Schlagwort: Umweltfreundlich

  • Limehome kommt in die Schweiz

    Limehome kommt in die Schweiz

    Das Münchner HospitalityTech limehome expandiert in die Schweiz. Für den Markteintritt habe sich der Anbieter von digitalisierten Design-Apartments zusammen mit einer Schweizer Investorengruppe ein Projekt unweit der Bahnhofstrasse in Zürich gesichert, informiert limehome in einer Mitteilung. Hier sollen in einem bestehenden Gebäude auf vier Stockwerken limehome-Apartments entstehen. Die Suiten können voraussichtlich ab Mitte 2024 gebucht werden.

    Gleichzeitig mit dem Markteintritt in die Schweiz weitet limehome seine Präsenz auch auf Italien und Griechenland aus. «Wir wollen unser aussergewöhnliches Gasterlebnis langfristig in ganz Europa anbieten», wird limehome-CEO Josef Vollmayr in der Mitteilung zitiert. Neben dem Freizeittourismus ist der Wirtschaftsstandort Zürich für das Unternehmen dabei auch als attraktives Ziel für Geschäftsreisende interessant.

    Langfristig will limehome sein Angebot auf möglichst viele auch kleinere Städte ausdehnen. Dafür suche das Unternehmen derzeit europaweit an über 500 Orten nach neuen Projekten, erläutert Ricky Bichel, Head of International Expansion bei limehome. «Erste vielversprechende Gespräche mit Partnern führen wir bereits zum Beispiel in der Schweiz.»

  • ACRON übernimmt 100 Prozent der Wooden SA

    ACRON übernimmt 100 Prozent der Wooden SA

    Mit einer Fläche von 9 500 m² ist es das erste in Holzbauweise errichtete Bürogebäude dieser Grössenordnung in Luxemburg sowie das zweite Bürogebäude des Landes, das an der Zertifizierung nach dem WELL Building Standard® teilnimmt.

    »Die Assetklasse Office hat sich in den letzten Jahren in vielerlei Hinsicht verändert: Die sich wandelnde Arbeitswelt und Arbeitskultur haben dazu beigetragen, dass Flexibilität und Nachhaltigkeit immer wichtiger geworden sind. Als Investmentgesellschaft mit mehr als 40-jähriger Expertise ist es unser Bestreben, umwelttechnisch-nachhaltige Faktoren mit wirtschaftlich-nachhaltigen Faktoren zu vereinen.«, so Kai Bender, CIO der ACRON.

    Das Gebäude, welches sich über 6 Stockwerke erstreckt, ist bereits vollständig vermietet. Der erste Hauptmieter, die Versicherungsgesellschaft Bâloise Luxembourg, bezieht im Januar die Flächen als ihr neues Headquarter. Im Februar wird das luxemburgische Bauunternehmen CLE als zweiter Hauptmieter folgen. Das  Projekt WOODEN vereint alle Kriterien der Flexibilität, der Nutzung, der Funktionalität, der Energieeffizienz, der Nachhaltigkeit, des Nutzerkomforts und der Einbindung in die Umgebung.

    WOODEN ist Luxemburgs erstes Bürogebäude in Holzrahmenbauweise dieser Grössenordnung. Seine Struktur ist aus PEFC-zertifiziertem Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern der Region gefertigt. Dies greift auch die aussergewöhnlichen Nachhaltigkeitsstandards auf, die in WOODEN zum Einsatz kommen. Ausserdem ist es Teil des Zertifizierungsprozesses des WELL Building Standard®, der ein vorbildliches Arbeitsumfeld garantiert, das auf das Wohlbefinden seiner Nutzer ausgerichtet ist. ACRON hat den Kauf über die luxemburgische Gesellschaft ACRON Real Estate I S.C.S. getätigt, an der sich professionelle Anleger beteiligen konnten.

  • Nachhaltiger Beton für die Kantons- und Universitätsbibliothek Fribourg

    Nachhaltiger Beton für die Kantons- und Universitätsbibliothek Fribourg

    Ein Umbau des historischen Gebäudes, zwei Anbauten mit einer Gesamtnutzfläche von 15 000 Quadratmetern und ein Freihandmagazin mit einer Raumkapazität für 300 000 Dokumente: Der Kanton Fribourg hat sich zum Ziel gesetzt, die Kantons- und Universitätsbibliothek nach Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2025 zum Herzstück des akademischen und kulturellen Lebens in Fribourg zu machen. Er verfolgt ein ökologisches Baukonzept und setzt damit gemeinsam mit dem beauftragten Baukonsortium Antiglio-Frutiger auf ressourcenschonende und lokale Baumaterialien.

