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  • Sensoren sparen an Haltestellen bis zu 90 Prozent Strom

    Sensoren sparen an Haltestellen bis zu 90 Prozent Strom

    Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) und der städtische Energieversorger ewz haben in der ersten Hälfte des Jahres 2020 an mehreren Haltestellen den Einsatz einer neuen LED-Beleuchtung getestet. Diese sind mit Bewegungssensoren eingebaut, mit denen das Licht auf ein Zehntel seiner Stärke abgeschwächt werden kann, wenn sich niemand an der Haltestelle aufhält.

    Die Tests haben gezeigt, dass der Stromverbrauch deutlich gesenkt werden kann. „Auf alle beleuchteten Haltestellen gesehen liegt die durchschnittliche Energieeinsparung bei LED-Leuchten mit Bewegungssensorik bei cirka 90 Prozent, wobei die situationsspezifische Regulation der Helligkeit zusätzlich Lichtemissionen reduziert“, wird Martin Suter, Leiter Haltestellen bei den VBZ, in einer Mitteilung seines Unternehmens zitiert. Zudem soll die Lebensdauer durch die Abschwächung des Lichts auf 25 bis 30 Jahre mehr als verdoppelt werden können, heisst es in der Mitteilung.

    In den nächsten fünf Jahren sollen die bisherigen Leuchtstoffröhren an sämtlichen Haltestellen durch die neue LED-Beleuchtung ersetzt werden.

  • Erweitertes Tramdepot inklusive 193 Mietwohnungen

    Erweitertes Tramdepot inklusive 193 Mietwohnungen

    Das Neubauprojekt ging 2016 als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervor. Das Projekt stammt aus der Feder von Morger Partner Architekten aus Basel. Das Projekt habe vor allem mit seiner hohen Flächen- und Volumeneffizienz überzeugt, was nebst Kostenvorteilen auch energetischen und betrieblichen Nutzen verspreche, betonen die Projektverantwortlichen. Das Bauvorhaben «Tramdepot und Wohnsiedlung Depot Hard» umfasst neben der Teilsanierung des bestehenden, denkmalgeschützten Tramdepots aus dem Jahr 1912 den Neubau einer modernen Depothalle mit insgesamt 25 Tramabstellplätzen. Hinzu kommen Bereitstellungs-, Wartungs- und Instandsetzungsbereichen sowie Betriebs- und Diensträumen für die Verkehrsbetriebe Zürich.

    Wohnraum für rund 550 Menschen
    Zusätzlich entsteht eine neue städtische Wohnsiedlung mit insgesamt 193 Wohnungen in unterschiedlichen Grössen. Sie bietet Wohnraum für rund 550 Menschen. Neben Wohnungen im Sockelbau an der Limmat entstehen Maisonette-Wohnungen (Townhouses). Sie bieten direkten Zugang zum Wohnhof. Das Angebot soll mit Geschosswohnungen in den beiden Hochhäusern ergänzt werden. Sie reichen bis ins 22. respektive 23. Obergeschoss. Ausserdem sind verschiedene Atelier- und Gewerbe- respektive Dienstleistungsflächen sowie ein öffentlicher Fuss- und Veloweg mit Aufenthaltsbereichen entlang der Limmat vorgesehen.

    Tramdepot als Sockel der Überbauung
    Das neue Tramdepot bildet den Sockel der Überbauung und wird mit zweigeschossigen Zeilenbauten als geometrische Anbindung an die Wohnhäuser der bestehenden Anlage überbaut, erklären die Projektverantwortlichen. Damit werde sowohl über die Gebäudehöhe als auch über die Geometrie ein Bezug zum Bestand geschaffen. Die Fläche zwischen den Zeilenbauten soll als grosszügiger und vielseitig nutzbarer Hofraum für die Bewohnenden der Wohnsiedlung genutzt werden. Die zwei Wohnhochhäuser, die gemeinsam mit den beiden bestehenden Hochhäusern auf der gegenüberliegenden Seite der Hardturmstrasse zu stehen kommen, markieren die Eingangssituation zum Quartier Zürich-West. ■