Schlagwort: Verwaltung

  • Neue Wege gegen Lagerleerstand

    Neue Wege gegen Lagerleerstand

    Mit einer Leerstandsquote von etwa einem Prozent bei Wohnungen ist freier Raum im Schweizer Immobilienmarkt äusserst knapp. Abseits des Wohnungsmarkts jedoch zeigen sich bei Lagerflächen andere Probleme. Gerade Lagerräume mit weniger als 100 Quadratmetern Fläche stehen häufig leer, weil der Aufwand für Besichtigungen, fixe Preisverhandlungen und physische Verträge in keinem Verhältnis zum Ertrag steht. Weder für Eigentümer noch für Verwaltungen lohnt sich die aufwändige Vermietung, da Honorare und Monatsmieten gering ausfallen und die Ressourcen besser für margenstarke Objekte eingesetzt werden sollten.

    Digitale Innovation für die Verwaltung kleiner Lagerflächen
    Seit Anfang 2025 setzt das Schweizer Startup storabble auf vollautomatisierte Prozesse, um dieses Problem zu lösen. Das Unternehmen bietet Outsourcing-Lösungen für die Vermietung leerstehender Lagerflächen an und übernimmt alle Verwaltungsaufgaben. Dazu gehören die Mietersuche, Identifikation, Prüfung, Vertragsabwicklung, Schlüsselmanagement sowie das Inkasso. Sogar Risiken wie Inkassoforderungen oder Schäden werden ausgelagert, sodass Eigentümer und Verwaltungen entlastet werden.

    Automatisierte Prozesse für mehr Effizienz
    Das Geschäftsmodell basiert auf einer eigens entwickelten Software und einem digitalen Marktplatz, auf dem schweizweit monatlich rund 12’000 Suchende potenzielle Mietobjekte finden können. Die vollständige Automatisierung reduziert Kosten und Aufwand und ermöglicht es auch, geringwertige Flächen rentabel zu vermieten. Eigentümer namhafter Bestandsportfolios, wickeln bereits Leerstände mit dem Unternehmen ab.

    Wirtschaftliche Relevanz und Ausblick
    Die verpassten Mieteinnahmen durch Lagerleerstände entsprechen jährlich rund 0,02 Prozent des gesamten Portfoliowerts auf dem Schweizer Immobilienmarkt. Angesichts eines Marktwerts von CHF 6 Billionen ergibt sich daraus ein wirtschaftlich relevantes Potenzial für digital effiziente Lösungen. Das Outsourcing-Modell eröffnet Kleinstflächen einen neuen wirtschaftlichen Nutzen und steht beispielhaft für Digitalisierung und Effizienzsteigerung im Immobiliensektor. Die smarte Verwaltung schafft gleichzeitig Entlastung in der Branche und kann als Blaupause für weitere Spezialimmobilien dienen.

  • Digitalisiertes Strassennetz für den Bezirk Horgen

    Digitalisiertes Strassennetz für den Bezirk Horgen

    Ab Mitte Juli 2025 erfasst iNovitas aus Baden die Strassenräume des Bezirks Horgen. Das Unternehmen erstellt ein dreidimensionales digitales Abbild des öffentlichen Strassennetzes, heisst es in einer Mitteilung. Die aus dem Modell bezogenen Daten sollen eine Grundlage für die Bereiche Verwaltung, Versorgungswirtschaft und Planung bilden. Das digitale Abbild reduziert den Aufwand für Kontrollfahrten und Begehungen und soll damit eine effiziente Organisation für Unterhalt und Planung direkt aus dem Büro liefern.

    Digitalisiert werden die Gemeinde- und Kantonsstrassen von Adliswil, Kilchberg, Langnau am Albis, Rüschlikon, Thalwil und Oberrieden. Die Gemeinde Horgen hatte iNovitas bereits zu einem früheren Zeitpunkt mit entsprechenden Arbeiten beauftragt. Die Erfassung erfolgt ausschliesslich auf öffentlichen Strassen. Dabei werden Personen und Autokennzeichen anonymisiert und somit die Persönlichkeitsrechte geschützt, heisst es in der Mitteilung. Die erfassten Bild- und Geodaten werden über die webbasierte infra3D Plattform bereitgestellt und stehen ausschliesslich autorisierten Fachpersonen oder Verwaltungsstellen mit entsprechender Berechtigung zur Verfügung.

