Schlagwort: Umzug

  • Umzugsdienstleister erweitert Angebot im Grossraum Zürich

    Umzugsdienstleister erweitert Angebot im Grossraum Zürich

    Der Schwyzer Umzugsdienstleister Optimal Umzug GmbH aus Lachen verstärkt sein Serviceangebot für den Grossraum Zürich. Künftig übernimmt die Firma für Privatpersonen sowie für Unternehmen sämtliche Arbeitsschritte, die ein Umzug mit sich bringt. Grund für die Fokussierung auf den Grossraum Zürich sei die dort gestiegene Nachfrage nach umfassenden Umzugsservices, informiert die GmbH in einer Medienmitteilung. Vom klassischen Möbeltransport reichen diese bis zum Ab- und Aufbau von Möbeln, dem Ein- und Auspackservice, der Umzugs- und Endreinigung mit Abnahmegarantie bis hin zur fachgerechten Entsorgung und Entrümpelung. Auf Anfrage sind ausserdem ein Möbellift und Spezialtransporte, etwa für Klaviere, verfügbar.

    Besonders hervorgehoben wird in der Mitteilung das Angebot einer persönlichen Beratung sowie einer fairen Preisgestaltung ohne versteckte Kosten. Bei der Beauftragung der GmbH mit einzelnen Services oder der Rundum-Durchführung des Umzuges gewährleistet die Firma eine kostenlose Besichtigung vor Ort, um das Umzugsvolumen einzuschätzen. Darauf basierend wird anschliessend eine unverbindliche Offerte gemacht.

    Die Geschäftsleitung der Optimal Umzug GmbH sieht besonders in der Gesamtheit der Services die Stärke der Firma: „Viele unserer Kunden schätzen, dass sie bei uns alles aus einer Hand erhalten. Unser Ziel ist es, Umzüge so angenehm wie möglich zu gestalten. Gerade in einer dynamischen Region wie Zürich ist ein verlässlicher Partner entscheidend.“

    Die Firma bleibt mit ihrem Hauptsitz in Lachen allerdings weiter regional verankert und bietet seine Leistungen weiterhin in den Räumen Lachen, Glarus, Rapperswil und Umgebung an.

  • Neue Studie zur Wohnmobilität

    Neue Studie zur Wohnmobilität

    Gerade bei den sogenannten Best Agers, den 45- bis 79-Jährigen, ist der Wunsch nach einem neuen Wohnumfeld besonders stark ausgeprägt. Der Auszug der Kinder oder der Übergang in den Ruhestand schaffen neue Freiräume. Doch passende Wohnangebote, die dieser Lebensphase gerecht werden, sind rar. Viele Best Agers bleiben deshalb in Wohnungen, die nicht mehr zu ihren Bedürfnissen passen. Digitale Tauschplattformen, neutrale Wohnberatungen oder gezielte Informationsanlässe könnten helfen, diese Umzugswünsche zu realisieren, doch bislang fehlen solche Angebote flächendeckend.

    Herausforderungen für junge Familien
    Auch jüngere Generationen sind betroffen. Bei jungen Familien ist der Wunsch, in ein Eigenheim zu ziehen, weit verbreitet. Doch hohe Immobilienpreise, ein knappes Angebot und strikte Finanzierungsanforderungen lassen diesen Traum für viele in weite Ferne rücken. Gerade für junge Erwachsene bleibt Wohneigentum kaum erschwinglich.

    Innovative Modelle als Ausweg
    Die Studie beleuchtet alternative Modelle wie Mietkauf, kleines Wohneigentum, Wohneigentum auf Zeit oder Baurechtslösungen. Diese Konzepte könnten neue Perspektiven eröffnen. Mit einem einfacheren Einstieg das Wohneigentum ermöglichen oder den Wechsel in eine Wohnung besser auf die Lebensphase abstimmen. Doch bislang sind diese Modelle in der Schweiz wenig verbreitet, oft noch unbekannt oder rechtlich nicht einfach umzusetzen.

