Schlagwort: Unternehmensführung

  • Neuer CEO übernimmt Führung des Bauzulieferers ab Januar 2025

    Neuer CEO übernimmt Führung des Bauzulieferers ab Januar 2025

    Die Arbonia Gruppe wird ab dem 1. Januar wieder von einem CEO geführt, der nicht gleichzeitig dem Verwaltungsrat angehört. Wie das Unternehmen mitteilt, hat der Verwaltungsrat Claudius Moor zum CEO ernannt. Der 1983 geborene Schweizer ist seit 2015 für Arbonia tätig, seit 2020 als CEO der Division Türen. Zuvor war er unter anderem Leiter Konzernstrategie und Unternehmensentwicklung beim Gebäudezulieferer mit Sitz in Arbon.

    Alexander von Witzleben wird „bis auf weiteres“ Verwaltungsratspräsident bleiben. Der 1963 geborene Deutsche präsidiert den Verwaltungsrat seit 2015, war bis 2022 auch Delegierter des Verwaltungsrates und CEO ad interim und seither exekutiver Verwaltungsratspräsident.

    „Wir sind sehr erfreut, Claudius Moor in seiner neuen Rolle als CEO der Arbonia willkommen zu heissen“, wird Alexander von Witzleben in der Mitteilung zitiert. „Mit seiner umfassenden Branchenkenntnis, seinem Engagement und seiner grossen Leidenschaft für das Türen-Business bringt er alle Voraussetzungen mit, um die Arbonia in eine positive Zukunft zu führen.“

  • Führungswechsel beim Holzbauunternehmen erfolgreich abgeschlossen

    Führungswechsel beim Holzbauunternehmen erfolgreich abgeschlossen

    Bei dem in Seewen angesiedelten Holzbauunternehmen Strüby hat es einen Wechsel in der Unternehmensführung gegeben. Wie es in einer Mitteilung heisst, nimmt Ivo Steiner seit dem 6. Dezember die Aufgaben als neuer CEO vollständig wahr. Der 45-jährige Betriebswirtschaftler aus der Ostschweiz hat die Position als designierter Geschäftsführer bereits am 1. Juni 2024 angetreten und sich einer intensiven Einarbeitungsphase unterzogen.

    Der Verwaltungsrat zeigt sich in der Mitteilung überzeugt, dass Steiner „dank seiner grundsoliden Ausbildung, grossen Führungserfahrung bei mehreren Unternehmen und seiner bodenständigen, pragmatischen Persönlichkeit perfekt an die operative Spitze“ des Unternehmens passe. Strüby verfügt über 400 Mitarbeitende.

    Der bisherige CEO, Anton Strüby, wird künftig als Präsident des Verwaltungsrates seine strategisch wichtige Rolle im Unternehmen wahrnehmen. In dieser Funktion wird er seine Expertise und sein Netzwerk zum Wohle des Unternehmens einbringen, heisst es in der Mitteilung.

  • Prix SVC Ostschweiz 2024 geht an Zindel United

    Prix SVC Ostschweiz 2024 geht an Zindel United

    Zindel United aus Maienfeld hat den diesjährigen Prix SVC Ostschweiz gewonnen, informiert der Swiss Venture Club (SVC) in einer Mitteilung. Der Preis zeichnet innovative Unternehmen in der Region für herausragende Leistungen aus, mit denen nachhaltige wirtschaftliche Erfolge realisiert werden können. „Zindel United setzt ihre Vision – aus Ideen Gesamtlösungen entwickeln für künftige Generationen, dabei Menschen begeistern und die Umwelt schonen – in vorbildlicher und pionierhafter Weise um“, wird Jurypräsident Andrea Fanzun in der Mitteilung aus seiner Laudatio zitiert.

    Zindel United ist auf baubegleitende Dienstleistungen spezialisiert. Das in achter Generation geführte Familienunternehmen engagiert sich für Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Dazu setzt Zindel United auf einheimische Rohstoffe und leistet eigenen Angaben zufolge „mit dem ersten nachweislich CO2-neutralen Beton der Schweiz einen relevanten Beitrag zur Erreichung der Klimaziele 2050“.

