Schlagwort: Veranstaltungen

  • Neue Partnerschaft fördert regionale Vernetzung in der Ostschweiz

    Neue Partnerschaft fördert regionale Vernetzung in der Ostschweiz

    Der in St.Gallen ansässige Verein IT rockt! und die collektiv AG arbeiten künftig zusammen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, wird IT rockt! Räumlichkeiten im Coworking Space collektiv (st.gallen) beziehen. Dadurch sei IT rockt! «am Puls des Geschehens», wodurch der Ostschweizer IT-Cluster auch in der Lage sei, sein Angebot für Mitglieder und Mitarbeitende zu erweitern. Ab September ist IT rockt! dann auch bei der Durchführung von Veranstaltungen im collektiv (st.gallen) flexibler als bislang.

    Durch die Zusammenarbeit beider Organisationen werde der Austausch vor Ort gefördert, heisst es in der Mitteilung. So werde die regionale Vernetzung gefördert. «Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit collektiv (st.gallen)», wird Eva De Salvatore, Geschäftsführerin von IT rockt!, in der Mitteilung zitiert. «Die anregende Atmosphäre schafft ideale Bedingungen für unsere IT-Community, und die Region wird von einem solch bereichernden Angebot profitieren.»

    «Toll, einen Partner wie IT rockt! an unserer Seite zu haben», ergänzt Majid Parente, Gründer und CEO der collektiv AG.

  • be-advanced blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

    be-advanced blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

    Die be-advanced AG fördert KMU, Start-ups und Personen vor der Firmengründung im Kanton Bern. Im vergangenen Jahr hat be-advanced dabei so viele Unternehmerinnen und Unternehmer wie nie zuvor auf ihrem Weg zum Erfolg begleitet, schreibt die Förderinstitution in ihrem Rückblick auf das Geschäftsjahr 2023. Konkret wurden 421 Unternehmen unterstützt.

    Unter den Zahlen, die das Innovations-Coaching für Berner KMU und Jungunternehmen „besonders freuen“, werden im Rückblick 90 organisierte oder unterstützte Veranstaltungen sowie 23 verfasste Inspirations- oder Wissens-Stories genannt. Die Kundenzufriedenheit (Net Promoter Score) liegt mit 87 Punkten 20 Punkte oberhalb der Messlatte (Benchmark) für Beratungsunternehmen. Die Weiterempfehlungsrate erreichte 99 Prozent.

    Alle drei Förderprogramme können Erfolge ausweisen. Beim KMU-Programm streicht be-advanced dabei eine Neupositionierung etablierter KMU zur Einleitung einer nächsten Wachstumsphase und die erfolgreiche Begleitung von Jungunternehmen bei der Entwicklung zu etablierten Unternehmen heraus. Zudem wurden mit nachhaltiger Entwicklung, digitaler Transformation und strategischem Aussenhandel neue Schwerpunktthemen für das Programm gesetzt.

    Im Startup-Programm konnte der Anteil an wissenschafts- und technologiebasierten Jungunternehmen auf die Mehrheit der Programmteilnehmenden erhöht werden. Beim Gründerprogramm wurden neue Partner willkommen geheissen. Zudem habe sich das Angebot „in allen Regionen immer besser etabliert“, schreibt be-advanced.

  • The Valley Kemptthal: Industrie trifft Moderne

    The Valley Kemptthal: Industrie trifft Moderne

    Am Anfang von The Valley steht eines der bekanntesten «Start-ups» der Schweiz: 1872 gründete Julius Maggi auf dem damals noch wenig bebauten Areal im Kemptthal das Unternehmen J. Maggi & Cie und baute das Areal in den Jahren danach schrittweise aus. 1886 entwickelte er die Maggi-Würze – die weltbekannt wurde.

