Schlagwort: Unternehmensgewinn

  • Immobilienunternehmen in Zug mit Rekordgewinn

    Immobilienunternehmen in Zug mit Rekordgewinn

    Die Fundamenta Real Estate AG hat im Geschäftsjahr 2024 mit 21,7 Millionen Franken den höchsten Reingewinn ohne Neubewertung in ihrer Geschichte verbucht, informiert die Zuger Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Gegenüber 2023 fiel der Gewinn um 6,9 Prozent höher aus. Die Marge auf das Betriebsergebnis (EBIT-Marge) konnte gleichzeitig von 50,8 auf 62,9 Prozent gesteigert werden.

    Fundamenta Real Estate führt die Entwicklung «auf einen konsequent umgesetzten, ganzheitlichen Managementansatz» zurück. «Wir haben in den vergangenen Jahren unsere Ertragsstärke in einem herausfordernden Marktumfeld unter Beweis gestellt und sehen die aktuellen Entwicklungen als eine Chance, unser Wachstum gezielt voranzutreiben», wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats der Fundamenta Real Estate AG, in der Mitteilung zitiert. Die Anteilseignenden sollen mit einer um 5 Rappen erhöhten Dividende von 0,60 Franken pro Aktie am Erfolg 2024 beteiligt werden.

    Zum guten Ergebnis haben gestiegene Mieterträge bei gesunkenem Betriebsaufwand beigetragen. Konkret fielen die Mieterträge mit 41,9 Millionen Franken um 2,0 Prozent höher als im Vorjahr aus. Der Betriebsaufwand ging gleichzeitig um 0,4 Prozent auf 12,2 Millionen Franken zurück. Darüber hinaus hat das Unternehmen im Berichtsjahr vier Liegenschaften mit einen Erfolg von 4,8 Millionen Franken veräussern können.

    Die Neubewertungen resultierten nach einem Verlust im Vorjahr im Berichtsjahr in einem Erfolg von 10,9 Millionen Franken. Der ausgewiesene ordentliche Reingewinn zog damit im Jahresvergleich von 8,3 Millionen auf 30,5 Millionen Franken an. Der Wert des Immobilienportfolios fiel zum Stichtag Ende 2024 mit 1,22 Milliarden Franken um 1,5 Prozent höher als zum Vorjahresende aus.

  • Plazza bleibt auf Wachstumskurs

    Plazza bleibt auf Wachstumskurs

    Die Plazza AG habe 2021 erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert, schreibt die Zürcher Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret konnte das seit 2015 an der SIX kotierte Unternehmen seine Liegenschaftserträge von 24,6 Millionen Franken 2020 auf 26,1 Millionen Franken im Berichtsjahr steigern. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen legte gleichzeitig von 20,0 Millionen auf 20,6 Millionen Franken zu.

    Im Berichtsjahr hätten „marktbedingte Faktoren“ erneut „zu hohen Neubewertungen“ geführt, erläutert Plazza in der Mitteilung weiter. Sie hoben den Gewinn der Immobiliengesellschaft im Jahresvergleich von 63,3 Millionen auf 71,9 Millionen Franken an. Ohne Neubewertungen resultierte eine Gewinnsteigerung von 17,0 Millionen auf 18,1 Millionen Franken.

    Als Hintergrund für die guten Entwicklungen führt Plazza den hohen Anteil der Wohnliegenschaften im eigenen Portfolio an. Er sei im 2021 gegenüber 2020 durch den Zukauf  von Liegenschaften im Zürcher Quartier Im Tiergarten von 73 auf 76 Prozent gestiegen, schreibt das Unternehmen. Der Leerstand im Wohnbereich ging gleichzeitig von 3,1 Prozent auf 2,6 Prozent zurück.

    In derselben Mitteilung kommuniziert Plazza einen Wechsel in Geschäftsleitung und Verwaltungsrat. Bereits zu Jahresbeginn hat danach der Finanzchef von Plazza, Thomas Casata, vom in den Ruhestand tretenden Ralph Siegle das Amt des CEO übernommen. Im Verwaltungsrat soll Peter Lehmann den mit Erreichung des Rentenalters abtretenden Präsidenten Markus Kellenberger ersetzen.

  • Allreal steigert Unternehmensgewinn

    Allreal steigert Unternehmensgewinn

    Allreal habe im Geschäftsjahr 2021 ein deutlich über Vorjahr liegendes Unternehmesergebnis erzielt, informiert das Immobilienunternehmen mit eigener Generalunternehmung in einer Mitteilung. Konkret wies Allreal einen Gewinn von 182,6 Millionen Franken aus, gegenüber 167,2 Millionen 2020. Unter Ausklammerung des Neubewertungseffekts auf das Immobilienportfolio wurde ein Gewinn von 133,3 Millionen Franken realisiert.

    Im Geschäftsbereich Immobilien habe Allreal im Berichstjahr „ein ausgezeichnetes Resultat“ erzielt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Als Wachstumstreiber streicht das Unternehmen aus Opfikon dabei den Portfolioausbau in der Westschweiz heraus. Er habe den Marktwert der Anlageliegenschaften auf 5,11 Milliarden Franken gesteigert. Zudem konnten die  Mieteinnahmen im Jahresvergleich um 4 Millionen auf  204,4 Millionen Franken erhöht werden.

    Im Bereich Generalunternehmung wurde 2021 ein Erfolg von 53,4 Millionen Franken realisiert, gegenüber 46,6 Millionen Franken im Vorjahr. Hier habe das Unternehmen „von hohen Verkaufserfolgen“ profitiert, schreibt Allreal. Das abgewickelte Projektvolumen habe sich dagegen wie bereits 2020 „weniger dynamisch als erwartet“ entwickelt. Das Ergebnis des Geschäftsbereichs lag mit 13,8 Millionen Franken dennoch um 6 Millionen Franken über dem Vorjahreswert.

    Der zum Jahresende gesicherte Arbeitsvorrat in Höhe von rund 694 Millionen Franken stelle die Auslastung der Kapazitäten für rund zwei Jahre sicher, schreibt Allreal. Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von steigenden Liegenschaftserträgen und weiterem Wachstum des operativen Unternehmensergebnisses aus.