Schlagwort: Unternehmensstruktur

  • Holzbauunternehmen führt neue Organisationsstruktur ein

    Holzbauunternehmen führt neue Organisationsstruktur ein

    Pirmin Jung Schweiz AG, in Sursee angesiedeltes Holzbauunternehmen, will seine Organisationsstruktur neu überarbeiten. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, strebe das Unternehmen eine flexible und agile Struktur an, die auf den Expertisen aller Mitarbeitenden beruht. Entscheidungen sollen dabei unabhängig von einer vorgegebenen Hierarchie direkt  am Ort der Entscheidungsfindung getroffen werden, heisst es in der Mitteilung. Ein Führungsteam aus 16 Personen kümmert sich um strategische Entscheidungen. Zugleich sollen die neue Organisationsformen Ideen aus allen Bereichen aufnehmen und umsetzen.

    „Wir sind der Meinung, dass wir die immer komplexeren Aufgaben und Fragestellungen für uns als Firma und in den Projekten dann erfolgreich meistern können, wenn jeweils die Personen mit der grössten Kompetenz im Thema die Fragenstellungen im Sinn von Pirmin Jung bearbeiten und entscheiden“, wird Firmeninhaber Pirmin Jung in der Mitteilung zitiert. „Die neue Organisationsform ist ein agiler Organismus, der es erlaubt, flexibel auf Herausforderungen zu reagieren und Innovationen voranzutreiben. Im Zentrum unserer Organisation stehen die Projekte und Aufgaben, die wir als Firma bearbeiten.“

  • Geberit Gruppe navigiert durchschwieriges Geschäftsjahr 2023

    Geberit Gruppe navigiert durchschwieriges Geschäftsjahr 2023

    Das Jahr 2023 präsentierte sich für die Geberit Gruppe als ein Jahr voller Herausforderungen, geprägt von einer Dämpfung der Bauindustrie in Europa und einer veränderten Nachfrage, die sich vermehrt auf Heizungssysteme konzentrierte. Trotz eines signifikanten Rückgangs in den Volumina und dem Druck auf die Sanitärbranche gelang es dem Unternehmen, operative Margen zu verbessern – ein Zeugnis ihrer agilen Produktions- und Logistikprozesse, gesunkener Energiekosten und effizientem Preismanagement. Die erhöhten Stärke des Schweizer Frankens stellte zwar eine Herausforderung dar, aber die Auswirkungen konnten durch die robuste Unternehmensstruktur weitgehend kompensiert werden.

    Mit dieser Resilienz festigte die Gruppe ihre Marktführerschaft im Sanitärbereich und erweiterte ihre Marktanteile. Der Nettoumsatz verzeichnete zwar einen Rückgang um 9,1 % auf CHF 3’084 Mio., doch der operative Cashflow (EBITDA) konnte um 1,4 % auf CHF 921 Mio. gesteigert werden, was einer bemerkenswerten EBITDA-Marge von 29,9 % entspricht. Trotz eines Nettoergebnisrückgangs um 12,6 % auf CHF 617 Mio., bedingt durch einen einmaligen steuerlichen Vorteil im Vorjahr, bleibt die Nettoumsatzrendite mit 20,0 % stark. Der Gewinn je Aktie sank um 10,2 % auf CHF 18.39, spiegelt jedoch weiterhin die finanzielle Robustheit des Konzerns wider.