Schlagwort: Umsatz

  • Stagnation prägt das Bauhauptgewerbe

    Stagnation prägt das Bauhauptgewerbe

    Von Januar bis September 2024 erzielte das Bauhauptgewerbe nominale Umsätze von 17.5 Milliarden Franken, ein Plus von 0.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Inflationsbereinigt ergibt sich jedoch ein Rückgang von 0.5 Prozent. Während der Tiefbau real um 2.6 Prozent zulegen konnte, verzeichnete der Hochbau ein Minus von 3.4 Prozent.

    Rückläufige Auftragseingänge
    Die Auftragseingänge sanken real um 2.5 Prozent auf 17.3 Milliarden Franken. Besonders im Hochbau sorgten steigende Zinsen, höhere Baukosten und knappe öffentliche Mittel für einen spürbaren Rückgang. Einzig der Tiefbau konnte sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich ein Auftragsplus erzielen.

    Sinkender Arbeitsvorrat
    Der Arbeitsvorrat im Bauhauptgewerbe schrumpfte bis Ende September 2024 um 3.7 Prozent auf 14.9 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Auftragsbestand von rund 7.7 Monaten. Die gesamte Branche sieht sich mit eingetrübten Aussichten konfrontiert: Während der Tiefbau voraussichtlich stabil bleibt, dürfte der Wohnungsbau erst ab dem dritten Quartal 2025 wieder wachsen.

    Beschäftigungsrückgang spürbar
    Die Unsicherheiten wirken sich auf die Beschäftigung aus. Die Zahl der Vollzeitstellen in der Branche sank um 4.0 Prozent auf 89’000 Beschäftigte. Trotz der Leitzinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank 2024 von 1.75 auf 1.0 Prozent bleibt der Effekt zeitlich verzögert.

    Die Bautätigkeit in der Schweiz zeigt sich stabil, jedoch geprägt von Stagnation und Herausforderungen. Insbesondere die Entwicklung im Wohnungsbau wird entscheidend sein, um die dringend benötigten Impulse für ein erneutes Wachstum zu setzen.

  • Immobilienentwickler reduziert Gewinne zur Stärkung künftiger Investitionen

    Immobilienentwickler reduziert Gewinne zur Stärkung künftiger Investitionen

    Die sitEX Properties Holding AG hat im ersten Halbjahr einen Bruttoumsatz von 10,86 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die Schwyzer Immobilienentwicklungsfirma in einer Mitteilung. Im Vorjahreszeitraum belief sich der Bruttoumsatz auf 32,70 Millionen Franken. Der Reingewinn nach Steuern ging im selben Zeitraum von 7,34 Millionen auf 1,51 Millionen Franken zurück.

    «In den letzten zehn Jahren hatte sitEX das Glück, ausnahmslos profitable Halbjahres- und Jahresergebnisse zu erzielen», wird CEO Beat Kähli in der Mitteilung zitiert. Derzeit befinde sich das auf Immobilien in der Schweiz und den USA spezialisierte Unternehmen aber «in einer Investitionsphase, weshalb im Vergleich zu den Vorjahren nur geringe Gewinne erzielt werden konnten». Nach Angaben von Kähli verfügt sitEX aktuell über eine Entwicklungspipeline im Umfang von mehr als 5 Milliarden Franken. Damit sei «die Grundlage für künftige nachhaltige Gewinne gesichert», so der Unternehmenschef.

    In den vergangenen Jahren hatte sitEX von den erzielten Gewinnen rund 60 Millionen Franken an die Anteilshaltenden ausgeschüttet. In diesem und im nächsten Jahr will sich das Unternehmen dagegen auf die Rückzahlung von Verbindlichkeiten und Investitionen konzentrieren, erläutert sitEX-Verwaltungsratspräsident Christoph Stutz.

  • Holcim verbucht rekordhohe Profitabilität

    Holcim verbucht rekordhohe Profitabilität

    Holcim hat im ersten Halbjahr 2024 einen Umsatz von 12,81 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 1,9 Prozent. In Lokalwährungen wurde ein Wachstum von 1,6 Prozent realisiert.

    Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich um 8,1 Prozent auf 2,21 Milliarden Franken zu. Die entsprechende Marge konnte dabei von 15,6 auf 17,2 Prozent gesteigert werden. Für das zweite Quartal 2024 wurde sogar eine rekordhohe Marge von 23,2 Prozent realisiert.

    Der Konzerngewinn vor Wertminderungen und Veräusserungen zog um 7,5 Prozent auf 1,38 Milliarden Franken an. Beim Reingewinn wurde hingegen ein Rückgang um 3,4 Prozent auf 1,22 Milliarden Franken verbucht. Im Berichtshalbjahr hat Holcim elf Zukäufe getätigt und vier Konzernteile veräussert.

