Schlagwort: Verkauf

  • Business-Chancen im Urner Talboden

    Business-Chancen im Urner Talboden

    Die Werkmatt Uri ist eine der letzten grossen Landreserven im Urner Talboden. Bereits während des Ersten Weltkriegs entstanden hier erste industrielle Nutzungen mit direktem Bahnanschluss. Besonders prägend sind die denkmalgeschützten Getreidemagazine der Architekten Eduard Züblin und Robert Maillart aus den Jahren 1912/13. Diese Bauten bleiben als Wahrzeichen erhalten und werden als Ausstellungsort und Kunstlager umgenutzt. Der Kanton investiert in die Infrastruktur, um das Gebiet zwischen dem neuen Kantonsbahnhof Altdorf und dem künftigen Autobahn-Halbanschluss Altdorf Süd weiterzuentwickeln.

    Optimale Lage und wirtschaftliche Impulse
    Uri liegt strategisch an der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Achse mit dem Gotthard-Basistunnel und der Autobahn A2. Die unmittelbare Nähe zum Intercity-Bahnhof Altdorf sowie ein modernes Buskonzept fördern die Erreichbarkeit der Werkmatt. Aus der besseren Erreichbarkeit entstehen Impulse für Wirtschafts- und Siedlungsprojekte. Mit «Vena», «Cubo» und der «Strickermatte» realisierten private Investoren moderne Wohnbebauungen in Gehdistanz.

    Entwicklung mit Weitblick
    Die Kässbohrer Schweiz AG hat den Mehrwert der Werkmatt bereits erkannt und verlegte ihren Hauptsitz 2019 nach Altdorf. Mit dem neuen Dienstleistungsgebäude entstanden 30 qualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen Verwaltung, Verkauf, Service, Schulung, Endmontagen und Produktion von Spezialfahrzeugen, hauptsächlich von Pistenfahrzeugen. Daneben entwickelt die Werkmatt AG auf den Baufeldern 9 und 13 ein innovatives Nutzungskonzept. Geplant ist ein multifunktionales Zentrum mit einem Business-Hotel mit 80 Zimmern, Co-Working-Spaces, Gewerbe- und Kulturräumen, Gastronomie sowie Fitness- und Erholungsbereichen.

    Gezielte Planung für nachhaltiges Wachstum
    Als Eigentümerin strebt der Kanton Uri eine Win-win-Situation mit den zukünftigen Besitzern, Nutzern und Investoren im Areal an. In den nächsten Jahren sollen die Parzellen schrittweise verkauft und bebaut werden. Der Kanton entwickelt das Areal Werkmatt Uri koordiniert, so dass nachhaltige wirtschaftliche Nutzungen im regionalen Gesamtinteresse entstehen. Darum stellt er Richtlinien auf – unter anderem bezüglich der Arbeitsplatzdichte. Der Quartiergestaltungsplan dient bauwilligen Investoren und Firmen als eigentümerverbindliches, parzellenscharfes Planungsinstrument. Er setzt Leitplanken hinsichtlich Nutzung, Gestaltung und Infrastruktur.

    Erfolg durch Zusammenarbeit
    Die Werkmatt Uri ist ein Beispiel für eine koordinierte und nachhaltige Standortentwicklung. Unternehmen profitieren von einer engagierten Verwaltung, kurzen Entscheidungswegen und bedarfsgerechten Lösungen. Die Region erwartet durch das Projekt langfristige wirtschaftliche Impulse und eine Schaffung von mehr als 1’000 Arbeitsplätzen.
    Die Werkmatt Uri ist somit weit mehr als ein Industriegebiet, sie ist Wirtschaftsmotor und ein attraktiver Standort für zukunftsweisende Unternehmen.

  • Neue Karrierechancen für Quereinsteiger in der Immobilienwirtschaft

    Neue Karrierechancen für Quereinsteiger in der Immobilienwirtschaft

    Für viele Quereinsteiger eröffnen sich mit einer beruflichen Neuorientierung spannende Möglichkeiten. Claudio Kuhn, ein erfahrener Business-Administrator mit einem Master of Science in Business Administration von der HSLU, sieht in der Immobilienwirtschaft seine neue Herausforderung. Motiviert von der Aussicht auf intensiven Kundenkontakt und vielfältige Marketingaktivitäten, richtet er seinen Fokus auf eine Karriere im Immobilien-Verkauf, speziell im Wirtschaftsraum Zürich und in der Region Luzern.

    Gezielte Weiterbildung für den Einstieg
    Trotz seines umfangreichen Fachwissens erkannte Kuhn, dass spezifisches Grundwissen für den Immobilien-Verkauf unverzichtbar ist. Daher entschied er sich für den Intensivkurs für Quereinsteiger beim SVIT Zürich, den er erfolgreich abschloss. Der Kurs vermittelt wesentliche Kenntnisse und Fähigkeiten, um in der dynamischen Immobilienbranche Fuss zu fassen.

    Unterstützung durch den SVIT Zürich
    Neben der fachlichen Weiterbildung bietet der SVIT Zürich umfassende Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung in die Immobilienwirtschaft. Pascal Stutz, CEO des SVIT Zürich, begleitet die Kursteilnehmer bei der Entwicklung erfolgreicher Strategien für die Stellensuche. Somit erwerben die Absolventen nicht nur vertieftes Wissen, sondern auch wertvolle Kompetenzen für eine erfolgreiche Bewerbung.

    Netzwerken und Praxiserfahrung
    Kuhn und andere Kursabsolventen haben zudem die Möglichkeit, sich über Dossiers und persönliche Referenzen wie  Skills, bei potenziellen Arbeitgebern zu präsentieren. Diese Dokumente, welche auch von Nichtmitgliedern des SVIT angefordert werden können, ermöglichen es Unternehmen, direkt auf qualifizierte Kandidaten zuzugreifen (Mail to: pascal.stutz@svit.ch).

