Schlagwort: Unternehmensansiedlungen

  • Standortmarketing bringt 264 Unternehmen in die Schweiz

    Standortmarketing bringt 264 Unternehmen in die Schweiz

    Die Organisationen des Standortmarketings haben laut einer Mitteilung der Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren 2025 schweizweit 264 Unternehmen neu angesiedelt. Diese haben bereits im ersten Betriebsjahr 919 Arbeitsplätze geschaffen. Diese Zahl soll in den nächsten drei Jahren auf insgesamt 2687 Arbeitsplätze ansteigen.

    Damit verzeichnen die kantonalen, regionalen und nationalen Organisationen des Standortmarketings einen deutlichen Zuwachs. Im Vorjahr hatten sie 231 Unternehmen angesiedelt, die im ersten Jahr 716 neue Stellen geschaffen haben. Diese Zahl soll bis 2027 auf 2135 Stellen steigen. 2023 waren 206 Firmen neu angesiedelt worden, die im ersten Jahr 640 Stellen geschaffen haben.

    Von den 2025 neu angesiedelten Firmen kommen 60 Prozent aus Deutschland, Frankreich, China und Grossbritannien. Rund 80 Prozent sind in den strategischen Schlüsseltechnologien tätig, auf die sich Bund, Kantone und Regionen für die Jahre von 2024 bis 2027 geeinigt haben. Dazu gehören die Zukunft der Gesundheit, Digitales, Automatisierung, Lebensmittel und Finanzbranche.

    Die Vermarktung des Standorts Schweiz ist eine Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen. Diese haben Switzerland Global Enterprise mit der nationalen Standortvermarktung mandatiert.

  • Wirtschaftsraum Zürich zieht internationale Unternehmen in wachsender Zahl an

    Wirtschaftsraum Zürich zieht internationale Unternehmen in wachsender Zahl an

    Die Greater Zurich Area AG zieht in ihrem Jahresbericht 2025 ein positives Fazit. 98 ausländische Unternehmen sind dem Ruf der Standortmarketingagentur für den Wirtschaftsraum Zürich gefolgt und haben sich für einen neuen Standort in dem Verbund aus neun Kantonen sowie der Stadt Zürich und der Region Winterthur entschieden. 29 von ihnen betreiben Forschung und Entwicklung, 24 wollen ihren Hauptsitz in der Schweiz einrichten. Zusammen planen sie für die kommenden fünf Jahre 1295 neue Arbeitsplätze.

    Die GZA agiert im Auftrag der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing, positioniert den Wirtschaftsraum Zürich international und unterstützt ansiedlungswillige Unternehmen. Dabei bearbeitet sie besonders intensiv die Fokusökosysteme Life Sciences, Künstliche Intelligenz und Robotik. „Innovation entscheidet, ob gute Arbeitsplätze, unternehmerisches Know-how und industrielle Kompetenz in unserer Region verankert bleiben“, so Verwaltungsratspräsident Dr. Balz Hösly in seinem Vorwort. „Für einen Hochkostenstandort wie die Greater Zurich Area ist das keine Option, sondern eine strategische Notwendigkeit.“

    Mit 20 Ansiedlungen war 2025 die Blockchain-Technologie die stärkste Fokusindustrie, gefolgt von Biotech und Pharma (15) und Künstlicher Intelligenz (8). Viele dieser Projekte liegen in den Sparten Robotik, Künstliche Intelligenz, autonome Systeme sowie Food & Agritech.

    So hat sich das israelische Food-Tech-Unternehmen Aleph Farms für Kemptthal ZH als Ausgangspunkt für seine europäischen Aktivitäten entschieden. Vor Ort trifft es auf Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Givaudan, Migros Industrie und Bühler. Tik Tok eröffnete ein Büro in Zürich und findet dort die Nähe zu Marken, Agenturen, Medien und Personen, die Inhalte für soziale Medien schaffen. Die kanadische Firma Blockstream baut ihre Bitcoin-Infrastruktur in Lugano mit der Einrichtung ihres dortigen Hauptsitzes und der Übernahme von Elysium Lab aus. Das Pekinger Unternehmen Baidu Apollo hat Zürich als seinen ersten europäischen Standort für seine Robotaxis gewählt.

    Internationale Sichtbarkeit ist auch das Ziel des Zurich AI Festivals, das von der GZA mitverantwortet und 2026 weitergeführt wird. Gleichzeitig werde die Integration des Kantons Aargau per 2027 vorbereitet, so GZA-Geschäftsführer Lukas Huber. Überhaupt stellt er die Rolle der assoziierten Kantone für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts heraus: Sie „schaffen mit ihren Rahmenbedingungen, ihren Clustern und ihrer Standortentwicklung die Grundlage dafür, dass dieses Marketing erfolgreich sein kann. Wir machen Promotion – die Kantone sind hervorragende Produktmanager.“