Schlagwort: Unternehmensuebernahme

  • Eigentümerwechsel soll Wachstum im Geothermiemarkt beschleunigen

    Eigentümerwechsel soll Wachstum im Geothermiemarkt beschleunigen

    Die Investmentgesellschaft Dundee AG hat laut einer Mitteilung die Bohrfix Erdsonden AG übernommen. Das Unternehmen gilt demnach mit jährlich circa 240’000 Bohrmetern und 1150 Bohrungen weltweit zu den etabliertesten und erfolgreichsten unabhängigen Anbieter von Erdsondenbohrungen in der Schweiz. 

    Mit dem neuen Eigentümer erhält das Bohrunternehmen eine leicht veränderte Führungsstruktur. Per sofort ist Hans Rosenberger, Verwaltungsratspräsident der Dundee AG, Präsident des Verwaltungsrats der Bohrfix Erdsonden AG. Operativ wird diese weiter von Sascha Jordi geleitet. Jordi ist seit 1998 Bohrmeister und seit Juni 2025 als Projektleiter bei der Bohrfix Erdsonden AG tätig. Vinzenz Schönenberger bleibt wie bisher kaufmännischer Geschäftsleiter und Delegierter des Verwaltungsrats. Trotz veränderter Führungsstruktur werden alle bestehenden Mitarbeitenden übernommen. Für Kunden und Auftraggeber ändert sich operativ nichts.

    „Mit der Übernahme der Bohrfix Erdsonden AG investieren wir in ein Unternehmen mit hervorragender Marktstellung, erfahrenem Team und grossem Wachstumspotenzial im Bereich Geothermie und erneuerbarer Energien. Wir freuen uns auf diese spannende Partnerschaft“, wird Hans Rosenberger zitiert.

    Hintergrund der Übernahme ist die Entscheidung des vorherigen Eigentümers Alban Berisha, sich vollständig auf die Weiterentwicklung seines Investment- und Immobilienportfolios zu konzentrieren. Der neue Eigentümer plant, die marktführende Position der Bohrfix Erdsonden AG weiterzuentwickeln und ausserdem in Zukunft in Wachstum, Technik und Personal zu investieren.

  • Telekommunikationsanbieter stärkt regionale Digitalinfrastruktur

    Telekommunikationsanbieter stärkt regionale Digitalinfrastruktur

    Die Datapark AG mit Sitz in Wil gehört seit dem 23. Februar der EKT Holding AG mit Sitz in Arbon. Der Thurgauer Energieversorger prüft auch die Fusion mit der EKT und die Integration von Datapark in dessen Geschäftsbereich Digital Services. Die elf Arbeitsplätze in Wil bleiben erhalten.

    Datapark verfügt als Internet-Serviceproviderin über einen eigenen Backbone als Teil des Internets in der Ostschweiz. Sie bietet Dienstleistungen für Kabelnetzbetreiber an, darunter Netzwerkplanung, Internetanbindung, Standortvernetzungen und Kundenverwaltungssysteme.

    Datapark wurde 1997 von André Otto gegründet und 2020 von Martin Kaiser übernommen. Dieser regelt nun mit der Übernahme der Firma durch die EKT Holding seine eigene Nachfolge. „Die Integration in die EKT-Gruppe bietet gleich mehrere erfreuliche Faktoren“, wird er in der Mitteilung zitiert. „Einerseits können wir unsere Stärken in Betrieb, Netzwerktechnologie und Speziallösungen weiter ausbauen und profitieren andererseits von der starken Marktposition der EKT-Gruppe. Gemeinsam schaffen wir für unsere Kunden ein noch leistungsfähigeres, regional verankertes Digitalangebot.“

    Andreas Plüer begrüsst Datapark in der EKT-Gruppe. „Mit diesem Traditionsunternehmen gewinnen wir einen Partner, der in der Ostschweiz seit Jahren Massstäbe in Netzwerktechnik, Betrieb und Kundenservice setzt“, wird der Bereichsleiter des EKT-Geschäftsfeldes Digital Services in der Mitteilung zitiert. Die EKT-Gruppe beschäftigt nach der Übernahme 200 Mitarbeitende.

  • Zusammenschluss stärkt Pflege und Wohnen im Alter

    Zusammenschluss stärkt Pflege und Wohnen im Alter

    Die in Dübendorf ansässige Tertianum Gruppe hat die bislang zur französischen Pflegegruppe Emeis aus Puteaux gehörende Senevita Gruppe übernommen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist die Transaktion bereits von der Wettbewerbskommission (WEKO) bewilligt worden. Über den Übernahmepreis wurde Stillschweigen vereinbart.

    Mit dem Zusammenschluss beider Pflegegruppen soll der gesamte Bereich Pflege und Wohnen im Alter in der Deutschschweiz verbessert werden. Beide Unternehmen verbinden hohe Qualitätsstandards, regionale Verankerung und das klare Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung im Pflegebereich, heisst es in der Mitteilung.

    „Ich heisse die Mitarbeitenden der Senevita Gruppe in unserem gemeinsamen Unternehmen herzlich willkommen. Sie ergänzen die Tertianum Gruppe perfekt – mit ihrem Know-how, ihrem Engagement und ihrer Professionalität. Wir sind stolz, künftig unter einem Dach mit ihnen zusammenzuarbeiten, um gemeinsam noch besser zu werden“, wird Luca Stäger, CEO der Tertianum Gruppe, in der Mitteilung zitiert. „Der Zusammenschluss ergänzt zudem unsere geographische Präsenz, ermöglicht zahlreiche Synergien in der operativen Exzellenz durch gegenseitiges voneinander Lernen und schafft neue Perspektiven für alle Mitarbeitenden.“

    In dem nun gemeinsamen Unternehmen werden 10‘000 Gäste bedarfsgerecht betreut. Insgesamt verfügt die Tertianum Gruppe nun über 6400 Pflegebetten und 4300 altersgerechte Wohnungen an 140 Standorten in der ganzen Schweiz. Um den Nachwuchs im Pflegebereich zu sichern, werden 800 Lernende ausgebildet.