    Ausblick für interessierte Quereinsteiger
    Das aktuelle Kursangebot des SVIT Zürich für Quereinsteiger in die Bereiche Immobilien-Bewirtschaftung oder Immobilien-Verkauf ist auf der Website svit-bildung.ch einsehbar. Mit gezielten Programmen und der unterstützenden Begleitung bietet der SVIT ambitionierten Berufsumsteigern wie Claudio Kuhn eine solide Basis für einen erfolgreichen Karrierestart in der Immobilienbranche.

    Die intensive Ausbildung und die enge Betreuung durch den SVIT Zürich bieten eine vielversprechende Chance, die Attraktivität der Immobilienwirtschaft für Quereinsteiger zu erhöhen und ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Laufbahn zu ebnen.

  • Meier Tobler Group AG veräussert Lüftungshygiene AG an Hälg Group

    Meier Tobler Group AG veräussert Lüftungshygiene AG an Hälg Group

    Die Meier Tobler Lüftungshygiene AG, gegründet im Jahr 2009, hat sich als eigenständiges Unternehmen mit 25 Mitarbeitenden an zwei Standorten etabliert. Trotz ihres Erfolges blieb sie innerhalb der Meier Tobler ein Nischengeschäft. Aufgrund der zunehmenden Konzentration auf die Kernbereiche entschied sich Meier Tobler für den Verkauf des Unternehmens an die Hälg Group im Juni 2024. Roger Basler, CEO von Meier Tobler, kommentiert: «Wir freuen uns, dass wir mit der Hälg Group die ideale Käuferin gefunden haben. Ihre strategische Ausrichtung passt perfekt und wir sind überzeugt, dass unsere Mitarbeitenden im Team Hälg bestens integriert werden.»

    Führendes Unternehmen in der Lüftungsreinigung
    Die Hälg Group verfolgt eine gezielte Wachstumsstrategie und sieht einen steigenden Bedarf an Hygienelösungen und reiner Luft. Bereits heute ist sie an ihren Standorten in Bern, Zürich und St. Gallen im Bereich der Lüftungsreinigung tätig. Mit der Übernahme der Meier Tobler Lüftungshygiene AG kann das Unternehmen sein Expertenteam erheblich erweitern und zusätzliche Synergien nutzen. Ziel ist es, die Marktführerschaft in der Lüftungsreinigung zu übernehmen. Sandro Keller, CEO Gebäudetechnik bei der Hälg Group, erläutert: «Mit der Übernahme können wir unsere Kapazitäten in der Lüftungsreinigung nahezu verdreifachen und die Organisation stärken. Dadurch erweitern wir unser Know-how erheblich und sind künftig in der Lage, auch grosse Mandate zu übernehmen.»

    Hälg Group bündelt ihre Expertise
    Um das volle Potenzial auszuschöpfen und sich optimal auf dem Markt zu positionieren, fasst die Hälg Group ihre Aktivitäten in einer neuen Organisationseinheit zusammen. Unter dem Dach von Service Schweiz wird die Hälg & Co. AG Lüftungsreinigung unter der Leitung von Cyrill Rohner ihre Dienstleistungen schweizweit anbieten. Alle Mitarbeitenden der Meier Tobler Lüftungshygiene AG sollen übernommen werden.

    Cyrill Rohner, Mitglied der Geschäftsleitung Gebäudetechnik bei der Hälg Group, freut sich über die Verstärkung: «Wir wollen im Service wachsen und sehen dafür auch Möglichkeiten in der Lüftungsreinigung. Durch die Verstärkung des Teams und die Bündelung unserer Kräfte in der Organisationseinheit Hälg & Co. AG Lüftungsreinigung werden wir dieses Potenzial nutzen und unsere Stärken gezielt ausspielen.»

  • Arealverkauf in Arbon abgeschlossen

    Arealverkauf in Arbon abgeschlossen

    Die Arbonia AG hat das Areal Zelgstrasse in Arbon veräussert. Käuferin ist eine Gesellschaft der HRS Real Estate AG. Die notarielle Beurkundung erfolgte am 19. Juni 2024. Wie es in einer Mitteilung von Arbonia heisst, übernimmt die Immobiliendienstleisterin HRS das am Bodenseeufer gelegene Areal für mehr als 34 Millionen Franken. Der Verkauf führe zu einem positiven EBITDA-Beitrag von etwa 28 Millionen Franken und nach Abzug der Steuern auch zu einem positiven Effekt im Nettoergebnis.

    Laut Unternehmensangaben ist das 35’000 Quadratmeter grosse Areal Zelgstrasse derzeit komplett an eine Drittpartei vermietet. Früher war dort die Kühlschrankproduktion der Arbonia-Tochter Forster Kühltechnik AG untergebracht.

    Die Abstossung des Areals Zelgstrasse steht im Zusammenhang mit dem Verkauf von Arbonias Geschäftsbereich Climate im April 2024. Entsprechend reduziert der Konzern nicht mehr benötigte Liegenschaften nun ebenfalls. Künftig wird sich Arbonia auf das Türengeschäft konzentrieren und hat bereits den italienischen Holzdesigner Lignis und den spanischen Türenhersteller Dimoldura übernommen.

  • Wer ist ein PropTech?

    Wer ist ein PropTech?

    Wer ist ein PropTech? Levent Künzi und ich sind uns nicht einig. Während Levent sein Unternehmen überall als PropTech anpreist, weise ich diese Zuordnung zurück. Properti ist ein Makler, welcher digitale Tools einsetzt. Ich bin wohl der Einzige in der Szene, der dies so sieht. Aber manchmal muss man gegen den Strom schwimmen.

    Aus dem Innern von Properti ist zu hören, dass sie einen weiteren, grösseren Kapitalbedarf haben. Einmal soll das Kerngeschäft, der Verkauf von Immobilien, bei weitem nicht so toll laufen. Ich habe auf den Websites von Properti, Betterhomes und RE/MAX versucht, die Anzahl ausgeschriebener Objekte herauszufinden. Beim Verkauf liegt Properti mit 452 Objekten weit zurück (Betterhomes = 1’186, RE/MAX = 1’586). Auch bei der Miete liegt Properti mit 571 Objekten hinter Betterhomes mit 980 (RE/MAX = 126).

