Schlagwort: Versicherung

  • PostFinance und GLKB steigen bei CredEx ein

    PostFinance und GLKB steigen bei CredEx ein

    Die Credit Exchange AG gewinnt mit PostFinance und GLKB zwei neue Aktionäre, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die beiden Banken werden auch Einsitz im Verwaltungsrat des Unternehmens nehmen. In diesem sind bereits die Mobiliar und Swisscom aus Bern, die Vaudoise Versicherungen aus Lausanne und die Bank Avera aus Wetzikon ZH vertreten. Die Mobiliar und die Vaudoise Versicherungen werden sich ebenfalls an der aktuellen Kapitalerhöhung beteiligen.

    Die neuen Aktionäre wollen helfen, den Hypothekenmarktplatz CredEx auszubauen. PostFinance wird dafür auch ihre Vergleichs- und Abschlussplattform Valuu bei der CredEx einbringen. Konkret soll Valuu dabei an das Gemeinschaftsunternehmen CredEx übertragen werden, wie PostFinance in einer Mitteilung erklärt. CredEx soll dann das Brokergeschäft unter der Marke Valuu bündeln und das Vermittlungsgeschäft weiterbetreiben.

    Die GLKB ist bereits langjährige Partnerin von CredEx. „Über die Jahre wurde zusammen mit der GLKB ein einzigartiges Abwicklungsökosystem entwickelt, welches zum Erfolg der CredEx stark beigetragen hat“, lässt sich Andrea Canonica, CXO der Credit Exchange AG, in der Mitteilung zitieren. „Mit der reichen Erfahrung im Fintech Bereich der GLKB, bin ich überzeugt, dass wir auch auf der Finanzierungsseite zusammen ähnliche Meilensteine erzielen werden“, so Canonica weiter.

  • Helvetia lanciert Immobilienplattform Helvetia ImmoWorld

    Helvetia lanciert Immobilienplattform Helvetia ImmoWorld

    Der Versicherungskonzern Helvetia mit Sitz in St.Gallen hat eine neue Internetseite für Immobilienbesitzer online gestellt. Mit Helvetia ImmoWorld kombiniert das Unternehmen Immobiliendienstleistungen mit seiner Expertise in Versicherungs- und Vorsorgefragen, heisst es in einer Medienmitteilung. Dazu arbeitet es mit dem Hypotheken- und Immobilienunternehmen MoneyPark mit Sitz in Pfäffikon SZ sowie weiteren Partnern zusammen.

    Die Immobilienplattform verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. So soll sie alle Phasen des Immobilienbesitzes abdecken, vom Sparen über die Suche und Finanzierung bis hin zur Absicherung, dem Werterhalt und dem Verkauf.

    So können die Nutzer über ein Suchportal, das die Objekte von Helvetia und MoneyPark mit den Angeboten anderer Portale vereint, Immobilien suchen. Ein Rechner ermittelt, wann eine Renovation sinnvoll ist. Die Wertentwicklung einer Liegenschaft lässt sich im eigenen Benutzerkonto online verfolgen. Zudem können registrierte Nutzer lokale Bauprojekte sowie die Preise, die für Liegenschaften in ihrer Umgebung in den letzten Jahren bezahlt worden sind, beobachten.

    Ausserdem ermöglicht Helvetia ImmoWorld den Angaben zufolge Zugang zu geprüften Kaufinteressenten und Handwerkern sowie Informationen und Beratung rund um Werterhalt, Steuerersparnisse, Liquiditätsbedarf, Altersvorsorge und Versicherungsschutz.

    „Wir sind überzeugt, dass es sich für unsere Kundinnen und Kunden lohnt, Versicherung, Vorsorge und Immobilienbesitz ganzheitlich zu betrachten“, wird Ralph Jeitziner, Leiter Vertrieb Schweiz, in der Medienmitteilung zitiert. Mit der neuen Plattform entwickele Helvetia sein Ökosystem Home strategisch weiter.

  • ImmoScout24 setzt auf iptiQ

    ImmoScout24 setzt auf iptiQ

    ImmoScout24 will Kunden mit Wohnsitz in Deutschland eine Mietausfallversicherung anbieten. Dafür spannt die Immobilienplattform der Scout24-Gruppe mit dem White-Label Versicherer iptiQ von Swiss Re zusammen, informiert der Zürcher Versicherungskonzern in einer Mitteilung. Das unter der Marke ImmoScout24 lancierte Angebot deckt den kompletten oder teilweisen Ausfall von bis zu sechs Monatsmieten inklusive Nebenkosten ab. Die Versicherung kann online abgeschlossen und verwaltet werden.

