Schlagwort: Umgebung

  • Gestaltung der Umgebung des Kronenareals steht fest

    Gestaltung der Umgebung des Kronenareals steht fest

    Back to the roots hat sich unter acht eingereichten Projekten im anonymen Wettbewerb für die Umgebungsgestaltung des Kronenareals in Dietikon durchgesetzt. Das Projekt der beiden Zürcher Büros für Landwirtschaftsarchitektur, Skala Landschaft Stadt Raum GmbH, und für Architektur, S2 Architekten GmbH, hat das Votum der interdisziplinären Jury des Wettbewerbs bekommen, informiert die Verwaltung der Stadt Dietikon in einer Mitteilung. Zum Beurteilungsprozess war auch die direkt von der Umgestaltung betroffene unmittelbare Nachbarschaft des Areals als Gasthörerschaft eingeladen worden.

    Back to the roots habe «durch eine sensible und poetische Gesamtvision des historischen Areals» überzeugt, heisst es in der Mitteilung. Das Kronenareal wird dabei als Teil eines Freiraumnetzes interpretiert und mit den Fussgängerzonen der Innenstadt im Osten sowie stellenweise mit der Reppisch im Westen verbunden. Auf dem Zehntenplatz ist ein Brunnen als besonderes Element geplant. Der Hedingerplatz wird für multifunktionale Nutzungen konzipiert. Die auf dem Areal befindlichen Föhren werden in die künftige Gestaltung eingebunden.

    Landschaftsarchitekt Lars Ruge wird back to the roots im Rahmen der Vernissage der Wettbewerbsausstellung vorstellen. Die Vernissage findet am 23. August ab 17 Uhr im Forum für Stadtentwicklung, Innovation und Kultur an der Zentralstrasse 12 in Dietikon statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Projekte werden im Forum bis zum 8. September ausgestellt.

  • Fehlendes Verständnis für Projektdaten

    Fehlendes Verständnis für Projektdaten

    Das CDE ist der Ausgangspunkt für ein durchgängiges Datenmanagement. Es liegt im Interesse der Immobilieneigentümerin bzw. des Bestandhalters, jederzeit Zugriff auf die aktuellen Projektinformationen zu haben, Inkompatibilitäten zu vermeiden und Zugriffsrechte ändern zu können. Umso erstaunlicher ist es, dass der Wert von Daten noch immer nicht vollumfänglich verstanden wird. Zu oft werden sie einzig aus der IT-Perspektive betrachtet und auf die Funktion als Messinstrumente reduziert.

    Der Markt verändert sich rasch
    Der Markt an CDE-Lösungen ist schnelllebig und divers. Insgesamt ist ein Trend zur Spezialisierung erkennbar, was eine hohe Integrationsfähigkeit bedingt. Häufig werden unabhängige Tools von grossen Technologieanbietern aufgekauft oder in bestehende Lösungen eingebaut. Das führt zu Problemen bei der Übernahme von bereits abgeschlossenen Projekten. Um einen reibungslosen Datenaustausch zu gewährleisten, ist die möglichst konsistente Anwendung einer Plattform zu empfehlen.

    Innovation im Eiltempo verunsichert die Anwender
    Die Konkurrenz unter den Anbietern ist gross. Kontinuierlich drängen neue Tools auf den Markt, Funktionalitäten werden laufend weiterentwickelt. Die Folge ist eine grosse Verunsicherung bei vielen Bauherren und Betreiber sowohl bei der Auswahl als auch bei der Anwendung. Die eher langsame Bau- und Immobilienwirtschaft trifft hier auf die kurzen Innovationszyklen der Technologiebranche. Anwendungsfälle, Prozessabläufe und Verantwortlichkeiten müssen deshalb bereits vor der Systemauswahl klar definiert werden, um Enttäuschungen zu vermeiden.