    Gemäss eigenen Angaben beschäftigt Properti 160 Expertinnen und Experten. Würden diese beispielsweise 4’000 Franken im Monat verdienen, dann bräuchte Properti allein für Löhne über 600’000 Franken. Und dies pro Monat. Ob da die Kommissionen aus den Verkäufen reichen? Über 70 % der ausgeschriebenen Objekte liegen zwischen 0 und 1’000’000. Auch bei der Provision ist Properti sportlich unterwegs, liegen sie gemäss eigener Website bei 2 % (wobei die Extras darin enthalten sein sollen).

    Ebenso aggressiv sei Properti bei der Bewirtschaftung. Ebenfalls aus interner Quelle wird berichtet, dass Properti vor allem bei Stockwerkeigentümerschaften zugeschlagen habe. Allerdings fehle das nötige Personal, um alle Mandate professionell bedienen zu können. Es scheint so, dass sich Properti in einer schwierigen Spirale befindet.

    Properti verfügt über einen hochkarätigen Verwaltungsrat und bekannte Namen im Advisory Board. An Knowhow scheint es dem Makler also nicht zu fehlen. Beim Blick auf den Verwaltungsrat fällt Christoph Tonini auf. Er ist CEO der Swiss Marketplace Group SMG. Die Immobilienbranche ist mit der SMG eh schon unzufrieden. Diese personelle Verbandelung macht die Sache nicht besser. Vorsorglich wird im Porträt auf die Nennung des aktuellen Jobs von Tonini verzichtet. Man(n) will doch nicht zu transparent sein.

  • Geilinger übernimmt Bereich Fassaden von Ernst Schweizer

    Geilinger übernimmt Bereich Fassaden von Ernst Schweizer

    Die Ernst Schweizer AG mit Sitz in Hedingen verkauft auf den 1. Januar 2024 ihren Geschäftsbereich Fassaden an die Geilinger AG. Wie das Unternehmen mitteilt, wird Geilinger am bisherigen Standort Hedingen die Bereiche Verkauf, Technik, Montage und Service als Zweigniederlassung fortführen. Dafür übernimmt es 40 Mitarbeitende von Ernst Schweizer. Die Fassaden selbst werden künftig am Standort Geilingers in Winterthur produziert. „Das Kerngeschäft von Geilinger sind Fassadenprojekte“, wird Harry Bienz, Geschäftsführer der Geilinger AG, in der Mitteilung zitiert. „Vor allem im Bereich der Solarfassaden will Geilinger an der ausgewiesenen Kompetenz der Ernst Schweizer AG partizipieren.“

    Ernst Schweizer beteiligt sich dafür künftig als Minderheitsaktionär an Geilinger. Der Verkauf des Geschäftsbereichs bildet aus der Sicht von Samuel Schweizer einen wichtigen Schritt für sein Unternehmen. „Das von den Prozessen und Abläufen her äusserst komplexe Projektgeschäft findet bei der Firma Geilinger eine neue Heimat, so ist die Kontinuität für Kunden und Mitarbeitende gesichert“, wird der Vorsitzende der Unternehmensleitung der Ernst Schweizer AG zitiert.

    Ernst Schweizer konzentriert sich künftig auf das stark wachsende Produkt- und Zuliefergeschäft. Dieses setzt sich aus vier Geschäftsbereichen zusammen. Ernst Schweizer tritt weiter als Systemanbieter für Holz/Metall-Fenster sowie Falt- und Schiebewände, als Anbieter von Briefkästen und Paketboxen sowie als Anbieter von Solarsystemen in Europa auf. Das Unternehmen wird auch künftig über 450 Mitarbeitende beschäftigen.

  • Burkhalter Gruppe schliesst Kapitalerhöhung ab

    Burkhalter Gruppe schliesst Kapitalerhöhung ab

    Die Burkhalter Gruppe hat eine Kapitalerhöhung zum Erwerb der Solothurner Riggenbach AG, Lüftungs- und Klimatechnik erfolgreich abgeschlossen, informiert die Zürcher Spezialistin für Gebäudetechnik in einer Mitteilung. Konkret wurden aus dem bestehenden Kapitalband 148’774 neue Namenaktien zum Nennwert von je 4 Rappen ausgegeben. Die Verkäuferschaft der Riggenbach AG wird die neuen Aktien als Teil des Kaufpreises erhalten und hat sich verpflichtet, zwei Drittel der Namenaktien mindestens zwei Jahre zu halten.

    Mit der Kapitalerhöhung ist das Aktienkapital von Burkhalter auf knapp 425’000 Franken angestiegen. Es setzt sich aus insgesamt 10’622’130 Namenaktien zum Nennwert von je 4 Rappen zusammen. Die neuen Namenaktien können ab 30. August an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden.

    Die Übernahme der Riggenbach AG soll Burkhalter weitere Marktanteile verschaffen. Das Unternehmen mit Sitz in Olten und Zweigniederlassungen in Solothurn und Brugg AG erwirtschaftet jährlich rund 40 Millionen Franken Umsatz. In seiner Strategie behält Burkhalter sich den Kauf weiterer Gebäudetechnikfirmen zur Ausweitung der Marktanteile vor.

  • Raiffeisen hat schlechte Nachrichten

    Raiffeisen hat schlechte Nachrichten

    Der Anstieg bei den Mieten in der Schweiz dürfte weiter an Fahrt zulegen. Die Erhöhungen nach der Anhebung des Referenzzinssatzes von Anfang Juni werden per Anfang Oktober wirksam. Doch das war erst der Anfang, wie es in einer Studie von Raiffeisen am Donnerstag heisst.