    Mit der Silber- und der Bronzemedaille des Wettbewerbs wurden die Märchenhotel AG aus Braunwald GL und die Huber Fenster AG aus Herisau AR bedacht. Das mehrfach ausgezeichnete Märchenhotel für Familien mit Kindern hat sich seit Gründung 1977 zu einem der grössten touristischen Arbeitgeber im Kanton Glarus entwickelt. Die in fünfter Generation geführte Huber Fenster AG ist auf auf Spezialanfertigungen von Fenstern und Fassadenelementen spezialisiert, die den Architektenvorstellungen entsprechen.

  • Miljan Gutovic wird neuer CEO von Holcim 

    Miljan Gutovic wird neuer CEO von Holcim 

    Der Verwaltungsrat von Holcim ernennt Miljan Gutovic laut Medienmitteilung mit Wirkung zum 1. Mai zum Chief Executive Officer (CEO) von Holcim. Er wird Nachfolger von Jan Jenisch, der sich auf seine Rolle als Verwaltungsratspräsident konzentrieren will und sich an der Generalversammlung im Mai zur Wiederwahl stellt. Der Verwaltungsrat hat Jenisch auch mit der Leitung des geplanten Börsengangs des Nordamerika-Geschäfts von Holcim in den USA beauftragt.

    Gutovic ist seit 2018 Mitglied der Konzernleitung von Holcim. Der Australier hat einen Bachelor-Abschluss in Bauingenieurwesen und einen Doktortitel in Materialwissenschaften und Ingenieurwesen von der University of Technology in Sydney. Er war Leiter der Region Naher Osten und Afrika, danach der Region Europa und er war für den Bereich Operational Excellence verantwortlich. Unter seiner Führung habe Holcim seine Marktpositionen gestärkt, branchenführende Margen erzielt und die Dekarbonisierung zu einem Treiber für profitables Wachstum gemacht, heisst es in der Mitteilung.

    Miljan Gutovic sei «ein hochqualifizierter Kollege, der einen ganz entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen Transformation von Holcim hin zum führenden Unternehmen für innovative und nachhaltige Baulösungen geleistet hat», wird der noch amtierende CEO Jenisch zitiert. «Dabei hat Miljan unsere Profitabilität in Europa auf ein Rekordniveau gesteigert, erfolgreich strategische Transaktionen durchgeführt und ausgezeichnete Teams aufgebaut.»

    «Es gibt für mich als leidenschaftlicher Bauingenieur kein spannenderes Unternehmen als Holcim – gerade in einer Zeit, in der die Dekarbonisierung und fortschrittliche Technologien die Art des Bauens verändern. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Holcim-Teams weltweit», wird der künftige CEO Gutovic zitiert.

    Holcim mit Sitz in Zug gehört zu den grössten Baustoffproduzenten der Welt. An 55 schweizweiten Standorten produziert das Unternehmen Beton, Kies und Zement und macht aus Abbruchmaterialien ressourcenschonende Produkte.

  • Reseda plant mit frischem Kapital neue Projekte

    Reseda plant mit frischem Kapital neue Projekte

    Reseda hat vier Tage vor Kampagnenende auf der Schwarmfinanzierungsplattform OOMNIUM das Ziel der Kapitalerhöhung um 1 Million Franken erreicht. Das vor 18 Jahren in Winterthur gegründete Unternehmen fertigt Möbelstücke komplett in der Schweiz und ausschliesslich aus heimischem Holz. Verkauft werden sie ohne Zwischenhandel.

    Mit der Kapitalerhöhung will die Firma ihre Produkte laut einer Medienmitteilung hinsichtlich Qualität und ökologischem Fussabdruck weiter verbessern, insbesondere durch die Investition in ein Holzlager, den Aufbau langfristiger Beziehungen mit Schweizer Waldbesitzenden und verschiedenen anderen Projekten, die alle durch die neue Massivholzplattenproduktion in Flurlingen möglich werden.

    Da Reseda das Holz nun selbst verleime, könne die Firma auch den Einkauf des Rohholzes in die Hand nehmen und kontrollieren, heisst es in der Firmenpräsentation auf OOMNIUM. „Unser Ziel ist es nämlich, schon in fünf Jahren den Grossteil unseres Holzes direkt, also ohne Zwischenhandel, von Schweizer Waldbesitzern zu beziehen.“ Das Unternehmen wolle „also weiter wachsen, aber nicht primär über eine Expansion in neue Ladenlokale, sondern über ein noch besseres, überzeugenderes Produkt“.