    Impulse von Politik und Wirtschaft nötig
    Damit sich das ändert, braucht es neue Impulse aus Politik und Wirtschaft. Kommunale Wohnstrategien, gezielte Förderprogramme und Pilotprojekte könnten helfen, die Wohnmobilität zu steigern. Ebenso wichtig sind innovative Finanzierungsmodelle, die auch einkommensschwächeren Haushalten und jungen Familien den Zugang zu passendem Wohnraum ermöglichen.

    Zentrale Rolle der Gemeinden
    Die Gemeinden spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie könnten gezielt neue Wohnformen und Beratungsangebote etablieren, die es Menschen erleichtern, ihre Wohnsituation zu verändern. So kann Wohnraum besser genutzt und dem wachsenden Bedarf angepasst werden, ein entscheidender Faktor für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung. Die «Studienreihe Wohnen» liefert damit wichtige Erkenntnisse und konkrete Anknüpfungspunkte für alle Akteure der Wohnungswirtschaft. Klar ist,  Wohnmobilität ist mehr als ein individuelles Bedürfnis. Sie ist ein Schlüsselfaktor für eine zukunftsfähige Wohnraumentwicklung in der Schweiz.

  • Manor zieht ins Jelmoli-Haus

    Manor zieht ins Jelmoli-Haus

    Im Februar 2023 entschied Swiss Prime Site, das Jelmoli-Haus umzubauen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Retailflächen an die aktuellen Marktbedürfnisse anzupassen und das Gebäude zukunftsfähig zu machen. Mit Manor hat Swiss Prime Site nun einen langfristigen Mieter gefunden, der die Attraktivität des Hauses und der unteren Bahnhofstrasse nachhaltig sichern wird.

    Ein inspirierendes Einkaufserlebnis im Herzen von Zürich
    Manor wird eine Fläche von rund 13’000 m² anmieten und voraussichtlich 2027 das Erdgeschoss, das Untergeschoss sowie das erste Obergeschoss übernehmen. Hier wird Manor einen «Flagship Store» eröffnen, der direkt von der Sihlstrasse und Seidengasse zugänglich sein wird. Roland Armbruster, CEO von Manor, verspricht ein inspirierendes Einkaufserlebnis mit einem vielseitigen und kuratierten Produktangebot in den Bereichen Fashion, Beauty, Home & Living. Ein vielfältiges Restaurationsangebot wird das Einkaufserlebnis abrunden.

    Neue Büroflächen und Gastronomieangebote
    Nach dem Umbau werden die oberen Geschosse des Jelmoli-Hauses rund 20’000 m² Büroflächen bieten, die eine neue Topadresse in der Zürcher Innenstadt darstellen. Diese Büroflächen werden durch ein breites Gastronomie- und Freizeitangebot ergänzt. Auf der neu konzipierten Dachterrasse entstehen weitere Räumlichkeiten für Gastronomieangebote.

    Partnerschaft zwischen Swiss Prime Site und Manor
    Der langfristige Mietvertrag zwischen Swiss Prime Site und Manor ist ein bedeutender Schritt für beide Unternehmen. Manor wird sich auch an den Investitionen für den Umbau beteiligen, um attraktive Verkaufsflächen zu schaffen. Während des Umbaus und auch danach bleiben bestehende Mietverhältnisse, insbesondere mit dem Fitnessclub Holmes Place, bestehen. Holmes Place wird sein Angebot auch während der Umbauphase für die Kundschaft offenhalten. Mit Manor und Holmes Place sind somit bereits rund die Hälfte der Flächen vor Baubeginn vermietet.

    Ein einzigartiger Begegnungsort für Zürich
    René Zahnd, CEO von Swiss Prime Site, betont: «Unser prioritäres Ziel war es, das Jelmoli-Gebäude als einzigartige Destination und offenen Begegnungsort zu erhalten. Mit dem Einzug der Warenhausgruppe Manor und ihrer langjährigen Tradition wird das Jelmoli-Haus für Zürich und die Zürcher Bevölkerung mit neuem Leben gefüllt und wird über die Stadtgrenzen hinaus strahlen.»

