Schlagwort: Unternehmensprojekte

  • Stabile Wirtschaftsentwicklung in Waadt

    Stabile Wirtschaftsentwicklung in Waadt

    Im Jahr 2023 unterstützte die Waadtländer Wirtschaftsförderung 733 Unternehmensprojekte finanziell. Die Unterstützung für die Internationalisierung nahm um fast 20% zu, während die Förderung des Cleantech-Sektors um 23,7% stieg, was die zunehmende Bedeutung von Innovationen im Bereich Energie und Klima verdeutlicht. Die Zahl der Niederlassungen ausländischer Unternehmen blieb mit 28 neuen Niederlassungen stabil.

    Netzwerk und Partnerschaften
    Isabelle Moret, Vorsteherin des Departements für Wirtschaft, Innovation, Beschäftigung und Kulturerbe (DEIEP), betont die Bedeutung eines starken Netzwerks: «Im Jahr 2023 haben mehr als tausend Unternehmen und Projektträger von den Unterstützungsmassnahmen der Waadtländer Regierung profitiert, insbesondere in den Bereichen Innovation und Nachhaltigkeit.» Durch diese Massnahmen wurden 3722 Arbeitsplätze unterstützt.

    Starkes Wachstum im Medtech-Sektor
    Waadtländer Start-ups sammelten 444 Millionen Franken ein, wobei 29 von ihnen zu den Top 100 der besten Start-ups der Schweiz zählen. Besonders bemerkenswert ist der Medtech-Sektor: 52% der schweizweiten Investitionen in Medizintechnik flossen in Waadtländer Start-ps.

    Attraktivität für ausländische Unternehmen
    Innovaud, die Agentur zur Förderung von Innovation und ausländischen Investitionen, unterstützte die Ansiedlung von 28 neuen Unternehmen im Kanton Waadt. Besonders der Bereich Life Sciences zeigte eine starke Präsenz, indem er mehr als ein Drittel der neuen Ansiedlungen ausmachte.

    Förderung von Forschung und Entwicklung
    Die Innovationsparks im Kanton Waadt beherbergten Ende 2023 insgesamt 661 Unternehmen und 8326 Arbeitsplätze. Der neue Campus unlimitrust und die Erweiterung des EPFL Innovation Park mit dem Projekt Ecotope sind Beispiele für das Wachstum und die Unterstützung von Forschung und Entwicklung.

    Unterstützung durch Innovationsförderungsfonds
    Der Innovationsförderungsfonds wurde 2023 mit zusätzlichen 50 Millionen Franken ausgestattet. Dieser Fonds unterstützt die Stiftung für technologische Innovation (FIT) und verschiedene Programme wie Tech4Trust, das führende Beschleunigungsprogramm des Trust Valley für Start-ups, sowie FIT Impact für junge Projekte im Bereich Impact Entrepreneurship.

    Nachhaltigkeit als zentrale Aufgabe
    Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle in der Legislaturplanung 2022-2027. Der Rahmenkredit «4-Saison-Tourismus» in Höhe von 50 Millionen Franken zielt darauf ab, die Qualität und Nachhaltigkeit der touristischen Infrastrukturen zu verbessern. 2023 wurden 84 Projekte mit insgesamt fast 4 Millionen Franken unterstützt, um Unternehmen bei ihrem Übergang zur Nachhaltigkeit zu helfen.

    Ein starkes wirtschaftliches Ökosystem
    Das SPEI unterstützte auch Organisationen wie Innovaud, die 328 Unternehmen begleitete und zur Gründung von 31 neuen Unternehmen beitrug. Genilem, spezialisiert auf Projektdiagnose und Beratung im Unternehmertum, unterstützte 24 Unternehmen. Die Stiftung für technologische Innovation (FIT) vergab über 4 Millionen Franken in Form von Stipendien und Darlehen an Start-ups.

    Regionale Wirtschaftsförderung und territoriale Werbung
    Die regionalen Wirtschaftsförderungsstellen unterstützten 712 Unternehmen und erbrachten über 1000 Dienstleistungen. Vaud Promotion förderte 165 lokale Produzenten, ihre Produkte mit dem Label VAUD CERTIFIES D’ICI zu kennzeichnen. Die Attraktivität für Touristen stieg um 8,6%, wobei die meisten Besucher aus der Schweiz, Frankreich und den USA kamen.

    Diese umfassenden Massnahmen und Partnerschaften unterstreichen die erfolgreiche Strategie der Waadtländer Wirtschaftsförderung, die auf Nachhaltigkeit, Innovation und starke Netzwerke setzt.

  • Wirtschaftsförderung Freiburg erfolgreich trotz Herausforderungen

    Wirtschaftsförderung Freiburg erfolgreich trotz Herausforderungen

    Die Wirtschaftsförderung des Kantons Freiburg, kurz WIF, unterstützt Unternehmen, die ihre Tätigkeiten im Kanton erweitern oder sich hier neu ansiedeln möchten. Zudem ist sie für die Umsetzung der Neuen Regionalpolitik (NRP) im Kanton zuständig. Im vergangenen Jahr hat die WIF insgesamt 40 Unternehmensprojekte und 23 NRP-Projekte begleitet. Von den Unternehmensprojekten waren 24 Erweiterungen und 16 Neuansiedlungen. Die Mehrheit der 16 Neuansiedlungen (10 Projekte) stammt aus der Schweiz. Ein Beispiel für eine schweizerische Neuansiedlung ist das Projekt der Algaltek GmbH, die sich auf dem AgriCo-Campus in St-Aubin niedergelassen hat. Algaltek ist ein Biotech-Spin-off der EPFL und hat sich auf die Produktion von Algen spezialisiert.

    Stärkung von 1000 Arbeitsplätzen in Freiburger Unternehmen
    Neben den Erweiterungen und Neuansiedlungen tragen auch Projekte dazu bei, die bestehenden Arbeitsplätze langfristig zu stärken. Im letzten Jahr konnten dank der Massnahmen der WIF rund 1000 Arbeitsplätze im Kanton gesichert werden. Ein Beispiel hierfür ist die SMG Swiss Marketplace Group AG in Flamatt. Die WIF unterstützte SMG bei der Suche nach einem neuen Standort, um die 160 Arbeitsplätze im Kanton Freiburg zu erhalten. Die Wahl fiel auf das bluefactory-Areal im Zentrum der Stadt Freiburg, ein attraktiver Standort, der für die Mitarbeiter aus der ganzen Schweiz und besonders aus der Westschweiz gut erreichbar ist. Der Umzug ist für die zweite Hälfte des Jahres 2024 geplant. «Die Arbeit der Wirtschaftsförderung ist langfristig ausgerichtet», sagte Staatsrat Olivier Curty, Direktor für Volkswirtschaft und Berufsbildung. «Jedes Jahr hat ihre Arbeit eine tiefgreifende Wirkung auf unsere Wirtschaft, sowohl quantitativ als auch qualitativ, das erfreut mich.» WIF-Direktor Jerry Krattiger betonte ebenfalls, dass die WIF zunehmend Forschungs- und Entwicklungsprojekte unterstützt. «Die Bedeutung von F&E-Projekten in den Freiburger Unternehmen nimmt zu. 2023 haben wir 13 solcher Projekte unterstützt, von denen 6 auf Bundesebene von Innosuisse mitfinanziert wurden.»