    Bereits vier Tage vor Ablauf der Kampagne waren die Reseda-Aktien in die Hände von 262 Schwarminvestoren gewechselt. Dies veranlasste die Verantwortlichen zum Entscheid, die Kampagne zu verlängern und die volle Bandbreite der vorgesehenen Kapitalerhöhung auszuschöpfen: Bis zum 11. Dezember sind weitere 3000 Aktien für je 1000 Franken erhältlich. Mit dem zusätzlichen Kapital will Reseda noch ein Herzensprojekt realisieren: die Einrichtung einer Secondhand-Plattform für den Verkauf zertifizierter gebrauchter Reseda-Möbel.

  • ESG-Themen dominieren die Zukunft des Immobilienmarktes

    ESG-Themen dominieren die Zukunft des Immobilienmarktes

    Die Studie «Emerging Trends in Real Estate 2024» zeigt auf, dass 75% der Immobilienbranche in Europa sich durch Zinsbewegungen, steigende Inflation und unsicheres Wirtschaftswachstum herausgefordert fühlen. Gleichzeitig zeichnet sich ein Trend ab, dass ESG-Themen langfristig den Immobilienmarkt prägen werden, wobei 80% der Befragten dies als Hauptfaktor bis 2050 sehen.

    In Europa sind London, Paris und Madrid die Top-Destinationen für Immobilieninvestitionen, während Zürich auf Platz 16 aufgestiegen ist. Jedoch sanken die Transaktionsvolumina drastisch, in der Schweiz um 58%. Anleger wenden sich zunehmend Nischentrends wie neuer Energieinfrastruktur zu, was neue Investitions- und Entwicklungsmöglichkeiten in Bereichen wie Batteriespeicher, Solarparks und Elektrofahrzeugen eröffnet.

    Die Studie weist auch auf Herausforderungen hin, wie die geopolitische Lage, die europäische Energiekrise und weltweite Inflation. Trotz eines gewissen Optimismus für 2024 bleibt die Sorge um eine mögliche Rezession bestehen. Sebastian Zollinger von PwC Schweiz sieht jedoch eine positive Zukunft für den Immobilienmarkt, vorausgesetzt, dass Herausforderungen wie der Klimawandel gemeinsam angegangen werden.

  • KONE macht neuen Standort zum Labor für New Work

    KONE macht neuen Standort zum Labor für New Work

    Der finnische Spezialist für Gebäudemobilität KONE hat laut einer Medienmitteilung in Sitten eine neue Niederlassung für rund 70 Mitarbeitende eingeweiht. Im Beisein des finnischen Botschafters in der Schweiz, Valtteri Hirvonen, wurde sie offiziell ihrer Bestimmung übergeben. KONE ist seit 2001 in der Westschweiz präsent und beschäftigt dort 140 Mitarbeitende.

    Mit der Eröffnung seines jüngsten Standorts führt KONE gleichzeitig ein neues Arbeitsmodell ein. Unter anderem gehört hierzu eine täglich neue, computergesteuerte Zuteilung der Arbeitsplätze. Wer einen Arbeitsplatz besetzen möchte, stellt via eine App eine Anfrage und bekommt dann einen Platz zugewiesen. Dies erfolgt nach dem Zufallsprinzip und anders als am Vortag.

    Das Unternehmen verspricht sich davon eine stärkere Kommunikation der Mitarbeitenden, was Zusammenarbeit und Kreativität fördern soll. Zudem ist das Bürogebäude in Sitten den Angaben zufolge das erste von KONE weltweit, das vollständig in der neuen Markenidentität gestaltet ist. Dabei sei ein dynamischer und flexibler Raum geschaffen worden, der je nach Bedürfnissen verändert werden könne. Dieses Konzept sei mit einem Team aus lokalen Mitarbeitenden in einem partizipativen Prozess entstanden.

    „Wir sind stolz, am Standort Sitten eine Form der Zusammenarbeit einführen zu können, die den Anforderungen der Digitalisierung und Globalisierung gerecht wird und die Inklusion und Innovation in unserem Westschweizer Team fördert“, wird Christian Wukovits, Geschäftsführer KONE Schweiz und Österreich, in der Mitteilung zitiert, „Der Projektgruppe und allen anderen, die an diesem Prozess beteiligt waren, möchte ich herzlich danken. Sie haben hervorragende Arbeit geleistet, die für unser Unternehmen wegweisend sein wird“.

