Schlagwort: Ursina Kubli

  • Schneller bauen – dank Virtual Reality

    Schneller bauen – dank Virtual Reality

    Eine der Hauptursachen für den Rückgang der Bautätigkeit sind die komplexen und langwierigen Bewilligungsverfahren. Laut der Studie der ZKB dauert es im Landesschnitt 140 Tage vom Baugesuch bis zur Baubewilligung, was 67 Prozent mehr ist als noch 2010. Besonders in dicht besiedelten Gebieten dauert es noch länger: im Kanton Genf 500 Tage und im Kanton Zürich 330 Tage, wobei sich dieser Wert seit 2010 mehr als verdoppelt hat. Auch die Zunahme der Rekurse und Einsprachen führen zu Verzögerungen und blockierten Projekten.

    Um diese Probleme zu lösen, hilft die weltweit einzigartige Virtual Reality (VR)-Lösung von der Schweizer PropTech-Firma HEGIAS. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen wird durch die Nutzung von VR verbessert, da alle Beteiligten das Gleiche sehen und somit verstehen. Auch wird die Vorstellungskraft von den Behörden weniger herausgefordert, und somit können auch städtebaulich korrektere Entscheidungen getroffen werden.

    Schneller, günstiger und nachhaltiger bauen
    Mit der immersiven Lösung lassen sich komplexe Bewilligungsverfahren reduzieren, da Behörden und Politiker in einer realistischen VR-Umgebung die geplanten Gebäude aus jeder Perspektive und zu jeder Tageszeit im ganzen Jahr betrachten können. Das spart Zeit, Geld und reduziert den Bedarf an teuren und umweltschädlichen Fassadenmustern oder aufwändigen physischen Architekturmodellen sowie 1:1 Mock-ups.

    HEGIAS VR erleichtert und beschleunigt auch die Beurteilung von denkmalgeschützten Bauten, wie zum Beispiel HEGIAS VR erfolgreich von Implenia in der Lokstadt in Winterthur eingesetzt wurde. Die VR-Modelle können auch Nachbarn zeigen, wie sich der Schattenwurf oder der Sonnenstand zu jeder Tageszeit im ganzen Jahr auf ihr Grundstück auswirken würde. VR ermöglicht somit schnelles, günstigeres und nachhaltigeres Bauen.

    Mehr Infos: www.hegias.com

  • Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Die Preise für Wohneigentum sind 2020 schweizweit um 5 Prozent und im Kanton Zürich um 4 Prozent gestiegen. Einen Grund dafür sieht Ursina Kubli, Leiterin Immobilien-Research der Zürcher Kantonalbank (ZKB), in den tiefen Hypothekarzinsen. Sie seien ein wichtiger finanzieller Ansporn, ein Eigenheim zu erwerben, wird sie in einer Medienmitteilung der ZKB zitiert, die die aktuelle Ausgabe des ZKB-Fachmagazins „Immobilien aktuell“ zusammenfasst. Zum anderen sei das Angebot knapp, „da sich die Bauindustrie nach wie vor auf Mietwohnungen konzentriert, während viele ältere Verkaufswillige mit der Veräusserung zögern.“ Und drittens habe die persönliche Wohnsituation in der Pandemie zunehmend an Bedeutung gewonnen.

    Trotz prekärer Konjunkturlage und entsprechend ungewisser Aussichten für den Arbeitsmarkt gebe es bei knappem Angebot weiterhin viele Kaufwillige. Dies lasse den Schluss zu, dass die für den Eigenheimsektor relevanten Lohnsegmente bisher wenig von der Eintrübung der Konjunktur betroffen waren.

    Weil die Über-60-Jährigen aktuell im Kanton Zürich über die Hälfte aller Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen und sogar mehr als 80 Prozent der Mehrfamilienhäuser besitzen, rechnet die ZKB auf dem Immobilienmarkt mit einem zusätzlichen Angebot in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Weitere Wohnfläche durch die Umwidmung leerstehender Büroflächen zu gewinnen, sei attraktiv, erweise sich jedoch wegen behördlicher Hürden häufig als „harzige Nischenstrategie“.

    Durch die Pandemie gewinne die Mikrolage einer Immobilie zunehmend an Bedeutung. Dabei zähle das Sonnenlicht zu den wichtigsten Faktoren. Durch eine aufwändige Rechnerleistung an 100 Millionen geographischen Punkten sei es dem Immobilien-Research der ZKB erstmals gelungen, die tatsächliche Sonnenscheindauer an den verschiedensten Plätzen auszuwerten. Ein Ergebnis: Die Stadt Zürich wird in den Wintermonaten von anderen Schweizer Städten deutlich übertroffen.