    Und wem gehören die Daten?
    Zentral ist die Frage nach der Datenhoheit: Wem gehören die Daten im CDE und wer hat Anspruch darauf, wenn das Bauprojekt beendet ist und das Gebäude in den Betrieb übergeben wird? Die heutige Praxis zeigt, dass diese Frage häufig vernachlässigt wird. Es ist daher essenziell, dass die Bauherrschaft das Set-up vorgibt, das CDE nach den eigenen Vorstellungen bestellt und das Eigentum an den Daten frühzeitig regelt.

    Benutzungsfreundlichkeit lässt zu wünschen übrig
    Die von pom+ untersuchten Projekt-CDE-Lösungen lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: Entweder handelt es sich um Expertentools mit umfangreichen Funktionen oder um einfache Anwendungen mit beschränkten Möglichkeiten. Beiden Gruppen gemeinsam ist die mangelnde Usability. Knapp 45 Prozent der untersuchten Tools wurden auf der Fünfpunkteskala mit drei oder weniger bewertet. Das Problem dabei: CDEs werden nicht nur von technologieaffinen Personen benutzt – sie müssen das ganze Team adressieren. Darauf sollten die Herstellerfirmen bei der Weiterentwicklung vermehrt achten. Joachim Baldegger, Studienleiter und Head of Service Unit Future Lab, fasst zusammen: «Modernes Bauen heisst bereits im Bauprojekt an den Betrieb zu denken und die richtigen Daten zu bestellen. Common Data Environments spielen dabei eine zentrale Rolle. Allerdings ist der Weg noch ein weiter, denn viele Tools haben Lücken im Funktionsumfang und können nur bedingt mit Daten umgehen bzw. diese strukturiert erfassen. Erst wenn dies sichergestellt ist, können Daten aus dem Projekt effizient in die Zielsysteme der Immobilieneigentümer übergeben und Mehrwerte generiert werden.»

  • Centurion Tower: Stramm wie ein Offizier

    Centurion Tower: Stramm wie ein Offizier

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    Durch sein klares Volumen integriert sich das neue Hochhaus wie selbstverständlich in die städtebauliche Struktur des neuen Quartiers «Vision Mitte». Es nimmt die Fluchten der umliegenden Gebäude auf und bildet sozusagen das letzte Puzzlestück im grossen Gebäude-Cluster von Fachhochschule und Büro- und Industriebauten auf diesem Areal. Die zentrale Wohnlage sowie die Aussicht über die Stadt Brugg und ihre grüne Umgebung bieten hohe Lebens- und Wohnqualität. Namensgeberin war natürlich nicht die Anzahl Wohnungen, sondern die bekannte römische Ausgrabungsstätte in Windisch (Vindonissa), die zu Fuss in wenigen Minuten erreichbar ist.

    Für jede Nutzung der richtige Wandtyp

    Die 16 Eigentumswohnungen befinden sich in den obersten vier Stockwerken des Towers, die 116 Mietwohnungen in der 3. bis 10. Etage. In den untersten drei Geschossen deckt das Centurion Towerhotel mit 66 Apartments und Zimmern die Bedürfnisse vieler regionaler Unternehmen, sowie der benachbarten Fachhochschule ab. Denn ebenso wie Geschäftsleute logieren hier Dozentinnen und Studenten. Diese unterschiedlichen Nutzungen spiegeln sich nicht zuletzt in der Materialisierung und im Design innerhalb des Gebäudes. Der Turm wurde als Skelettbau hochgezogen und vollständig mit nicht tragenden Gipstrockenbausystemen ausgebaut. Aufgrund ihrer unterschiedlichen bautechnischen Anforderungen kamen für die Eigentums- und Mietwohnungen sowie für die Hotelzimmer jeweils andere Wandtypen zum Einsatz.

