Schlagwort: Unternehmensstandort

  • Neues Werkareal bündelt Energie und Netzkompetenz

    Neues Werkareal bündelt Energie und Netzkompetenz

    Die CKW AG will Geschäftsbereiche aus dem Luzerner Quartier Reussbühl auf die Reussinsel nach Emmen verlegen und dort auch den neuen Hauptsitz des Unternehmens realisieren, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Axpo-Tochter beabsichtigt mit diesem Schritt, ihre Aktivitäten zu bündeln.

    Im Zentrum des Projektes unter dem Namen EnergiePark Emmen steht der Bau eines neuen Werkgebäudes für die Geschäftsbereiche Netze und Gebäudetechnik. Der dort entstehende Netzstützpunkt von CKW soll für den Bau, Betrieb und Unterhalt des Stromnetzes im Grossraum Luzern verantwortlich zeichnen. Für die Mitarbeitenden sollen mit dem Neubau moderne Arbeitsplätze entstehen. Nach mehrjährigem Planungsverfahren erhielt das Projekt Compact von Penzel Valier AG aus Zürich mit Maurus Schifferli Landschaftsarchitekten aus Bern den Zuschlag zum Bau der neuen Firmenzentrale.

    Die Reussinsel ist der historische Ursprungsort von CKW, hier lieferte 1894 das erste Kraftwerk Strom für die Region. „Mit der geplanten Verlegung des Hauptsitzes nach Emmen knüpfen wir an diese Wurzeln an und bekennen uns langfristig zum Standort Emmen“, wird Martin Schwab, CEO von CKW, in der Mitteilung zitiert. Durch die Verlegung der Geschäftsbereiche und des Hauptsitzes nach Emmen werden künftig 1000 statt der bisherigen 600 Mitarbeitenden auf der Reussinsel tätig sein.

    In den kommenden Jahren wird nun ein Bebauungsplan auf Basis des Richtprojektes durch die Gemeinde Emmen erstellt. „Gemeinsam mit den Gemeinden Emmen und Ebikon wollen wir die Reussinsel im Interesse aller Beteiligten weiterentwickeln“, heisst es weiter von Schwab. Nach heutigem Stand könnten ab 2030 Bauprojekte bewilligt und realisiert werden, so die Mitteilung.

  • Neuer CKW-Hauptsitz stärkt Emmen

    Neuer CKW-Hauptsitz stärkt Emmen

    Mit dem Projekt «EnergiePark Emmen» will CKW ihren bestehenden Standort auf der Reussinsel weiterentwickeln. Herzstück ist ein neues Werkgebäude für die Geschäftsbereiche Netze und Gebäudetechnik, inklusive Netzstützpunkt für Bau, Betrieb und Unterhalt des Stromnetzes im Grossraum Luzern. Die bisher in Reussbühl angesiedelten Mitarbeitenden erhalten damit in Emmen moderne Arbeitsplätze, Abläufe werden räumlich und organisatorisch gebündelt.

    Bekenntnis zu Emmen und mehr Arbeitsplätze
    Die Reussinsel ist historischer Ursprungsort von CKW, hier nahm 1894 das erste Kraftwerk den Betrieb auf. Mit der geplanten Verlegung des Hauptsitzes knüpft CKW an diese Wurzeln an und bekennt sich langfristig zum Standort Emmen. Die Zahl der Mitarbeitenden auf der Reussinsel soll von heute rund 600 auf etwa 1’000 steigen, was zusätzliche Steuereinnahmen generiert und die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde stärkt.

    Sorgfältige Planung und Verdichtung nach innen
    Das Richtprojekt entstand in einem mehrjährigen Planungsprozess mit der Gemeinde Emmen und einem Studienauftrag mit fünf Planungsteams. Ausgewählt wurde das Projekt «Compakt» von Penzel Valier AG mit Maurus Schifferli Landschaftsarchitekten, das insbesondere mit seiner städtebaulichen Qualität und der sensiblen Einbettung in die Landschaft überzeugt. Das Vorhaben setzt konsequent auf Verdichtung nach innen. Der wertvolle Naturraum auf der Reussinsel bleibt unangetastet, zusätzliche Gebäude sind erst als langfristige Reserve vorgesehen.