    Seither ist viel passiert. 1947 fusionierte Maggi mit Nestlé. 2002 übernahm Givaudan von Nestlé das Aromageschäft mit den dazugehörigen Liegenschaften im Kemptthal. 2003 wurde die Maggi-Produktion grösstenteils nach Deutschland verlagert. 2017 verkaufte Givaudan zwei Drittel des Areals an den Immobilienentwickler Mettler2Invest.

    Seit Anfang 2018 entwickeln die Metler2-Invest und die Motorworld Group das Areal mit dem gemeinsamen Unternehmen MA Kemptthal Besitz AG, basierend auf einem Masterplan des Architekturbüros Ernst Niklaus Fausch Partner.

    Seit 2019 hat das Areal einen neuen Namen: The Valley. Es umfasst heute Büro-, Gewerbe- und Produktionsflächen. Aktuell arbeiten hier 1100 Menschen in über 130 Unternehmen. Das Areal ist geprägt von einem modernen Dorfcharakter. Es gibt hier unter anderem eine Post, eine Bäckerei, zahlreiche Restaurants, Bars, Läden, Gesundheitspraxen, Kunstateliers, ein Carsharing-Unternehmen für Geschäftsfahrzeuge und ein Fitnesscenter.

    Auch heute noch spielen Lebensmittel auf dem Areal eine wichtige Rolle – im Valley soll sich ein hochwertiges Foodcluster entwickeln. Viele der ansässigen Unternehmen produzieren oder entwickeln Lebensmittel: So zum Beispiel der bekannte Hersteller von pflanzlichen Fleischersatzprodukten Planted, eine Auftragskäserei, eine Schoggi-Manufaktur, ein Bouillon-Hersteller und eine Kaffeebrauerei. Auch Givaudan mit ihrem hochspeziallisierten Forschungszentrum und Nestlé mit Detailhandel-shop sind noch auf dem Gebiet vertreten. Bis 2025 entstehen in einem ersten Neubau Laborplätze zur Foodentwicklung und mit The Cultured Hub (Migros, Bühler, Givaudan) ein hochspezialisiertes Forschungszentrum zur Herstellung von Fleisch aus tierischen Zellen.

    The Valley liegt direkt am Bahnhof Kemptthal.

    Ein zweiter thematischer Schwerpunkt von The Valley liegt auf Motorfahrzeugen. Die Motorworld Manufaktur Region Zürich im Herzen des Areals ist ein Treffpunkt für Menschen mit Leidenschaft zur klassischen und hochwertigen Mobilität. Verschiedene Veranstaltungsräume zwischen Oldtimern, Supercars und Elektrorennern sind Dreh- und Angelpunkt für Mobilitätsthemen und bieten Platz für zahlreiche Events.

    Mit Veranstaltungen wollen die Verantwortlichen denn auch das Areal, das mit einem eigenen Bahnhof und dem nahen Autobahnanschluss zwar gut erreichbar ist, jedoch nicht direkt an eine Stadt grenzt, stunden- und tageweise beleben. Dazu haben sie eine eigene Eventfirma gegründet. Das Areal bietet Eventflächen auf 10 bis 10’000 Quadtratmetern für Seminare, Kongresse, Lesungen, Meetings, Bankette, Konzerte, Märkte und Festivals. Als Rahmenprogramm sind zum Beispiel Führungen, verschiedene Teambuilding-Aktivitäten oder Fahrten in Rennsimulatoren möglich.

    Seit 2018 werden die historischen, denkmalgeschützten Industriebauten aufwändig saniert und mit zusätzlichen Neubauten, die sich architektonisch in den historischen Gebäudebestand einfügen, ergänzt. Aktuell wird eine der bestehenden Hallen als Veranstaltungshalle ausgebaut, und der erste Neubau geht diesen Frühling in Realisierung.

    Ein Parkhaus auf einem angrenzenden Grundstück ist aktuell in der Bewilligungsphase. Eine Fussgängerbrücke soll es später mit dem Valley Square – dem zentralen Platz des Areals – verbinden. Ebenfalls geplant ist ein Hotel in einem der bestehenden Gebäude. Für die zonenfremde Nutzung läuft auf kantonaler Ebene derzeit eine entsprechende Anpassung des Richtplans.