  • CSL Immobilien ernennt Piffaretti und Walter zu Co-CEOs

    CSL Immobilien ernennt Piffaretti und Walter zu Co-CEOs

    Renato Piffaretti übernimmt am 1. Oktober sein Amt als einer von künftig zwei CEOs bei CSL Immobilien aus Zürich. Laut einer Medienmitteilung liegen seine Schwerpunkte in der Produktentwicklung und Produktvermarktung. Er war zuletzt als Head of Real Estate Switzerland bei der Swiss Life Asset Management AG tätig.

    Das Unternehmen um Verwaltungsratspräsident Markus Schawalder hat sich für die Nachfolge des Ende September ausscheidenden Yonas Mulugeta für eine Co-CEO-Struktur entschieden. So sollen sich die Kompetenzen von Piffaretti mit denen von Thomas Walter ergänzen. Dieser wird seinen Posten als Co-CEO spätestens zum 1. März 2024 antreten und dann für die Bereiche Wirtschaft und Digitalisierung verantwortlich sein.

    „Die Ernennung von Renato Piffaretti und Thomas Walter ist der richtige Schritt zur Stärkung und zum Ausbau der Dienstleistungen der CSL“, wird Schawalder in der Mitteilung zitiert. „Sie werden die Zukunft der CSL Immobilien erfolgreich gestalten, basierend auf den Grundpfeilern Innovation, Qualität und Verantwortung.“

  • Implenia erhält Top-Bewertung für Nachhaltigkeit

    Implenia erhält Top-Bewertung für Nachhaltigkeit

    Das Bau- und Immobilienunternehmen Implenia mit Sitz in Opfikon hat beim Rating für Nachhaltigkeit 86 Punkte von der amerikanischen Bewertungsagentur Morningstar Sustainalytics erhalten. Das ist ein Punkt mehr als im vergangenen Jahr. Damit festigt Implenia seine Spitzenposition in den drei Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) innerhalb der Branche Construction und Engineering, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach liegt Implenia auch beim aktuellen ESG Risk Rating von Sustainalytics weit vorne und zählt zu den Industry Top Rated, also den Spitzenreitern seiner Branche. Dafür wurden den Angaben zufolge neben dem Management von ESG-Themen auch die branchenspezifischen ESG-Risiken angeschaut.

    „Als einer von fünf Unternehmenswerten und Teil unserer Mission ist Nachhaltigkeit in der Kultur von Implenia fest verankert, das zeigt einmal mehr das Sustainalytics-Rating“, wird Anita Eckardt, Vorsitzende des Implenia Sustainability Committee, in der Medienmitteilung zitiert. Die Energiewende sei ein grosser Nachfragetreiber in der Bau- und Immobilienbranche. „Wir unterstützen unsere Kunden dabei, Immobilien sowie Infrastruktur nachhaltig zu planen und zu realisieren und entwickeln die Möglichkeiten dafür ständig weiter.“

    Sustainalytics ist ein zur Morningstar Inc. in Chicago im US-Bundesstaat Illinois gehörendes Unternehmen mit Sitz in Amsterdam und bietet Daten und Ratings zu unternehmerischer Verantwortung für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung an.

  • Exista erwirbt Fabrimex für Wachstum bei hochwertigen Stromversorgungen

    Exista erwirbt Fabrimex für Wachstum bei hochwertigen Stromversorgungen

    Exista aus Fehraltorf hat Fabrimex übernommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Beide Unternehmen sind langjährig als Entwickler von Stromversorgungslösungen tätig und bündeln ihre Expertise und Produktangebot. Der Zusammenschluss erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2023.

    Exista hat den Schwerpunkt bei kundenspezifischen, hochwertigen Stromversorgungen, Akku- und LED-Systemlösungen für Kunden in der Industrie, Bahn- und Medizintechnik. Es bestehen Netzwerke zu Partnern und Lieferanten in Europa, in den USA und Asien. Mit dem Zusammenschluss strebt das 1988 gegründete inhabergeführte Unternehmen neues Wachstum an. „Durch die Kombination der Kunden- und Lieferantenbeziehungen, des erweiterten Produkteportfolios und der gebündelten Kräfte im Bereich Verkauf, Service und Support bauen wir unsere Spitzenposition bei den hochwertigen Stromversorgungen und individuellen Lösungen weiter aus“, wird Ernst Roth, Geschäftsleiter der Exista AG, zitiert.

