Schlagwort: Umwelt Arena

  • Umwelt Arena präsentiert Solarsonnenschirme

    Umwelt Arena präsentiert Solarsonnenschirme

    Die Umwelt Arena präsentiert vor ihrem Restaurant in Spreitenbach zwei neue Photovoltaiksonnenschirme. Wie es in einer Mitteilung heisst, bieten die Schirme am Tage nicht nur Schutz vor den Sonnenstrahlen, sondern können dank ihrer aufspannbaren Solarpaneele auch elektrischen Strom zum Laden elektronischer Geräte wie Smartphones, Laptops oder Tablets generieren.

    In Spreitenbach werden zwei Modelle Solaris 1000W von Streetopia vorgestellt, einem Hersteller mobiler Photovoltaiklösungen aus Teufen. Sie könnten für den Einsatz bei Restaurants oder Firmengebäuden vorgesehen werden. Das kleinere Modell Solaris 600W könnte im heimischen Garten eingesetzt und den Energiebedarf eines Zweipersonenhaushaltes um 30 bis 50 Prozent senken, heisst es in der Mitteilung. Beide Modelle sind den Angaben zufolge leicht zu montieren und funktionieren nach dem Plug-and-Play-Prinzip.

  • Fachmesse der Holzindustrie findet in der Umwelt Arena statt

    Fachmesse der Holzindustrie findet in der Umwelt Arena statt

    Impuls, die Fachmesse der Holzindustrie, findet vom 22. bis 25. August in der Umwelt Arena in Spreitenbach statt. Laut Ankündigung wird die Impuls zum dritten Mal von Kuratle & Jaecker aus Leibstadt AG ausgerichtet. Gemeinsam mit 32 Produzenten aus dem In- und Ausland verwandelt Kuratle & Jaecker die 2000 Quadratmeter grosse Arena-Fläche während vier Tagen in einen Branchentreffpunkt. Auch der Organisator wird mit einem Messestand vertreten sein.

    Akteure der Holzbranche haben die Möglichkeit sich in kürzester Zeit kompakt über Neuheiten, Trends und Produktanwendungen der Bereiche Boden und Parkett, Türen und Türtechnik, dekorativer Innenausbau, Gebäudehülle und Holzbau zu informieren, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem gebe es an der Netzwerkplattform Fachreferate sowie Sonderschauen und Schulungen.

    Auf dem Programm steht der Themenschwerpunkt „Bauen mit Holz: vom Boden bis zum Dach“ sowie innovative Anwendungstechniken, Produkte für ein gutes Innenraumklima, Systemlösungen und praxisnahe Wissensvermittlung und Akustiklösungen. Weiter wird ein aus Schweizer Holz produziertes Sortiment vorgeführt. Und es geht laut dem Programm auch um  Brandschutzlösungen, Holzbau und industrielle Vorfertigung sowie um Logistik, Transport und Lagerung. Thematisiert wird auch die Digitalisierung der Holzbranche.

    Messeausrichter Kuratle & Jaecker bedient von zwölf Standorten aus das holzverarbeitende Gewerbe schweizweit mit einem ausgewogenen Sortiment an Produkten und Eigenmarken für den konstruktiven Holzbau und den dekorativen Innenausbau, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens. Es agiert auch als Vertreter anderer Produzenten aus dem In- und Ausland.

  • Ukraine orientiert sich an Projekt der Umwelt Arena

    Ukraine orientiert sich an Projekt der Umwelt Arena

    Eine ukrainische Delegation unter Leitung des amtierenden Botschafters Artem Rybtschenko hat die Umwelt Arena in Spreitenbach besucht. Laut Medienmitteilung interessierten sich ukrainische Fachleute für die Innovationen und energieeffizienten Bauten, welche die Umwelt Arena als Kompetenzzentrum für CO2-neutrales Bauen realisiert.

