinigungsmittel, Fette, andere Abscheidungen und chemische Lösungen dem Belag nichts anhaben können.

    Der Architektur der bekannten Therme mit ihrem besonderen Erscheinungsbild entspreche der schneeweisse Belag, heisst es bei Walo.

  • Fernheizkraftwerk wird zum Ideenlabor

    Fernheizkraftwerk wird zum Ideenlabor

    Das Fernheizkraftwerk an der Zürcher Clausiusstrasse wurde in ein Ideenlabor für Studierende der ETH umgewandelt. Auf fünf Stockwerken und insgesamt 1200 Quadratmetern bietet das Student Project House die Möglichkeit, an neuen Ideen zu tüfteln, wie die Hochschule in einer Mitteilung schreibt. Dafür stehen den Studierenden 24 3D-​Drucker, vier Lasercutter sowie weitere Werkzeuge zur Verfügung. Ausserdem werden ihnen Coaching-Programme und Workshops angeboten.

    „Mit diesem Ideenlabor möchten wir unsere Studierenden ermuntern und befähigen, Neues auszuprobieren, auch mal zu scheitern und daraus zu lernen und explizit auch solche Projekte umzusetzen, die nicht zu ihrem Studium gehören“, erklärt Sarah Springman, ETH-​Rektorin und Schirmherrin der Initiative. Das Ziel sei es, „unabhängig denkende Persönlichkeiten auszubilden und zu fördern“.

    Zu den ersten Projekten, die im neuen Ideenlabor ausprobiert werden, gehört beispielsweise ein intelligenter Blindenstock oder eine Erweiterte-Realität-Brille, die als Anleitungsersatz dienen soll.

    Mit der Eröffnung des Ideenlabors ist das neue Projekt der ETH noch nicht abgeschlossen. Die Hochschule hat sich verpflichtet, den gesamten aus den 30er Jahren stammenden Gebäudekomplex zu sanieren. Dies kostet insgesamt 120 Millionen Franken und wird Ende 2025 abgeschlossen.

    Das neue Student Project House ist bereits das zweite solche Ideenlabor der ETH. Das erste befindet sich auf dem Campus Hönggerberg.

  • Bauen für die ZHAW in Winterthur

    Bauen für die ZHAW in Winterthur

    2021 Rochade Eulachpassage
    Im Sommer 2020 wird das ZHAW-Departement Gesundheit von der Eulachpassage in den Neubau Haus Adeline Favre auf dem Sulzerareal ziehen. Die dadurch frei werdenden Räume in der Eulachpassage wird vorübergehend die ZHAW School of Engineering als Rochadegebäude nutzen, während in den nächsten Jahren der neue Campus Technikumstrasse entsteht.

    2023 Laborgebäude RD
    Bis im Sommer 2023 entsteht auf Campus Reidbach in Wädenswil ein einzigartiges Zentrum für Lebensmittel- und Getränketechnologie. Der Neubau vereint nicht nur das ZHAW-Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an einem Ort, sondern die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelindustrie. Künftig werden hier Lebensmittel und Getränke vom Rohstoff bis zum Markt erforscht.

    Bauzeit: 2019-2023
    Architektur: Leutwyler Partner Arch.

    2024-2034 Campus T
    Auf dem Areal Technikumstrasse in Winterthur erhält die ZHAW School of Engineering einen neuen attraktiven Campus mit Park. Die dafür benötigten Gebäude und der Grünraum werden in vier Etappen bis 2035 realisiert.

    Die erste beinhaltet die beiden Laborneubauten TT (2024) und TL (2027), mit Labor-, Unterrichts- und Büroräumlichkeiten sowie Mensa und einen öffentlichen Park mit Zugang zur Eulach. Längerfristig sollen sämtliche Bauten rund um das schützenswerte Hauptgebäude von Theodor Gohl (1878) und das Ostgebäude von Hermann Fietz (1908) durch Neubauten ersetzt werden. Für die zweite Etappe ist die Erneuerung und Verdichtung des Gebäudekomplexes mit dem Ost- und Chemiegebäude TE/TZ (2029) vorgesehen.

    In der dritten Etappe wird das historische Hauptgebäude TH (2032) erneuert und gegen Süden erweitert. Mit der abschliessenden vierten Etappe soll dann das Physikgebäude durch den Laborneubau TP (2035) ersetzt werden, sofern der Altbau von Hans Suter (1960) aus dem Inventar schützenswerter Bauten entlassen wird.