    Die grösste Warenhausgruppe der Schweiz
    Manor, die grösste Warenhausgruppe der Schweiz, ist in allen Landesteilen vertreten und beschäftigt rund 7’500 Mitarbeitende. Zur Manor Gruppe gehören 59 Manor Warenhäuser, 27 Manor Food Supermärkte und 23 Manora Restaurants. Das Unternehmen verfolgt eine Omnichannel-Strategie, die Online-Shop und Services verknüpft. Manor wirtschaftet nachhaltig profitabel und gehört zur Maus Frères Holding, zu der auch führende Lifestyle-Marken wie Lacoste zählen.

    Die Neupositionierung des Jelmoli-Hauses durch den Einzug von Manor markiert einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Zürcher Bahnhofstrasse und unterstreicht die Bedeutung von Swiss Prime Site in der nachhaltigen Stadtentwicklung.

  • Eröffnungstermin für Neubau des Kantonsspitals Baden bekanntgegeben

    Eröffnungstermin für Neubau des Kantonsspitals Baden bekanntgegeben

    Das Kantonsspital Baden (KSB) hat den Eröffnungstermin für seinen Neubau bekanntgegeben. Offiziell eröffnet wird das neue KSB laut einer Medienmitteilung am Dienstag, 25. Februar 2025. Der Hauptumzug wird an dem darauffolgenden Wochenende stattfinden. In sechseinhalb Jahren Bauzeit ist der Neubau fertiggestellt worden. Er wird mit einer Nutzfläche von 76‘215 Quadratmetern rund 30 Prozent mehr Fläche bieten als das Gebäude, in dem das KSB seit 1978 untergebracht ist.

    Der Umzug wird in fünf Tagen realisiert. Insgesamt werden 4571 Kubikmeter Medizintechnik und weitere Güter bewegt, heisst es in der Mitteilung des KSB. Das entspreche der Ladung von 76 Lastwagen mit je 40 Tonnen. Das Projekt ist in drei Phasen aufgeteilt, heisst es zum Ablauf. Im Vorumzug wird Material verschoben, sodass die Ärzte und Pflegenden im Neubau ihre Arbeit umgehend aufnehmen können. Beim Hauptumzug haben die Intensivstation, die Überwachungsstation, die Neonatologie und der Notfall Priorität. Der Spitalbetrieb wird dabei normal weiterlaufen.

    Der Neubau ist eigentlich früher fertig. Aber die Leitung des KSB hat sich bewusst für Februar als Umzugstermin entschieden. «Theoretisch wäre das neue Gebäude bereits ab dem kommenden Herbst bezugsbereit», wird KSB-CEO Adrian Schmitter zitiert. Für einen Umzug vor den Herbstferien wäre es jedoch eng geworden. Denn das Gebäude muss vorgängig noch zahlreichen aufwändigen Tests unterzogen werden. Zudem müssen alle Betriebsbewilligungen vorliegen.

    Da das KSB zwischen Oktober und Januar jeweils stark ausgelastet ist und während den Grippewellen viele Patienten mit Infektionskrankheiten behandelt werden, entschied man sich, das Zeitfenster mit weniger Patienten ab Ende Februar für den Umzug zu nutzen. Details zum KSB-Neubau gibt es im KSB-Magazin 02-2024.