    Ein nachhaltiger Beton …

    „Die Verwendung von Recyclingbeton war eine Voraussetzung für den Bauherrn, um die Nachhaltigkeitsanforderungen des Projekts zu erfüllen“, erklärt Pierre-Yves Poncet, Bauleiter und Vorstandsmitglied der Antiglio SA. So wurde für dieses ehrgeizige Projekt für mehr als die Hälfte des nötigen Betons ein Vorzeigeprodukt in Sachen Kreislaufwitschaft geliefert: der nachhaltige Beton ECOPact+. Diese innovative Lösung basiert auf dem nachhaltigen Zement Susteno, dem ersten ressourcenschonenden Zement weltweit, der als Zumahlstoff hochwertig aufbereitetes Mischgranulat aus rückgebauten Gebäuden enthält. Bei ECOPact+ werden zusätzlich primäre durch recycelte Gesteinskörnungen ersetzt, wodurch natürliche Ressourcen und knapper Deponieraum geschont werden. Insgesamt erzielt dieser nachhaltige Beton eine CO2-Reduktion von 10% im Vergleich zu einem Standardrecyclingbeton.

    … lokal hergestellt

    Die Nachfrage nach Recyclingbeton ist heute in der Region zwar noch auf einem niedrigen Niveau, doch immer mehr lokale Bauprojekte werden mit umweltschonenden Lösungen umgesetzt. Ein weiteres Beispiel ist die Baustelle des neuen Gebäudes der ACPC (Association du Centre professionnel cantonal), der Vereinigung des Kantonalen Berufsbildungszentrums in Villaz Saint-Pierre, für die Holcim 8’000 Kubikmeter Recyclingbeton liefert. Um auf die wachsende Nachfrage in Fribourg zu reagieren, wurde 2022 in Avenches eine neue Anlage für die Annahme, Lagerung und Verarbeitung von mineralischem Bauabfall eröffnet. Der Standort in der Broye verleiht Materialien aus dem regionalen Rückbau von Gebäuden ein zweites Leben und verarbeitet sie zu neuen, hochwertigen Baustoffen für die Region Broye / Vully / Lacs.

    “Wir haben uns für ECOPact+ entschieden, denn Holcim war eine der wenigen lokalen Anbieterinnen, die uns Recyclingbeton in den gewünschten Mengen und innerhalb eines engen Zeitrahmens liefern konnte. Zudem ist ihre Recyclinganlage die einzige in der Region, die zertifizierten Recyclingkies produziert“, so Pierre-Yves Poncet.

    Die Qualität stimmt

    Das Ergebnis erfüllt die Erwartungen des Kunden auf ganzer Linie, der sich über eine ähnliche Verarbeitung im Vergleich zu einem Standardbeton derselben Klassifizierung freut. „Sowohl in Bezug auf die Verarbeitung als auch auf das Endergebnis ist kein Unterschied zu nicht recyceltem Beton zu erkennen“, sagt Pierre-Yves Poncet zufrieden. „Wir sind sehr stolz zur Umgestaltung dieses symbolträchtigen Gebäudes des Kantons Fribourg mit einem lokalen, CO2-reduzierten und ressourcenschonenden Beton wie ECOPact+ beitragen zu dürfen”, so Roland Genilloud, Verkaufsleiter für die Region Fribourg / Broye bei Holcim Kies und Beton AG.

  • Kompotoi ist Finalist bei Swiss Excellence Produkt Award

    Kompotoi ist Finalist bei Swiss Excellence Produkt Award

    Kompotoi befindet sich unter den sechs Finalisten für den Swiss Excellence Produkt Award 2021. Das hat Swiss Excellence jetzt mitgeteilt. Das Zürcher Start-up überzeugte die Jury mit seinen mobilen und auf Nachhaltigkeit fokussierten Komposttoiletten. Die Preisverleihung findet am 16. September im Technopark Winterthur statt. Mit dem Swiss Excellence Produkt Award leistet die Swiss Excellence Stiftung eigenen Angaben zufolge einen Beitrag zur Förderung des Unternehmertums sowie des Technologie- und Innovationsstandortes Schweiz.

    Kompotoi bietet eigenen Angaben zufolge eine „schöne, benutzerfreundliche und nachhaltige Alternative“ zu den herkömmlichen Toilettenhäuschen. Sie seien „absolut geruchsfrei“ und werden „in Schweizer Handarbeit“ aus Holz gefertigt. Sie kommen ohne Plastik, Chemie, Strom und Spülwasser aus. „Wir haben für den Bereich der mobilen Toiletten eine bessere Lösung entwickelt als die herkömmliche. Sie ist einfach und einleuchtend. Deshalb sind die Kunden begeistert von unserem Produkt“, so Kompotoi in seiner Präsentation für den Green Business Award, für den das Unternehmen ebenfalls nominiert ist.