    2025 Shedhalle Reidbach
    Seit 1999 ist die ZHAW in den ehemaligen Fabrikräumen der Tuchfabrik Wädenswil AG eingemietet. Sobald die sogenannten Shedhallen umgebaut worden sind, werden sie ab 2025 beispielsweise als neue Hochschulbibliothek sowie Lern- und Aufenthaltsräume für Studierende des ZHAW-Departements Life Sciences und Facility Management genutzt.

    Bauzeit: 2023-2025

    2033-2034 Rochade Eulachpassage und Mäander
    Langfristig wird sich an der Eulachpassage das ZHAW-Departement Angewandte Linguistik niederlassen und im Mäander Platz machen für die ZHAW School of Management and Law, welche sich ganz am Campus St.-Georgen-Platz ausbreiten soll.

  • Jaisli-Xamax arbeitet an Schulanlage Vechigen

    Jaisli-Xamax arbeitet an Schulanlage Vechigen

    Das Elektrounternehmen Jaisli-Xamax aus Dietikon führt bei der Gesamtsanierung und Erweiterung der Schulanlage Stämpbach in Vechigen sämtliche Elektroinstallationen aus. Laut Bericht in der Mitarbeiterzeitung Brilli’s News erfolgen die Arbeiten während der drei Realisierungsabschnitte während des weiterlaufenden Schulbetriebs. „Eine Herausforderung war, die  Arbeiten während laufendem Schulbetrieb auszuführen“, wird der bauleitende Monteur Adrian Thürig zitiert. Dennoch habe man „eine saubere Leistung erbringen“ können.

    Die Arbeiten erfolgen in drei Etappen. Bei der ersten Bauetappe wurden laut der Mitteilung von Jaisli-Xamax der Neubau des Kindergartens, der Tagesschule, des Spezialtrakts und des Zwischentrakts sowie die Sanierung der beiden Turnhallen realisiert. Die Sanierung des Klassetraktes Ost und die Erweiterung der Gruppenräume seien in der zweiten Bauetappe realisiert worden. Die Arbeiten der dritten Bauetappe dauern noch an. Dabei wird der Klassentrakt West saniert.

    Laut Projektleiter Luciano Matturro von Jaisli-Xamax ist die Zusammenarbeit mit allen am Bau Beteiligten und mit der Schule reibungslos verlaufen. Er sei stolz, wird Matturro zitiert, dass das Team vor Ort seine Arbeit während des Schulbetriebes gut gemeistert habe. Matturro: „Jetzt befinden wir uns im Endspurt, um die dritte Bauetappe erfolgreich zu beenden.“ An dem Projekt im Kanton Bern haben auch zwei Lernende von Jaisli-Xamax mitgearbeitet.

  • «Die elektronische Eingabe von Baugesuchen lancieren wir noch dieses Jahr»

    «Die elektronische Eingabe von Baugesuchen lancieren wir noch dieses Jahr»

    Sie sind Vorsteher des Bau- und Justizdepartements. Was ist der Reiz dieses Amtes?
    Ich bin schon seit über 40 Jahren für das Gemeindewohl unterwegs. Davon war ich 14 Jahre lang Gemeindepräsident der Einwohnergemeinde Gunzgen, danach 8 Jahre lang Kantonsrat und seitdem nochmals so lange Regierungsrat. Mich reizen die aktive Mitarbeit und Mitgestaltung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen wie auch das Suchen und Finden von Lösungen. Ich möchte den Kanton nicht nur verwalten, sondern auch weiterbringen. An meinem Departement gefällt mir ganz allgemein die thematische Breite sowie die Vielfältigkeit der Mitarbeitenden in Sachen Knowhow und Charakter.

    Wo sehen Sie die spezifischen Herausforderungen, die das Amt mit sich bringt?
    Wichtige Themen sind und bleiben die Raumplanung und die Mobilität. Aber auch beim Klima, der Digitalisierung und der Gesellschaft kommt es zu Veränderungen, denen Rechnung getragen werden muss.