    Bei den Mieten sei «Feuer im Dach», schreiben die Immobilienexperten. Die nächsten Erhöhungen des Referenzzinssatzes seien bereits in Sicht. «Im Dezember dürfte der Referenzzinssatz auf 1,75 Prozent steigen», so die Erwartung. Damit drohe der Mehrheit der Schweizer Mieterinnen und Mieter eine weitere Mieterhöhung per 1. April 2024. Eine nochmalige Erhöhung sei nach dem Zinsszenario dann erst Ende 2024 oder Anfang 2025 möglich.

    Zwei Drittel in zweiter Runde betroffen
    Während in der aktuellen Erhöhungsrunde schätzungsweise knapp die Hälfte aller Mieter potenziell betroffen sind, dürften nach dem zweiten Referenzzinsanstieg bei rund zwei Dritteln aller Mietverhältnisse Erhöhungspotentiale bestehen, heisst es weiter.

    Und die Steigerungen werden klar über den vorgesehenen 3 Prozent liegen. Die Vermieter geben auch einen Teil der aufgelaufenen Teuerung an die Mieter weiter und machen die allgemeinen Kostensteigerungen geltend. Eine genaue Prognose sei in Ermangelung von Erfahrung mit einer solchen Situation mit grossen Unsicherheiten behaftet. Doch die Experten rechnen damit, dass die schweizweite Mietpreisteuerung im Verlauf des nächsten Jahres mit der zweiten Erhöhung des Referenzzinssatzes zeitweise auf 8 Prozent klettern dürfte.

    Doch nicht nur die Erhöhungen treiben die Mieten. Voraussetzung dafür, dass die Vermieter diese überhaupt durchsetzen können, liege vor allem auch an der weiter hohen Nachfrage und dem knappen Angebot. «Die Nachfrage nach Mietwohnungen zieht aufgrund einer dynamisch wachsenden Zuwanderung in schnellen Schritten weiter stark an», heisst es in der Studie.

    Rekord bei Zuwanderungssaldo
    Die Experten halten es für möglich, dass bei der Nettozuwanderung in diesem Jahr sogar das bisherige Rekordsaldo des Jahres 2008 geknackt wird. «Bis im Mai 2023 lag der Wanderungssaldo der ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz um ein Viertel höher als in der vergleichbaren Vorjahresperiode». Und darin seien die ukrainischen Flüchtlinge im Land noch nicht eingerechnet, die oft unterstützt von den Kommunen auf dem freien Markt eine Wohnung suchen würden.

    Hinzu kommen noch andere Effekte, wie etwa eine hohe Zahl von Haushaltsneugründungen oder der Einfluss des Trends zum Home Office. Dadurch steigen die Ansprüche an die Wohnsituation.

    Keine Besserung beim Angebot in Sicht
    Der Mietwohnungsmarkt trocknet zunehmend aus. Die Leerstandquoten insbesondere in den urbanen Zentren sind tief und die Angebotsmieten steigen.

    Anzeichen für eine angebotsseitige Linderung der Wohnungsknappheit gebe es kaum. Zwar habe sich die Zahl der eingereichten Baugesuche für Wohnungen in den letzten Quartalen immerhin stabilisiert, die dringend nötige Bauoffensive lässt aber weiter auf sich warten. «Die dünne Projektpipeline reicht bei weitem nicht aus, um die aktuell starke Zusatznachfrage nach Wohnungen zu befriedigen.

    Förderung für Wohnungsbau oder individuelle Beihilfen
    Einen kritischen Blick werfen die Raiffeisen-Experten in diesem Zusammenhang auch auf die Forderungen nach einer stärkeren Förderung des gemeinnützigen Wohnbaus. Auch das koste viel Geld und nicht immer würden in den städtischen oder Genossenschaftswohnungen bedürftige Mieter leben. Rund die Hälfte der Bewohner von Genossenschaftswohnungen verfüge nämlich über ein so hohes Einkommen, dass sie auf die Förderung gar nicht angewiesen seien, so die Studienautoren.

    Die starke Verbilligung dieser Wohnungen führe zu gewissen Fehlanreizen. Haushalte, die von diesen günstigen Mieten profitieren, hätten wenig Interesse daran, diese Wohnung später wieder zu verlassen, auch wenn sich die Lebensumstände ändern. Es stelle sich die Frage, ob eine subjektspezifische Förderung – also eine direkte Unterstützung der bedürftigen Haushalte – schlussendlich nicht wünschenswertere Ergebnisse erzielen würde, schreibt Raiffeisen.

  • Exista erwirbt Fabrimex für Wachstum bei hochwertigen Stromversorgungen

    Exista erwirbt Fabrimex für Wachstum bei hochwertigen Stromversorgungen

    Exista aus Fehraltorf hat Fabrimex übernommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Beide Unternehmen sind langjährig als Entwickler von Stromversorgungslösungen tätig und bündeln ihre Expertise und Produktangebot. Der Zusammenschluss erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2023.

    Exista hat den Schwerpunkt bei kundenspezifischen, hochwertigen Stromversorgungen, Akku- und LED-Systemlösungen für Kunden in der Industrie, Bahn- und Medizintechnik. Es bestehen Netzwerke zu Partnern und Lieferanten in Europa, in den USA und Asien. Mit dem Zusammenschluss strebt das 1988 gegründete inhabergeführte Unternehmen neues Wachstum an. „Durch die Kombination der Kunden- und Lieferantenbeziehungen, des erweiterten Produkteportfolios und der gebündelten Kräfte im Bereich Verkauf, Service und Support bauen wir unsere Spitzenposition bei den hochwertigen Stromversorgungen und individuellen Lösungen weiter aus“, wird Ernst Roth, Geschäftsleiter der Exista AG, zitiert.

    Fabrimex ist seit 1947 ein Anbieter von Stromversorgungslösungen und erstellt DC/DC Wandler, Stromversorgungen und Wechselrichter. In der Schweiz ist die Firma über Handelsmarken präsent: Glassman HighVoltage (Hochspannungsversorgungen), FSP, EPSolar, Hoppecke und weitere. Fabrimex gehörte seit dem Jahr 2007 und bis zur Übernahme durch Exista zur internationalen Holding Werap. Fabrimex übergibt das Geschäft mit Stromversorgung an die Exista.