    „Mit der digitalen ImmoScout24 Mietausfallversicherung stellen wir privaten Vermieterinnen und Vermietern einen innovativen Service zur Verfügung, der das Vermieten für sie sicherer macht“, wird Ralf Weitz, Geschäftsführer von ImmoScout24, in der Mitteilung zitiert. Dies könne insbesondere in Zeiten der Pandemie relevant sein, meint Weitz. ImmoSout24 übernimmt in der Partnerschaft die Rolle des registrierten Vermittlers.

    IptiQ ist für die Abdeckung aller versicherungsrelevanten Aspekte des Gemeinschaftsangebots zuständig, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Mit ImmoScout24 haben wir in Deutschland den idealen Partner, um Kunden massgeschneiderte Versicherungsprodukte im Bereich Haushalt genau dann online anbieten zu können, wenn es darauf ankommt“, wird Andreas Schertzinger, CEO iptiQ EMEA P&C, dort zitiert.

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • Versicherung für Mietkaution kommt teuer

    Versicherung für Mietkaution kommt teuer

    Mietkautionsversicherungen sind nur bei kurzfristigen finanziellen Engpässen angeraten. Darauf weist der Online-Vergleichsdienst Comparis hin. Im Unterschied zu einer Mietkautionszahlung seien die Prämienzahlungen in jedem Fall verloren. Bei einer zehnjährigen Vertragsdauer können sie sich auf mehr als die Hälfte der Kautionssumme belaufen. In einer Medienmitteilung rechnet Comparis das anhand einer zehnjährigen Vertragsdauer und einer Kautionssumme von 6000 Franken vor.

    Hier die richtige Entscheidung zu treffen, stehe bei gut 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung in den nächsten zwölf Monaten an. Das zeige eine repräsentative Umfrage von Comparis zum Umzugsverhalten in der Schweiz.

    Mietkautionsversicherungen strecken Neueinziehenden den geforderten Betrag von meist drei Monatsmieten vor. Als Gegenleistung verlangen sie eine jährliche Prämie. Dabei lägen die günstigste und die teuerste um 40 Prozent auseinander. „Mietkautionsversicherungen sollten nur für die Überbrückung eines kurzfristigen finanziellen Engpasses in Erwägung gezogen werden“, lautet die Empfehlung des Comparis-Experten Frédéric Papp.

    Die definitiv günstigere Lösung sei es, die gesamte Mietkaution auf ein Mietkautionskonto zu überweisen. „Ein Augenmerk sollte dabei auf die Wahl der Bank gelegt werden.“ Es gebe nach wie vor Banken, die Einlagen verzinsen, und andere, die Eröffnungsgebühren von bis zu 150 Franken oder Saldierungsgebühren von bis zu 100 Franken verlangen. Grundsätzlich lasse sich die Bankbeziehung aushandeln.

  • UBS und iptiQ lancieren neue Versicherung

    UBS und iptiQ lancieren neue Versicherung

    UBS spannt mit iptiQ zusammen, einer Tochtergesellschaft des Rückversicherers Swiss Re. Gemeinsam testen sie eine neue Versicherungslösung, die speziell für Hypothekarkunden der UBS in der Schweiz konzipiert ist. Das Angebot ist über die digitale Plattform von iptiQ zugänglich, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Zunächst soll es ab dem 15. Juli rund ein halbes Jahr lang getestet werden. Dann soll es anhand von Rückmeldungen optimiert werden.

    „Sich für unvorhergesehene Ereignisse abzusichern, ist für jeden Eigenheimbesitzer von zentraler Bedeutung“, sagt UBS Schweiz-Chef Axel Lehmann. „Wir freuen uns, unseren Hypothekarkunden in Zusammenarbeit mit der Swiss Re-Tochtergesellschaft iptiQ ein innovatives Angebot bieten zu können, mit dem sie persönliche Risiken schnell und einfach absichern können.“

    Kooperationen von Banken und Versicherungen sind in vielen Ländern bereits erfolgreich, hält die UBS in ihrer Mitteilung fest. In der Schweiz sieht die Bank noch unausgeschöpftes Potenzial in diesem Bereich.