Schlagwort: uptownBasel

  • Review: Swissbau Community Event bei uptownBasel

    Review: Swissbau Community Event bei uptownBasel

    «Enkelfähig» ist das Gebot der Stunde. Hans-Jörg Fankhauser, Gastgeber des Swissbau Community Events bei uptownBasel, akzentuierte: «Es geht nicht darum, was wir heute machen, sondern was wir morgen erreichen können.» Der Begriff «enkelfähig» steht für seine verantwortungsvolle Arealentwicklung, bei der digitale Technologien und nachhaltige Strategien angewendet werden, um langfristigen Wandel zu ermöglichen und eine lebenswerte Umgebung für zukünftige Generationen zu schaffen. Bei der Zusammenarbeit setzt er auf «New Work» mit starken Partnern.

    Quantentechnologie & KI: Ein neues Kapitel der Innovation
    KI hat die Realität bereits verändert. Hans-Jörg Fankhauser (uptownBasel) betonte die disruptiven Chancen durch Künstliche Intelligenz und Quantencomputing. Die Technologien eröffnen nahezu grenzenlose Möglichkeiten für Innovationen in Architektur, Energieplanung und Gebäudetechnik.

    Baustoff-Re-Use: Vertrauen als Erfolgsfaktor
    Kevin Rahner (Schnetzer Puskas Ingenieure AG) beleuchtete die Herausforderungen beim Re-Use von Baustoffen. Die zentrale Frage: «On Site» oder Recycling? Ohne klare Normierung wird sich Re-Use nicht durchsetzen. Echte Innovation benötigt Vertrauen und strukturierte Prozesse.

    Intelligente Energieversorgung für zukunftsfähige Gebäude
    Sascha Wyss (Primeo Netz AG) erklärte, dass ein stabiles Übertragungsnetz nur dann funktioniert, wenn Produktion und Verbrauch im Gleichgewicht stehen. Moderne Gebäude benötigen intelligente Vernetzung, Redundanz und Flexibilität, um die Energieversorgung nachhaltig zu sichern.

    Praxis erleben & Netzwerken
    Nach den Vorträgen konnten die Teilnehmenden das uptownBasel-Gebäude Pioneer und das uptownBasel-Unterwerk live erleben. Ein anschliessender Networking-Apéro bot die perfekte Gelegenheit zum Austausch unter Expertinnen und Experten der Branche.

    [smartslider3 slider=“49″]

    Weitere Informationen
    swissbau.ch

  • Kooperation für nachhaltige Energieversorgung in Arlesheim, Münchenstein und Reinach

    Kooperation für nachhaltige Energieversorgung in Arlesheim, Münchenstein und Reinach

    Primeo Energie und uptownBasel vertiefen ihre Zusammenarbeit. Die beiden Baselbieter Unternehmen haben Ende Dezember 2024 «zwei bedeutende Verträge» unterzeichnet, erläutert Primeo Energie in einer Mitteilung. Sie dienen unter anderem dem Ziel, die auf dem Areal des Kompetenzzentrums für die Industrie 4.0 in Arlesheim anfallende Abwärme zum Beheizen tausender Wohnungen in den umliegenden Gemeinden Arlesheim, Münchenstein und Reinach zu nutzen.

    Dafür stellt uptownBasel Partner Primeo Energie langfristig das Gebäude 4 zur Verfügung. Hier wird der Energieversorger mit Sitz in Münchenstein die Übergabezentrale für die Abwärme des Kompetenzzentrums einrichten. Im zweiten Vertrag geht es um das Arealnetz. Danach ist Primeo Energie sowohl für die Betriebsführung als auch für die Instandhaltung des Netzes auf dem 75’000 Quadratmeter grossen Areal des Kompetenzzentrums zuständig. Bestandteil des Arealnetzes bilden unter anderem Hoch- und Mittelspannungsleitungen für die Energieversorgung des Areals und seiner neun Gebäude.

  • Arealentwicklung in Basel – Dynamik pur

    Arealentwicklung in Basel – Dynamik pur

    Mit uptownBasel entsteht auf den rund 50’000 m2 Grundfläche des ehemaligen Brown Boveri Areals in Arlesheim ein Kompetenzzentrum für die Industrie 4.0. Im Rahmen eines neuartigen Konzepts werden hier junge Start-up-Unternehmen in der schweizweit ersten Vertretung der internationalen Plattform plug-and-play direkt neben Industriegrössen der Region wie etwa Straumann, Bouygues Energies & Services und den zum Bouygues-Konkurrenten Vinci gehörenden Tochterfirmen Axians (ICT) und Actemium (Industrietechnik) arbeiten.