  • Business-Chancen im Urner Talboden

    Business-Chancen im Urner Talboden

    Die Werkmatt Uri ist eine der letzten grossen Landreserven im Urner Talboden. Bereits während des Ersten Weltkriegs entstanden hier erste industrielle Nutzungen mit direktem Bahnanschluss. Besonders prägend sind die denkmalgeschützten Getreidemagazine der Architekten Eduard Züblin und Robert Maillart aus den Jahren 1912/13. Diese Bauten bleiben als Wahrzeichen erhalten und werden als Ausstellungsort und Kunstlager umgenutzt. Der Kanton investiert in die Infrastruktur, um das Gebiet zwischen dem neuen Kantonsbahnhof Altdorf und dem künftigen Autobahn-Halbanschluss Altdorf Süd weiterzuentwickeln.

    Optimale Lage und wirtschaftliche Impulse
    Uri liegt strategisch an der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Achse mit dem Gotthard-Basistunnel und der Autobahn A2. Die unmittelbare Nähe zum Intercity-Bahnhof Altdorf sowie ein modernes Buskonzept fördern die Erreichbarkeit der Werkmatt. Aus der besseren Erreichbarkeit entstehen Impulse für Wirtschafts- und Siedlungsprojekte. Mit «Vena», «Cubo» und der «Strickermatte» realisierten private Investoren moderne Wohnbebauungen in Gehdistanz.

    Entwicklung mit Weitblick
    Die Kässbohrer Schweiz AG hat den Mehrwert der Werkmatt bereits erkannt und verlegte ihren Hauptsitz 2019 nach Altdorf. Mit dem neuen Dienstleistungsgebäude entstanden 30 qualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen Verwaltung, Verkauf, Service, Schulung, Endmontagen und Produktion von Spezialfahrzeugen, hauptsächlich von Pistenfahrzeugen. Daneben entwickelt die Werkmatt AG auf den Baufeldern 9 und 13 ein innovatives Nutzungskonzept. Geplant ist ein multifunktionales Zentrum mit einem Business-Hotel mit 80 Zimmern, Co-Working-Spaces, Gewerbe- und Kulturräumen, Gastronomie sowie Fitness- und Erholungsbereichen.

    Gezielte Planung für nachhaltiges Wachstum
    Als Eigentümerin strebt der Kanton Uri eine Win-win-Situation mit den zukünftigen Besitzern, Nutzern und Investoren im Areal an. In den nächsten Jahren sollen die Parzellen schrittweise verkauft und bebaut werden. Der Kanton entwickelt das Areal Werkmatt Uri koordiniert, so dass nachhaltige wirtschaftliche Nutzungen im regionalen Gesamtinteresse entstehen. Darum stellt er Richtlinien auf – unter anderem bezüglich der Arbeitsplatzdichte. Der Quartiergestaltungsplan dient bauwilligen Investoren und Firmen als eigentümerverbindliches, parzellenscharfes Planungsinstrument. Er setzt Leitplanken hinsichtlich Nutzung, Gestaltung und Infrastruktur.

    Erfolg durch Zusammenarbeit
    Die Werkmatt Uri ist ein Beispiel für eine koordinierte und nachhaltige Standortentwicklung. Unternehmen profitieren von einer engagierten Verwaltung, kurzen Entscheidungswegen und bedarfsgerechten Lösungen. Die Region erwartet durch das Projekt langfristige wirtschaftliche Impulse und eine Schaffung von mehr als 1’000 Arbeitsplätzen.
    Die Werkmatt Uri ist somit weit mehr als ein Industriegebiet, sie ist Wirtschaftsmotor und ein attraktiver Standort für zukunftsweisende Unternehmen.

