Schlagwort: Umweltfreundlichkeit

  • Klimafonds Stadtwerk Winterthur vergibt Fördergelder

    Klimafonds Stadtwerk Winterthur vergibt Fördergelder

    Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur vergibt in diesem Jahr 70‘000 Franken für umweltfreundliche Projekte, heisst es in einer Mitteilung. Der Klimafonds fördert bereits seit 2007 Projekte zu Klimaschutz, Energieeffizienz sowie CO2-Reduktion.

    Mit einer Summe von 30‘000 Franken wird die in Kloten ansässige Next Gas GmbH bedacht. Sie entwickelt Biogasreaktoren für kleine und mittlere Bauernhöfe. Dabei wird das Potential von Gülle für das Erzeugen von dezentraler Wärme und Strom genutzt. Die Fördermittel sollen in ein Pilotprojekt fliessen, in dem bei laufendem Betrieb das Fermentierungsverfahren von Next Gas getestet wird.

    Mit 20‘000 Franken wird ein Pilotprojekt des Vereins Soily unterstützt. Hier wird bei Betrieben in der Region Winterthur ein Spezialkompost mit einem idealen Gemisch von Mikroorganismen getestet. Dafür wird zunächst ein Versuchsfeld von 50 Quadratmetern angelegt.

    Die in Wallisellen ansässige SimpleTrain GmbH bietet eine Online-Plattform für internationale Bahnreisen an. Die erweiterte Plattform soll auch Buchungen für bislang nicht angebundene Strecken ermöglichen. Mit der Unterstützung von Klimafonds Stadtwerk Winterthur werden konkrete Routen wie die von Winterthur nach Barcelona via Lyon angeboten. Für das Projekt erhält SimpleTrain ebenfalls eine Unterstützung in Höhe von 20’000 Franken.

    Der Fonds finanziert sich unter anderem durch freiwillige Beiträge von Stromkunden in Höhe von 2 Rappen pro bezogene Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen vierköpfigen Haushalt bedeutet dies einen Betrag von 8 Franken je Monat, heisst es in der Mitteilung.

  • Neue Initiativen für nachhaltige Digitalisierung und Wirtschaft

    Neue Initiativen für nachhaltige Digitalisierung und Wirtschaft

    Die SMG Swiss Marketplace Group hat ein neues Nachhaltigkeitsmanifest präsentiert. Mit dem Dokument will das Unternehmen laut einer Mitteilung sein Engagement für nachhaltige Geschäftspraktiken unterstreichen. Das Manifest enthält vier zentrale Säulen, die den künftigen Handlungsrahmen der SMG beschreiben sollen.

    Zu diesen zählen Integrität durch gute Unternehmensführung und Transparenz, Schutz der digitalen Zukunft durch fortschrittliche Cybersicherheit und Datenschutz, Stärkung der Mitarbeitenden durch Förderung eines inklusiven Arbeitsumfelds sowie positives Engagement durch ökologische und soziale Initiativen.

    Im Rahmen der neuen Nachhaltigkeitsstrategie setzt sich SMG für verschiedene Initiativen ein, so für die Förderung der Elektromobilität, die Reduzierung von Kohlendioxidemissionen in verschiedenen Geschäftsbereichen und die Verbesserung der Energieeffizienz in ihren Rechenzentren.

    Als ein wichtiges Beispiel sieht das Unternehmen seinen Online-Marktplatz Ricardo an. «Seit 25 Jahren bietet Ricardo eine echte Alternative für einen verantwortungsvollen Konsum», wird Christoph Tonini, CEO von SMG, in der Mitteilung zitiert. «Durch seinen kreislaufwirtschaftlichen Ansatz, der die Wiederverwendung von Produkten fördert, ist Ricardo ein zentraler Treiber für nachhaltiges Konsumverhalten in der Schweiz. Nachhaltigkeit ist seit Beginn ein Teil unserer DNA, und wir sind entschlossen, diesen Ansatz auf unsere gesamte Gruppe auszuweiten.»

    In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint. Diese fokussieren unter anderem auf Immobilien, Automotive und Finanzen.