    Auf dem 70’000 m2 grossen BaseLink-Areal in Allschwil werden derweil die letzten Baufelder entwickelt. Die Strategie, das Verbindungsstück zwischen den beiden Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt nach den Ansiedlungen von Janssen/Johnson & Johnson (ehemals Actelion) sowie dem schnell wachsenden Spin-off Idorsia im bestehenden Gewerbegebiet in einen neuen Life Sciences-Campus zu überführen, scheint aufgegangen zu sein: Am ersten April bezog das Swiss Tropical Health Institut sein neues Gebäude auf dem Areal, mittlerweile sind auch die Innovationsgarage durch die Universität Basel und der erste von zwei Teilen des Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus bezogen. Hierhin verlegt auch das Pharma-Unternehmen Basilea seinen Sitz. Auch Herzog und de Meuron setzen mit der Entwicklung ihrer eigenen Baufelder, auf denen das Alba-Haus entsteht, auf Life Sciences. Entstehen soll ein Geschäftshaus mit einem Raumprogramm für Start-ups sowie Grossunternehmen, gemeinsam genutzten Flächen und Dienstleistungen des täglichen Gebrauchs.

    Weitere 68’000 m2 werden in Basel-Stadt mit dem Campus Rosental Mitte, gleich beim Badischen Bahnhof, zu einem gemischten städtischen Quartier entwickelt. Das einstmals für die Öffentlichkeit geschlossene Syngenta-Areal wurde 2016 bis 2019 von der Stadt Basel übernommen und wird nun durch die öffentliche Hand weiterentwickelt bzw. zu einem gemischten Areal mit Wohnnutzungen und neuen Wirtschaftsflächen transformiert. Ein ähnlicher Prozess findet auch im 300’000 m2 umfassenden ehemaligen Werkareal von Novartis und BASF statt: Das 2019 von Swiss Life und der Rhystadt AG übernommene Klybeck-Areal wird schrittweise transformiert und soll zukünftig Lebensraum für bis zu 8500 Bewohner und 7500 Arbeitsplätze bieten.

  • uptownBasel wird Industriestandort der Zukunft

    uptownBasel wird Industriestandort der Zukunft

    Auf 70’000 Quadratmetern entsteht auf dem Schorenareal in Arlesheim ein internationaler Entwicklungs- und Produktionsstandort für die Industrie 4.0. Das zukunftsorientierte Projekt namens uptownBasel richtet sich an ausgewählte Technologieunternehmen, die sich mit Industrieproduktion, Gesundheitswesen, Logistik sowie mit der Digitalisierung beschäftigen. Denn mit Industrie 4.0 ist in erster Linie die Industrie der Zukunft gemeint.

    Das Schorenareal blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und darf sich gar als Wiege der Industrialisierung der Region Basel bezeichnen. 1824 wurde hier die erste Schappefabrik (Verarbeitung minderwertiger Seide) der Region gegründet. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf dem Areal Lokomotiven gebaut. 1988 kam es zur Fusion, bei der die heutige ABB entstand. Dies bedeutete das endgültige Ende für das Werk. Danach blieb das Gelände während 20 Jahren nahezu ungenutzt. 2012 kam mit den Kaufvertragsverhandlungen des Areals zwischen uptownBasel und dem Kanton Basel-Landschaft als damaligem Eigentümer wieder Bewegung in die Sache.

    Bis 2029 ist auf dem Areal die Schaffung einer Plattform vorgesehen, die Unternehmen miteinander vernetzt, den branchen- und disziplinenübergreifenden Wissenstransfer fördert und Innovationen in den Bereichen Internet der Dinge, Robotics, künstliche Intelligenz, Mobilität der Zukunft oder agilen Arbeiten vorantreibt. Geplant ist die Ansiedlung von 50 bis 100 Firmen mit insgesamt rund 2500 Arbeitsplätzen. Um dies zu ermöglichen, sind neun Gebäude projektiert. Das Investitionsvolumen beträgt über 500 Millionen Franken und wird von der privaten Eigentümerschaft der Familie Monique und Thomas Staehelin getragen. Für die Umsetzung ist Fankhauser Arealentwicklungen zuständig.

