Schlagwort: Unternehmergeist

  • Unternehmen aus Rapperswil BE gewinnt renommierten Wirtschaftspreis

    Unternehmen aus Rapperswil BE gewinnt renommierten Wirtschaftspreis

    Gasser Ceramic hat den diesjährige Prix SVC Espace Mittelland gewonnen. Das in Rapperswil im Berner Seeland ansässige Familienunternehmen stellt Ziegel für Dächer und Fassaden sowie Backsteine und in Dachziegel integrierte Photovoltaiksysteme her. Mit rund 200 Mitarbeitenden, zehn Produktionslinien und sechs Brennöfen an vier Standorten ist die Siegerfirma laut einer Mitteilung des Swiss Venture Club (SVC) einer der führenden Schweizer Betriebe in diesem Bereich.

    «An Gassers kommt keiner vorbei», wird Jurypräsident Jürg Schwarzenbach in einer Mitteilung aus seiner Laudatio zitiert. «Während dem Jurybesuchstag spürten wir die Begeisterung für die Produkte und den Stolz der Mitarbeitenden, für das Traditionsunternehmen tätig zu sein.»

    Auf Platz 2 folgt die Platit AG aus Selzach. Die Firma stellt Hightech-Anlagen für die PVD-Beschichtung her. Mit ihren Maschinen werden Fünfliber und Goldmedaillen geprägt sowie Hüftgelenke und Zifferblätter von Luxusuhren beschichtet. Weltweit sind über 650 Beschichtungssysteme von Platit installiert. Zudem unterhält das Unternehmen Niederlassungen in Europa, Amerika und Asien.

    Der dritte Platz ging an die Schwob AG aus Burgdorf. Das Traditionsunternehmen entwickelt und fertigt mit rund 240 Mitarbeitenden in seiner eigenen Jacquard-Weberei hochwertige Tisch- und Bettwäsche für Hotellerie, Gastronomie, Kliniken und Residenzen. Für deren Reinigung verfügt Schwob über fünf eigene und 30 lokale Partnerwäschereien. Schwob exportiert an Einrichtungen rund um den Globus. Megasol Energie aus Deitingen SO, Entwickler von Solarmodulen und Montagesystemen, und Olwo, Produktions-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen der Holzbranche aus Worb BE, wurden mit einem Diplomrang ausgezeichnet.

    Die Preisverleihung fand vor 1300 Gästen im Kursaal Bern statt. «Der Prix SVC ist weit mehr als eine Auszeichnung», wird der Präsident des SVC-Organisationskomitees, Reto Portmann, zitiert. «Diese renommierte Veranstaltung symbolisiert Unternehmergeist, Innovationskraft und den Mut, den es braucht, um in unserer dynamischen und wettbewerbsorientierten Welt erfolgreich zu sein.»

  • Mittendrin liegt KIM

    Mittendrin liegt KIM

    Neuhegi, das ehemalige Sulzer-Areal Oberwinterthur, hat sich in den letzten Jahren vom Industriequartier zum dynamischen Entwicklungsgebiet gewandelt. Es ist abwechslungsreich durchmischt mit Wohnungen, Gewerbe, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, einem breiten Freizeitangebot, Begegnungszonen und einem gebietsprägenden Naherholungsgebiet, das den Eulachpark mit einschliesst.

    Mit KIM Winterthur entsteht direkt am Bahnhof Winterthur-Neuhegi ein lebendiges und vielschichtiges Quartier mit unterschiedlich grossen Geschäfts- und Wohngebäuden. Jedes davon ist modern, hat aber seinen eigenen Charakter. Die Gesamtkomposition besteht aus insgesamt sieben Gebäuden, abwechslungsreich bepflanzten Innenhöfen sowie einer begrünten Parkanlage.

    KIM soll einerseits zu einem Hub für frischen Unternehmergeist und Innovation werden. Es will Menschen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen auf inspirierende Weise zusammenführen. Die Geschäftsflächen sind vielfältig nutzbar und sollen Unternehmen unterschiedlicher Grösse und aus verschiedensten Branchen ansprechen.

    Anderseits entstehen mit KIM in Neuhegi mehrere hundert moderne Mietwohnungen, von denen viele bereits bezogen werden konnten. Die 1.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen verfügen über Grundrisse zwischen 41 und 135 Quadratmetern. Wohnkomfort zeigt sich auch in den überdurchschnittlich hohen Räumen von bis zu 4.7 m im Erdgeschoss und 2.6 m in den Obergeschossen. Alle Gebäude erfüllen den Minergie-P-Standard und sind einerseits in Massivbauweise, andererseits in ökologischer Holz-Beton-Hybridbauweise erstellt.

    Ebenfalls Teil des Quartiers ist das Seniorenzentrum Vivale Neuhegi, das 2020 eröffnet wurde. Es passt zur Philosophie von KIM, das ein heterogenes Miteinander fördern will.

    Die Gebäude von KIM werden umgeben von begrünten Rückzugsmöglichkeiten. Das Areal ist aufgelockert durch Bäume, Büsche, Grünflächen und Wege. Autofreie Flanierzonen und ein Wegenetz für Spaziergänger und Velofahrer laden im Areal und im nahegelegenen Eulachpark zum Verweilen an der frischen Luft ein. Zusammen bilden sie einen wesentlichen Bestandteil des öffentlichen Grüngürtels. 2018 erfolgte der Baustart für den Ida- und den Sulzer-Park. Diese verbinden als öffentliches Parkband das Schulhaus Neuhegi über die Sulzerallee mit dem Bahnhof Hegi. Die Gestaltung dieses Parkbands bestimmten zur Hälfte die Anwohner.

    Im Sommer 2019 begann in der nördlichen Parzellenhälfte der Bau des u-
    förmigen Wohngebäudes «Haus Furrer» mit publikumsorientierter Nutzung im Erdgeschoss. Ende 2019 starteten direkt daneben die Bauarbeiten für das zweite Wohngebäude «Haus Bill». Die beiden Gebäude wurden Ende 2021 und Mitte 2022 fertiggestellt. Mit den Bewohnerinnen und Bewohnern erhielt das publikumsorientierte Gewerbe von KIM viele potenzielle Neukunden. Die beiden südlichen Gewerbegebäude sollen auf 18’600 Quadratmetern unter anderem etablierte Unternehmen und Start-ups aus der Hightech-Branche beheimaten. Der Baubeginn ist aktuell noch nicht bestimmt.

    KIM Winterthur ist ein Gemeinschaftsprojekt. Beteiligt sind die Investoren und Immobilienentwickler Ina Invest, Steiner, Swiss Life und die Mobiliar sowie Reliva, die das Seniorenzentrum Vivale Neuhegi führt.