    Nach den Informationen in Spreitenbach wurde auch das neuste Projekt der Umwelt Arena, Bauen 2050 in Urdorf, besichtigt, eine CO2-neutrale Wohnüberbauung mit 39 Wohnungen. René Schmid von der Firma René Schmid Architekten und Fachleute der Umwelt Arena zeigten dem Botschafter das Gebäude.

    Besonders beeindruckt war Rybtschenko laut der Mitteilung davon, dass dieses Projekt drei Gewinner hat: Mieter zahlen im Rahmen des vorgegebenen Energieverbrauchsbudgets nichts für Wärme und Haushaltsstrom, der Investor kann die Mehrkosten amortisieren und profitiert vom Werterhalt der Liegenschaft. Die Umwelt profitiert durch die CO2-Neutralität und die Energietechnologie mit der Innovation Hybridbox, mit der der Winterstromlücke entgegengewirkt werden kann.

    „Beim Wiederaufbau der Ukraine setzen wir auf jeden Fall auf Nachhaltigkeit. Wir konnten hier viele nützlichen und umsetzbaren Erkenntnisse erwerben sowohl für CO2-neutrale Neubauten wie auch für Sanierungen von beschädigten Bauten“, wird Rybtschenko zu der Information über grüne Technologien, den CO2-neutralen Gebäudebetrieb der Umwelt Arena selbst und den in den Ausstellungen präsentierten Produkten, Projekten und Umsetzungsideen zitiert.

    „Wir sind stolz, wenn wir Fachleuten aus aller Welt unsere Erkenntnisse weitergeben können“, wird Walter Schmid zitiert, Stiftungsratspräsident der Umwelt Arena.

  • Umwelt Arena zeigt neue Ausstellung zu Dämmstoffen

    Umwelt Arena zeigt neue Ausstellung zu Dämmstoffen

    Die Umwelt Arena Schweiz eröffnet eine neue Sonderausstellung. Laut Mitteilung auf Facebook geht es darin um die Verwertung alter Dämmstoffe in der Bauindustrie. Statt dass alte Dämmstoffe bei Sanierungen und Abbrüchen in der Baumulde und dann in der Deponie landen, werden sie zurückgenommen und wieder aufbereitet, heisst es auf Facebook zum Thema. Die Firma Flumroc mit Sitz in Flums zeige in der neuen Ausstellung in der sogenannten Recycling City in der Umwelt Arena, wie das geht. Flumroc sei „Pionier im Bereich Dämmstoff-Recycling“, heisst es in der Mitteilung.

    Flumroc spricht sich auf seiner Internetseite für nachhaltige Verwendung von Dämmstoffen aus. „Aus Steinwolle wird Steinwolle“. heisst es dort. Flumroc-Steinwolle sei zu 100 Prozent wiederverwertbar. Diesen „geschlossenen Kreislauf“ wolle man weitestgehend aufrecht erhalten. Deshalb appelliert das Unternehmen, bei Abriss-, Renovierungs- oder Umbauarbeiten Baustellenzuschnitte und Baustellenabfälle aus Flumroc-Steinwolle nicht einfach wegzuwerfen. „Wir nehmen sie in den dafür vorgesehenen Säcken oder Gebinden gern zurück und rezyklieren sie“, so das Unternehmen.

    Über das Vorgehen bei der Wiederaufbereitung informiert die neue Ausstellung.

  • Umwelt Arena stellt „Bauen 2050 Urdorf“ vor

    Umwelt Arena stellt „Bauen 2050 Urdorf“ vor

    Die Umwelt Arena Schweiz hat ihr neustes energiepolitisches Zukunftsprojekt „Bauen 2050“ vorgestellt. Das Pionierprojekt in Urdorf zeigt laut Medienmitteilung auf, wie dank Einsatz von modernster Gebäudetechnik bereits heute Wohnüberbauungen zu einem CO2-neutralen Kraftwerk werden können, in dem Mieter im Rahmen ihres eigenen Energiebudgets ohne Strom- und Heizkosten wohnen können.