    Auch in Sachen Nachhaltigkeit kann Holcim Erfolge ausweisen. So lagen die CO2-Emissionen im Verhältnis zum Umsatz im Berichtssemester um 7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Zudem trug der emissionsarme Zement ECOPlanet von Holcim bereits 26 Prozent zum konzernweiten Zementumsatz bei. Der Anteil des emissionsarmen Betons ECOPact erreichte 28 Prozent. Ende 2023 hatte der Anteil der beiden nachhaltigen Produkte noch bei jeweils 19 Prozent gelegen. «Unsere führenden nachhaltigen Baulösungen – vom CO2 armen Beton ECOPact bis zu den energieeffizienten Elevate-Dachsystemen – machen uns zum Partner der Wahl für Grossprojekte, wie zum Beispiel im Infrastrukturbereich oder beim Bau von Rechenzentren», wird Holcim-CEO Miljan Gutovic in der Mitteilung zitiert.

  • Dienstleistungen belasten Ergebnis der BKW

    Dienstleistungen belasten Ergebnis der BKW

    Die BKW hat 2023 laut einer Mitteilung das finanziell zweitbeste Jahr ihrer Geschichte erzielt. Die Berner Energieversorgerin hat bei einem Umsatz von 4598 Millionen Franken ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 620 Millionen und einen Reingewinn von 488 Millionen Franken erzielt. Der Umsatz liegt damit um 12 Prozent unter dem Rekordjahr 2022, aber um 29 Prozent über 2021. Ähnlich beim Ergebnis und beim Gewinn: Der Reingewinn lag 2023 um 40 Prozent unter dem von 2022 und um 76 Prozent über dem von 2021.

    Das Ergebnis wird vor allem vom Geschäftsfeld Energie getragen. Dieses trug laut dem Geschäftsbericht bei einer Gesamtleistung von 2953 Millionen Franken insgesamt 535 Millionen Franken zum Ergebnis bei, ein Rückgang um 24 Prozent bei der Leistung und um 40 Prozent beim Ergebnis. Die Investitionen stiegen im Geschäftsfeld Energie von 147 Millionen auf 276 Millionen Franken.

    Die Netze lieferten bei einer Gesamtleistung von 540 Millionen ein Ergebnis von 147 Millionen Franken ab, ein Plus von 5 Prozent bei der Leistung und von 0,6 Prozent beim Ergebnis. Die Investitionen stiegen von 113 Millionen 2022 auf 136 Millionen Franken 2023.

    Der Umsatz der Dienstleistungen stieg 2023 um 4 Prozent auf 1838 Millionen Franken. Beim Ergebnis wies das Geschäftsfeld einen Verlust von 40 Millionen Franken aus. Im Vorjahr war es noch ein Plus von 53 Millionen gewesen. Das Ergebnis wurde durch Abschreibungen und Wertminderungen in Höhe von 132 Millionen belastet. Die Investitionen sanken von 333 Millionen auf 75 Millionen Franken. Die BKW will bis Ende 2024 die Profitabilität des Geschäftsfeldes nachhaltig steigern. Sie prüft zudem Verkäufe und Zukäufe.

  • Sika erwirtschaftet Rekordumsatz

    Sika erwirtschaftet Rekordumsatz

    Sika hat im Geschäftsjahr 2023 einen rekordhohen Umsatz von 11,24 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert das weltweit aktive Unternehmen der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 7,1 Prozent. Als Wachstumstreiber hebt Sika in der Mitteilung das im Vorjahr erworbene ehemalige Bauchemiegeschäft der BASF-Gruppe hervor. Sika rechnet aufgrund der erfolgreichen Integration der MBCC-Gruppe mit jährlichen Synergieeffekten im Umfang von 180 bis 200 Millionen Franken.

    Zum Rekordumsatz haben zudem alle Regionen mit zweistelligen Wachstumsraten in Lokalwährungen beigetragen. Am stärksten legten die Umsätze in Lokalwährungen mit 15,2 Prozent in der Region Asien/Pazifik zu. In den Regionen EMEA und Amerikas wurden Wachstumsraten von 14,8 beziehungsweise 14,9 Prozent realisiert. Das Segment Global Business steigerte seinen Umsatz in Lokalwährungen um 10,0 Prozent. Starke Abwertungen fast aller Währungen gegenüber dem Franken resultierten in einem negativen Währungseffekt von 7,4 Prozent.

    „Sika hat in den vergangenen zwölf Monaten einmal mehr ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt“, wird Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. „Dank unseres gut funktionierenden Geschäftsmodells, der hohen Innovationskraft und des grossen Engagements unserer 33’000 Mitarbeitenden weltweit sind wir auch in einem herausfordernden Jahr kräftig gewachsen und haben Marktanteile dazugewonnen.“ Den vollständigen Bericht für das Geschäftsjahr 2923 wird Sika am 16. Februar kommunizieren.