    Beide Unternehmen haben ihren Firmensitz im Zürcher Oberland und sollen nach der Akquisition als eigenständige Unternehmen fortbestehen. Die Aktien der Fabrimex AG gehen zu 100 Prozent an die Exista AG. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

  • Die Transformation des Papieri-Areals

    Die Transformation des Papieri-Areals

    Das Papieri-Areal im solothurnischen Biberist darf auf eine lange Industriegeschichte zurückblicken: Im Jahr 1862 begann seine Existenz als Standort der Papierfabrik «Papieri». Nach fast 150 Jahren stellte die Fabrik im Jahr 2011 den Betrieb ein, zuletzt im Besitz des internationalen Papierkonzerns SAPPI. In Folge erwarb die HIAG aus Zürich das 60’000 Quadratmeter umfassende Areal – mit dem Ziel, ein lebhaftes und vielseitiges Quartier zu erschaffen.

    Der hier stark verankerte Industrie-Esprit soll aber nicht verloren gehen: Das «Papieri» soll weiterhin gewerblich-industriell genutzt werden. Der Standort und Rahmenbedingungen des Areals sind hierfür nach wie vor optimal geeignet. Vom Bahnhof Biberist Ost aus ist das Gelände in wenigen Schritten erreichbar. Zudem wird es durch die Bushaltestellen Biberist Emmenbrücke sowie Biberist Derendingenstrasse (BSU) erschlossen. Weiter sind mittelfristig attraktive Fussgänger- und Veloverbindungen projektiert.
    Die HIAG hat in enger Absprache mit Kanton, Gemeinden und weiteren Anspruchsgruppen eine nachhaltige Entwicklungsstrategie ausgearbeitet. Bereits 2013 wurde in Zusammenarbeit mit fünf Architekturbüros ein städtebaulicher Studienauftrag durchgeführt. Die Erkenntnisse dieses Studienauftrags bildeten die Grundlage für den Masterplan, der 2015 in Abstimmung mit der Gemeinde Biberist fertiggestellt wurde. Derzeit läuft die Teilzonenplanrevision. Diese befindet sich in der kantonalen Vorprüfung.

    Die langfristige Planung sieht eine Aufteilung des Areals in zwei Teile vor: Das Areal «West» in der Nähe des Bahnhofs Biberist Ost umfasst rund ein Drittel der Gesamtfläche und soll ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Bereich mit stillem Gewerbe, Dienstleistungen, Freizeit, Kultur und Wohnen werden. Noch sind keine konkreten Wohnprojekte geplant. Aber: «Die zukünftigen Nutzungsvorschriften erlauben im westlichen Areal einen Wohnanteil», sagt Dominik Ulrich, Projektentwickler der HIAG Immobilien Schweiz AG. Der östliche Bereich in Richtung Derendingen hingegen werde zum Arbeitsplatzgebiet für die produzierende Industrie transformiert.

    nightnurse.ch

    Der Zugang zum öffentlich zugänglichen Westbereich des Areals erfolgt bereits heute vom Südwesten her. Zukünftig bildet dort der dreieckig angelegte Papier-Platz den Arealauftakt. Eingefasst wird der Platz durch das markante Bestandsgebäude Fabrikstrasse 1. Bis Mitte 2023 wird dieses für die geplanten Übergangsnutzungen fit gemacht: Im Erdgeschoss werden Flächen zwischen 160 und 1000 Quadratmeter an Gewerbe- und Dienstleistungsanbieter vermietet. Die Räume in den Obergeschossen eignen sich ideal für Gewerbe und Lager sowie Ateliers. Im Nachbargebäude stehen ausserdem Büros zur Verfügung. «Die Übergangsnutzung des Gebäudes 1 ist für bis zu zehn Jahre angedacht. Das Ziel ist die Etablierung von Nutzungen, die langfristig Bestand haben werden», erklärt Ulrich. Für die Öffnung des Areals war die Demontage des Maschinenparks Voraussetzung. Die Maschinen konnten in den letzten Jahren erfolgreich verkauft und an neue Besitzer überführt werden.

    Die Mitte des Areals und damit das Zent-rum bildet der Platz am Kanal: Derzeit laufen hier Rückbauten, um Freiflächen und Durchbrüche in den Hallenstrukturen zu schaffen. Bisher wurden bereits 17‘000 Tonnen Material rückgebaut. Die HIAG legt Wert auf Nachhaltigkeit: 14‘000 Tonnen davon werden vor Ort zu Granulat verarbeitet und wiederverwendet. Die Rückbauarbeiten sollen Ende dieses Jahres beendet sein. Ab Mitte 2023 ist der Neubau eines modernen Gebäudes geplant, welches rund 15‘000 Quadratmeter Nutzfläche für Gewerbe, Produktion und Büros bietet. Die ersten Mieter können voraussichtlich Ende 2024 einziehen. Laut Ulrich laufen aktuell konkrete Verhandlungen mit Mietinteressenten.

    In der Mitte des Areals laufen derzeit die Rückbauarbeiten.
  • Mieten und Eigenheimpreise im Januar gesunken

    Mieten und Eigenheimpreise im Januar gesunken

    Das neue Jahr bringt frohe Nachrichten für alle, die Wohneigentum erwerben möchten: Eigenheime wurden im Januar zu etwas tieferen Preisen angeboten, wie der Swiss Real Estate Offer Index zeigt. So haben die Anbieter von Einfamilienhäusern ihre Preisforderungen im vergangenen Monat um −0,7 Prozent nach unten korrigiert. Praktisch dasselbe Bild zeigt sich bei den Eigentumswohnungen, die mit einer Preisminderung von −0,6 Prozent aufwarten.