  • Erste Niederdruckturbine der Schweiz in Martigny-Bourg in Betrieb genommen

    Erste Niederdruckturbine der Schweiz in Martigny-Bourg in Betrieb genommen

    Die Forces Motrices de Martigny-Bourg (FMMB) haben die erste Niederdruckturbine der Schweiz in Betrieb genommen. Wie Alpiq in einer Mitteilung schreibt, können so im Unterwasserkanal des Flusskraftwerks an der Dranse pro Jahr 850‘000 Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Die bisherigen drei Produktionseinheiten des Kraftwerks erzeugen 89 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

    Die Niederdruckturbine kann je nach Durchfluss zwischen 1,25 und 10,2 Kubikmeter Wasser pro Sekunde turbinieren. Sie ist für eine Fallhöhe von bis zu 2,5 Metern ausgelegt. Sie stellt keine zusätzliche Belastung für die Umwelt dar und beeinträchtigt nicht die bestehende Stromproduktion. «Die Installation dieser neuen Niederdruckturbine ermöglicht es, die verfügbaren Wasserressourcen bestmöglich zu nutzen und gleichzeitig Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen», wird Kraftwerksleiter Georges-Alain Zuber in der Mitteilung zitiert.

    Die Planung der Anlage hat 2011 begonnen. Sie wird mit Mitteln aus der kostendeckenden Einspeisevergütung gefördert.

    Das Kraftwerk wurde 1908 als Stromerzeuger der Electro-Chimie de Paris errichtet. Heute sind an den FMMB die Gemeinden Bovernier mit 23,04 Prozent, Sembrancher mit 18,72 Prozent, Martigny mit 17,22 Prozent, Martigny-Combe mit 15,58 Prozent und Vollèges mit 1,64 Prozent sowie Alpiq mit 18 Prozent und der Walliser Energieversorger FMV mit 5,8 Prozent beteiligt.

  • Zürichs dynamischer Schritt in die Kreislaufwirtschaft

    Zürichs dynamischer Schritt in die Kreislaufwirtschaft

    Die Umsetzung von «Circular Zürich» begann Anfang Februar mit der Vorstellung einer detaillierten Agenda, die speziell auf die Bedürfnisse der städtischen Verwaltung zugeschnitten ist. Doch die Strategie bietet auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zahlreiche Anknüpfungspunkte. Durch die Adaption einzelner Massnahmen können KMU nicht nur umweltfreundlicher agieren, sondern langfristig auch finanziell profitieren.

    Schritte zur Implementierung in KMU
    Ein grundlegender Aspekt der Kreislaufwirtschaft ist das effiziente Recycling und die Trennung von Wertstoffen. Sara Graf, Projektleiterin bei Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ), betont die Wichtigkeit und Einfachheit dieser Massnahme für Betriebe: Wertstoffe wie Papier, Karton, PET-Flaschen, Glas und Alu-Dosen können oft kostenfrei recycelt werden, was unmittelbar zu Einsparungen bei den Entsorgungskosten führt. Doch Recycling ist nur der Anfang.

    Materialverbrauch minimieren und Prozesse optimieren
    Sonja Gehrig, die die gesamtstädtische Koordination von «Circular Zürich» leitet, weist darauf hin, dass über die betrieblichen Grenzen hinaus gedacht werden muss. Die Analyse des eigenen Materialverbrauchs und die Optimierung der Produktionsprozesse sind entscheidende Schritte. Ökologisch nachhaltiges Produktdesign, das Reparierbarkeit und Langlebigkeit der Produkte fördert, kann Unternehmen nicht nur Kosten sparen, sondern auch zu neuen Geschäftsmodellen wie dem Vermieten von Produkten führen.

    Verlängerung von Konsum- und Nutzungsphasen
    Der letzte Schritt betrifft die Maximierung der Produktlebensdauer durch Strategien des Teilens, Wiederverwendens, Reparierens und Wiederaufbereitens. Hierdurch werden Produkte nicht nur länger genutzt, sondern tragen auch zur Ressourcenschonung bei. Secondhand-Plattformen und Firmeninitiativen, die den Kreislaufgedanken verinnerlichen, spielen eine zunehmend wichtige Rolle in der kreislauforientierten Wirtschaft.

    Die Stadt als Innovationslabor
    Zürich sieht sich selbst als Testfeld für neue, kreislauffähige Ideen und Produkte. Fachleute der Stadt sind bereit, Unternehmen zu unterstützen, die innovative Lösungen anstreben. Dieser proaktive Ansatz stärkt nicht nur die städtische Infrastruktur, sondern fördert auch eine breite Adaption kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien.

    Mit «Circular Zürich» positioniert sich die Stadt Zürich als ein Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft, der zeigt, wie durch konkrete Massnahmen und kooperative Ansätze eine nachhaltige Transformation in urbanen Räumen realisiert werden kann.