  • WWZ baut Geschäft mit Fernwärme aus

    WWZ baut Geschäft mit Fernwärme aus

    Die WWZ-Gruppe beobachtet eine steigende Nachfrage nach Fernwärme und Fernkälte. Der entsprechende Geschäftsbereich habe seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2023 im Jahresvergleich um 15 Prozent gesteigert, informiert der Zuger Energie-, Telekom- und Wasserversorger in einer Mitteilung. Im Berichtshalbjahr hat die Gruppe weitere Liegenschaften an ihre Energieverbünde Circulago und Ennetsee anschliessen können.

    Zukünftig soll der nach Ansicht von WWZ zukunftsträchtige Geschäftsbereich weiter ausgebaut werden. In Steinhausen wurde bereits eine Machbarkeitsstudie für einen Wärmeverbund durchgeführt, mit der Gemeinde Baar arbeitet die Gruppe derzeit an einer Machbarkeitsstudie. Investitionen in Fernwärme und Fernkälte führten zwar „vorübergehend zu höheren Betriebskosten, die Investitionen zahlen sich aber mittelfristig mit stabilen Cashflows aus“, schreibt WWZ.

    Auch im ersten Halbjahr 2023 hat der Ausbau des Fernwärme- und Fernkältegeschäfts die Betriebskosten des Unternehmens um knapp 4 Prozent erhöht. Das Betriebsergebnis konnte dennoch um 27 Prozent auf 13,6 Millionen Franken gesteigert werden. Hintergrund sind im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 166,5 Millionen Franken gestiegene Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen. Der Reingewinn fiel mit 15,7 Millionen um 8,4 Millionen Franken höher als im ersten Halbjahr 2022 aus.

  • Holcim übernimmt deutsche Firma Cooper Standard

    Holcim übernimmt deutsche Firma Cooper Standard

    Holcim hat laut seiner Medienmitteilung die Übernahme der Cooper Standard Technical Rubber GmbH in Mannheim abgeschlossen. Deren hochbeständige technische Gummiprodukte werden für Dachsysteme verwendet. Die Firma verfügt den Angaben zufolge über eine innovative Abteilung für Forschung und Entwicklung, eine hochmoderne Produktionsanlage und ein erfahrenes Team von 130 Mitarbeitenden.

    Diese Übernahme soll das weitere Wachstum von Holcims Dachgeschäft in ganz Europa vorantreiben. „Durch die Erweiterung unseres Angebots an Dachsystemen können wir eine grössere Rolle bei der Bereitstellung innovativer und nachhaltiger Lösungen für energieeffiziente Gebäude spielen und einen Beitrag zum Green Deal der Europäischen Union leisten“, wird Jamie Gentoso, Global Head, Solutions & Products, zitiert.

    Holcim versteht den „innovationsorientierten Ansatz“ der deutschen Firma als „hervorragende Ergänzung“ zu seinem bestehenden Dachgeschäft. Mit ihrer strategisch günstigen Lage in der Rhein-Neckar-Region ergänze sie andere kürzlich getätigte Akquisitionen für Bedachung und Dämmung.

    Das Geschäft wird unter dem neuen Namen Holcim Technical Solutions & Products GmbH ausgebaut. Im Rahmen seiner „Strategie 2025 – Beschleunigung des grünen Wachstums“ will Holcim das Solutions & Products-Geschäft bis 2025 auf 30 Prozent des Konzern-Nettoumsatzes ausweiten „und in die attraktivsten Segmente des Bauwesens – von Dachsystemen bis hin zu Dämmung und Renovierung – vorstossen.

  • Energiedienst-Gruppe wächst profitabel

    Energiedienst-Gruppe wächst profitabel

    Die Energiedienst Holding AG hat im ersten Halbjahr 2023 einen Betriebsertrag von 973 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um rund 30 Prozent, informiert die schweizerisch-deutsche Aktiengesellschaft  in einer Mitteilung. Als Hintergrund für die positive Entwicklung werden dort eine positive Absatzentwicklung und gestiegene Strompreise genannt.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT lag mit 81,6 Millionen Euro dicht am Vorjahreswert. Im ersten Halbjahr 2022 hatte das Unternehmen hier einen positiven Bewertungseffekt aus der Personalvorsorge in Höhe von 48 Millionen Euro verbucht. Um diesen Effekt bereinigt sei eine Steigerung von 34,3 Millionen auf 77,3 Millionen Euro realisiert worden, schreibt die Energiedienst-Gruppe. Der Reingewinn fiel mit 68,7 Millionen um 16,8 Millionen Euro niedriger als im Vorjahr aus. Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen von einem bereinigten EBIT in Höhe von rund 100 Millionen Euro aus.