    Die sinkenden Werte könnten ein Indiz dafür sein, dass die deutlich höheren Finanzierungskosten infolge der Zinswende auf die Stimmung der Kaufinteressenten schlagen und die Nachfrage bremsen. Ob diese Entwicklung beständig ist, werden die kommenden Monate zeigen. Das starke Bevölkerungswachstum und die geringe Neubautätigkeit könnten dafür sorgen, dass der Effekt bald wieder verpufft.

    Auch Mieten wird günstiger
    Wer auf der Suche nach einer Mietwohnung ist, konnte in einigen Regionen von rückläufigen Angebotspreisen profitieren. Im Landesmittel sind die inserierten Mieten um −1,1 Prozent gesunken, stärker noch in den Regionen Tessin (−2,8 Prozent), Zentralschweiz (−1,6 Prozent) und Zürich (−1,5 Prozent). Geringere Rückgänge zeigten sich zudem in der Ostschweiz (−1,0 Prozent), in der Genferseeregion (−0,8 Prozent) und im Mittelland (−0,7 Prozent). Ein minimaler Zuwachs wurde hingegen in der Nordwestschweiz (+0,3 Prozent) beobachtet.

    «Sinkende Mieten dürften im laufenden Jahr die Ausnahme bleiben. Der zunehmende Mietwohnungsmangel nicht nur in den Zentren sowie der voraussichtliche Anstieg des mietrechtlich relevanten Referenzzinssatzes könnten schon bald wieder für wachsende Angebotspreise sorgen», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group.

  • Radikale Restrukturierung der Credit Suisse Investment Bank

    Radikale Restrukturierung der Credit Suisse Investment Bank

    Im Rahmen der Transaktion hat sich Apollo bereit erklärt, einen wesentlichen Teil des SPG-Portfolios der Credit Suisse zu erwerben. Diese Transaktion wird zusammen mit dem geplanten Verkauf anderer Portfolioanlagen an Drittinvestoren voraussichtlich die SPG-Vermögenswerte von 75 Mrd. USD2 auf rund 20 Mrd. USD reduzieren, und zwar durch eine Reihe von Transaktionen, die voraussichtlich bis Mitte 2023 abgeschlossen sein werden.

    Der Abschluss dieser Transaktionen wird voraussichtlich eine Auflösung von risikogewichteten Aktiva (RWAs) von bis zu rund USD 10 Milliarden erreichen, abhängig vom Umfang der letztendlich übertragenen Vermögenswerte. 3 Die verbleibenden Vermögenswerte in Höhe von rund USD 20 Milliarden, die Erträge zur Unterstützung des Ausstiegs aus dem SPG-Geschäft generieren werden, werden von Apollo im Rahmen einer Investment-Management-Beziehung mit einer erwarteten Laufzeit von fünf Jahren verwaltet, die beim ersten Abschluss abgeschlossen wird.

    Es wird erwartet, dass Apollo die Mehrheit des SPG-Teams einstellen wird und nach Abschluss der Transaktion die üblichen Übergangsdienstleistungen von der Credit Suisse erhalten wird, um eine nahtlose Erfahrung für die Kunden zu gewährleisten. Die Credit Suisse wird auch einen Teil der an Apollo übertragenen Vermögenswerte finanzieren.

    Gemäss den Bedingungen der mit Apollo geplanten Transaktionen wird erwartet, dass die CET1-Kapitalquote der Credit Suisse durch die Auflösung von RWAs und die Erfassung der von Apollo gezahlten Prämie bei Abschluss gestärkt wird, wobei der endgültige Betrag von Diskontierungssätzen und anderen transaktionsbezogenen Faktoren abhängt.

    Der Abschluss der Transaktion wird in der ersten Jahreshälfte 2023 erwartet, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen, Kundenzustimmungen und anderer üblicher Abschlussbedingungen.

  • Immobilien: mit passendem Makler den Verkaufserlös maximieren

    Immobilien: mit passendem Makler den Verkaufserlös maximieren

    Die Wohneigentumsplattform Liiva unterstützt Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer auf einfache und transparente Art und Weise dabei, Risiken zu erkennen und die richtigen Entscheidungen zu treffen – vom Erwerb über den Unterhalt bis zum Verkauf der Wohnung oder des Hauses. Beim Unterhalt einer Immobilie können sie z.B. mithilfe des Modernisierungsassistenten (MoA) eruieren, welche Massnahmen sie ergreifen müssen, um den Wert ihrer Immobilie zu erhalten – und was zu tun ist, um ihn zu steigern.

    Der innovative MoA ermittelt den aktuellen Marktwert einer Immobilie und erstellt eine Objektanalyse sowie eine konkrete Renovationsplanung. Zusätzlich gibt Liiva den Energieverbrauch des Objekts an, liefert allgemeine Informationen zum energetischen Sanieren und eruiert das konkrete Potenzial der Liegenschaft für eine energetische Verbesserung.

    Verkaufspreis ist wichtiger als Maklergebühr
    Auch der Verkauf einer Immobilie hat weitreichende finanzielle Konsequenzen und muss deshalb gut vorbereitet werden. Für den Verkauf von Wohneigentum ergänzt Liiva ihre digitalen Dienstleistungen mit physischer Präsenz und dem Know-how erfahrener Makler. Makler kosten im Normalfall 2 bis 3 Prozent des erzielten Verkaufspreises, das sind für ein Objekt mit einem Marktwert von 1,5 Mio. Franken rund 30 000 bis 45 000 Franken. Makler helfen nicht nur, über ihr Netzwerk einen Käufer zu finden, den Verkaufspreis zu optimieren, Verträge auszuarbeiten und den Verkauf abzuwickeln, sondern bieten auch anderes wertvolles lokales Know-how.