    Ein weiterer Neubau könnte ab 2026 oder 2027 realisiert werden. Zusätzliche weitere vier Neubauten sind möglich, diese sollen je nach Nachfrage umgesetzt werden.

  • Office LAB wird neue Mieterin im Konnex Baden

    Office LAB wird neue Mieterin im Konnex Baden

    SPGI Zurich hat im Auftrag der Miteigentümerschaft weitere Flächen im Konnex Baden vermietet. Das Zürcher Unternehmen Office LAB bezieht ab Januar 2024 eine Gesamtfläche von über 2800 Quadratmetern, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dann soll der Anbieter von Coworking-Büros auch das gesamte Konferenz- und Veranstaltungsmanagement für den Gebäudekomplex Konnex im Zentrum von Baden übernehmen.

    Office LAB nutzt bereits seit August dieses Jahres 800 Quadratmeter im Konnex zur Zwischenmiete. Das Zürcher Unternehmen bietet Büro-Lösungen für Einzelpersonen und Unternehmen. Diese erhalten Zugang zu den Coworking Spaces in Form von Tages-Pässen oder auch festen Teambüros. Bisher betreibt Office LAB sechs Standorte. Mit dem neuen Standort verstärkt das Unternehmen den Angaben zufolge seine bereits etablierte Präsenz in Baden.

    Der Gebäudekomplex Konnex in der Brown Boveri Strasse 7 wird derzeit gesamtsaniert. Bis Mitte 2023 entsteht dort ein „Stadt in Stadt“-Angebot. Dafür werden insgesamt rund 35’000 Quadratmeter Fläche vermietet.

  • Lenzburg bekommt kreislauffähigen Coworking Space

    Lenzburg bekommt kreislauffähigen Coworking Space

    Projektentwickler gutundgut hat auf dem Areal der ehemaligen Spielzeugfabrik Wisa Gloria in Lenzburg einen Coworking Space nach den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft realisiert. Alle für die rund 400 Quadratmeter Büro-, Sitzungs- und Kreativraum verwendeten Materialien sind bereits zuvor irgendwo eingesetzt worden, erläutert gutundgut in einer Mitteilung zum Mitte September eingeweihten Coworking Space Gloria.

    „Mit Gloria wollten wir beweisen, dass es möglich ist, nachhaltig und kostengünstig zu bauen, ohne Abstriche an der Qualität und der Ästhetik machen zu müssen“, wird Christian Müller in der Mitteilung zitiert. „Die zahlreichen sehr positiven Rückmeldungen unsere Gäste am Eröffnungswochenende zeigen, dass dies gelungen ist“, meint der Partner und Architekt des Zürcher Projektentwicklers.

    Laut Mitteilung kann Gloria auch mit einer Pionierleistung bei den sanitären Einrichtungen glänzen: schweizweit sei erstmals eine Trockentoilette in einem Bürogebäude installiert worden. Neben dem Angebot an Arbeitsplätzen soll das Gloria zudem als „Wohlfühl- und Begegnungsort für Wirtschaft und Kultur“ dienen, erläutert  Rafael Enzler, Partner von gutundgut und Mitinitiant des Projekts. „Die bestehenden Gastronomie-, Event- und Kulturangebote im ehemaligen Wisa Gloria-Fabrikareal boten dazu einen idealen Rahmen.“