    Zur Steigerung von Umsatz und bereinigtem Betriebsergebnis haben alle Geschäftsbereiche der Gruppe beigetragen. Im Segment Kundennahe Energielösungen fiel der Beitrag zum EBIT mit 3,4 Millionen um 1,4 Millionen Euro höher als im Vorjahr aus. Als Wachstumstreiber hat sich hier vor allem das Endkundengeschäft Photovoltaik in der Schweiz erwiesen.

    Im grössten Geschäftsbereich Erneuerbare Erzeugungs-Infrastruktur konnte der Beitrag zum EBIT von 21,4 Millionen auf 65,4 Millionen Franken gesteigert werden. Hier führt die Gruppe die gute Entwicklung auf eine insgesamt bessere Stromproduktion aus Wasserkraft und das gestiegene Vermarktungsniveau der Erzeugung zurück.

  • Holcim blickt auf hervorragendes Halbjahr zurück

    Holcim blickt auf hervorragendes Halbjahr zurück

    Holcim hat im ersten Halbjahr 2023 einen Umsatz von 13,07 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 11,0 Prozent. Auf organischer Basis wurde ein Wachstum von 7,4 Prozent realisiert, schreibt Holcim.

    Als wiederkehrendes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Holcim im Berichtssemester 2,04 Milliarden Franken aus. Im Vorjahressemester lag der Wert bei 2,17 Milliarden Franken. Der organische Zuwachs wird in der Mitteilung auf 13,4 Prozent beziffert. Die Marge auf das Betriebsergebnis legte im Jahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 15,6 Prozent zu. Im zweiten Quartal 2023 wurde eine Marge von 21,1 Prozent realisiert. Der Gewinn pro Aktie zog gegenüber Vorjahr um 15,3 Prozent auf den Rekordwert von 2,19 Franken an. Das Unternehmen bezeichnet die Ergebnisse des ersten Halbjahres als „hervorragend“.

    „Wir sind auf dem besten Weg, im Geschäftsjahr 2023 branchenführende Margen zu erzielen“, wird Jan Jenisch, Verwaltungsratspräsident und CEO von Holcim, in der Mitteilung zitiert. „Dies bestätigt die starke Position von Holcim in allen Märkten, in denen unsere führenden nachhaltigen Baulösungen und Marken für überdurchschnittliche Rentabilität und Wachstum sorgen.“

    Im Berichtshalbjahr hat Holcim 1,8 Milliarden Franken in 18 Übernahmen investiert. Darüber hinaus habe das Unternehmen seine Expansion im nordamerikanischen Markt fortgesetzt, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge hat Holcim für den Zeitraum 2023 bis 2026 bereits den Zuschlag für über 70 Infrastrukturprojekte in den USA erhalten.

  • Baumeisterverband begegnet Fachkräftemangel

    Baumeisterverband begegnet Fachkräftemangel

    Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) geht von einem steigenden Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft aus. Er hat daher vom Kompetenzzentrum Demografik eine „Studie zur langfristigen Entwicklung der Konjunktur und Fachkräfte im Bauhauptgewerbe“ anfertigen lassen, informiert der Verband in einer Mitteilung. Der Ende Juni am Tag der Bauwirtschaft in Lugano vorgestellten Studie zufolge könnte der am Bauvolumen gemessene Fachkräftemangel bis 2040 etwa 16 Prozent erreichen. Dies würde jährlich Umsatzeinbussen von bis zu 800 Millionen Franken verursachen und damit Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft gefährden.

    In Lugano zeigte SBV-Zentralpräsident Gian-Luca Lardi aber auch Lösungsansätze auf. „Wenn wir den Umsatz pro Kopf jährlich um 0,5 Prozent steigern, können wir 50 Prozent des Fachkräftemangels wettmachen“, wird Lardi in der Mitteilung aus seiner Ansprache an der traditionellen Netzwerk-Veranstaltung der Branche zitiert. Diese Produktivitätssteigerung soll nach Ansicht des Verbands hauptsächlich über Digitalisierung und Innovation erfolgen. Gleichzeitig schlug Lardi vor, „mehr Lernende auszubilden, die Fachkräfte länger im Beruf zu halten und letztlich auch mehr Quereinsteiger zu rekrutieren“. Damit könne die andere Hälfte der Lücke geschlossen werden, so der Zentralpräsident.

  • Umsatz von Siemens in der Schweiz steigt deutlich

    Umsatz von Siemens in der Schweiz steigt deutlich

    Das umfassende digitale Produkt- und Lösungsportfolio ist der Haupttreiber für die positive Geschäftsentwicklung von Siemens in der Schweiz. «Mit unserer Technologie verbinden wir die digitale Welt mit der realen Welt», sagt Matthias Rebellius, der im weltweiten Siemens-Vorstand verantwortlich ist für die Schweiz. «Die neue digitale Geschäftsplattform Xcelerator ermöglicht es unseren Kunden, die digitale Transformation massiv zu beschleunigen. Digitale Lösungen sind auch der Schlüssel zu einer effizienten Energieversorgung oder um die Gebäude- und Industrieinfrastruktur nachhaltiger zu machen», erklärt Rebellius.  