    Doch anhand welcher Kriterien wähle ich eine geeignete Maklerin aus? Die Maklergebühr sollte den Entscheid nur sekundär beeinflussen. Beim Verkauf einer Immobilie geht es meist darum, den Verkaufserlös zu maximieren – und weil der Verkaufspreis durchaus um 100 000 bis 200 000 Franken und mehr variieren kann, ist die Optimierung des Erlöses wichtiger als die Maklergebühr, die 10 000 bis 20 000 Franken niedriger oder höher sein kann. Die Einbindung einer erfahrenen Maklerin ist also von grösster Wichtigkeit.

    Den besten Makler wählen
    Eine professionelle Maklerauswahl verläuft unabhängig und entlang transparenter Kriterien. Das heisst z.B., befinden sich zurzeit zahlreiche ähnliche Immobilien im Verkaufsportfolio der Maklerfirma, wurden solche Objekte neulich verkauft, wie schnell wurden sie verkauft, und zu welchem Preis? Zudem sollte die Auswahl aus einem genügend breiten Pool von Maklern getroffen werden.

    Dank der Partnerschaft von Liiva mit der unabhängigen Immobilienplattform Bestag, die auf die Vermittlung der passendsten Makler spezialisiert ist, können den Kundinnen und Kunden schweizweit mehrere kompetente lokale Makler vorgeschlagen werden; die definitive Auswahl treffen die Verkaufenden. Es gibt keine Exklusivität und keine Sonderplatzierungen für ausgewählte Makler – und die Qualität der Verkaufsarbeit der Makler wird laufend überprüft. Liiva begleitet die Verkaufenden persönlich durch alle Schritte des Verkaufsprozesses.

    Transparentes Anreizsystem
    Konkret werden den Kundinnen und Kunden jeweils drei lokale Makler vorgeschlagen, von denen sie je eine Marktwertschätzung ihrer Liegenschaft erhalten. Zusätzlich liefert Liiva zwei neutrale hedonische Schätzungen, die den Kunden einen guten Eindruck geben, wo der momentan faire Preis liegt. Die Vergütung der gewählten Makler basiert auf einem Bonus-Malus-System, das sicherstellt, dass die Maklerin oder der Makler sich beim Verkauf bestmöglich anstrengen: Übertrifft der Makler den Zielpreis, verdient er prozentual mehr.

    Für die Verkaufenden fallen für diese Maklervermittlung keine Zusatzkosten an, da der bei Liiva anfallende Aufwand durch einen geringen Teil der Maklerprovision gedeckt wird. Diese Provisionen variieren je nach Lokalität, werden aber immer transparent ausgewiesen. Der Kunde kann somit selbst vorgängig entscheiden, ob er mit den Maklervorschlägen und den entsprechenden Konditionen einverstanden ist, und es gibt keine unangenehmen Überraschungen.

    Der Mix aus digitalen und physischen Dienstleistungen beim Immobilienverkauf ermöglicht, dass das beste Resultat erreicht werden kann.

  • Verkauf von Helion an die AMAG-Gruppe

    Verkauf von Helion an die AMAG-Gruppe

    in der Schweiz ist Bouygues Energies & Services Marktführerin in den Bereichen Gebäudetechnik, Facility Management und Energieversorgungstechnik zur Förderung der Energiewende. Der Verkauf erfolgt vor dem Hintergrund einer verstärkten Fokussierung von Bouygues Energies & Services auf ihre Kerntätigkeit, die integrale Planung, Entwicklung und Verwaltung von Gewerbeimmobilien, Arealen, Industrieanlagen und Portfolios.

    Im Rahmen der Verhandlungen legte Bouygues Energies & Services besonderen Wert darauf, dass im Zusammenhang mit dem Verkauf des Geschäftsbereichs Helion keine Mitarbeitenden entlassen werden. Die AMAG Gruppe erfüllt diese Anforderung und wird alle Mitarbeitenden von Helion übernehmen.

    Umfassende Energielösungen für den B2B-Markt
    Mit dem Verkauf richtet Bouygues Energies & Services seinen Fokus vermehrt auf umfassende Energielösungen im B2B-Markt, in dem das Schweizer Unternehmen traditionell stark verankert ist. In Anbetracht der Herausforderungen, die die Energiewende für Privatpersonen und Unternehmen mit sich bringt, bietet der Verkauf von Helion allen Beteiligten hervorragende Möglichkeiten, Kundinnen und Kunden in ihren jeweiligen Marktsegmenten vermehrt Lösungen zur Einsparung von Energie und zur Reduzierung des CO2-Ausstosses anzubieten.

    Der Verkauf hat keine Auswirkungen auf die Kunden von Bouygues Energies & Services und Helion. Sämtliche laufenden Projekte werden fortgeführt und den vereinbarten Bedingungen gemäss umgesetzt.

    Bouygues Energies & Services
    Bouygues ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen. Bouygues Energies & Services ist mit rund 100 Standorten in der Schweiz lokal verankert, national tätig und global vernetzt. Wir beschäftigen schweizweit ca. 5000 Mitarbeitende, davon 350 Lernende. Dank unserer weltweiten Erfahrung und unserem regionalen Know-how sind wir Ihr idealer Partner für innovative Dienstleistungen in den Bereichen Gebäudetechnik, Facility & Property Management, Energieversorgung, Verkehrstechnik, Telekommunikation, Prozessautomation, Photovoltaik und E-Mobility.

  • Helvetia lanciert Immobilienplattform Helvetia ImmoWorld

    Helvetia lanciert Immobilienplattform Helvetia ImmoWorld

    Der Versicherungskonzern Helvetia mit Sitz in St.Gallen hat eine neue Internetseite für Immobilienbesitzer online gestellt. Mit Helvetia ImmoWorld kombiniert das Unternehmen Immobiliendienstleistungen mit seiner Expertise in Versicherungs- und Vorsorgefragen, heisst es in einer Medienmitteilung. Dazu arbeitet es mit dem Hypotheken- und Immobilienunternehmen MoneyPark mit Sitz in Pfäffikon SZ sowie weiteren Partnern zusammen.

