Schlagwort: Unternehmertum

  • Tanja Zimmermann übernimmt das Präsidium

    Tanja Zimmermann übernimmt das Präsidium

    Am 6. Mai 2025 wurde Tanja Zimmermann zur neuen Präsidentin des Stiftungsrats des Technoparks Zürich gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Lothar Thiele an, der das Gremium seit 2019 leitete. Mit dem Wechsel erhält der Innovationsstandort nicht nur eine neue Führung, sondern auch ein klares Zeichen für Diversität und Zukunftsorientierung.

    Impulse aus Forschung und Technologie
    Zimmermanns Werdegang ist geprägt von interdisziplinärer Forschung und dem gezielten Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Als Direktorin der Empa fördert sie seit Jahren nachhaltige Innovationen an der Schnittstelle von Labor und Markt. Dieses Know-how bringt sie nun in die strategische Weiterentwicklung des Technoparks ein, einem Ökosystem, das Startups, Forschungseinrichtungen und Unternehmen vernetzt.

    Technopark als Zukunftswerkstatt
    Für Zimmermann ist der Technopark Zürich ein Ort, an dem Ideen wachsen und Wirklichkeit werden. «Hier treffen visionäre Forschung und unternehmerisches Handeln aufeinander. Das ist der ideale Nährboden für Innovation», sagt sie. Als neue Präsidentin will sie gezielt Rahmenbedingungen schaffen, die zukunftsweisende Entwicklungen fördern und Synergien stärken.

    Ein klares Bekenntnis zur Innovationskraft der Schweiz
    Mit der Wahl von Tanja Zimmermann setzt der Technopark Zürich ein starkes Zeichen für strategische Kompetenz, nachhaltige Ausrichtung und die Förderung eines zukunftsfähigen Wirtschaftsstandorts.

  • Drei Unternehmen ziehen im QUBO ein

    Drei Unternehmen ziehen im QUBO ein

    QUBO kann drei neue Firmen begrüssen. Im März sind CES Bauingenieur AG, werkunion und Orfida Treuhand + Revisions AG in den Obwaldner Werkplatz eingezogen. QUBO besteht aus zwei miteinander verbundenen Gebäuden und wird von der Obwaldner Kantonalbank (OKB), der Eberli Gruppe, Orfida und werkunion gehalten. Im obersten Stock des Neubaus QUBO 17 hat die OKB ihr Innovation Lab eingerichtet. Die Eberli Gruppe hatte im Januar ihren um- und ausgebauten Hauptsitz im Bestandsgebäude QUBO 15 bezogen.

    Die Orfida Treuhand + Revisions AG zog Anfang März und damit zeitgleich zu ihrem 40-jährigen Firmenjubiläum in den Obwaldner Werkplatz ein. «Der Einzug ins QUBO ist mehr als ein blosser Standortwechsel», heisst es in einer entsprechenden Mitteilung von QUBO. «Die modernen und innovativ gestalteten Büroflächen bieten optimale Arbeitsbedingungen, die nicht nur die Attraktivität von Orfida als Arbeitgeber erhöhen, sondern auch einen ‚Super Flow‘ ins Team bringen.»

    Mit dem Einzug der werkunion finden alle fünf Firmen der Dachmarke in Sarnen ein neues Zuhause. Künftig werden Generalplanung, Architektur, Innenarchitektur, Fachplanung und Markendesign im QUBO agieren. «Wir sind stolz darauf, Teil dieses wegweisenden Projekts zu sein und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit allen im QUBO neue Wege zu gehen und die Zukunft des Unternehmertums in Obwalden zu gestalten», wird Roli Scherer, Architekt und Kopf der werkunion, in einer weiteren Mitteilung von QUBO zitiert.

    Das neue Mietertrio wird von der CES Bauingenieur AG vervollständigt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Nidwalden ist seit 1983 auch in Sarnen vertreten. Im QUBO will die CES Bauingenieur AG ihren Mitarbeitenden laut Mitteilung eine attraktive Bürostruktur und -kultur bieten.