    Gerd Scheller, Country CEO von Siemens Schweiz ist mit dem Geschäftsverlauf zufrieden und blickt in die Zukunft: «Mit der Entwicklung moderner digitalen Lösungen verändern sich viele Berufsbilder. Hier setzen wir auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeitenden und investieren zudem in die nächste Generation.» Im laufenden Geschäftsjahr hat Siemens die sogenannten «Kids Coding Days» stark ausgebaut. Bis Ende Jahr werden rund 400 Kinder in der Schweiz einen solchen Einstieg in die Welt des Programmierens absolviert haben. «Das Feedback der Schülerinnen und Schüler und der Eltern auf die bereits durchgeführten Events ist sehr positiv», sagt Gerd Scheller. Ein weiteres Beispiel ist der Siemens Excellence Award, bei dem die besten Diplomarbeiten der Schweizer Fachhochschulen mit einer attraktiven Prämie ausgezeichnet werden». Beim erstmalig durchgeführten Public Voting haben sich mehr als 3500 Personen beteiligt. Im Rahmen seines Bildungsprogramms Generation21 engagiert sich Siemens zudem bei zahlreichen weiteren Förderprojekten in der Schweiz, insbesondere auch zur Förderung von Frauen in technischen Berufen.  

    Siemens ist in allen Landesteilen und an über 20 Standorten präsent und verfügt über eine starke Marktstellung in der Gebäudetechnik und Energieverteilung (Smart Infrastructure) in der Industrie (Digital Industries) sowie im Software-Geschäft für Industriekunden (Siemens Digital Industries Software). Eine führende Marktposition in der Schweiz hat Siemens auch in der Bahntechnik (Siemens Mobility). Die eigenständigen Unternehmen Siemens Energy und Siemens Healthineers sind als führende Anbieter der Energieerzeugung respektive der Medizintechnik in der Schweiz präsent.  

    Die weltweiten Aktivitäten von Siemens Smart Infrastructure (SI) werden vom Hauptsitz in Zug gesteuert. Matthias Rebellius leitet als CEO dieses globale Geschäft mit über 72 000 Mitarbeitenden. Im kommenden Herbst wird der SI-Hauptsitz, wo rund 1700 Mitarbeitende beschäftigt sind, fertiggestellt. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen insgesamt 250 Millionen Franken in den neuen Siemens-Campus investiert, der klimaneutral betrieben wird.

  • Schindler wächst im Startquartal

    Schindler wächst im Startquartal

    Schindler hat im ersten Quartal 2023 weltweit Umsätze in Gesamthöhe von 2,80 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 6,2 Prozent, informiert der Luzerner Aufzugsbauer in einer Mitteilung. Der Auftragseingang fiel mit 2,89 Milliarden Franken hingegen um 8,7 Prozent geringer als im ersten Quartal 2022 aus.

    „Verzögerungen auf Baustellen und die Unsicherheit an den internationalen Kapitalmärkten wirken sich zusehends negativ auf die Immobilienbranche aus, trotz starker Nachfrage im Wohnungsbausektor“, wird Silvio Napoli, Verwaltungsratspräsident und CEO von Schindler, in der Mitteilung zitiert. „Auch in diesem herausfordernden Umfeld konnte Schindler Umsatzwachstum in allen Regionen und Produktlinien erzielen.“
    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich von 211 Millionen auf 282 Millionen Franken zu. Der um den Verkauf des ehemaligen Fabrikareals in Suzhou bereinigte Reingewinn fiel mit 186 Millionen Franken um 29,2 Prozent höher als im Vorjahresquartal aus.

    In derselben Mitteilung kommuniziert Schindler auch eine Veränderung in der Konzernleitung. Hier wird der neu ernannte Chief Technology Officer Donato Carparelli den in den Ruhestand tretenden Karl-Heinz Bauer ersetzen.

    Ende März hat Schindler zudem ein seit fast zehn Jahren laufendes Verfahren gewonnen. Hintergrund sind gegen den Willen von Aktionär Schindler vorgenommene Kapitalerhöhungen bei Hyundai Elevator. Der oberste Gerichtshof der Republik Korea habe Schindler in der Verantwortlichkeitsklage gegen verschiedene Verwaltungsratsmitglieder von Hyundai Elevator Recht gegeben, heisst es in der Mitteilung.