    Die Immobilienplattform verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. So soll sie alle Phasen des Immobilienbesitzes abdecken, vom Sparen über die Suche und Finanzierung bis hin zur Absicherung, dem Werterhalt und dem Verkauf.

    So können die Nutzer über ein Suchportal, das die Objekte von Helvetia und MoneyPark mit den Angeboten anderer Portale vereint, Immobilien suchen. Ein Rechner ermittelt, wann eine Renovation sinnvoll ist. Die Wertentwicklung einer Liegenschaft lässt sich im eigenen Benutzerkonto online verfolgen. Zudem können registrierte Nutzer lokale Bauprojekte sowie die Preise, die für Liegenschaften in ihrer Umgebung in den letzten Jahren bezahlt worden sind, beobachten.

    Ausserdem ermöglicht Helvetia ImmoWorld den Angaben zufolge Zugang zu geprüften Kaufinteressenten und Handwerkern sowie Informationen und Beratung rund um Werterhalt, Steuerersparnisse, Liquiditätsbedarf, Altersvorsorge und Versicherungsschutz.

    „Wir sind überzeugt, dass es sich für unsere Kundinnen und Kunden lohnt, Versicherung, Vorsorge und Immobilienbesitz ganzheitlich zu betrachten“, wird Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb Schweiz, in der Medienmitteilung zitiert. Mit der neuen Plattform entwickele Helvetia sein Ökosystem Home strategisch weiter.

  • Avobis lanciert Immobilienplattform

    Avobis lanciert Immobilienplattform

    Avobis bringt eine neue Immobilienplattform an den Markt. Property Captain soll das gesamte Spektrum von der Suche über die Finanzierung, Versicherung und Pflege bis hin zu Bewertung, Kauf oder Verkauf von Liegenschaften abdecken, informiert der Zürcher Immobilien- und Hypothekendienstleister in einer Mitteilung. Dazu setzt die Plattform Künstliche Intelligenz ein. „Property Captain verfolgt die Vision, die über vier Millionen Wohnobjekte mit den individuellen Wohnträumen der Schweizer Bevölkerung zu matchen und so die Zufriedenheit mit der Wohnsituation zu verbessern“, wird Avobis-Co-CEO Patrick Schmid in der Mitteilung zitiert.

    Die neue Tochter von Avobis ist als offene Plattform mit einem unabhängigen Netzwerk von Partnern konzipiert. Bereits zur Lancierung hätten sich rund 120 Finanzierungspartner und 150 Maklerunternehmen einbinden lassen, informiert Avobis. Als Innovationspartnerin konnte die Gruppe die Bank CIC (Schweiz) AG gewinnen.

    Avobis werde sämtliche eigenen Angebote für Privatkunden, insbesondere die entsprechenden  Hypothekardienstleistungen,  in der neuen Property Captain Tech AG bündeln, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Leitung des Proptech soll Myriam Reinle übernehmen. In der Mitteilung weist Avobis auf die langjährige Erfahrung von Reinle in der Leitung von Online-Marktplätzen und Tech-Start-ups hin. In der Immobilienbranche war die designierte Leiterin von Property Captain für ImmoStreet und das zur TX Group gehörende Unternehmen Homegate aktiv.

  • Mobiliar und Raiffeisen lancieren Plattform für Wohneigentum

    Mobiliar und Raiffeisen lancieren Plattform für Wohneigentum

    Die Mobiliar und Raiffeisen haben Anfang Jahr das Gemeinschaftsunternehmen Liiva gegründet. Dieses geht nun mit einer gleichnamigen digitalen Wohneigentumsplattform an den Start. Nutzerinnen und Nutzer sollen bei allen Bedürfnissen rund um Wohneigentümer unterstützt werden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Konkret bietet Liiva verschiedene digitale Werkzeuge an. So hilft sie etwa beim Wohnungskauf, indem sie passende Inserate der grössten Immobilienmarktplätze übersichtlich darstellt. Die Plattform bietet Wohneigentümerinnen und Wohneigentümern aber beispielsweise auch Unterstützung bei der Einschätzung des Marktwerts, bei der Beurteilung des aktuellen Gebäudezustands sowie bei Sanierungen. Bald sollen auch Funktionen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Immobilien aufgeschaltet werden.

    „Wir möchten die Kundennähe unserer Mutterhäuser digital spiegeln und sowohl bestehenden als auch künftigen Wohneigentümerinnen und Wohneigentümern das Leben spürbar vereinfachen“, lässt sich Phil Lojacono, CEO von Liiva, in der Mitteilung zitieren. Lojacono ist auch Gründer des Zürcher Fintech-Unternehmens Advanon, welches von CreditGate24 übernommen wurde.

    Die Mobiliar und Raiffeisen wollen mit Liiva den traditionellen Immobilienmarkt aufmischen und die Digitalisierung der Industrie vorantreiben, heisst es. Sie sind je zu je 50 Prozent an der in Zürich ansässigen Gemeinschaftsfirma beteiligt. Verwaltungsratspräsident ist Philipp Ries, der auch als Head of EMEA Assistant Distribution Partnership bei Google in Zürich tätig ist. Er ist ausserdem Verwaltungsratspräsident des Ferienanbieters Hapimag.

  • Migros Zürich trennt sich von Zentrum Witikon

    Migros Zürich trennt sich von Zentrum Witikon

    Die Genossenschaft Migros Zürich verkauft das Zentrum Witikon an den grössten Schweizer Lebensversicherungskonzern Swiss Life. Der Verkaufsentscheid sei im Rahmen einer regelmässigen Überprüfung des Immobilienportfolios gefällt worden, so der Lebensmittelkonzern in einer Medienmitteilung. Er setze einen Schlusspunkt unter die über mehrere Jahre erfolgte Bereinigung des Liegenschaftsportfolios.

    Die Migros-Supermarkt-Filiale besteht seit der Eröffnung des Zentrums Witikon 1970. Im Jahr 2012 wurde es von der Migros Zürich gekauft und 2017 totalsaniert. Über den Verkaufspreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.