    Stattdessen werden die gesammelten Reststoffe durch eine kombinierte Verfahrenstechnik von Fermentation und Kompostierung in stabile Humuserde umgewandelt. „In einem Kilo Kompost wird durchschnittlich 0,2 kg CO2 gespeichert“, so Kompotoi auf die Frage nach dem Umweltnutzen ihres Produkts. „Kompotoi produzierte 2019 rund 100 Tonnen Kompost, das sind circa 20’000 Kilogramm gespeichertes CO2. Wenn alle mobilen Toiletten der Schweiz als Komposttoiletten betrieben würden, könnten so 13‘200 Tonnen CO2 nachhaltig in den Böden gespeichert werden.“

    Kompotoi vermietet seine Holztoiletten etwa für grössere Festivals. Das Unternehmen plant aber auch Anlagen im öffentlichen Bereich oder für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Ausserdem verkauft Kompotoi Toilettenlösungen für Gartenhäuser, Jagd- und Alphütten.

    Mit Kompotoi bewerben sich weitere zwei Start-ups um den Swiss Excellence Produkt Award: Hivewatch und Smartbreed. In der Kategorie KMU sind ebenfalls drei Unternehmen nominiert: Advanced Osteotomy Tools – AOT AG, Qumea und Rheonics. Alle Start-up-Finalisten werden bereits mit einem dreijährigen Coaching des Start-up-Förderers genisuisse unterstützt.

  • Riedtli startet Pilot für umweltschonende Mobilität

    Riedtli startet Pilot für umweltschonende Mobilität

    Die Wohnsiedlung Riedtli erhält ab Mitte Juli 14 Ladestationen für elektrische Autos. Im Zuge einer Neuvermietung der Anwohnerparkplätze richtet die Stadt Zürich zudem vier Parkplätze für Carsharing-Angebote und weitere Flächen für elektrische Lastenvelos ein. Das Pilotprojekt soll umweltfreundliche Mobilität in Wohnsiedlungen fördern und später auf andere Gebiete übertragen werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Für die Anwohner der Riedtli-Siedlung an der Grenze zwischen Zürich-Unterstrass und -Oberstrass fallen von bisher 20 Parkplätzen vier weg. Die 16 verbleibenden decken immer noch die Nachfrage, heisst es in der Medienmitteilung. Auf den vier neu vermieteten Flächen parken künftig drei E-Fahrzeuge des Carsharing-Anbieters Mobility und ein mit Benzin betriebener Mietwagen der Firma enterprise. Neu hinzu kommen drei elektrische Lastenvelos von der Firma carvelo2go. Insgesamt 14 der 23 Parkflächen werden zu Ladestationen für E-Autos umgebaut.

    Das Pilotprojekt ist ein Schritt in Richtung einer 2000-Watt-Gesellschaft, die seit 2008 in Zürichs Gemeindeordnung verankert ist. Sie hat zum Ziel, die Stadt bis 2040 klimaneutral zu machen. „Um unsere Klimaziele zu erreichen, muss der Verkehr gezielt reduziert, verlagert und elektrifiziert werden. Der Umstieg zur Elektromobilität soll auch mit dem Ausbau von Ladestationen gefördert werden. Indem Autos geteilt und nur dann genutzt werden, wenn man sie wirklich braucht, tragen Menschen zu einer umweltfreundlichen Mobilität bei“, wird Stadtrat Daniel Leupi in der Medienmitteilung zitiert.

  • Stadt Zürich schenkt eigenen Mietern Abo für Mobility

    Stadt Zürich schenkt eigenen Mietern Abo für Mobility

    Die Stadt Zürich will eine umweltfreundliche Mobilität fördern. Dafür stellt sie jetzt den Mietern ihrer Wohnungen ein Jahresabonnement für den Autoteil-Dienst Mobility kostenlos zur Verfügung, schreiben die Stadt und Mobility in einer gemeinsamen Mitteilung. Wer in einer der 9200 städtischen Wohnungen lebt und einen Fahrausweis der Kategorie B besitzt, kann seit März ein solches Jahresabonnement in Anspruch nehmen. Die Nutzer müssen dann nur noch für die Dauer oder die Reichweite der Nutzung der Fahrzeuge von Mobility zahlen.

    Die Stadt zahlt Mobility dafür pauschal 12‘000 Franken. Die Ausgabe habe weder für die Mieten noch für die Steuerzahlenden Auswirkungen, schreibt sie in ihrer Mitteilung.