  • Sika behauptet sich in anspruchsvollem Umfeld

    Sika behauptet sich in anspruchsvollem Umfeld

    Im ersten Quartal 2023 hat sich die Baukonjunktur in den Regionen schwächer entwickelt als im Vorjahreszeitraum. Ursachen sind die gestiegene Inflation, Zinserhöhungen und der Krieg in der Ukraine. Dem steht im Bausektor der Megatrend Klimawandel entgegen, der einen Paradigmenwechsel in der Industrie eingeläutet hat. Lösungen für geringere CO2-Emissionen und zur Schonung der Ressourcen im Bauwesen werden immer stärker nachgefragt. Positiv hat sich die Nachfrage nach industriellen Lösungen, vor allem im Automotive-Bereich, entwickelt. Sika ist mit ihren Technologien in den beiden Märkten ideal positioniert, um Lösungen anzubieten, die den CO2-Fussabdruck der Kunden verringert. 

    MBCC-AKQUISITION AUF DER ZIELGERADEN 
    Die MBCC-Akquisition befindet sich auf der Zielgeraden. Im ersten Quartal 2023 hat Sika mit dem Private-Equity-Unternehmen Cinven einen Kaufvertrag für Teile des MBCC-Zusatzmittelgeschäfts unterzeichnet. Im Jahr 2022 erwirtschaftete dieses MBCC-Zusatzmittelgschäft einen Umsatz von rund CHF 920 Millionen. Der Abschluss der Akquisition ist im ersten Halbjahr 2023 vorgesehen. Die Übernahme von MBCC ist signifikant wertsteigernd. Gemeinsam mit MBCC wird Sika ihre Wachstumsplattformen weiter ausbauen. Jährlich werden Synergien in Höhe von CHF 160-180 Millionen erwartet. 

    AUSBLICK FÜR DAS JAHR 2023 
    Für das laufende Geschäftsjahr ist Sika zuversichtlich, dass die Strategie des nachhaltigen und ertragsorientieren Wachstums auch in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich fortgesetzt werden kann. Sika ist mit innovativen Technologien die präferierte Partnerin vieler Kunden im Bau- und Industriesektor. Diese Sektoren werden vom Megatrend Klimawandel sowie von zunehmender Automatisierung, Digitalisierung und einfach zu applizierenden Produkten stark geprägt. 

    Für das Geschäftsjahr 2023 erwartet Sika eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen von 6–8% sowie eine überproportionale EBIT-Steigerung (ohne Berücksichtigung des Einflusses der MBCC-Akquisition).

  • Preise treiben Umsatzwachstum bei dormakaba

    Preise treiben Umsatzwachstum bei dormakaba

    Einer Mitteilung von dormakaba zufolge hat der weltweit aktive Schliesstechnikkonzern aus dem Glattal in der zum 31. Dezember 2022 abgeschlossenen ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 Umsätze in Gesamthöhe von 1,42 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 5,2 Prozent. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 8,0 Prozent beziffert. Es wurde hauptsächlich von Preissteigerungen generiert, erläutert dormakaba.

    Das bereinigte Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA lag mit 184,6 Millionen Franken um 4,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, die entsprechende Marge sank von 14,3 auf 13,0 Prozent. Ähnliche Einbussen wurden beim Konzerngewinn verbucht. Er fiel mit 84,9 Millionen Franken um 15,7 Millionen Franken geringer als im Vorjahressemester aus. Das Unternehmen führt den Rückgang der Profitabilität auf höhere Betriebskosten, einen veränderten Produktmix und ein geringes Volumenwachstum beim Umsatz zurück.

    „Dormakaba hat den eingeschlagenen Weg der sukzessiven Verbesserung konsequent fortgesetzt“, wird CEO Jim-Heng Lee in der Mitteilung zitiert. „Auch wenn dies ein gutes Ergebnis ist, bleibt noch viel zu tun.“ Hier rückt dormakaba die Verbesserung der Profitabilität in den Fokus. „In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 werden wir uns auf Massnahmen zur Senkung der Kostenbasis im gesamten Unternehmen, zur Steigerung der Effizienz und zur Verbesserung unserer operativen Leistung konzentrieren“, erläutert Lee.

  • Duravit verzeichnet 2022 erneut Umsatzrekord

    Duravit verzeichnet 2022 erneut Umsatzrekord

    Zur vorläufigen Bekanntgabe der Ergebnisse sagt CEO Stephan Tahy: „Wir sind unserem Wachstumsziel, bis 2025 eine Milliarde Euro Umsatz zu erreichen, trotz erschwerter Bedingungen in einigen Regionen wieder ein Stück nähergekommen. Die aktuellen Zahlen bestätigen unseren Kurs und stimmen uns zuversichtlich.“ Tahy, der vor mehr als zwei Jahren den Vorstandsvorsitz bei der Duravit AG übernahm, sieht den Erfolg unter anderem darin begründet, dass es der Duravit weltweit gelingt, als Team die Maßnahmen der strategischen Planungen entsprechend umzusetzen und damit Marktanteile zu gewinnen.