  • Neue Wege im Umgang mit grauer Energie und Wohnraumallokation

    Neue Wege im Umgang mit grauer Energie und Wohnraumallokation

    Die Immobilienbranche steht vor der Herausforderung, ihren CO2-Fussabdruck zu reduzieren. Während institutionelle Anleger bereits Fortschritte gemacht haben, zeigt Fredy Hasenmaile auf, dass der nächste Schritt die Berücksichtigung der grauen Energie – die Energie, die für den Bau von Immobilien und deren Materialien aufgewendet wird – ist. Die bisherigen Bemühungen konzentrierten sich vor allem auf die Betriebsphase von Immobilien, doch der Einbezug der grauen Energie in die Berechnungen könnte das Verständnis von Nachhaltigkeit im Bauwesen revolutionieren.

    Hasenmaile weist in seiner Analyse auch auf eine problematische Fehlallokation von Wohnraum in der Schweiz hin, verursacht durch das aktuelle Mietrecht, das zu einer starken Diskrepanz zwischen Angebots- und Bestandsmieten führt. Besonders ältere Haushalte verbleiben in zu grossen Wohnungen, da ein Umzug in kleinere Einheiten finanziell unattraktiv ist. Dies führt zu einer ineffizienten Nutzung des Wohnraums und einer zunehmenden Wohnungsknappheit.

    Die Studie von Raiffeisen Schweiz identifiziert ein enormes Potenzial zur Verbesserung der Wohnraumallokation: Würden die Wohnungen so verteilt, dass jeder Haushalt nur ein Zimmer mehr hätte als Personen, könnten 170’000 Wohnungen eingespart werden. Dies würde nicht nur das Problem der Wohnraumknappheit lindern, sondern auch erhebliche Mengen an grauer Energie einsparen.

    Angesichts des erwarteten Anstiegs der Neumieten und der daraus resultierenden Vergrösserung der Fehlanreize, die auch zu Leerkündigungen und geringer Mietermobilität führen, appelliert Hasenmaile an die Notwendigkeit, die mietrechtlichen Ursachen dieser Fehlallokation zu adressieren und innovative Lösungen für einen effektiveren Wohnraumtransfer zu finden.

  • Einwohnende der Ostschweiz würden Wohnfläche reduzieren

    Einwohnende der Ostschweiz würden Wohnfläche reduzieren

    Nikola Vukovic und Raphael Dietrich haben in ihrer Abschussarbeit des Masterstudiengangs Real Estate Management der OST – Ostschweizer Fachhochschule Möglichkeiten für die Entspannung des Ostschweizer Wohnungsmarkts erarbeitet. «Die Schweizer Bevölkerung wohnt zu grosszügig», werden Vukovic und Dietrich in einer entsprechenden Mitteilung der OST zitiert. Den Erkenntnissen der beiden Forscher zufolge wären viele Einwohnende der Ostschweiz aber bereit, ihre Wohnfläche zu reduzieren.

    Konkret haben 43 Prozent von 379 Teilnehmenden einer Umfrage im Rahmen der Masterarbeit angegeben, auf Wohnfläche verzichten zu können. Besonders häufig werden ein Gästeraum oder ein Hobbyraum als verzichtbar eingeschätzt. Es brauche aber Alternativen, «wie beispielsweise ein zentrales Gästezimmer, das im Wohnblock unkompliziert mietbar wäre», erläutert Vukovic.

    Zudem haben die Masterstudenten eine hohe Bereitschaft der Bevölkerung festgestellt, in eine kleinere Wohnung zu ziehen. Hier gebe es allerdings das Problem, dass kleine Wohnungen nicht in ausreichendem Mass zur Verfügung stehen, heisst es in der Mitteilung. Auch der Preis kann ein Hindernis sein: «Niemand gibt eine 4-Zimmer-Wohnung für 1000 Franken für eine kleinere Wohnung auf, die gleich viel oder mehr kostet», so Vukovic.

    Urbane Zentren könnten durch Umzug in ländlichere Regionen entspannt werden. In der Umfrage gaben rund 95 Prozent der Teilnehmenden eine entsprechende Bereitschaft an. «Die Befragten würden aber nicht ohne Bedingungen umziehen», erläutert Dietrich. «Es müssten Anreize geschaffen werden, damit die Menschen aus den urbanen Zentren wegziehen.»

