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  • Steiner AG entwickelt Industrieareal in Breitenbach neu

    Steiner AG entwickelt Industrieareal in Breitenbach neu

    Die Steiner Investment Foundation will das Isola-Areal unweit des Ortskerns von Breitenbach zu einem Wohn- und Gewerbegebiet umbauen. Damit hat die Eigentümerin des elf Hektar grossen Geländes die Baudienstleisterin Steiner AG beauftragt, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Einwohner von Breitenbach sollen ab dem kommenden Jahr in den Entwicklungsprozess einbezogen werden.

    Ausserdem will die Projektentwicklerin das direkt an der Lüssel gelegene Isola-Areal für die Bevölkerung öffnen. „Diese kann sich auf neue, ansprechende Begegnungs- und Grünzonen freuen, welche anstelle der bestehenden Betriebsstrassen und Lagerflächen entstehen werden“, wird Stefan Gabriel, Teamleiter Immobilienentwicklung bei der Steiner AG, in der Medienmitteilung zitiert.

    Das neue Quartier soll nicht in Konkurrenz zum Dorfzentrum, sondern als Ergänzung dazu entstehen. Derzeit finde ein intensiver Austausch mit der Gemeindeverwaltung Breitenbachs über die jeweiligen Vorstellungen und Erwartungen statt. Als Grundlage für ein gemeinsames Verständnis der räumlichen Entwicklung des Areals werde zudem ein städtebauliches und freiraumplanerisches Testplanungsverfahren durchgeführt, heisst es in der Medienmitteilung. Renommierte Architekturbüros und Landschaftsarchitekten würden eingeladen, Vorschläge auszuarbeiten.

    Baubeginn für die erste Etappe sei voraussichtlich im Jahr 2029. Während der Planungsphase wolle das Unternehmen aber bereits Zwischennutzungen ermöglichen und gegebenenfalls einzelne Umnutzungsprojekte in bestehenden Gebäuden vorziehen.

    Die Steiner Invest Foundation, eine Züricher Vermögensverwaltung für Schweizer Pensionskassen und Anlagestiftung der Steiner AG, hatte die 114’280 Quadratmeter grosse Fläche mit ihren weitgehend leerstehenden Industrie- und Lagerhallen im Frühling 2021 erworben.

  • Die Schweiz ist im Renovationsfieber

    Die Schweiz ist im Renovationsfieber

    Gegenüber 2019 verzeichnete Ofri, das Onlineportal für die Vermittlung von Handwerkern, sowohl im April als auch im Mai 2020 einen Anstieg von 31 Prozent. Für Geschäftsführer Benny Hertach hängt diese Renovationsfreude direkt mit dem Lockdown zusammen: „Wer plötzlich mehr Zeit zu Hause verbringt, dem fallen liegengebliebene Renovierungs- und Reparaturarbeiten erstens viel mehr auf“, erklärt er in einer Medienmitteilung. „Zweitens hat man endlich die nötige Zeit, um sich mit den Handwerkern zu koordinieren.“

    Zu Beginn der Corona-Krise im Februar war die Auftragslage im Vergleich zum Vorjahresmonat mit einem Plus von 19 Prozent zunächst stark geblieben. Im März verharrte sie jedoch auf dem Vorjahresniveau. „Wir gehen davon aus, dass unsere Kunden sich im März an den Hausarrest gewöhnen mussten, um sich dann im April mit umso mehr Schwung an die Pflege der eigenen vier Wände zu machen“, so Hertach.

    Etwa 85 Prozent aller Auftragskategorien verbuchten einen Zuwachs. Auffallend gut gelaufen seien Gartenbau, Schreinerarbeiten, Innenausbau und Sanitärarbeiten. Auch Rolladenbau, Arbeiten am Mauerwerk, Pflasterarbeiten, Heizungsbau und die Verlegung von Fliesen seien stark nachgefragt worden.

    Der Ofri-Geschäftsführer vermutet, dass Corona den Trend zur Online-Auftragsvermittlung verstärkt hat. „Die Grundidee von Ofri war immer, das Schweizer Handwerk zu unterstützen. Wenn unser Portal selbst in einer Krise dazu beitragen kann, das zu leisten, dann freut uns das umso mehr.“