    Wie weit ist Ihr Departement konkret beim Thema Digitalisierung?
    Wir stehen im Departement wie auch allgemein in der Verwaltung noch relativ am Anfang. Mich überrascht es, dass man in der öffentlichen Hand im Jahr 2021 noch nicht massgeblich weitergekommen ist. Wir versuchen seit längerem die Digitalisierung im Departement voranzutreiben – begleitende Workshops sollen dies unterstützen. Ich sehe die Digitalisierung als Schlüsselthema, das unbedingt und rasch umgesetzt werden muss. Nach wie vor gibt es aber noch Hindernisse, angefangen bei datenschutzrechtlichen Aspekten bis hin zu fehlenden Ressourcen finanzieller oder personeller Natur.

    Der Kanton Aargau zum Beispiel hat mit eBau das digitale Einreichen von Baugesuchen eingeführt. Ist das im Kanton Solothurn auch ein Thema?
    Es ist nicht nur ein Thema. Das Projekt ist sogar schon weit fortgeschritten: Wir arbeiten verwaltungsintern bereits mit einem Pilotprojekt. Dieses funktioniert gut; wir sind bald soweit, diese Dienstleistung im ganzen Kanton anbieten zu können. Ziel ist, dass noch dieses Jahr alle interessierten Gemeinden das digitale Einreichen von Baugesuchen realisieren können. Zudem arbeiten wir gerade an der Einführung einer Dokumenten-Management-Software (DMS). Im Hochbauamt läuft derzeit ein Pilotprojekt, das ein digitales Archiv vorsieht.

    Der Kanton Solothurn befindet sich gefühlt in einem regelrechten Bauboom. Trügt diese Wahrnehmung?
    Nein, das ist wirklich so. Zu den grössten Projekten gehören mit 450 Millionen Franken Investitionsvolumen die neue Anlage der Kebag Enova, beim neuen Bürgerspital werden 340 Millionen verbaut, und für die Gesamtsanierung der Kantonsschule Olten sind 86 Millionen Franken budgetiert. Aber auch auf den Arealen Attisholz Nord und Süd ist Grosses im Gange. Ein wichtiges Projekt ist die biopharmazeutische Produktionsanlage in Luterbach von Biogen: Die erste Etappe war 1,6 Milliarden Franken teuer. Weitere Etappen folgen hoffentlich. Aber wir haben in und um die Stadt Solothurn auch rund 2000 Wohneinheiten, die projektiert oder bereits im Bau sind.

    Wie steht es um die eigenen Projekte?
    Wir prüfen derzeit den Bau eines neuen Bildungscampus wie auch denjenigen eines neuen Verwaltungsgebäudes, wo verschiedene Standorte konzentriert werden könnten. Auch die Optimierung der Sportinfrastrukturen in der Stadt Solothurn ist ein Thema.

    Gibt es kantonal gesehen noch ausreichend Baulandreserven, um all diese Projekte umzusetzen?
    Wir sind aktuell mit der raumplanerischen Entwicklung beschäftigt. Hierbei stellen wir fest, dass die Baulandreserven für die nächsten 15 Jahre reichen sollten. Das bedeutet aber auch, dass in diesem Zeitraum kein neues Land eingezont wird. Im Gegenzug muss keins ausgezont werden. Wir haben zudem viele Industriebrachen oder anderweitig brachliegendes Land, welches wir umnutzen können.

    «Das Hochbauamt steht für Lösungen – nicht für das Bewirtschaften von Problemen»

    Was macht den Kanton Solothurn für neue Bauvorhaben so attraktiv?
    Auf der einen Seite liegen wir sehr zentral und bieten zudem viel Wohnqualität und Ruhe. Die Solothurner und Solothurnerinnen schätzen insbesondere die Juralandschaft sowie das vielfältige kulturelle Angebot. Solothurn gilt ja auch als die schönste Schweizer Barockstadt. Wir sind ausserdem gut an die öffentlichen Verkehrsmittel und an den motorisierten Individualverkehr angebunden. Und unsere Bodenpreise sind noch bezahlbar. Wirtschaftlich gesehen haben wir viele innovative Unternehmungen und Nischenplayer, die weltweit auf sich aufmerksam machen, wie zu Ypsomed (Insulinpumpensystem) oder Jura Elekt-roapparate (Premium Kaffeemaschinen).