    Nachhaltigkeit als Innovationstreiber
    Weiterhin wirkt sich die schon seit Jahren bei Duravit etablierte „local-for-local“-Strategie positiv aus, die Duravit unter anderem aus Nachhaltigkeitsgründen verfolgt. Auch weiterhin soll das Augenmerk auf lokaler Produktion, Belieferung und Beschaffung liegen. Nur so kann Duravit das ambitionierte Ziel, bis 2045 klimaneutral zu werden, erreichen. In diesem Rahmen werden auch verschiedene Möglichkeiten zur grünen Energiegewinnung und – anwendung intensiv geprüft.

    Wachstumsimpulse durch neue Serien
    Wachstumstreiber waren neben erfolgreichen Neueinführungen aus dem Jahr 2021, wie der Komplettbadserie D-Neo, zudem neue Serien wie Duravit No.1, die sich als echte Blockbuster Serien erfreulich gut entwickeln. Auf der Salone del Mobile in Mailand präsentierte Duravit unter anderem die neue Serie Zencha des deutschen Stardesigners Sebastian Herkner, die mit edler Optik, sanften Formen und ansprechender Haptik aus dem täglichen Badezimmeraufenthalt ein Ritual der Entspannung und der inneren Einkehr macht. Mit dem Ausbau des Armaturensegments durch die Serie Tulum von Philippe Starck stärkt Duravit weiterhin die Position als Komplettbadanbieter.

    Neben dem soliden Kerngeschäft der Keramik konnte 2022 auch Zuwachs in den Sparten SensoWash, Wannen und Armaturen generiert werden.

    Ausbau des Globalen Projektgeschäfts
    Auf die globale Strategie zahlt ebenfalls der Ausbau des internationalen Projektgeschäfts ein. Dieser wichtige Zweig wurde entsprechend verstärkt und vereinheitlicht. So stellt Duravit sicher, dass Projektkunden die bestmögliche Betreuung erhalten – bei jedem Projekt weltweit.

    Starke Partner in allen Bereichen
    In diesem Rahmen setzt Duravit weiter auf starke Vertriebspartner. Das Prinzip des dreistufigen Vertriebs steht für Duravit nach wie vor im Mittelpunkt. Daher wird die Differenzierung der Absatzkanäle durch ein unterschiedliches Produktportfolio konsequent umgesetzt, um den jeweiligen Bedürfnissen gerecht zu werden.

    Ausblick 2023
    Duravit muss sich weiterhin mit abschwächender Konjunktur in vielen Regionen der Welt, steigenden Energiepreisen, hohen Rohstoffkosten und dem Fachkräftemangel auseinandersetzen. Aufgrund der anhaltend ausgeprägten Bereitschaft des Unternehmens, weiterhin massiv zu investieren, und der hohen Fähigkeiten des Duravit Teams, die Strategie des Unternehmens global umzusetzen, steht Tahy auch dem Jahr 2023 optimistisch gegenüber.

  • Holcim schreibt Umsatzrekord

    Holcim schreibt Umsatzrekord

    Holcim hat im dritten Quartal einen rekordhohen Umsatz von 8,05 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,4 Prozent. Auf vergleichbarer Basis wurde ein Wachstum von 16,3 Prozent verbucht.

    Als wiederkehrendes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Holcim im Berichtsquartal 1,55 Milliarden Franken aus. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 1,2 Prozent, das Wachstum auf vergleichbarer Basis beziffert Holcim auf 7,7 Prozent. Für die ersten neun Monate 2022 summiert sich das wiederkehrende EBIT auf einen Rekordwert von 3,72 Milliarden Franken.

    „Das dritte Quartal war für Holcim ein Quartal mit Rekordergebnissen und erfolgreicher Transformation“, wird Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. Der Holcim-CEO weist dort unter anderem auf den im Berichtsquartal abgeschlossenen Verkauf der Konzerngeschäfte in Indien und Brasilien hin, der Holcim einen Barerlös von 7,3 Milliarden Dollar in die Kasse spülte. Zudem habe der Geschäftsbereich Solutions & Products seinen Anteil am Gesamtumsatz bereits auf 25 Prozent gebracht. Für diesen Geschäftsbereich, der unter anderem das höchst profitable Dachgeschäft von Holcim beinhaltet, strebt das Unternehmen für das Gesamtjahr einen Umsatz von mindestens 5,5 Milliarden Franken an.

    Der Konzern hebt zudem seinen Ausblick für das Gesamtjahr an. Beim Umsatz wird die Latte von 10 Prozent auf 12 Prozent Wachstum auf vergleichbarer Basis verschoben. Beim wiederkehrenden Betriebsergebnis wird das Ziel von einem positiven auf einen Wert im mittleren einstelligen Prozentbereich erhöht.

