Schlagwort: Umsatzwachstum

  • Neue Strategie zahlt sich aus – mehr Gewinn und grüner Umsatzanteil steigt

    Neue Strategie zahlt sich aus – mehr Gewinn und grüner Umsatzanteil steigt

    Holcim erzielte einen Halbjahresumsatz von 7,87 Milliarden Franken, ein Anstieg von 1,8 Prozent in lokaler Währung. Das Unternehmen vermeldet in einer Mitteilung einen überproportionalen Anstieg seines Recurring EBIT (wiederkehrender Betriebsgewinn) um 10,8 Prozent in lokaler Währung und 3 Prozent in Schweizer Franken auf 1,44 Milliarden Franken. Die Recurring EBIT-Marge verbessert sich so um 90 Basispunkte auf 18,3 Prozent. Der Gewinn pro Aktie stieg zudem um 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 1,57 Franken vor Wertminderungen und Veräusserungen.

    Die Baustofffirma vermeldet ausserdem eine verstärkte Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen. Der Anteil des CO2-armen Betons ECOPact betrug im ersten Halbjahr 31 Prozent des Gesamtumsatzes mit Transportbeton, verglichen mit 25 Prozent im Vorjahr. Der nachhaltige ECOPlanet-Zement machte 35 Prozent des Zementumsatzes aus, verglichen mit 32 Prozent vor einem Jahr.

    „Ich danke allen unseren 48’000 Mitarbeitenden auf der ganzen Welt für ihren Beitrag zu unserem hervorragenden Halbjahresergebnis. Holcim ist der führende Partner für nachhaltiges Bauen, und wir erschliessen signifikante Geschäftschancen durch unsere neue Strategie ‚NextGen Growth 2030‘ – welche die Grundlage für eine neue Ära des Wachstums und der Wertschöpfung bildet“, wird CEO Miljan Gutovic zitiert.

    Holcim prognostiziert für das Gesamtjahr ein 3- bis 5-prozentiges Umsatzwachstum in lokaler Währung, ein 6- bis 10-prozentiges Wachstum des Recurring EBIT in lokaler Währung, eine Recurring EBIT-Marge von mehr als 18 Prozent, einen Free Cashflow vor Leasingverhältnissen von rund 2 Milliarden Franken und über 20 Prozent Zuwachs bei recycelten Bau- und Abbruchmaterialien.

  • Zweistelliges Umsatzwachstum trotz Herausforderungen im Markt

    Zweistelliges Umsatzwachstum trotz Herausforderungen im Markt

    Die Zehnder Group AG rechnet damit, Umsatz und Profitabilität im ersten Halbjahr 2025 im Jahresvergleich zu verbessern. Konkret erwartet die Aargauer Spezialistin für Lüftung und Heizkörper ihren Umsatz zweistellig auf 380 Millionen bis 390 Millionen Euro steigern zu können, informiert Zehnder in einer Mitteilung. Bei der Marge auf das Betriebsergebnis (EBIT-Marge) wird ein Zielband von 8 bis 9 Prozent anvisiert. Im Vorjahreszeitraum hat Zehnder eine EBIT-Marge von 6,6 Prozent realisiert.

    Bei ihrer Prognose stützt sich die international aktive Unternehmensgruppe auf eine gestiegene Nachfrage für das Angebot von Zehnder im Lüftungssegment in Nordamerika und Europa. Verbesserungen bei Umsatz und Profitabilität wurden zudem von der Akquisition der spanischen Firma Siber im Sommer 2024 gestützt. Der Umsatz im Heizkörpersegment fällt aktuell dagegen schwächer als in der Vergangenheit aus. Dies bestätige «die Strategie der konsequenten Fokussierung auf Lüftungs-Systemlösungen», schreibt Zehnder.

    Die Unternehmensgruppe wird die ungeprüften Zahlen für das erste Halbjahr 2025 am 25. Juli kommunizieren. Dabei soll auch ein Ausblick für das Gesamtjahr präsentiert werden. Die Ergebnisse im zweiten Halbjahr hängen nach Ansicht von Zehnder von den Entwicklungen beim Lageraufbau der eigenen Kunden, der Wirkung von Konjunkturprogrammen in wichtigen Märkten und von der US-Zollpolitik ab. Die Auswirkungen allfälliger Zollausweitungen der USA auf die eigene Geschäftstätigkeit schätzt das Unternehmen als gering ein.