    Die (Fast)Alles-Könnerin

    In den Küchen und Nasszellen der Eigentumswohnungen spielt die hydrophobierte Rigips® Habito-Platte (12,5 mm) eine zentrale Rolle. Sie ist wahrscheinlich eine der vielseitigsten Gipsbauplatten überhaupt und eignet sich für den Wohnungs-, Büro- und Gewerbe-, aber auch Hotel-, Spital- und Schulhausbau. Bei der Entwicklung standen das optimale Raumklima und die einfache Verarbeitung im Zentrum. Kompromisslos wurde das revolutionäre Produkt auf diese Eigenschaften hin optimiert und mit besten Leistungsdaten und breiter Einsatzfähigkeit ausgerüstet. Die Platte ist sehr robust, feuerfest, schalldämmend, ökologisch nachhaltig und effizient zu verarbeiten.

    Viel Planungs- und Umnutzungsfreiheit

    Sobald mit dem Rigips® Habito System eine gemauerte Wand ersetzt wird, potenzieren sich die Vorteile. Das Ausmessen und der Einbau von lastverstärkenden Wandeinlagen entfallen, weil Kraglasten wie Möbel, Bilder oder Fernsehscreens ohne Dübel direkt angeschraubt werden können. Aus dem gleichen Grund entfällt auch das frühzeitige Festlegen der Wandeinlagen, wodurch die Planungsfreiheit steigt. Habito ist also standhaft wie ein römischer Legionär oder wie eine herkömmliche Massivbauwand. Bei all diesen bauphysikalischen und konstruktiven Stärken bleibt dank der Planung mit Gips-Trockenbausystemen genügend Flexibilität für spätere Umbauten, falls sich die Nutzungsbedürfnisse einzelner Räume oder gar Stockwerke ändern sollten.

    Spezielle Schallschutzplatte in den Mietwohnungen

    Ein zentrales Anliegen und gleichzeitig ein wesentliches Qualitätsmerkmal des Innenausbaus im Centurion Tower ist der Schallschutz, insbesondere in und zwischen den Eigentumswohnungen. Das bedingte nicht nur entsprechende Wandstärken und Spezialgipsbauplatten, sondern auch eine konsequent saubere handwerkliche Ausführung. Dazu gehört unter anderem die Bodenkittfuge zur Vermeidung von Schallbrücken. Viel Können und Sorgfalt hat der Unternehmer auch bei der Stossfugenausbildung bewiesen, wie auch bei den sichtbaren gleitenden Deckenanschlüssen mit Anschlussprofilen. Ausserdem wird durch die Einfassung der oberen Ecken der Türzargen mit L-förmigen Plattenstücken Rissen langfristig vorgebeugt. Bei den erwähnten Spezialplatten handelt es sich um Rigips® Duraline (12,5 mm). Sie bestehen aus einem faserverstärkten Gipskern und einer Kartonummantelung. Diese Bauplatte hat eine definierte hohe Rohdichte, verfügt über einen verbesserten Gefügezusammenhalt im Brandfall und ist insbesondere für hohe Stossbelastungen geeignet. Zudem weist sie eine erhöhte Plattenfestigkeit sowohl in Längs- als auch in Querrichtung auf.

    Gips-Trockenbau erfüllt hohe Anforderungen

    Rigips® Duo’Tech wiederum, die in den Zimmertrennwänden des Hotelteils verbaut ist, besteht aus zwei miteinander verklebten Gipsplatten. Die innovative Klebeschicht zwischen den Plattenlagen dämpft die auftreffende Schallenergie durch Mikroschwingungen und gibt nur noch einen kleinen Teil davon weiter. Diese Bauplatte erlaubt eine effiziente, wirtschaftliche Verarbeitung, da die Montage einer zweiten Beplankungslage entfällt.

    Was dieses Wohn- und Hotelhochhaus auszeichnet, sind seine architektonischen und bautechnischen Qualitäten. Der Gipstrockenbau kann auch auf diesem Niveau längst mithalten. Tragende Bauteile sind massiv, der ganze Rest mit Leichtbausystemen ausgeführt, die auch die anspruchsvollsten Schallschutz-, Brandschutz- und Statikaufgaben erfüllen und trotzdem genügend Flexibilität für spätere Umnutzungen, sprich den unkomplizierten Rückbau bieten.