  • Materialpreise dämpfen Wachstum in der Baubranche

    Materialpreise dämpfen Wachstum in der Baubranche

    In der Schweiz wird wieder mehr gebaut: Der Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im zweiten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 Prozent auf 6,1 Milliarden Franken gestiegen. Der Auftragseingang nahm derweil um 12 Prozent auf 6,4 Milliarden Franken zu. Die Zahlen gehen aus dem aktuellen Bauindex der Credit Suisse und des Schweizerischen Baumeisterverbands (SBV) hervor.

    Das Wachstum wird allerdings durch den „starken Preisanstieg “ vieler Baumaterialien sowie einer „markanten Erhöhung “ der Energie- und Transportkosten relativiert, heisst es im Bericht. So sind beispielsweise die Preise von Bewährungsstäben um 87 Prozent und jene von Kunststoffrohren um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegen. Derweil war Diesel im zweiten Quartal 2022 rund 45 Prozent teurer als noch vor einem Jahr.

    Weil der Umsatz weniger stark gestiegen ist als die Kosten, sei die laut dem Bericht ohnehin tiefe Gewinnmarge von 2 bis 3 Prozent nun noch weiter gesunken. Ausserdem erwartet der SBV bis zum Ende des Jahres weitere Leitzinserhöhungen durch die Schweizerische Nationalbank. Damit dürfte der Umsatz im Bauhauptgewerbe mittel- bis langfristig langsamer wachsen. Kurzfristig geht der Bericht im dritten Quartal 2022 von einem Umsatzplus von 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal aus.

  • Investis wächst profitabel

    Investis wächst profitabel

    Investis hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 216 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die auf Wohnungen im mittleren Preissegment in der Genferseeregion spezialisierte Immobiliengruppe mit Sitz in Zürich in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 21 Prozent.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA vor Neubewertungen legte im selben Zeitraum um 18 Prozent auf 54 Millionen Franken zu. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT zog um 73 Prozent auf 235 Millionen Franken an. Hier ist ein Gewinn aus Neubewertungseffekten in Höhe von 184 Millionen Franken enthalten.

    Der Reingewinn fiel mit 235 Millionen um 99 Millionen Franken höher als 2020 aus. Der Wert des Immobilienportfolios belief sich per Ende 2021 auf 1,735 Milliarden Franken. Zum Jahresende 2020 waren 1,490 Milliarden Franken bilanziert.

    Er sei „sehr stolz auf alles, was seit unserem Börsengang im Jahr 2016 erreicht wurde“, wird Stéphane Bonvin, CEO der Investis-Gruppe, in der Mitteilung zitiert. „Alle Ziele, die wir uns beim IPO gesetzt hatten, wurden übertroffen.“ Zu den guten Entwicklungen haben laut Bonvin sowohl das Geschäft mit Immobilien als auch das Geschäft mit Dienstleistungen für Immobilien beigetragen.

    Für die nahe Zukunft geht Investis von wachsender Nachfrage nach Wohnungen in der Genferseeregion und daraus resultierenden steigenden Preisen aus. Hier will die Gruppe ihr Immobilienportfolio im laufenden Jahr weiter optimieren. Im Geschäftsbereich Immobiliendienstleistungen soll die Digitalisierung vorangetrieben werden.

  • Holcim erzielt Rekordgewinn

    Holcim erzielt Rekordgewinn

    Holcim konnte im dritten Quartal des laufenden Jahres stark wachsen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der Nettoumsatz ist um 12,9 Prozent auf 7,29 Milliarden Franken gestiegen. Der wiederkehrende Betriebsgewinn (EBIT) legte um 6,2 Prozent auf 1,53 Milliarden Franken zu und erreichte damit einen neuen Rekord.

    Stark zulegen konnte Holcim etwa in der Region Nordamerika. Dort stiegt der Nettoumsatz im dritten Quartal um 27 Prozent auf 2,3 Milliarden Franken. In der Region Naher Osten und Afrika legte der Nettoumsatz um 8,5 Prozent auf 653 Millionen Franken zu. In Lateinamerika ist er um 8,4 Prozent auf 675 Millionen Franken angestiegen. Der Nettoumsatz in Europa kletterte um 8,4 Prozent auf 2,15 Milliarden, jener in der Region Asien-Pazifik um 4,7 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken.

    Holcim geht davon aus, dass sich die Wachstumsdynamik in allen Regionen fortsetzt. Der Nettoumsatz von Firestone Building Products, dessen Übernahme Ende März abgeschlossen wurde, dürft im Jahr 2021 zweistellig wachsen.

    „Die strategische Umgestaltung unseres Portfolios gewinnt an Schwung, mit der Veräusserung unseres Geschäfts in Brasilien, der Ankündigung von bisher neun Ergänzungsakquisitionen in diesem Jahr und der Ausweitung unserer Firestone GacoFlex-Reihe von Mexiko nach Kolumbien und Ecuador“, lässt sich CEO Jan Jenisch in der Mitteilung zitieren.