    Fabrimex ist seit 1947 ein Anbieter von Stromversorgungslösungen und erstellt DC/DC Wandler, Stromversorgungen und Wechselrichter. In der Schweiz ist die Firma über Handelsmarken präsent: Glassman HighVoltage (Hochspannungsversorgungen), FSP, EPSolar, Hoppecke und weitere. Fabrimex gehörte seit dem Jahr 2007 und bis zur Übernahme durch Exista zur internationalen Holding Werap. Fabrimex übergibt das Geschäft mit Stromversorgung an die Exista.

    Beide Unternehmen haben ihren Firmensitz im Zürcher Oberland und sollen nach der Akquisition als eigenständige Unternehmen fortbestehen. Die Aktien der Fabrimex AG gehen zu 100 Prozent an die Exista AG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

  • Lumvin erhöht sein Kapital und erweitert Verwaltungsrat

    Lumvin erhöht sein Kapital und erweitert Verwaltungsrat

    Die Lumvin AG hat laut Medienmitteilung eine Kapitalerhöhung um 400‘000 Franken durchgeführt. Das frische Kapital soll nach Angaben des Lichttechnikspezialisten mit Sitz in Baden zur Finanzierung des Aufbaus der Team-Ressourcen, der Stärkung der Position als Marktführer im Upcycling von Beleuchtung durch Wiederverwertung von Teilen sowie dem Aufbau eines eigenen Prüflabors dienen. Zugleich hat Lumvin den Verwaltungsrat erweitert.

    „Wir sind überaus dankbar für das Vertrauen und die Unterstützung unserer Investoren und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Verwaltungsratsmitgliedern“, wird Kristjan Jozipovic zitiert, CEO von Lumvin.

    Neu im Verwaltungsrat der Lumvin AG sind Martin Laubacher, Orlando Sidler und Përparim Avdili. Laubacher bringe jahrelange Branchenerfahrung als Unternehmer und Mitinhaber des Baumarktgrosshändlers Puag AG aus Bremgarten AG mit, heisst es in der Mitteilung der Firma. Er soll den Aufbau des nachhaltigen Unternehmens unterstützen. Sidler habe an der Universität St.Gallen (HSG) Banking & Finance studiert und verfüge über mehr als 20 Jahre Finanzexpertise. Er soll die Lumvin AG in Finanzfragen beraten. Avdili sei unternehmerisch und politisch engagiert. Als Gemeinderat der Stadt Zürich setze er sich für nachhaltige Unternehmensentwicklung ein.

    „Mit ihrer grossen Expertise und Branchenerfahrung sind wir zuversichtlich, dass wir das volle Potenzial von Lumvin ausschöpfen und unsere Vision eines nachhaltigen und ökologisch sinnvollen Produkts erfolgreich umsetzen können“, wird CEO Jozipovic zur Erweiterung des Verwaltungsrats zitiert.

    Lumvin bezeichnet sich auf seiner Internetseite selber als Cleantech-Unternehmen für LED-Beleuchtung. Unternehmensziel sei es, LED-Leuchten nachhaltig in der Schweiz zu produzieren und sie effizient einzusetzen.

  • Oerlikon plant neuen Produktionsstandort im Aargau

    Oerlikon plant neuen Produktionsstandort im Aargau

    Oerlikon will einen neuen Montage- und Produktionsstandort auf dem Campus Reichhold zwischen Hausen AG und Lupfig AG errichten. Dafür hat das weltweit tätige Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Pfäffikon eine Entwicklungsvereinbarung mit der Zürcher HIAG Immobilien Schweiz AG unterzeichnet.

    Am dem Campus Reichhold will Oerlikon einer Mitteilung zufolge die bestehenden Standorte in Wohlen AG, Dottikon AG und Winterthur zusammenführen. Entstehen soll eine „hochmoderne” Infrastruktur für das Beschichtungs- und Anlagengeschäft der Technologiemarke Oerlikon Metco. Ausserdem soll der Standort das Verkaufs- und Vertriebszentrum für die Produktlinie Materials sowie das IT-Kompetenzzentrum beherbergen. Insgesamt sollen 230 Mitarbeitende auf rund 14’500 Quadratmeter Produktions- und Bürofläche arbeiten.

    Die Zusammenführung am neuen Standort soll laut Oerlikon die Produktivität weiter verbessern und Betriebsabläufe optimieren. Mit der „verstärkten Präsenz und ihrem Engagement” bekennt sich Oerlikon „klar zum Standort Schweiz”.