    Welche Bauprojekte haben Sie während Ihrer bisherigen Amtszeit mitgeprägt?
    Als Regierungsrat arbeite ich natürlich nicht selbst an Projekten mit – aber ich ebne den politischen Weg und ermögliche so den Start. Am aktivsten habe ich die Arealentwicklung Attisholz Süd begleitet: Als ehemaliger Direktor der Handelskammer Solothurn war ich schon bei der Testplanung involviert. Ein Highlight ist die Transformation des ehemaligen Gefängnisses Schöngrün zur Wohnüberbauung. Aber auch die Sanierung des Museums Altes Zeughaus oder des Hallenbads der Kantonsschule Olten, wo ich übrigens selbst zur Schule gegangen bin, bleiben mir in guter Erinnerung. Intensiv begleitet habe ich zudem das Projekt für die Sanierung und den Umbau der Liegenschaft Rosengarten – mit diesem Projekt mussten wir bis vors Bundesgericht.

    Das Kapuzinerkloster Solothurn, die psychiatrische Klinik Fridau und die Höhenklinik Allerheiligenberg gelten als Sorgenkinder. Wo genau liegen die Probleme bei diesen Objekten?
    Diese drei Projekte sind wohl einfach keine Selbstläufer. Sie liegen in Zonen, die nicht jede Nutzung zulassen. Der Allerheiligenberg beispielsweise befindet sich in der Landwirtschaftszone. Hier gibt es zusätzlich Nutzungseinschränkungen: Die umliegenden Spitäler dürfen nicht konkurrenziert werden. Hinzu kommt der finanzielle Aufwand, der für solche grossen Projekte immens ist. Das Kapuzinerkloster zum Beispiel steht unter Denkmalschutz. Die Klinik Fridau liegt gemeinsam mit dem Allerheiligenberg in der Juraschutzzone. Die genannten Schwierigkeiten erfordern von den Investoren und Eigentümern einen langen Atem.

    Kantonal findet derzeit eine Inventaraufnahme in Sachen Raumplanung statt. Wie sieht der detaillierte Plan aus?
    Bei der Raumplanung ist die ganze Schweiz gefordert. Die Revision des Raumplanungsgesetzes aus dem Jahr 2014 erfordert von allen Kantonen die Überarbeitung der Richtpläne. Dies haben wir bereits gemacht. Nun müssen sämtliche Gemeinden ihre Ortsplanungen revidieren. Wir zählen im Kanton Solothurn 107 Gemeinden – da dauert es seine Zeit, bis sich alle Gedanken zur Weiterentwicklung im Rahmen der kantonalen Vorgaben gemacht haben. Die Siedlungsentwicklung nach innen stellt die Gemeinde vor grosse Herausforderungen. Die Solothurner Gemeinden werden diesen Prozess in den nächsten fünf Jahren abgeschlossen haben.

    Wie steht es um die Zersiedelung im Kanton Solothurn?
    Man hat in der Vergangenheit sicher zu wenig darauf geachtet – aber das dürfte für die ganze Schweiz gelten. Die Gemeinden haben das neue Raumplanungsgesetz im Vorfeld der Abstimmung mehrheitlich unterstützt. Was ein Gesetz wirklich bedeutet, sieht man oft erst bei der Umsetzung. So auch hier – da kommt doch einmal der Vorwurf auf, dass der Kanton oder der Bund eine Gemeinde an der Entwicklung hindern würde. Im Kanton Solothurn sind wir aber auf einem guten Weg. Die Notwendigkeit der Verdichtung nach innen ist heute fest in den Köpfen der Gemeindeverantwortlichen verankert. Die Mehrheit setzt sich sehr gut mit den neuen Herausforderungen und Rahmenbedingungen auseinander.

    Die Gemeinden geniessen im Kanton Solothurn eine grosse Autonomie. Empfinden Sie diese bei der Ausübung Ihres Amtes als Vor- oder Nachteil?
    Ich kenne beide Seiten. Als Gemeindepräsident ist es ein Vorteil – als Regierungsrat ein Nachteil (lacht). Nein, im Ernst: Die Autonomie ist das eine, das andere ist die hohe Anzahl der Gemeinden: Wir haben 107. Wir pflegen aber einen guten Austausch mit dem Einwohnergemeindeverband, so finden wir immer Lösungen.
    Sie treten im Sommer aus gesundheitlichen Gründen zurück. Haben Sie schon Pläne für die Zeit danach?
    Ich werde bestimmt weiterhin aktiv sein. Ich habe bereits für verschiedene Veraltungsratsmandate zugesagt und habe noch weitere offene Anfragen. Zuerst kümmere ich mich jetzt aber um meine alten Sportverletzungen und schaue dann, wie es weitergeht.

    Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Hochbauamts?
    Das Hochbauamt steht für Termintreue, das Einhalten von Budgets, speditives Arbeiten und für hohe Qualität. Das soll auch nach meinem Rückzug so bleiben. Natürlich möchte ich nicht nur die Projekte in die neuen Hände übergeben, sondern auch, dass das Herzblut weiterhin mit einfliesst. Unser Credo lautet: Das Hochbauamt steht für Lösungen und nicht für das Bewirtschaften von Problemen.

  • Karte hilft bei Umbau des Energiesystems

    Karte hilft bei Umbau des Energiesystems

    Erstmals kann der Fortschritt beim Ausbau erneuerbarer Energien öffentlich eingesehen und überprüft werden. Zu diesem Zweck stellt das Bundesamt für Energie (BFE) laut einer Medienmitteilung seine Geobasisdaten über alle rund 110’000 Stromproduktionsanlagen der Schweiz online zur Verfügung. Aktuell sind mehr als 100’000 davon Photovoltaikanlagen.

    Alle Anlagen werden im Internet auf einer interaktiven Karte transparent dargestellt und monatlich aktualisiert. Damit, so das BFE, könnten Gemeinde und Kantone den lokalen Zubau verfolgen und gegebenenfalls Massnahmen ergreifen, um ihn zu beschleunigen.

    Die Daten zeigen neben dem Standort der Anlage auch ihre Leistung in Kilowatt und das Datum der Inbetriebnahme. Aufgenommen werden alle Anlagen mit einer Leistung über 30 Kilovoltampere und Kleinanlagen mit mehr als 2 Kilowatt, die freiwillig registriert worden sind. Zudem enthält der Datenbestand Anlagen, die durch eine Einspeise- oder Einmalvergütung, Mehrkostenfinanzierung oder einen Investitionsbeitrag gefördert werden.

  • Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Die Limmatkraftwerke AG will mit der Vermietung von 7000 Quadratmetern Fläche für Büros, Ateliers, Produktion oder Lager im mittleren und westlichen Gebäudeteil aus der denkmalgeschützten alten Baumwollspinnerei im Zentrum von Turgi einen modernen Gewerbekomplex machen. Ab dem 1. April sind die Räumlichkeiten zu mieten. In einer Medienmitteilung der Eigentümerin Limmatkraftwerke AG, einer Tochter der Regionalwerke AG Baden, heisst es, die Mieter und Mieterinnen könnten die Räume nach ihren Bedürfnissen gestalten und ausbauen, soweit dies bauseits möglich ist.

    „Wir wünschen uns, dass in der Spinnerei Turgi ein lebendiger und inspirierender Mix aus verschiedenen Gewerbe- und Industriebereichen entsteht“, wird Verwaltungsratspräsident Martin Schoop zitiert, der selber in Turgi lebt. Den Charakter eines modernen Wirtschaftszentrums in Turgi will er durch Abtretung eines Teils der Einnahmen für die Förderung von Turgi fördern. Schoop: „Mit einem Teil des Mietzinses wird ein Fonds gespeist, der diesen Gemeinschaftssinn fördern soll.“

    Die Spinnerei, die 1826 erbaut wurde und bis 1858 der grösste Spinnereibetrieb der Schweiz war, liegt im Zentrum von Turgi und ist gut erschlossen. Es stehen laut der Mitteilung genügend Parkplätze zur Verfügung und die Spinnerei liegt in Gehdistanz zum Bahnhof Turgi.

    Bei der Neugestaltung wird auch auf Nachhaltigkeit geachtet. so sollen zwei Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden. Das Gebäude soll mit Fernwärme aus der KVA Turgi versorgt werden und zukünftig wieder Strom aus dem benachbarten Wasserkraftwerk der Limmatkraftwerke AG beziehen.

    Die Limmatkraftwerke AG sehen den Kauf als strategischen Entscheid. Schoop: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Dank dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Denn als Eigentümerin könne man die Nutzung des Gebäudes optimal auf den Kraftwerksbetrieb abstimmen.

