Schlagwort: Vertrag

  • Schlieren schliesst Planervertrag für neues Alterszentrum ab

    Schlieren schliesst Planervertrag für neues Alterszentrum ab

    Bereits im März hatte die Schlieremer Stimmbevölkerungen einen Kredit von 44’317’000 Franken für den Bau des Alterszentrums Wohnen am Stadtpark gutgeheissen. Der Neubau mitten in der Stadt soll das Alterszentrum Sandbühl ablösen. Nun hat der Stadtradt Liechti Graf Zumsteg Architekten aus Brugg AG den Auftrag für die entsprechenden Architekturarbeiten erteilt, informiert die Schlieremer Stadtverwaltung in ihren aktuellen Stadtratsnachrichten. Das Volumen des Planervertrags beträgt 3,7 Millionen Franken.

    Wohnen am Stadtpark ist als Gebäudekomplex mit zeitgemässen und bezahlbaren Wohnungen für ältere Menschen konzipiert. Das Konzept von Liechti Graf Zumsteg Architekten sieht einen doppelgeschossigen Sockel mit Betonelementen vor, in dem Restaurant und Pflegezimmer untergebracht sind. Vier Obergeschosse für die Alterswohnungen werden im Holzbau entstehen. Laut Angaben der Stadtverwaltung zum Projekt soll der Neubau „die Anforderungen einer gesunden und ökologischen Bauweise gemäss Minergie-P ECO erfüllen und entsprechend zertifiziert werden“. Die Fertigstellung des neuen Alterszentrums ist für 2026 geplant.

  • Zusammenschluss der Credit Suisse und UBS

    Zusammenschluss der Credit Suisse und UBS

    Die Credit Suisse und die UBS haben am Sonntag einen Fusionsvertrag abgeschlossen, wonach die UBS die fortbestehende Einheit sein wird. Nach den Verhandlungen, die am Wochenende stattgefunden und zur Unterzeichnung des Fusionsvertrags geführt haben, sind die UBS und die Credit Suisse zu dem Schluss gekommen, dass ein Zusammenschluss im besten Interesse ihrer Aktionärinnen und Aktionäre und ihrer Stakeholder ist. Das Eidgenössische Finanzdepartement, die Schweizerische Nationalbank und die FINMA hatten die beiden Unternehmen zuvor zum Abschluss dieser Transaktion aufgefordert, um das notwendige Vertrauen in die Stabilität der Schweizer Volkswirtschaft und des Schweizer Finanzplatzes wiederherzustellen.

    Für den Zusammenschluss gelten die folgenden wesentlichen Bedingungen:

    • Alle Aktionärinnen und Aktionäre der Credit Suisse erhalten als Gegenleistung für die Fusion 1 Aktie der UBS für 22,48 Aktien der Credit Suisse. Dieses Umtauschverhältnis entspricht einem Übernahmepreis von CHF 3 Mia. für sämtliche Aktien der Credit Suisse.
    • Der Zusammenschluss unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen. Beide Parteien sind überzeugt, dass alle Bedingungen erfüllt werden können. Der Zusammenschluss soll nach Möglichkeit bis Ende 2023 vollzogen sein.
    • Die Schweizerische Nationalbank gewährt der Credit Suisse Zugang zu Fazilitäten, über die sie erhebliche zusätzliche Liquidität erhält.
    • Es wird erwartet, dass die UBS zur Sicherstellung einer reibungslosen Integration der Credit Suisse in die UBS so rasch wie rechtlich möglich Mitarbeitende in Schlüsselpositionen bei der Credit Suisse ernennen wird.
    • Die Credit Suisse wird ihre Geschäftstätigkeit wie gewohnt fortsetzen und ihre Restrukturierungsmassnahmen in Zusammenarbeit mit der UBS umsetzen.
    • Die UBS hat ihre Zuversicht zum Ausdruck gebracht, dass die Mitarbeitenden der Credit Suisse weiter beschäftigt werden können.

    Die Credit Suisse wurde am Sonntag von der FINMA über deren Entscheid informiert, dass das zusätzliche Kernkapital der Credit Suisse (aus der Emission von Tier 1 Capital Notes) im Gesamtnennwert von rund CHF 16 Mia. auf null abgeschrieben wird.

    Unter Berücksichtigung der besonderen Umstände, die die Schweizer Volkswirtschaft als Ganzes betreffen, erlässt der Bundesrat eine Notverordnung, die auf diese spezifische Transaktion zugeschnitten ist. Es wird darauf hingewiesen, dass der Zusammenschluss ohne die ansonsten erforderliche Genehmigung der Aktionärinnen und Aktionäre der UBS und der Credit Suisse durchgeführt wird, um die Transaktionssicherheit zu erhöhen.

    Axel P. Lehmann, Präsident des Verwaltungsrats der Credit Suisse, sagte: «Die angekündigte Fusion stellt angesichts der ausserordentlichen und beispiellosen Umstände das bestmögliche Ergebnis dar. Die Credit Suisse hat eine extrem schwierige Zeit hinter sich. Obwohl das Team unermüdlich daran gearbeitet hat, zahlreiche bedeutende Altlasten zu bereinigen und die neue Strategie umzusetzen, sind wir heute gezwungen, eine Lösung anzunehmen, die ein nachhaltiges Ergebnis ermöglicht.»