  • InnHub La Punt – Wo Tradition und Fortschritt verschmelzen

    InnHub La Punt – Wo Tradition und Fortschritt verschmelzen

    Der InnHub La Punt ist ein Vorzeigeprojekt, das darauf abzielt, eine Plattform für Kreativität, Unternehmertum und Bildung in einem traditionellen alpinen Dorf zu schaffen. Der Standort wurde nicht zufällig gewählt: La Punt Chamues-ch, ein idyllisches Dorf im Oberengadin, bietet die perfekte Kulisse für die Verschmelzung von Innovation und Natur. Das Projekt wurde initiiert, um eine Brücke zwischen urbanem Denken und ländlicher Umgebung zu schlagen und somit das Beste aus beiden Welten zu vereinen.

    Mit einer Fläche von über 4’000 Quadratmetern bietet der InnHub La Punt eine Vielzahl von Einrichtungen, darunter Workshop Räume, ein Auditorium, ein professionelles Sport-Trainingszentrum und Gastro-Angebote. Diese Infrastruktur soll Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammenbringen: Startups, etablierte Unternehmen, Kreative, Sportler und Bildungseinrichtungen. Das Ziel ist es, ein Ökosystem zu schaffen, in dem Ideen entstehen, entwickelt und umgesetzt werden können. Das breite Spektrum an verfügbaren Räumlichkeiten und Ressourcen unterstützt Unternehmen in jeder Entwicklungsphase und fördert die Zusammenarbeit über Disziplinen hinweg.

    Neben den physischen Einrichtungen ist der InnHub La Punt auch bestrebt, ein intellektuelles Zentrum zu sein. Er veranstaltet regelmässig Seminare, Workshops und Vorträge zu einer Vielzahl von Themen, darunter Technologie, Nachhaltigkeit, Kunst und Kultur. Diese Veranstaltungen ziehen Experten und Interessenten aus der ganzen Welt an, was zu einem lebendigen Austausch von Wissen und Ideen führt. Darüber hinaus kooperiert der InnHub La Punt eng mit lokalen Schulen und Bildungseinrichtungen, um Bildungsprogramme zu entwickeln, die die nächste Generation von Innovatoren fördern.

    Ein Schlüsselelement des InnHub-Konzepts ist die Betonung der Nachhaltigkeit. In einer Zeit, in der Umweltbewusstsein und verantwortungsbewusstes Wirtschaften immer wichtiger werden, setzt der InnHub La Punt ein Zeichen, indem es nachhaltige Praktiken in sein Design und seine Aktivitäten integriert. Das Gebäude selbst wird unter Berücksichtigung ökologischer Standards errichtet und viele der angebotenen Programme drehen sich um Themen wie erneuerbare Energien, umweltfreundliche Technologien und nachhaltiges Wachstum.

    Die Zusammenarbeit zwischen der lokalen Gemeinschaft und dem InnHub La Punt ist ein weiteres bemerkenswertes Merkmal des Projekts. Anstatt eine isolierte Einrichtung zu sein, die von der Umgebung abgeschnitten ist, strebt der InnHub an, sich in die lokale Kultur und das Dorfleben zu integrieren. Dies zeigt sich in Partnerschaften mit örtlichen Unternehmen und der Gemeinde.

    Die Vision besteht darin, dass der InnHub La Punt nicht nur ein Innovationszentrum ist, sondern auch ein Ort, der zur Stärkung der gesamten Gemeinschaft beiträgt, neue Formen des Tourismus katalysiert und das Angebot von Ganzjahresjobs fördert.