    Das Areal punktet mit seiner guten Lage: Mit dem Auto sind es 10 Minuten in die Stadt Basel und 20 Minuten bis zum EuroAirport in Mulhouse Freiburg. Mit dem Zug ist man in 25 Minuten am Bahnhof Basel SBB.

    Die ersten Gebäude sind bereits eröffnet. Im Wissenstransferzentrum namens «the pioneer» – dem Flaggschiffgebäude von uptownBasel – werden Ingenieurkompetenz in Life Sciences und technologische Digitalisierung gebündelt.

    «The pioneer» wird von den beiden europäischen Technologiekonzernen Bouygues und Vinci (Axians und Actemium) genutzt und bietet 400 Arbeitsplätze. Ein weiteres Gebäude, das Lieferkettenkompetenzzentrum, umfasst die Logistik und das Supply Chain Management.

    2023 soll das Innovationszentrum für Medical Additive Manufacturing, 3D-Druck eröffnet werden. Spätestens 2024 folgt die Energiezentrale für Wärme. Diese wird vom Münchensteiner Energieversorger Primeo Energie gebaut. Die Schaltanlage des uptownBasel-Unterwerks arbeitet nach Fertigstellung vollständig ohne klimaschädliche oder fluorhaltige Isoliergase. Damit wird das Areal eines der wenigen im Versorgungsgebiet von Primeo Energie sein, welches den Strom direkt auf Netzebene 3 bezieht und die Energie anschliessend selbsttätig auf dem Areal weiterverteilt. Im Jahr 2026 folgen das Rechenzentrum für Data Analytics und Quantentechnologie sowie das Gebäude für Safety & Security inklusive Cyber Crime Technology. Als letztes Gebäude soll 2029 das Zentrum für Dienstleistungsspezialisten im Bereich Life Sciences seine Tore öffnen.

    Für die Mieterschaft wurde eigens die Areal-App «my uptownBasel» entwickelt, die den Austausch untereinander ermöglicht. Das gesamte Konzept ist auf kooperatives und innovatives Arbeiten ausgelegt.

    Auf diesem Areal entsteht bis 2029 ein internationales Kompetenzzentrum.
  • Ein Kompetenzzentrum für die Industrie

    Ein Kompetenzzentrum für die Industrie

    Bis zum Jahr 2025 ist vorgesehen, dass sich das rund 70’000 Quadratmeter grosse Schorenareal in Arlesheim, wo einst die Elektrizitätsgesellschaft Alioth Lokomotiven für die SBB produzierte, zu einem Smart Manufacturing Hub entwickelt. In «uptownBasel» sollen sich dereinst rund fünfzig Technologieunternehmen mit insgesamt 2’000 Arbeitsplätzen ansiedeln. Das Kompetenzzentrum wird aus sieben Produktionshallen und 35’000 Quadratmetern Bürofläche bestehen. Dazu werden neue Hallen erstellt und bestehende Gebäude umgenutzt. Auch zum Thema Nachhaltigkeit soll «uptownBasel» Akzente setzen: Vorgesehen ist unter anderem, die Abwärme der geplanten Rechenzentren zu nutzen. Eine Holzschnitzelanlage mit Altholz wird das gesamte Areal mit Energie versorgen.

    70 Prozent der Fläche bereits vermietet
    Die ersten Mietverträge sind nach Angaben der Initianten bereits unterschrieben: Die Technologiekonzerne Axians und Bouygues werden Mieter im ersten Gebäude von «uptownBasel» mit dem Namen «The Pioneer». Das fünfstöckige Gebäude umfasst drei stützenfreie Hallen, die von Stahlträgern überspannt werden. Über den Produktionshallen werden auf 9’000 Quadratmetern Bürofläche für etwa 600 Mitarbeitende entstehen. Der Bau wird eine Gesamtnutzfläche von 25’000 Quadratmetern haben und soll Ende kommenden Jahres bezugsbereit sein. 70 Prozent der Fläche sind bereits vermietet. Die Investition für «uptownBasel» liegt bei 400 bis 500 Millionen Franken und erfolgt durch das Family Office des langjährigen Präsidenten der Handelskammer beider Basel, Thomas Staehelin. ■