  • Höhere Margen durch Optimierung im Bauzuliefersektor

    Höhere Margen durch Optimierung im Bauzuliefersektor

    Der Gebäudezulieferer Arbonia mit Sitz in Arbon hat laut Medienmitteilung im Geschäftsjahr 2024 trotz einer vor allem auf dem deutschen Markt schwierigen Lage seinen Umsatz um 10,2 Prozent auf 556,3 Millionen Franken gesteigert. Darin enthalten sind die Akquisitionen der spanischen Dimoldura und Rozière in Frankreich sowie der tschechischen Gesellschaft Lignis. Ohne Währungs- und Akquisitionseffekte musste jedoch ein Rückgang von minus 5,4 Prozent verzeichnet werden, heisst es weiter. Damit sei dennoch eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (minus 8,2 Prozent) erzielt worden.

    Der Rückgang sei vor allem auf weiterhin gesunkene Volumen als Folge des andauernden Rückganges der Neubautätigkeit im Wohnungsbau in Kombination mit steigenden Durchschnittslohnkosten und negativen Wechselkurseffekten zurückzuführen.

    In den grössten Arbonia-Märkten Europas konnte sich die Baukonjunktur im Jahr 2024 noch nicht spürbar erholen, heisst es in der Mitteilung zum Geschäftsbericht. Stattdessen verlief das 2. Halbjahr im für Arbonia wichtigen Markt Deutschland schwächer als erwartet: Rückläufige Baugenehmigungen und hohe Finanzierungskosten werden hier als Probleme genannt.

    Das EBITDA inklusive Sondereffekte konnte im Geschäftsjahr um 107,8 Prozent auf 66,3 Millionen Franken gesteigert werden. Dies entspricht einer Steigerung der EBITDA-Marge von 6,3 auf 11,9 Prozent, heisst es in der Mitteilung. Enthalten sei ein Gewinn aus dem Verkauf des Areals an der Zelgstrasse in Arbon von rund 29 Millionen Franken. Das EBITDA ohne Sondereffekte konnte um 22,1 Prozent auf 41,7 Millionen Franken gesteigert werden. Dies entspricht einer Steigerung der EBITDA-Marge von 6,8 Prozent auf 7,5 Prozent.

  • Rekordumsatz von Schweizer multinationaler Spezialchemiekonzern

    Rekordumsatz von Schweizer multinationaler Spezialchemiekonzern

    Sika hat im Geschäftsjahr 2024 einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Mit 11,76 Milliarden Franken wurde das Rekordergebnis von 2023 um 4,7 Prozent übertroffen, informiert das weltweit aktive Unternehmen der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Zum Umsatzwachstum haben erhöhte Synergien aus der Integration des 2022 erworbenen Bauchemiegeschäfts MBCC und lokale Akquisitionen von Kwik Bond in den USA, Vinaldom in der Dominikanischen Republik und Chema in Peru beigetragen. Das organische Umsatzwachstum betrug 1,1 Prozent.

    Zum Rekordumsatz haben neben den Akquisitionen auch alle Regionen beigetragen. Am stärksten legten dabei die Umsätze mit 11,2 Prozent in Lokalwährungen in der Region Americas zu. In den Regionen EMEA und Asien/Pazifik wurden Wachstumsraten von 7,3 beziehungsweise 2,4 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    «Sika hat sich in den vergangenen zwölf Monaten in einem weiterhin sehr anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich behauptet und eine neue Bestmarke beim Umsatz erzielt», wird Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. «Unsere Wachstumsinitiativen, unsere leistungsstarken und nachhaltigen Innovationen und unsere konsequente Vertriebsstrategie zur weiteren Marktdurchdringung sind erfolgreich und demonstrieren eindrücklich, dass wir weitere Marktanteile gewinnen.» Seinen vollständigen Jahresbericht 2024 wird Sika am 21. Februar kommunizieren. Die Gruppe geht von einer zum Umsatz überproportionalen Steigerung des Betriebsergebnisses auf Stufe EBITDA aus. 

