Schlagwort: Universität Bern

  • Neue Grossaufträge für Hochbauprojekte in Bern und Zürich

    Neue Grossaufträge für Hochbauprojekte in Bern und Zürich

    „Implenia hat weitere grosse und anspruchsvolle Hochbau-Aufträge gewonnen“, informiert die Bau- und Immobilienfirma aus Opfikon in einer Mitteilung. Das Auftragsvolumen wird dort auf insgesamt über 400 Millionen Franken beziffert. Die beiden grössten Projekte betreffen einen Neubau für die Universität Bern und eine Wohnüberbauung im Zürcher Oberland.

    Der Kanton Bern hat Implenia mit den Baumeisterarbeiten für eine neues medizinisches Forschungs- und Ausbildungszentrum der Universität Bern beauftragt. Hier will die Universität fünf Institute ihrer Medizinischen Fakultät vereinen. Die Bauarbeiten sollen im Mai 2026 beginnen und im Juli 2028 abgeschlossen sein.

    In Oetwil am See im Zürcher Oberland wird Implenia als Totalunternehmerin für die Seraina Investment Foundation den Neubau Überbauung Schachenweid realisieren. Hier sind acht Mehrfamilienhäuser mit 90 Wohnungen im Stockwerkeigentum geplant. Der Beginn der Bauarbeiten ist für September 2025 vorgesehen. Im Oktober 2027 sollen die Wohnungen bezugsbereit sein.

    Als weitere neue Aufträge zählt Implenia in der Mitteilung die Modernisierung und Umnutzung eines innerstädtischen Gebäudes, die Umnutzung eines alten Fabrikareals in der Westschweiz zu einem Stadtquartier und zwei Neubauprojekte von Schulhäusern in der Schweiz und in Deutschland auf. Die neuen Projekte „entsprechen der Strategie von Implenia mit Fokus auf spezialisierte Immobilien, die umfassende Expertise und langjährige Erfahrung voraussetzen“, schreibt Implenia.

  • SUPSI startet Vortragsreihe über Klima- und Umweltkrise

    SUPSI startet Vortragsreihe über Klima- und Umweltkrise

    Das Departement für Umwelt, Bau und Design der SUPSI startet am 22. September seine hochkarätig besetzte öffentliche Vortragsreihe zur Klima- und Umweltkrise. Darin werden laut einer Medienmitteilung „die Herausforderungen für unser gesamtes Wissen“ reflektiert. Sie trägt den Titel „Earth Emergency ­– Leben, bauen, eine nachhaltige Zukunft denken“. Insgesamt sind in diesem Rahmen auf dem SUPSI-Campus in Mendrisio vier Veranstaltungen geplant. Sie richten sich nicht nur and Studiernende,  sondern für alle Bürgerinnen und Bürger- Die Teilnahme ist jeweils kostenlos, Anmeldungen sind jedoch erforderlich.

    Den ersten Abend wird Thomas Stocker von der Universität Bern bestreiten. Die SUPSI führt ihn in ihrer Ankündigung als „einen der wichtigsten Protagonisten der internationalen Klimaforschung“ ein. Der Professor für Klima- und Umweltphysik befasst sich seit 30 Jahren mit dem Klima und war massgeblich an der Ausarbeitung der UNO-Berichte zum Klimawandel beteiligt. Am 22. September hält er um 18.30 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Klimakrise – Gibt es einen Impfstoff?“.

    Am 27. Oktober referiert der Geophysiker und ehemalige Präsident des römischen Instituts für Geophysik und Vulkanologie, Domenico Giardini, zum Thema „Auf dem Weg zum Mars“. Am 9. Dezember heisst der Vortrag von Telmo Pievani, Professor am ersten Lehrstuhl Italiens für Philosophie der biologischen Wissenschaften an der Fakultät für Biologie der Universität Padua, „Wir verändern die Welt und die Welt verändert uns: Ein evolutionärer Blick auf die Umweltkrise“.

    Zum Abschluss spricht Francesca Bria, Präsidentin des Nationalen Innovationsfonds Italiens und Honorarprofessorin am Institut für Innovation und öffentliche Belange an London’s Global University, am 23. Februar 2022 über „Die Revolution der Stadt: Datendemokratie, Partizipation und ökologischer Wandel“.

  • Energie 360° arbeitet an Power-to-Gas-Lösung

    Energie 360° arbeitet an Power-to-Gas-Lösung

    Energie 360° und das Gasspeicherunternehmen RAG Austria arbeiten daran, Solarenergie ganzjährig verfügbar zu machen. Beide verfolgen gemeinsam das innovative Power-to-Gas-Projekt Underground Sun Conversion – Flexible Storage. Es ist im Dezember 2020 gestartet, hat eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren und wird von der Europäischen Kommission gefördert. Am Forschungsstandort der RAG im oberösterreichischen Pilsbach laufen bereits Feldversuche.

    In diesem Projekt wird überschüssige erneuerbare Energie, etwa Solarstrom im Sommer, in Wasserstoff umgewandelt, erklärt Energie 360° in einer Medienmitteilung. Dieser wird dann zusammen mit Kohlenstoffdioxid in natürlichen Untergrundspeichern in über 1000 Metern Tiefe eingelagert. Dort verbinden Mikroorganismen Wasserstoff und Kohlensstoff zu erneuerbarem Methangas. Bei Versorgungslücken, etwa im Winter, kann diese Energie genutzt werden. Der Vorteil gegenüber Pumpspeicherkraftwerken oder Batterien liege in der viel höheren Speicherkapazität bei gleichzeitig geringem Oberflächenbedarf, so Energie 360°.

    In der Schweiz kooperieren die beiden Firmen mit der Universität Bern, der Ostschweizer Fachhochschule und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). „Wir arbeiten gemeinsam an der Lösung für eine der grössten Herausforderungen des Energiesystems der Zukunft: Wie treiben wir volatile erneuerbare Energieträger wie Sonne und Wind weiter voran und bieten dabei gleichzeitig ganzjährige Versorgungssicherheit?“, so Andreas Kunz, Leiter Energieanlagen bei Energie 360°.

  • Fabian Streiff wird oberster Zürcher Standortförderer

    Fabian Streiff wird oberster Zürcher Standortförderer

    An der Spitze des Bereichs Standortförderung des Zürcher Amtes für Wirtschaft und Arbeit kommt es zu einem Wechsel. Markus Assfalg tritt nach elf Jahren als Leiter der Standortförderung in den Ruhestand, wie das Amt mitteilt. Er wird durch Fabian Streiff ersetzt. Der 35-Jährige ist seit Anfang 2019 bei der Basel Area Business & Innovation tätig und leitet die Healthcare-Initiative DayOne. Zuvor war er Co-Leiter der Standortförderung von Basel-Stadt gewesen.

    Streiff hat an der Universität Bern in Wirtschaftsgeographie promoviert und an der Universität Zürich einen Master of Science absolviert.

    Zu den ersten Gratulanten an die Adresse der kantonalen Standortförderung und an Fabian Streiff gehört der Standortförderer der Stadt Schlieren, Albert Schweizer. „Wir sind über die Wahl von Fabian Streiff sehr erfreut“, sagt er. „Wir kennen Fabian Streiff schon länger und haben sein Wirken im Kanton Basel-Stadt sehr aufmerksam verfolgt.“