  • Standort für Ambulatorium Rorschach ist gefunden

    Standort für Ambulatorium Rorschach ist gefunden

    Die Stadt Rorschach, der Kanton St.Gallen und die Spitalanlagegesellschaft des Kantonsspitals St.Gallen haben sich auf das Errichten eines neuen ambulatorischen Zentrums geeinigt. Nach langer Suche sei nun ein geeignetes Objekt dafür gefunden worden. Laut einer Medienmitteilung soll der Komplex im Gebiet Neuseeland/Rorschacherberg – unmittelbar an der Grenze zu Rorschach – ab dem Ende 2024 vollständig in Betrieb genommen werden. Bis dahin werden die ambulanten Leistungsanbieter mit den drei Schwerpunkten onkologisches Ambulatorium, Gastroenterologie und Kardiologie an den neuen Standort verlegt. Ferner werden auch ambulante Sprechstunden der Kliniken für Allgemein-, Viszeral-, Endokrin- und Transplantationschirurgie, der Orthopädie und Traumatologie sowie der Urologie und der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie angeboten.

    Da für die Hämodialyse am neuen Ambulatorium zu wenig Platz vorhanden wäre, haben die Entscheidungsträger beschlossen, diese Behandlungen in die Hämodialyse am Standort St.Gallen zu integrieren. Dies soll bereits zum Ende des ersten Quartals 2024 erfolgen, heisst es in der Mitteilung.

    Für die radiologisch-diagnostische Abklärung bietet das Netzwerk Radiologie der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin des Kantonsspitals St.Gallen in Rorschach im Haus Regatron ein umfassendes radiologisches Angebot an. So werden neben den bisherigen MR- und PET-CT-Untersuchungen neu auch Computertomographien und eine volldigitale konventionelle Röntgendiagnostik angeboten.

    Aktuell nutzt das Kantonsspital St.Gallen noch die Liegenschaft des ehemaligen Spitals Rorschach. Die Verwendung dieses Gebäudes ab 2025 ist noch offen und wird von Kanton, Stadt Rorschach und der Spitalanlagegesellschaft des Kantonsspitals noch besprochen.

  • Kleinere Mietwohnungen sparen Ressourcen

    Kleinere Mietwohnungen sparen Ressourcen

    Drei Wissenschaftlerinnen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben laut einer Medienmitteilung herauszufinden versucht, was hinter dem immer weiter steigenden Platzbedarf von Mietenden steckt. Hintergrund ist, das der Wohnungsbau nicht nur in der Schweiz der zweitgrösste Verursacher von Energieverbrauch und CO2-Emissionen ist, gleich nach dem Verkehr.

    Die Forscherinnen des Laboratory on Human-Environment Relations in Urban Systems (HERUS) der EPFL haben deshalb eine Umfrage unter Mietenden lanciert. In der Schweiz machen sie 60 Prozent der Wohnungsbelegung aus. Die Antworten von 968 Mietenden ergaben unter anderem, dass 40 Prozent von ihnen in eine grössere Wohnung gezogen sind, obwohl sich ihre Haushaltsgrösse verringert hatte. Nur 25 Prozent wären unter denselben Umständen zu einer Verkleinerung bereit.

    Die Forscherinnen fassten folgende Haupthindernisse für eine Verkleinerung zusammen: der grosse Wohnraum dient als Statussymbol, die Verbundenheit mit der aktuellen Wohnung und der Nachbarschaft sowie die Furcht vor Einbussen bei der Privatsphäre.

    Sie schlagen mehrere Lösungen vor: finanzielle Anreize für einen Umzug und ein ausreichendes Angebot an kleinen Wohnungen in Stadtzentren. Ausserdem sollten im selben Gebäude Wohnungen unterschiedlicher Grösse vorhanden sein, damit Mietende umziehen können, ohne den Kontakt zu Freunden und Nachbarn zu verlieren.