  • Wood City — ein Meilenstein für die Städte der Zukunft mit Holz

    Wood City — ein Meilenstein für die Städte der Zukunft mit Holz

    Die Renaissance des Holzbaus als Symbol für ökologisches Bauen
    Im Zentrum von Stockholm Wood City steht die Entscheidung, Holz als primäres Baumaterial zu nutzen. Dieser Schritt reflektiert das wachsende Bewusstsein für umweltfreundliche Bauweisen und unterstreicht die vielen Vorteile, die Holzkonstruktionen mit sich bringen. Neben der ästhetischen Aufwertung des urbanen Raumes tragen Holzbauten zur Verbesserung der Luftqualität bei, fördern das Wohlbefinden, steigern die Arbeitsproduktivität und wirken als natürliche Kohlenstoffspeicher.

    «Stockholm Wood City ist ein Manifest unserer Vision für die Zukunft», erklärt Annica Ånäs, CEO von Atrium Ljungberg. «Das Projekt markiert nicht nur einen bedeutenden Fortschritt für unser Unternehmen, sondern setzt auch einen historischen Meilenstein für die Innovationskraft Schwedens.»

    Innovation und Nachhaltigkeit als Leitprinzipien
    Stockholm Wood City geht über die blosse Verwendung von Holz als Baumaterial hinaus und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in puncto Nachhaltigkeit. Das Projekt integriert fortschrittliche Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz und fördert den schonenden Umgang mit Ressourcen durch die Eigenproduktion und gemeinschaftliche Nutzung von Energie sowie den Einsatz ressourceneffizienter Bautechniken.

    Als Leuchtturmprojekt für zukunftsorientierte Stadtentwicklung wird Stockholm Wood City nicht nur das Stadtbild von Stockholm bereichern, sondern auch massgebliche Impulse für die Bauindustrie weltweit setzen. Mit seiner Fusion aus Innovation, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftsgeist bietet es eine inspirierende Blaupause für die Gestaltung zukünftiger urbaner Lebensräume.

  • Erfolgreiche Raumentwicklung im Kanton Neuenburg

    Erfolgreiche Raumentwicklung im Kanton Neuenburg

    Die jüngsten Daten zeigen, dass der Kanton Neuenburg eine positive Entwicklung in verschiedenen Bereichen der Raumplanung erlebt hat. Das Bevölkerungswachstum hat sich stabilisiert und die Zahl der Arbeitsplätze ist stetig gestiegen, was auf eine robuste Wirtschaftskraft hinweist. Besonders hervorzuheben ist die aktive Beteiligung der Gemeinden an der Überarbeitung ihrer Entwicklungspläne, um den Anforderungen des Bundesgesetzes über die Raumplanung und des kantonalen Masterplans gerecht zu werden. Bis Ende 2023 haben bereits 16 von 27 Gemeinden ihre Revisionsakten eingereicht, ein Schritt, der die konsequente Anpassung an die vorgeschriebenen Dichtevorgaben und die Reduktion schlecht genutzter Bauzonen unterstreicht.

    Ein bemerkenswerter Aspekt des Berichts ist die fortschreitende Verdichtung der Wirtschaftszonen, die zu einer effizienteren Nutzung der verfügbaren Flächen führt, ohne dabei die Lebensqualität zu beeinträchtigen. Beispielhafte Quartiere verdeutlichen das Potenzial, Verdichtung mit hoher Lebensqualität zu vereinen. Zudem hat sich die Verfügbarkeit und Qualität des öffentlichen Verkehrs verbessert, was die Mobilitätsstrategie 2030 des Kantons unterstützt. Die Einführung einer neuen Parkordnung und die Förderung der sanften Mobilität sind weitere Schritte zur Reduzierung des Individualverkehrs und zur Förderung umweltfreundlicherer Fortbewegungsmethoden.

    Für Immobilienfachleute sind diese Entwicklungen von besonderer Bedeutung, da sie die Rahmenbedingungen für Investitionen und die Entwicklung neuer Projekte beeinflussen. Die strategische Verdichtung und die Förderung nachhaltiger Mobilitätskonzepte bieten neue Chancen für die Entwicklung zukunftsorientierter Immobilienprojekte. Zudem tragen die Massnahmen zum Schutz der landwirtschaftlichen Flächen und zur Reduktion des Energieverbrauchs zu einer nachhaltigeren Entwicklung bei, die langfristig den Wert von Immobilien steigern kann.