    Verkehr, Erschliessung und nächste Schritte
    Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die Erschliessung und Verkehrssteuerung. Gemeinsam mit Emmen und Ebikon sind Mobilitätsmassnahmen vorgesehen, darunter eine neue Bushaltestelle im Gebiet Rathausen, Anpassungen an der Strasseninfrastruktur sowie ein Mobilitätsmanagement mit Fahrtendeckeln und ausgewogener Verkehrsverteilung. Auf Basis des Richtprojekts erarbeitet die Gemeinde Emmen nun den Bebauungsplan unter aktiver Einbindung der Bevölkerung. Gemäss heutigem Fahrplan könnten ab 2030 konkrete Bauprojekte bewilligt und realisiert werden.

  • Flugzeugbau-Hauptsitz wird umfassend modernisiert und verdichtet

    Flugzeugbau-Hauptsitz wird umfassend modernisiert und verdichtet

    Der Flugzeugbauer Pilatus will seinen Hauptsitz in Stans modernisieren. Wie es in einer Mitteilung dazu heisst, sollen die teilweise stark veralteten und energetisch ineffizienten Gebäude umfassend rekonstruiert werden. Die Produktions- und Verwaltungsflächen werden darüber hinaus mit neuen Gebäuden verdichtet. Dabei wird die architektonische Struktur den landschaftlichen Bedingungen angepasst. In vertikaler Bauweise werden die Flächen besser ausgenutzt, ohne dass die Bauten Höhen von 32, 36 oder 56 Metern überschreiten.

    Wie das Unternehmen mitteilt, sollen die Bauten den Prinzipien der Nachhaltigkeit folgen und den internationalen Standards (LEED) angepasst sein. Verwendet werden dabei rezyklierter Beton sowie einheimische Hölzer. Alle Bauten unterliegen hohen Energiestandards. Grossflächige Photovoltaikanlagen sollen die Eigenproduktion von Strom gewährleisten.

    Mit der umfassenden Renovierung bekennt sich Pilatus zum Standort Stans und zum Wohl seiner 2500 Mitarbeitenden. Deren umweltfreundliche Anreise zum Arbeitsplatz mit dem öffentlichen Verkehr wird mit finanziellen Unterstützungen bis zu 1000 Franken jährlich gefördert, heisst es in der Mitteilung.

    Am 26. November 2025 soll die Bevölkerung von Stans über eine Anpassung der Nutzungsplanung entscheiden können.

  • Neues Start-up-Zentrum fördert Unternehmertum in Uzwil

    Neues Start-up-Zentrum fördert Unternehmertum in Uzwil

    Auf dem Gelände des Mahlwerks Uzwil, das sich auf dem Areal der Bühler Group befindet, wird ein zweiter startup space des IFJ Instituts für Jungunternehmen entstehen. Die Uze AG, das Immobilien- und Family-Office der Bühler Group, entwickelt diesen Teil des Areals auf dem Spickel zwischen Bahnhof- und Fabrikstrasse gemeinsam mit dem IFJ zum Innovationshub. Sein erstes Zentrum dieser Art betreibt das IFJ bereits seit zehn Jahren in Schlieren.

    Wie die Uze AG mitteilt, soll das Mahlwerk in Uzwil ab 2027 ein «lebendiger Ort für Startups, Unternehmer:innen und kreative Köpfe» sein, «mit modernen Office- & Engineer-Spaces, Events & Meetings sowie viel Platz für Innovation». Der Baustart erfolgt laut einer Mitteilung des IFJ am 12. Juni 2025.

    Im Zuge der Verdichtung und der Erneuerung von Immobilien verlagerte die Bühler Group die von ihr genutzten Flächen auf das angrenzende Hauptareal. Dadurch wurden 18’680 Quadratmeter frei für Neues. «Hier schlägt die Uze AG mit dem Mahlwerk ein neues Kapitel auf und führt die industrielle Tradition mit unternehmerischem Weitblick, Innovationskraft und internationaler Vernetzung weiter», so das IFJ.

    Das Mahlwerk schaffe «Raum für Wachstum, Begegnung und Bewegung – und vor allem für Sichtbarkeit und starke Verbindungen zu Unternehmen, Experten, Organisationen und Investor/innen». Zusätzlich zu den Flächen für Start-ups und KMU sollen auch Räumlichkeiten für Industrie- und Gewerbebetriebe entstehen.