    Ausserdem empfehlen sie, Mietenden, die sich verkleinern wollen, Vorrang vor anderen potenziellen Mietenden einzuräumen. Zudem sollte der gängige Ansatz in Bezug auf die Privatsphäre im gesamten Gebäude überdacht werden, so Anna Pagani vom HERUS, etwa „durch die Bereitstellung von Werkstätten und Musikräumen, die von den Mietenden genutzt werden können“.

  • Schweizer bleiben umzugsfreudig

    Schweizer bleiben umzugsfreudig

    Knapp 20 Prozent der Bevölkerung sei innerhalb der letzten 18 Monate umgezogen, informiert homegate.ch in einer Mitteilung. Diese Quote sei über die letzten anderthalb Jahre beobachtet worden, heisst es dort weiter. Die Pandemie habe somit die Attraktivität eines Umzugs nicht geschmälert. Der digitale Immobilienmarktplatz aus dem Hause TX Group stützt sich dabei auf eine von ihm erhobene Umzugsstudie.

    Den Ergebnissen der Studie zufolge handele es sich bei der Schweiz nach wie vor um „ein Land der Mieter“, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Über sieben von zehn Umziehenden seien in eine Mietwohnung gezogen. Als häufigste Gründe für einen Umzug hat homgate.ch den Zusammenzug mit dem Partner, berufliche Gründe und die Unzufriedenheit mit der aktuellen Wohnung beobachtet. Als wichtigste Kriterien bei der Auswahl des neuen Domizils wurden von den für die Studie Befragten der Preis, die Zahl der Räume und der Ort genannt. Barrierefreiheit, Altbau oder Minergie-Standard waren dagegen nur einer Minderheit im einstelligen Bereich wichtig.

    Die Pandemie habe „keine nachhaltigen Auswirkungen auf das Umzugsverhalten“ gehabt, schreibt homegate.ch. Ein Einfluss der Pandemie auf die Umzugspläne wurde von zwei Drittel der Befragten jedoch geltend gemacht. Konkret werden in der Mitteilung Probleme mit Besichtigungen und zeitliche Verschiebungen eines geplanten Umzugs genannt. Darüber hinaus seien 12 Prozent der Umziehenden aufgrund des Lockdowns zum Partner gezogen.

  • Walde & Partner bezieht neuen Firmensitz

    Walde & Partner bezieht neuen Firmensitz

    Walde & Partner bezieht ab dem kommenden Frühjahr „das markante Geschäftshaus der EBP Schweiz AG an der Zollikerstrasse 65 in Zollikon“, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Für den bisherigen Sitz in der Alten Landstrasse in Zollikon sucht das Immobilienunternehmen ab der zweiten Jahreshälfte 2021 eine neue Mieterin. Der Umzug erfolgt, da die Nachfrage nach den Dienstleistungen von Walde & Partner laut Medienmitteilung stark zunimmt.

    Der neue Firmensitz bietet Platz für rund 100 Arbeitsplätze und soll zu einem Kompetenzzentrum für Immobilien entwickelt werden. „Bei der Entwicklung und Vermarktung von Immobilien sind heute interdisziplinäre Dienstleistungen gefragt – sowohl bei der Entwicklung als auch beim Kauf und Verkauf von Anlageimmobilien und von selbstgenutztem Wohneigentum“, wird Verwaltungsratspräsident Gerhard Walde in der Mitteilung zitiert.

    Für diesen Zweck werden am neuen Sitz auch alle Unternehmensbereiche zusammengefügt. Die Bereiche Anlageimmobilien und Neubau waren zuletzt an anderen Standorten tätig. Aktuell sind 60 Personen für Walde & Partner aktiv, 40 von ihnen arbeiten künftig am neuen Firmensitz. „Aber auch die Mitarbeitenden der Standorte Baden, Luzern, Sursee, Thalwil und Uster werden häufig bei uns anzutreffen sein“, so Gerhard Walde.