    Abschliessend stellt der Bericht fest, dass trotz der ermutigenden Entwicklungen Herausforderungen bestehen bleiben, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Alterung der Bevölkerung und die Notwendigkeit, angepasste Wohnformen zu entwickeln. Die fortlaufende Überarbeitung der lokalen Entwicklungspläne und die Fokussierung auf nachhaltige Quartiere und hochwertige öffentliche Räume werden zentrale Themen in der zukünftigen Raumplanung sein. Für Fachleute im Immobilienmanagement bietet dieser Bericht eine fundierte Grundlage für strategische Entscheidungen und unterstreicht die Bedeutung einer vorausschauenden Planung in der dynamischen Landschaft des Immobilienmarktes.

  • Studie von Helion zeigt Zustimmung für Erneuerbare

    Studie von Helion zeigt Zustimmung für Erneuerbare

    Helion hat beim Meinungsforschungsinstitut Sotomo eine Studie zur Energiewende in Auftrag gegeben. Laut einer Medienmitteilung des Anbieters von nachhaltigen Energielösungen erklärt die Mehrheit der Bevölkerung ihr Einverständnis für umweltfreundliche und nachhaltige Energienutzung, insbesondere für den Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind und Sonne. Zwei Drittel der Befragten sehen den Abbau administrativer Hürden als ein vordergründiges Problem bei der Energiewende. Etwa mehr als die Hälfte, 56 Prozent, schätzt ihr umweltfreundliches Verhalten jedoch höher ein als es in der Realität messbar ist, heisst es in der Studie. Dabei findet der Einsatz von Technologie als Beitrag zur Lösung der Klimakrise mehr Unterstützung als konkrete Verhaltensänderungen im Sinne eines Konsumverzichts. Mit technischen Massnahmen wie Photovoltaik, Wind und Wärmepumpen will die Mehrheit der Befragten die Energiewende unterstützen.

    Laut der „Helion Energie-Index“ genannten Studie tendiert vor allem die ländliche Bevölkerung zu Solaranlagen. Als Wertsteigerung für Immobilien werden auch Wärmepumpen angesehen. Grossen Nachholbedarf sieht die Studie beim Umbau zu erneuerbaren Energien in Grossstädten und Ballungszentren.

    Zum Thema Klimawandel geben 70 Prozent der etwa 3000 Befragten an, er sei von Menschenhand gemacht. Fast zwei Drittel erklären jedoch auch, das Thema nerve sie inzwischen.

    „Für die Umsetzung unserer Vision einer Schweiz mit 100 Prozent erneuerbarer Energie ist es wichtig zu verstehen, wie die Menschen denken und wie sie glauben, dass sich der Klimawandel am wirksamsten bekämpfen lässt“, wird Noah Heynen, CEO von Helion, in der Mitteilung zitiert. „Daraus lassen sich dann realisierbare Lösungen und Angebote für die Bevölkerung und unsere Kundschaft ableiten.“ Helion ist Teil der AMAG Gruppe.

  • Smartwindows erhält eco1-Zertifikat

    Smartwindows erhält eco1-Zertifikat

    Der in der St.GallenBodenseeArea ansässige Fensterbauer smartwindows hat für sein Kunststofffenster classico das Zertifikat eco1 erhalten. Laut einer Medienmitteilung ist es das erste und bislang einzige Fenster landesweit, das diese Zertifizierung erhalten hat. Wie es in der Mitteilung heisst, ist das Kunststofffenster das Ergebnis der Anstrengungen des Unternehmens, besonders nachhaltig und umweltfreundlich zu planen und zu bauen.

    Die Vorteile des smartwindows-classico liegen unter anderem in seinem hohen Anteil von 70 Prozent an Rezyklaten. Ferner wird der Rohstoff bis zu achtmal wiederverwandt. Das Fenster erfüllt die hohen Anforderungen von ecobau und Minergie-Eco und entspricht der ersten Priorität von ecoBKP und ecoDevis. Der Einbau des Kunststofffensters classico soll laut Mitteilung zu nachhaltig konzipierten, gut durchdachten Gebäuden beitragen, die qualitativ besser ausgeführt sind und über eine lange Lebensdauer verfügen. Das Resultat sind Räume mit einem gesunden Innenraumklima, weniger CO2, grauer Energie und Schadstoffemissionen. Die Fenster spielen dabei eine übergeordnete Rolle, heisst es in der Mitteilung.