    Insgesamt repräsentiert der InnHub La Punt eine inspirierende Verbindung zwischen Tradition und Innovation. Er zeigt, dass auch in den abgelegensten und traditionellsten Umgebungen Raum für Fortschritt und Wachstum ist. Indem er eine Plattform für Ideen, Zusammenarbeit und Bildung bietet, trägt der InnHub dazu bei, das Engadin als eine Region zu positionieren, die nicht nur von ihrer natürlichen Schönheit lebt, sondern auch von ihrer geistigen Vitalität.

  • Park Ost: Unternehmertum trifft Forschung

    Park Ost: Unternehmertum trifft Forschung

    Drei Kilometer vom Stadtkern St. Gallen entfernt passiert schon heute viel Innovation. Hier steht die Empa, das interdisziplinäre Forschungsinstitut des ETH-Bereichs für Materialwissenschaften und Technologie. Gleich daneben befindet sich eine 35’000 Quadratmeter grosse Gewerbeliegenschaft, wo sich seit zehn Jahren eine Gemeinschaft von Start-ups, KMU und technologisch orientierten Unternehmen entwickelt hat. Ausserdem befindet sich hier der Standort des Vereins Startfeld, einem Netzwerk für Innovationen und Start-ups. Es stellt bewirtschaftete Räumlichkeiten – Veranstaltungsräume, Sitzungszimmer, Treffpunkte, einen Makerspace und ein Co-Working-Space – zur Verfügung. Zudem gibt es eine öffentlich zugängliche Kantine.

    In diesem Areal will sich bis im Jahr 2022 der Switzerland Innovation Park Ost etablieren. Zurzeit gibt es hier Reserven von 9000 Quadratmetern Gewerbe- und Industriebauland. Das ergibt bei einer Regelbauweise von 18 Metern Höhe Entwicklungspotenzial von fast 18’000 Quadratmetern Nutzfläche. Für eine erste Ausbauetappe bestehen Planungsabsichten für zunächst rund 6500 Quadratmeter Nutzflächen. Voraussichtlich bis 2025 könnten diese realisiert sein. Zwei weitere Ausbauetappen können je nach Bedarf umgesetzt werden.

    Die bereits verfügbaren Flächen eignen sich als Reinräume, Labors sowie als Räume für die industrielle Fertigung. In den meisten verfügbaren Räumlichkeiten gibt es viel Tageslicht, und sie sind daher auch als Büros, Sitzungszimmer oder für Veranstaltungen geeignet.

    Der Park Ost soll ein weltweit anerkanntes Zentrum werden, wo Unternehmen der Ostschweiz auf Basis der Forschung der Empa, des Kantonsspitals St. Gallen sowie der Universität St. Gallen Innovationen in ausgewählten Bereichen vorantreiben. Die Innovationsschwerpunkte des Park Ost widmen sich der Entwicklung von Technologien für die Gesundheits- und Medizintechnik sowie in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Bezüglich dieser Technologien beschäftigt er sich auch mit Digitalisierung – insbesondere künstlicher Intelligenz und dem «Internet of Things».

    Wie schafft der Park Ost konkret Synergien zwischen Wirtschaft und Forschung? Unternehmen können ihre Projekte in den Park Ost bringen. Je nach Umfang der Projekte entsenden sie dabei auch Mitarbeitende an den Standort des Parks. Auch die Forschungsinstitutionen können Mitarbeitende in den Park entsenden und so Forschungskompetenz in den Projektbetrieb bringen. Sie unterstützen damit die Projektteams eines Unternehmens oder arbeiten als eigenes Projektteam.

    Trägerin des Park Ost ist eine private Aktiengesellschaft. Die Switzerland Innovation Park AG wurde Anfang September 2021 gegründet. Sie gibt sich zehn Jahre Zeit, um den Innovationspark Ost finanziell selbsttragend zu gestalten.

    Ein Aussenstandort des Parks Ost ist RhySearch in Buchs. Dort ist ein Campus geplant, wo die Ostschweizer Fachhochschule, das Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs sowie das Zentrum Präzisionsindustrie Alpenrheintal ansässig sind. Der Campus Buchs hat 8000 Quadratmeter Industriebaulandreserven.