  • Jaisli-Xamax baut Traditionsfirma Beyer in Zürich um

    Jaisli-Xamax baut Traditionsfirma Beyer in Zürich um

    Die Mitarbeiterzeitung Brilli’s News der Jaisli-Xamax AG  in Dietikon hat den Umbau des Zürcher Traditionsunternehmens Beyer Uhren & Juwelen zum 260-jährigen Bestehen zum Anlass für ein Interviewmit Geschäftsführer René Beyer genommen. Unter dem Titel „Zeit für Neues“ berichtet Beyer darin von der guten Zusammenarbeit mit dem Baumanagement von Palmieriund dem für alle elektrischen Aspekte zuständigen Team von Jaisli-Xamax. Dieses „eingespielte Team“ habe schon vor neun Jahren einen ersten Umbau vollzogen und jetzt den im Sommer abgeschlossen Umbau zum Firmenjubiläum.

    Beyer wird zitiert: „Das ist nicht der erste Umbau mit dem Team der Jaisli-Xamax AG. Nicht nur bei Umbauten, auch bei diversen Unterhaltsarbeiten unter dem Jahr darf ich auf die zuverlässigen Fachkräfte Ihres Unternehmens zählen.“ Er schätze an der Zusammenarbeit, dass er die Fachkräfte alle persönlich kenne. Bei der Jaisli-Xamax AG herrsche ein familiäres Klima sowie ein Miteinander. „Mir ist es wichtig, einen kompetenten Partner an Bord zu haben, der auch ‚ieferet‘ und nicht nur ‚laferet‘“, so Beyer weiter.

    Zur Motivation für die Totalrenovierung sagt Beyer, er müsse schon an die Übergabe des Geschäfts an die nächste Generation denken und habe deshalb die Uhren- und Juwelen-Boutique mit einem besonderen Wohlfühl-Ambiente ausstatten wollen. Beyer: „Das mag vielleicht nach platter Marketingstrategie tönen, doch schlussendlich ist es wirklich das, was wir den Kundinnen und Kunden bieten können im Gegensatz zu den zahlreichen Online-Anbietern.“

  • Coop verwandelt den Basler Märthof in ein Boutique-Hotel

    Coop verwandelt den Basler Märthof in ein Boutique-Hotel

    Im ersten Halbjahr 2021 soll im historischen Gebäude des Märthofs in Basel das Boutique-Hotel Märthof eröffnen. Die Eigentümerin, die Coop Immobilien AG, hat das Architekturbüro Burckhardt + Partner mit der umfassenden Renovation beauftragt. Geführt wird das Hotel nach der Eröffnung von der zu Coop gehörenden Bâle Hotelgruppe. Sie betreibt bereits die Hotels Pullman Basel Europa an der Clarastrasse sowie das Victoria am Centralbahnplatz und das Hotel Baslertor in Basel-Muttenz.

    Das Gebäude des Märthofs entstammt dem 19. Jahrhundert und bestand ursprünglich aus fünf einzelnen Häusern, die 1981 zu einem Gebäudekomplex zusammengeführt wurden. Die freiwillige Denkmalpflege Basel wehrte sich Anfang der 70er-Jahre gegen den geplanten Warenhaus-Neubau, der anstelle des alten Gebäudes vorgesehen war. Der Abbruch wurde 1976 in einer Volksabstimmung abgelehnt. Nun soll ein Hotel der oberen 4-Sterne-Kategorie entstehen, wobei die Fassade mit einem neuen Anstrich in ihrer jetzigen Form erhalten bleibt. Das Mauerwerk selber bleibt unverändert – auch die Natursteinpartien werden nur gereinigt.

    Laut Coop-Mediensprecherin Rebecca Veiga sollen im neuen Boutique-Hotel die Stilepochen der ehemals fünf bestehenden Gebäude unverkrampft und spielerisch vermischt werden. «Verspielte Motive des Neubarocks und die funktionale Gestaltung der Geschäftsfassade aus dem Jahre 1927 treffen im Inneren des Gebäudes auf die lineare 80er-Jahre-Struktur», sagt Veiga.