    Die Umwelt Arena stellt alle diese Innovationen in der neuen Ausstellung „Bauen 2050“ in Spreitenbach ab Mitte Juli 2022 mit einem Baudokumentarfilm und interaktiven Elementen rund ums moderne Bauen vor.

    Das Pilotprojekt in Urdorf wird als „Powerhaus“ bezeichnet. Das Gebäude von René Schmid Architekten AG Zürich, zeige auf, dass mit Überschusssolarenergie vom Sommer durch Photovoltaikanlagen auf dem Dach und an der Fassade erneuerbares, nicht fossiles Gas für den Winter hergestellt werden kann, heisst es in der Mitteilung. Es gibt auch ein Wind-Solar-Kleinkraftwerk. Die Fassaden- und Dachdämmung schützt das Haus gegen Kälte und Wärme. Im Hochsommer kann überschüssige Wärme den Wohnungen entzogen und für die Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Der Rest wird über die Erdsonden ins Erdreich eingelagert.

    Der Überschussstrom vom Sommer wird zur Produktion von Wasserstoff in einer Power-to-Gas Anlage verwendet. Der wird im bestehenden Gasnetz für den Winter zwischengelagert.

    Das Haus in Urdorf zeigt den Wohnenden ihren täglich aktuellen Verbrauchsstand, um das persönliche Energiebudget zu kontrollieren. Es gibt wetterbedingt steuerbare Sonnenstoren, energieeffiziente, vernetzte Haushaltsgeräte der höchsten Effizienzklasse und Dusche mit Wärmerückgewinnung sowie eine CO2-gesteuerte Komfortlüftung. Sogar beim Liftfahren wird durch die Bremsenergie Strom produziert.

  • Umwelt Arena realisiert Leuchtturmprojekt in Urdorf

    Umwelt Arena realisiert Leuchtturmprojekt in Urdorf

    Die Überbauung der Umwelt Arena in Männedorf hat vom Bundesamt für Energie den Watt d’or 2021 erhalten. Die beiden Mehrfamilienhäuser in Männedorf können ihren Energiebedarf über Photovoltaikmodule an Fassaden und Dächern und zwei Windräder decken. Ihre Bewohner sind dadurch bis zu einer Obergrenze von Strom- und Heizkosten befreit.

    Nun legt die Umwelt Arena mit einem neuen Leuchtturmprojekt nach. In Urdorf sollen drei weitere energieautarke Wohngebäude realisiert werden, wird in einem Beitrag auf energeia+ erläutert. Der Blog des Bundesamts für Energie wird die Umsetzung des Projekts in einer losen Serie von Beiträgen begleiten. Im ersten Beitrag erläutert Walter Schmid, Investor und Initiant der Umwelt Arena, die geplante Überbauung.

    Wie bereits in Männedorf werden auch die Überbauungen in Urdorf ihre Energie selbst produzieren, erklärt Schmid. „An der Fassade, auf dem Flachdach oder der Einfahrt in die Tiefgarage sind Photovoltaik-Anlagen installiert.“ Im Sommer produzierte überschüssige Energie soll dabei ins Gasnetz eingebracht und im Winter zurückbezogen werden. Um das Gas wieder in Strom und Wärme zu verwandeln, wird in die Keller der Gebäude eine Hybridbox installiert. Bis zu einer Obergrenze sollen die Mieter der Wohngebäude von Strom- und Heizkosten befreit werden.

    In der Broschüre zum Projekt wird die Überbauung in Urdorf als „nationales Zukunftsprojekt“ bezeichnet. Denn das Projekt solle zeigen, „dass es sich lohnt, energieeffizient zu bauen und alle dabei gewinnen“, meint Initiator Schmid. Männedorf habe bereits gezeigt, dass die Idee funktioniere, das grösser angelegte Projekt in Urdorf solle sie „noch günstiger, ökonomischer machen“. Denn nur so könnten Nachahmer gewonnen werden.