  • SVSM Dialog Wirtschaftsförderung

    SVSM Dialog Wirtschaftsförderung

    Während vieler Jahre hat die SVSM jeweils im Frühjahr den Tag des Standortmanagements organisiert. An diesem ganztägigen Anlass haben sich Fachpersonen aus dem Standortmanagement, der Wirtschaftsförderung und der Immobilien-Branche sowie Vertreter*innen von Gemeinden, Städten und Kantonen getroffen, um Fallbeispielen zu lauschen, branchenspezifische Themen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und ihr Netzwerk zu pflegen. Auf Grund der Corona-Pandemie konnte der Anlass 2020 und 2021 nicht durchgeführt werden. Der Vorstand der SVSM hat diese «Zwangspause» genutzt, um den Anlass grundsätzlich zu überdenken und neu zu konzipieren. Entstanden ist die neue Veranstaltungsreihe «SVSM Dialog»: Ab Herbst 2021 organisiert die SVSM jährlich zwei halbtägige Anlässe – im Herbst mit dem Fokus auf Themen der Wirtschaftsförderung, im Frühling zu Themen des Standortmanagements. Die Anlässe werden, ganz dem Zeitgeist entsprechend, hybrid sein: Teilnehmen können Interessierte einerseits physisch, vor Ort, oder dank Live-Streaming virtuell vom Schreibtisch aus.

    Praxisbezogene Referate und Erfahrungsaustausch
    Der erste SVSM Dialog Wirtschaftsförderung findet am Mittwoch, 17. November 2021, von 15 bis 19 Uhr im Kino Capitol in Olten statt. Der Anlass vermittelt Fachwissen und vernetzt Standortmanagerinnen, Wirtschaftsfördererinnen, Immobilien-Fachleute, Raumplanerinnen und weitere Interessierte. Drei praxisbezogene Referate mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsförderung bieten den Teilnehmenden fachlich wertvolle Inputs für die tägliche Arbeit und zeigen anhand von Fallbeispielen Lösungsansätze und Strategien für aktuelle Herausforderungen auf. Stefan Büeler, Vorsteher des Amts für Wirtschaft und öffentlichen Verkehr Kanton Uri, zeigt anhand von aktuellen Projekten wie der Tourismusentwicklung Andermatt, dem Gotthard-Basistunnel oder Bildungs- und Forschungsinstituten die Ansätze der Wirtschaftsförderung Uri auf. Er geht auch darauf ein, welches Vorgehen und welche Organisationsformen sich in der Praxis bewährt haben. Samuel Zuberbühler, Leiter Standortförderung Stadt St. Gallen, gibt unter dem provokativen Titel «Sankt ohne Senf» Einblick in die Vermarktung der Ostschweizer Stadt und zeigt, wie dort aktuelle Themen – etwa die Belebung der Innenstadt – angegangen werden. Dabei greift er auch kritische Punkte auf, um einen praxisbezogenen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Bernard Schmid, Geschäftsführer von Promove, ermöglicht einen Blick auf die Arbeitsweise, Struktur und aktuelle Themen einer Wirtschaftsförderungsorganisation in der Westschweiz: Der Verein Promove hat die Förderung der Wirtschaft in der Region Riviera-Lavaux am Schweizer Ufer des Genfersees zum Ziel und verbindet dazu Behörden, Wirtschaft und andere wichtige Partner. Ein ausgedehnter Apéro zum Abschluss der Veranstaltung – auch dieser Teil wird live gestreamt – bietet Gelegenheit zur Pflege und zum Ausbau des persönlichen Netzwerks.  

    Mit dabei – vor Ort oder via Live-Streaming
    Der Anlass wird als Hybrid-Anlass durchgeführt: Die Teilnehmenden besuchen den Anlass entweder vor Ort im Kino Capitol in Olten oder schliessen sich dem Anlass virtuell an – der gesamte Anlass wird live gestreamt und bietet dank einer speziellen Event-Plattform auch virtuell Teilnehmenden die Möglichkeit zur Interaktion. Alle Teilnehmenden erhalten nach der Online-Registration einen persönlichen Teilnahmelink, mit dem sie sich über einen Browser in den Event einloggen können. Der Anlass ist für Mitglieder der SVSM kostenlos. Nicht-Mitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von CHF 50. Sollte während oder nach dem Event eine Anmeldung für eine Mitgliedschaft erfolgen, wird dieser Betrag zurückerstattet.