  • JED: Innovative Büro- und  Dienstleistungsflächen mit Industriecharme

    JED: Innovative Büro- und Dienstleistungsflächen mit Industriecharme

    Schlierens westlicher Teil ist seit Mitte 2020 um einen neuen Think- und Worktank reicher: JED (Join. Explore. Dare.). Seit 2018 entstand auf dem Areal der ehemaligen NZZ-Druckerei ein neues Zentrum für Wissenstransfer, Innovation und Unternehmertum. Unweit des Bahnhofs Schlieren wird Büro, Industrie und Gewerbe zusammengebracht. Verteilt auf drei Gebäude und insgesamt rund 38’000 Quadratmeter Grundstücksfläche, gibt es verschiedene Seminar-, Tagungs- und Begegnungsflächen sowie eine Eventhalle mit Platz für bis zu 600 Personen. Ein Gastroangebot des Restaurants «Eves Kitchen» sowie mehrere Bars runden das Angebot ab.

    Das Zentrum von JED bilden die ehemaligen Druckhallen (Gebäudekomplex J) mit einer Raumhöhe von bis zu 18 Metern. Hier sind sowohl Dienstleistungs- als auch Eventflächen angesiedelt. Weitere Büro- und Gastroflächen befinden sich im Kopfbau (Gebäude E), welcher mit den Hallen verbunden ist. Im Erdgeschoss wird derzeit der Gastrobetrieb realisiert, während die oberen drei Stockwerke für Büroräumlichkeiten vorgesehen sind.

    Zu reden gibt aber vor allem das Gebäude D: Ein Neubau, welcher voraussichtlich Ende 2022 bezugsbereit sein wird. Dieser Massivbau wird nach Fertigstellung Platz für Büro- und Dienstleistungsflächen bieten und will in Sachen ressourcenschonender Architektur ein Vorreiter sein. Das Gebäudekonzept «2226» wurde von Professor Dietmar Eberle und seinem Architekturbüro Baumschlager Eberle entwickelt. Die Gebäude werden ohne technische Klimatisierung wie Heizung, Kühlung oder Lüftung konzipiert. Gekühlt wird durch natürliche Zugluft. Geheizt wird durch die Wärmeabstrahlung der Beleuchtung und elektronischen Geräte sowie der darin arbeitenden Menschen.

    Massive Wände reduzieren den Wärmeaustausch. Die Oberflächen und Materialien gleichen zudem die Temperaturschwankungen aus, sodass eine Wohlfühltemperatur von 22 bis 26 Grad Celsius über das ganze Jahr gewährleistet werden kann. Der Fensteranteil ist mit 16 Prozent bewusst klein gehalten – und die Scheiben sind so ins Gebäude zurückversetzt, dass nur selten Sonnenstrahlen das Glas erreichen. Sensoren, welche Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt messen, steuern bedarfsgerecht Lüftungsflügel. Die verwendeten Materialien haben eine Lebensdauer von 200 Jahren. Zudem sorgt die reduzierte Gebäudetechnik sowohl für eine hohe Flächen- als auch Energieeffizienz. Dadurch wird nur die Hälfte der Unterhalts- und Betriebskosten von herkömmlichen Immobilien anfallen.

    In allen drei Gebäuden werden Begegnungs- und Erholungszonen realisiert. Die Anzahl der oberirdischen Parkplätze wurde mit Absicht klein gehalten, um die hohe Aussenraumqualität visuell und flächenmässig nicht zu beeinträchtigen. Photovoltaikanlagen finden sich auf allen Dächern.

    Nach dem Einzug von Zühlke Engineering AG im April 2020 wird Ende Jahr die Halter AG ihren Hauptsitz ins JED verlegen. Auf einer Fläche von über 5000 Quadratmetern werden rund 250 Arbeitsplätze eingerichtet. ■