  • Sika legt starken Jahresauftakt vor

    Sika legt starken Jahresauftakt vor

    Sika hat im ersten Quartal 2024 einen Rekordumsatz von knapp 2,65 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert die weltweit aktive Gruppe der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 13,8 Prozent. In Lokalwährungen wurde ein Wachstum um 20,1 Prozent verbucht.

    Zum neuen Umsatzrekord hat vor allem die ab Mai 2023 konsolidierte MBCC-Übernahme beigetragen, erläuert Sika. Konkret spielte das ehemalige Bauchemiegeschäft der BASF-Gruppe beim Umsatzwachstum den Löwenanteil an Akquisitionseffekten in Gesamthöhe von 19,9 Prozent ein. Zudem konnte Sika den Umsatz in allen Marktregionen in Lokalwährungen zweistellig steigern.

    „Sika ist dynamisch ins neue Geschäftsjahr gestartet und konnte im ersten Quartal stark zulegen“, wird Gruppen-CEO Thomas Hasler in der Miteilung zitiert. Unternehmensangaben zufolge hat Sika in einem rückläufigen Gesamtmarkt auch organisch weiter zugelegt. „Die erfolgreiche Integration von MBCC mit ihren komplementären Produkten und Märkten und ihren hochmotivierten Mitarbeitenden generiert zusätzliches Wachstum und wird es uns ermöglichen, unsere Marktanteile weiter zu steigern“, meint Hasler.

    Für das laufende Geschäftsjahr insgesamt geht Sika von einem Umsatzwachstum zwischen 6 und 9 Prozent in Lokalwährungen aus. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA soll überproportional zum Umsatz gesteigert werden.

  • Ausgezeichnetes Lieferkettenmanagement befähigt Belimo zu zweistelligem Umsatzwachstum

    Ausgezeichnetes Lieferkettenmanagement befähigt Belimo zu zweistelligem Umsatzwachstum

    In Summe steigerte Belimo ihren Nettoumsatz in Lokalwährungen um 16.6 Prozent. In Schweizer Franken stieg der Nettoumsatz um 15.7 Prozent auf CHF 765.3 Millionen. Die positive Marktentwicklung sorgte vor allem in Europa und Amerika für eine verstärkte Nachfrage. Für die Marktregion Europa betrug das Umsatzwachstum in Lokalwährungen 15.9 Prozent, für Amerika 18.1 Prozent. In der Marktregion Asien Pazifik betrug der Anstieg 14.4 Prozent. Die Nettoumsätze der Luftanwendungen wuchsen in Lokalwährungen um 15.5 Prozent, diejenigen der Wasseranwendungen um 17.9 Prozent.

    Kapazitätserweiterungen
    Das starke Wachstum im Jahr 2021 beschleunigt den im Rahmen der Belimo Wachstumsstrategie geplanten Kapazitätsausbau. Die Gruppe wird ihre Kapazitäten in der Produktion, Logistik und Customization über die nächsten Jahre mit höheren Investitionen in allen Marktregionen erweitern. Entsprechende Projekte wurden 2021 bereits eingeleitet:

    • In der Marktregion Europa hat Belimo einen Vertrag zum Kauf eines Grundstücks neben dem bestehenden Gebäude in Hinwil (Schweiz) unterzeichnet, um Erweiterungen in Logistik und Customizing Rechnung zu tragen.
    • In der Marktregion Amerika wurden am Standort Danbury (USA) die Kapazitäten in der Logistik erweitert, um Platz für künftiges Wachstum zu schaffen und weiterhin eine hohe Liefertermintreue zu gewährleisten.
    • In der Marktregion Asien Pazifik hat Belimo ihren bestehenden Standort in Schanghai (China) gekauft, um zusätzliche Kapazitäten und Flächen für Lagerung, Customizing, Logistik und Büros bereitzustellen