    Offene Übergänge und eine freundliche Atmosphäre
    Auf die insgesamt 68 geplanten Zimmer, davon acht Suiten und acht Juniorsuiten, werden Stehleuchten, Wandleuchten, Sessel und weiteres Mobiliar individuell verteilt – kein Zimmer wird exakt wie das andere aussehen. Die Zimmer erhalten unterschiedliche Farbschemen und widerspiegeln die Geschichte vom jeweiligen Gebäudeteil, in dem sie sich befinden. Die Farben sind abwechslungsreich und sollen nicht polarisieren – sodass sie das ganze Jahr hindurch auf die Gäste angenehm wirken.

    Des Weiteren sind ein Fitnessraum, eine Bibliothek, ein Res-
    taurant sowie eine Bar auf der Dachterrasse im 6. Stock mit 55 Sitzplätzen vorgesehen – und eine weitere im Erdgeschoss. Alle funktionalen Räumlichkeiten sind analog einer starken Wirbelsäule um den Erschliessungskern des Hauses angeordnet und stossen von innen nach allen drei Aussenseiten. Die Übergänge der unterschiedlichen Nutzungsflächen im Erdgeschoss sind offen gestaltet, sodass es als Fläche ohne Unterbrüche wahrgenommen wird.

    Eine helle und freundliche Atmosphäre empfängt den Gast im Standardzimmer. Der Raum wird mit Ausnahme der abgeschlossenen Dusche und einem separaten WC grosszügig offen gestaltet. Nebst der eingebauten Schrankzeile im Eingang sind alle Möbelstücke freistehend. Sanfte Rundungen gemäss dem Gesamtkonzept des Hauses werden auch im Zimmer durchdekliniert.
    Die Aussenbestuhlung und die grossen Fenster verbinden das Gebäude mit dem Marktplatz. «Die einmalige Lage und das lebendige Geschehen am Marktplatz soll nach innen spielen und umgekehrt», sagt Veiga. Das Boutique-Hotel will internationale wie auch lokale Gäste ansprechen und durch Restaurant und Bar entlang der Eisengasse als Treffpunkt für die lokale Bevölkerung und die Hotelgäste dienen. ■

  • Amtshaus Walche in Zürich: Aufstockung und Umbau

    Amtshaus Walche in Zürich: Aufstockung und Umbau

    Das Amtshaus Walche in Zürich wurde 1932 / 33 erstellt und muss umfassend instand gesetzt werden, schreibt das Hochbauamt der Stadt Zürich in einer Mitteilung. Gleichzeitig ist eine Aufstockung von fünf auf sechs Geschosse vorgesehen, womit die Anzahl Büroarbeitsplätze von heute rund 300 auf rund 400 erhöht werden kann. Um mehr Raum für die wachsende Anzahl Mitarbeitender und Rettungsfahrzeuge zu schaffen, wird zudem die Sanitäts-Wache «Zentrum» erweitert.

    Energetische Verbesserung der Gebäudehülle
    Die Instandsetzungsmassnahmen umfassen unter anderem die energetische Verbesserung der Gebäudehülle und die Erneuerung oder den Ersatz der Heiz-, Lüftungs- und Kälteanlagen sowie der Elektroinstallationen. So müssen neue Sanitäranlagen eingebaut und eine Notstromversorgung eingerichtet werden. Weiter werden die Räume im Erd- und im ersten Untergeschoss aufgrund zusätzlichen Platzbedarfs der Gebäudetechnik neu angeordnet, die Bürostruktur in den restlichen
    Geschossen wird optimiert und zwei der bestehenden Lifte werden durch barrierefreie ersetzt. Alle Büroplätze werden – mit wenigen Ausnahmen – gemäss dem Bürokonzept worksmart@zuerich zum mobil-flexiblen Arbeiten eingerichtet. Das Amtshaus Walche sei somit das erste Gebäude, in dem das neue Bürokonzept für eine effizientere Raumnutzung umgesetzt werde, betonen die Projektverantwortlichen.

    Die geplante Aufstockung passe sich an die bestehende Gebäudestruktur an. Das Projekt sieht vor, das Dach zu begrünen und mit einer Photovoltaikanlage auszustatten. Aufgrund der Erhöhung der Anzahl Büroarbeitsplätze soll auch die Personalcafeteria vergrössert werden. Sämtliche Massnahmen werden unter Einbezug der städtischen Denkmalpflege geplant und ausgeführt. Das Provisorium wird voraussichtlich Anfang 2020 erstellt. Der Baustart ist für Herbst 2020 vorgesehen, der Bauabschluss Mitte 2023. 