Schlagwort: Urbanisierung

  • Eine neue Vision für den Metropolitanraum Zürich

    Eine neue Vision für den Metropolitanraum Zürich

    Die Metro-ROK 2050 Initiative stellt die Notwendigkeit heraus, den Siedlungsraum sinnvoll und nachhaltig zu nutzen, um die Lebensqualität zu erhöhen und das ökologische Gleichgewicht zu wahren. Mit dem Fokus auf vier zentrale Handlungsräume — Stadtlandschaft, Übergangslandschaft, Kulturlandschaft und Naturlandschaft — zielt das Konzept darauf ab, eine ausgewogene Entwicklung zu fördern. Besonders der Schutz von Grünflächen und die qualitätsvolle Innenentwicklung spielen eine zentrale Rolle. Durch die strikte Begrenzung der Siedlungserweiterung bis 2040 und die Förderung von Transformationsprojekten im Bestand, die das Kreislaufprinzip berücksichtigen, soll eine umweltfreundliche Städteplanung realisiert werden.

    Innovative Technologien und Energieeffizienz
    Ein weiterer wichtiger Aspekt des Metro-ROK 2050 ist die Integration von fortschrittlichen Technologien und ökologischen Bauweisen, um die CO2-Bilanz des Metropolitanraums zu verbessern. Das Konzept betont die Bedeutung von erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden, um den Herausforderungen des Klimawandels entgegenzuwirken. Die Vermeidung weiterer Bodenversiegelung und die Nutzung von Grünflächen zur Hitzebekämpfung in urbanen Zentren sind ebenfalls prioritäre Massnahmen.

    Nachhaltige Mobilität als Schlüsselkomponente
    Ergänzend legt das Raumordnungskonzept einen starken Fokus auf die Förderung des öffentlichen Verkehrs und nachhaltiger Mobilitätslösungen. Das Ziel, den Anteil des öffentlichen Verkehrs bis 2050 zu erhöhen und umweltfreundliche Fortbewegungsmittel zu fördern, ist entscheidend für die Reduzierung der Umweltbelastung und die Steigerung der Lebensqualität in der Region. Kurze Wege und emissionsarme Verkehrsmittel sollen dabei helfen, den ökologischen Fussabdruck zu minimieren.

    Zusammenarbeit und zukunftsorientierte Planung
    Die Metro-ROK 2050-Initiative spiegelt das Engagement der beteiligten Kantone wider und setzt neue Massstäbe in der regionalen Raumplanung. Das aktualisierte Konzept, das am 3. November vom Metropolitanrat einstimmig angenommen wurde, dient als richtungsweisender Rahmen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung des gesamten Metropolitanraums Zürich. Durch die integrierte Betrachtung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Faktoren strebt das Konzept danach, den Metropolitanraum als lebenswerten und nachhaltigen Ort zu gestalten.

  • Made in Zürich bricht Lanze für urbane Produktion

    Made in Zürich bricht Lanze für urbane Produktion

    Made in Zürich will „urbane Produktivisten“ aller Art vereinigen, erläutert die 2018 gegründete Initiative in ihrer Selbstdarstellung. Schon bei ihrer Gründung habe sich die Made in Zürich-Initiative vorgenommen, Fragen zur Produktion in der Stadt nachzugehen, schreibt die Initiative in einer aktuellen Mitteilung. Dazu hat Made in Zürich die Studie „Standorte für urbane Produktion und Retail – SUPR“ erstellt.

    In der Studie werden historische Entwicklungen und aktuelle Trends untersucht und daraus Vorschläge für die urbane Produktion entwickelt. Darüber hinaus loten die Analysten die Rahmenbedingungen urbaner Produktion in Zürich aus. Unter anderem gehen sie der Frage nach, was urbane Produzenten brauchen und welche Stadtgebiete sich für die urbane Produktion eignen.

    Der Leitfaden soll „Handlungsanleitungen und Denkanstösse“ liefern, schreibt die Made in Zürich-Initiative in der Mitteilung. Als Adressaten werden dort „die öffentliche Hand, Entwicklerinnen und nicht zuletzt die Produzierenden selbst“ genannt.

    Im fünften Kapitel der Studie gehen die Autoren dabei auf besonders zu beachtende Aspekte der urbanen Produktion ein. Das gesamte Schlusskapitel der Studie ist Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Standorten für urbane Produktion und Retail gewidmet.