Schlagwort: urbane Mobilität

  • Modernisierung stärkt urbane Mobilität in Zürich

    Modernisierung stärkt urbane Mobilität in Zürich

    Die Standseilbahn Rigiblick wird aktuell noch modernisiert und soll im Herbst wieder den Betrieb aufnehmen. Neben den neuen Fahrzeugen, die von Verkehrsbetrieben Zürich, Garaventa, Milani Design und CWA gemeinsam entwickelt worden sind, werden dann auch neue Zugseile im Einsatz sein. Die in Romanshorn ansässige Fatzer AG hat die Hochleistungsseile hergestellt und angeliefert. Inzwischen sind sie auch montiert worden, wie aus einer Mitteilung der BRUGG Group hervorgeht, zu welcher Fatzer gehört.

    Die zwei 32 Millimeter starken Zugseile weisen jeweils 480 Meter Länge und ein Gewicht von 1,9 Tonnen auf. „Mit rund 160 Fahrten pro Tag und einer Fahrzeit ohne Halt von nur zwei Minuten ist die Beanspruchung der Seile hoch. Die hohe Beanspruchung erfordert höchste Materialqualität, um einen zuverlässigen Betrieb bei maximaler Sicherheit zu gewährleisten“, heisst es in der Mitteilung über die Zugseile des „Symbols für urbane Mobilität und Lebensqualität“, welches zudem Teil des kulturellen Erbes von Zürich sei.

    Das Performa-Seil von Fatzer ist speziell für urbane Anwendungen entwickelt worden. Bei dem Seil werden zwischen den Litzen Kunststoffprofile angebracht, wodurch eine „nahezu zylindrische Oberflächenstruktur“ entsteht. Dadurch können Vibrationen und Geräusche markant reduziert werden. Zusätzlich weist das Unternehmen auf die Langlebigkeit der Seile hin.

  • Erste Station von Indiens erster urbaner Seilbahn steht

    Erste Station von Indiens erster urbaner Seilbahn steht

    «Die Bauarbeiten an Varanasis erster urbaner Seilbahn schreiten zügig voran», infomiert die Bartholet Maschinenbau AG in einer Mitteilung. Ihr zufolge ist die Installation der ersten Station kürzlich abgeschlossen worden. Zudem sind bereits sechs Stützen errichtet, an weiteren Stützen wird gebaut. Das Fundament für die dritte Station ist ebenfalls fertiggestellt.

    Die erste urbane Seilbahn in Indien wird von Bartholet in Zusammenarbeit mit Vishwa Samudra Engineering im Auftrag des National Highways Logistics Management Ltd realisiert. Sie führt in bis zu 40 Meter Höhe vom Hauptbahnhof zur Station Godowalia Chowk. Dabei werden auf etwa 3,7 Kilometer Strecke fünf Stationen verbunden. Nach Fertigstellung voraussichtlich 2025 sollen pro Stunde und Richtung bis zu 3000 Fahrgäste befördert werden können. Dafür werden insgesamt 150 Panoramagondeln eingesetzt.

  • Innovative Steigschutzsysteme für urbane Seilbahnen

    Innovative Steigschutzsysteme für urbane Seilbahnen

    Immer mehr Städte setzen auf Seilbahnen für den Transport von Besuchenden und der Stadtbevölkerung. Das auf sichere Steigschutzsysteme spezialisierte Unternehmen HighStep Systems AG in Dietikon ermöglicht dabei sicheres Arbeiten in Höhen oder auch Tiefen. So ist es an der zurzeit im Bau befindlichen Seilbahnlinie Cable 1 im Grossraum Paris beteiligt, die von Doppelmayr/Garaventa im österreichischen Wolfurt realisiert wird.

    „Die Integration der HighStep Schiene als Steigsystem bei Doppelmayr/Graventa im Projekt Cable 1 Paris setzt neue Massstäbe in der sicheren und effizienten Wartung von Seilbahnen. Dank der wartungsfreien HighStep Schiene anstatt einer Steigleiter und der Tatsache, dass unser System von Unbefugten nicht benutzt werden kann, bieten wir eine robuste und zuverlässige Lösung – insbesondere im urbanen Raum, wo der Bedarf an Sicherheit und Schutz besonders hoch ist“, wird Gregor Wylenzek, Sales Director von HighStep, zitiert.

    Die HighStep Systems AG wurde 2007 gegründet. Sie entwickelt und vertreibt innovative Steigschutzsysteme als Alternative zu konventionellen Methoden wie Steigleitern. Dadurch werden Arbeitsplätze in grosser Höhe sicher und komfortabel erreichbar, was in Bezug auf Mitarbeitende die Sicherheit und Produktivität erhöht. Das Steigschutzsystem HighStep besteht aus zwei Komponenten: einer Aluminiumschiene als Systemträger und einem wählbaren Steiggerät, dem HighStep Easy und dem portablen HighStep Lift. Der Fokus liegt auf Strommasten und neu auch auf Seilbahnen.

    Weltweit sind mehrere tausend Installationen in Betrieb. Zu den Kunden zählen der Schweizer Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid, die Hochspannungsnetzbetreiber TenneT und 50 Hertz und auch das chinesische Energieunternehmen State Grid Corporation of China.