    Die Baueingabe für den neuen Standort ist im Sommer 2023 geplant. Der Baubeginn wird voraussichtlich im Frühjahr 2024 erfolgen. Ab Mitte 2025 soll der Standort dann bezugsbereit sein.

    Marco Feusi, CEO von HIAG Immobilien Schweiz, freut sich über die Vereinbarung mit Oerlikon. „Die Ansiedlung des bekannten Technologie-Pioniers wird innovative Unternehmen auf den attraktiven Standort aufmerksam machen, die nachhaltige Lösungen für ihre individuellen Anforderungen suchen”, wird er in einer Mitteilung zitiert.

  • Hälg kauft Etavis

    Hälg kauft Etavis

    Die in der St.GallenBodenseeArea ansässige Hälg Facility Management AG hat laut einer Medienmitteilung die Zürcher Etavis Facility Services AG gekauft. Mit der Übernahme will Hälg im Unternehmensbereich Facility Management in der Region Zürich expandieren.

    Etavis Facility Services verfügt gemäss der Medienmitteilung über eine starke Kundenservice-Kultur und langjährige Branchenerfahrung in der Wartung und Instandsetzung von Gebäudetechnikanlagen. Der Spezialist für Gebäudemanagement wird ein Teil der Hälg-Niederlassung in Zürich. Die Belegschaft werde vollständig übernommen. „Mit der Integration des Teams in Zürich gewinnen wir das Fachwissen und Netzwerk der Mitarbeitenden“, wird Markus Haldimann in der Mitteilung zitiert, Geschäftsführer der Hälg Facility Management AG.  „Damit stärken wir unsere Facility Management Leistungen weiter.“

    Der Unternehmenszusammenschluss führt zu einer Umfirmierung: Etavis Facility Services gibt den Firmennamen auf. Beide Unternehmen heissen künftig Hälg Facility Management AG.

  • Hansueli Loosli wird in Verwaltungsrat von Avobis gewählt

    Hansueli Loosli wird in Verwaltungsrat von Avobis gewählt

    Mit der Wahl von Hansueli Loosli ist der Verwaltungsrat der Avobis Group AG laut Medienmitteilung komplettiert worden. Der frühere CEO und Verwaltungsratspräsident der Coop-Gruppe bringe unternehmerisches Denken und Fachexpertise sowie ein umfassendes Netzwerk mit, heisst es weiter. Er werde dazu beitragen, die Wachstums- und Innovationsstrategie von Avobis voranzutreiben.

    Avobis investiert neben anderen Bereichen auch im Limmattal. Laut einem Bericht im „Badener Tagblatt“ geschieht das über die beiden Immobiliendienstleister Rimaplan und Centerio, die in Wettingen AG an attraktiver Lage bauen und die Center Passage betreiben. Die Avobis Gruppe hatte beide 2021 gekauft. Die Rimaplan AG hatte bis Anfang 2020 ihren Hauptsitz in Würenlingen AG und danach in Zug. Sie ist als Projektentwicklerin im Häfliger-Areal an der Wettinger Landstrasse engagiert, wo unter anderem zwei fünfgeschossige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 35 Wohnungen und einem kleinen Gewerbeanteil erstellt werden sollen. Rimaplan übernahm Anfang 2016 die Bewirtschaftung des Wettinger Einkaufszentrums Center Passage. Dies wurde 2019 von der Centerio AG übernommen.

    Hansueli Loosli bringe „grosse strategische Erfahrung und vielseitige Kompetenz mit und sei eine wertvolle Ergänzung zum heutigen Gremium“, wird Thomas Abegg zitiert, Verwaltungsratspräsident der Avobis Group AG. Avobis sei ein „agiles, innovatives und mutiges Unternehmen, das den Immobilienmarkt in der Schweiz seit 25 Jahren erfolgreich revolutioniert“, wird Hansueli Loosli zitiert, der im Verwaltungsrat den Vorsitz des Ausschusses Kunden und Markt übernimmt und damit die strategische Bearbeitung des Marktes und die Betreuung von Grosspartnerschaften verantwortet.

    Loosli war 2010 Schweizer Unternehmer des Jahres und hat 2003 den SwissAward erhalten.

  • Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Der Verwaltungsrat von Holcim hat beschlossen, den Prozess zum Ausstieg aus dem russischen Markt einzuleiten. Wie es in einer  Mitteilung des Zuger Baustoffkonzerns heisst, stehe dies im Einklang mit den Werten des Unternehmens, die auf ein möglichst verantwortungsvolles Handeln zielen. Diese Entscheidung folge einem früheren Beschluss, alle Kapitalinvestitionen im russischen Markt einzustellen.

    Das Gremium bringt seine „tiefe Besorgnis über das tragische menschliche Leid in der Region“ zum Ausdruck. Holcim sei „fest entschlossen, die betroffenen Menschen, Familien und Gemeinden zu unterstützen“.

    Zudem dankt der Verwaltungsrat ausdrücklich allen Kolleginnen und Kollegen, die sich weltweit an der Seite lokaler Nichtregierungsorganisationen für die Bereitstellung von Unterkünften, lebenswichtigen Gütern und medizinischer Versorgung einsetzen und ihre Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen.

  • Zehnder Group übernimmt kanadische Lüftungsfirma

    Zehnder Group übernimmt kanadische Lüftungsfirma

    Die Zehnder Group wird die Akquisition der kanadischen Firma Airia Brands Inc. in diesen Tagen abschliessen. Das hat der Aargauer Experte für Lüftung und Heizkörper jetzt bekanntgegeben. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt. Airia ist in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb von Lüftungen mit Wärmerückgewinnung tätig. Ihre Produkte werden im Norden des amerikanischen Kontinents unter der Marke Lifebreath angeboten.

    Das Unternehmen beschäftigt den Angaben zufolge rund 150 Mitarbeitende. 2021 erzielte es einen Umsatz von umgerechnet rund 38 Millionen Euro. Der Airia-Sitz in London in der Provinz Ontario soll beibehalten und die Belegschaft einschliesslich des operativen Führungsteams übernommen werden.

    „Die Zehnder Group und Airia – das ist für uns ein perfekter Match“, wird der CEO der Zehnder Group, Matthias Huenerwadel zitiert. „Die Marke Lifebreath steht für gesunde, energieeffiziente und umweltfreundliche Innenraumklimalösungen, genau wie die Marke Zehnder. Mit der Akquisition von Airia bauen wir unsere Marktposition in Nordamerika deutlich aus, und wir sollen in Zukunft noch weiter wachsen“, gemäss dem Unternehmensmotto „Wachstum für Lüftungen – Ernte für Heizkörper“.

    Durch die Akquisition von Airia werde der Anteil des Lüftungsumsatzes am Gesamtumsatz in Nordamerika deutlich erhöht. Die Zehnder Group operiert in Nordamerika von ihrer Niederlassung in Buffalo im US-Bundesstaat New York aus. Weltweit entwickelt und fertigt das Unternehmen seine Produkte in 18 eigenen Werken. Davon befinden sich drei in Nordamerika und weitere drei in China.

  • Locatee expandiert nach New York

    Locatee expandiert nach New York

    Die Zürcher Firma Locatee hat neu einen zweiten Sitz in New York. Das dort arbeitende Team soll ab sofort amerikanische Unternehmen bei der Planung ihres tatsächlichen Bedarfs an Büroflächen unterstützen. Weil die Bürolandschaft nach der Pandemie völlig anders aussehen werde als davor, sei es nötig, sich ein klares Bild von der tatsächlichen Belegung und Auslastung zu machen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dieser Expansion in den USA sein ein weiterer Schritt hin zum Ziel, der weltweite Marktführer für Arbeitsplatzanalyse zu werden. Diese Analyse nutzt die vorhandenen drahtgebundenen und drahtlosen Netzwerke vor Ort, um genau festzustellen, wie effektiv die Büroflächen eines Unternehmens genutzt werden. Dies ermögliche es, je nach Bedarf zu vergrössern oder zu verkleinern.

    „Wir wissen, dass grosse Unternehmen oft Schwierigkeiten haben, genau zu erkennen, wie sein Immobilienportfolio genutzt wird“, so Locatee-CEO Thomas Kessler. „Und dies führt zu enormen Kostenbelastungen in Form von verschwendetem Platz. Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihr Immobilienportfolio effektiv zu verwalten.“

    Locatee wurde 2014 gegründet. 2016 war die Schweizerische Post das erste Unternehmen, das Locatee in allen Immobilien einsetzte. Heute, so Locatee, werde seine Plattform von Unternehmen wie Deloitte, Swiss Re und anderen der 1000 weltweit wertvollsten Firmen in mehr als 60 Ländern genutzt.