  • Smart-City-Strategie Zug

    Smart-City-Strategie Zug

    Die Herausforderungen des Stadtwachstums, von der Klimakrise über die Verkehrslogistik bis zur Siedlungsverdichtung, verlangen nach ganzheitlichen Ansätzen. Zug setzt dabei auf die Digitalisierung als Schlüsselstrategie. Mit ihrer starken technologischen Basis und dem aktiven Einbezug aller städtischen Akteure bietet die Smart-City-Strategie Zug innovative Antworten auf die Fragen der Zukunft.

    Intelligente Verwaltung und bürgernahe Dienstleistungen
    Die Stadt Zug strebt eine effiziente, bürgernahe Verwaltung an, die den Zugang zu Dienstleistungen erleichtert und Transparenz fördert. Digitale Technologien, wie etwa Open Data und smarte Verwaltungsprozesse, bieten Bürgerinnen und Bürgern orts- und zeitunabhängige Zugänge zu städtischen Angeboten. Dieser kundenfreundliche Ansatz stärkt den Dialog zwischen Stadt und Bevölkerung und macht Zug zur Vorreiterin für eine moderne Stadtverwaltung.

    Gesellschaftliche Teilhabe und digitale Kompetenzen stärken
    Mit der Smart-City-Strategie schafft Zug neue Plattformen für die Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen. Digitale Kanäle erweitern den Dialog und fördern das Mitspracherecht, insbesondere für jüngere Generationen und weniger mobile Personen. Bildungsangebote sollen die digitalen Kompetenzen sowohl der Bevölkerung als auch der Verwaltung verbessern und die Zugerinnen und Zuger für die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation fit machen.

    Smart Mobility für nachhaltige Mobilität und Lebensqualität
    Eine zentrale Säule der Strategie ist die smarte Mobilität. Innovative Technologien und alternative Verkehrsformen sollen den Pendelverkehr entlasten, Emissionen reduzieren und die Aufenthaltsqualität erhöhen. Zug setzt dabei auf Echtzeitdaten, intermodale Mobilität und den Ausbau emissionsfreier Verkehrsträger. Das Ziel: eine saubere, sichere und nachhaltige Mobilität, die das Stadtleben bereichert.

    Innovationsstarker Wirtschaftsstandort
    Mit seiner dynamischen Start-up-Szene und innovativen Branchen wie Fintech und Blockchain schafft Zug ein attraktives Umfeld für Hightech-Unternehmen und qualifizierte Fachkräfte. Die Smart-City-Strategie stärkt das Standortprofil und vernetzt Unternehmen, die sich für eine nachhaltige Wirtschaft und Kreislaufprozesse einsetzen. Zug wird so nicht nur als Lebensraum, sondern auch als Wirtschaftsstandort zukunftsfähig aufgestellt.

    Nachhaltigkeit und Umweltschutz durch smarte Technologien
    Die Förderung von Energieeffizienz und CO2-Reduktion ist ein zentrales Ziel der Strategie. Digitale Anwendungen wie «Smart Metering» ermöglichen eine transparente Darstellung des Energieverbrauchs und fördern den bewussten Umgang mit Ressourcen. Die Stadt setzt auf den Ausbau erneuerbarer Energien und eine intelligente Nutzung der bestehenden Infrastruktur – ein klares Bekenntnis zu Klimaschutz und nachhaltiger Stadtentwicklung.

  • Fortschritte und Ausblick der kantonalen Klimastrategie

    Fortschritte und Ausblick der kantonalen Klimastrategie

    Zu den Erfolgen zählen die Einführung einer Beschaffungsrichtlinie für CO2-freie Fahrzeuge in der kantonalen Verwaltung sowie die Schaffung einer Rechtsgrundlage zur finanziellen Unterstützung von Hochwasserschutzmassnahmen. Zwei Massnahmen, die abgeschlossen wurden, während sich weitere 47 in der Umsetzung befinden. Neufahrzeuge der Verwaltung müssen nun über ein CO2-freies Antriebssystem verfügen, was einen wichtigen Schritt in Richtung einer klimafreundlicheren Verwaltung darstellt. Zusätzlich wurde mit dem Wasserwirtschaftsgesetz die Grundlage geschaffen, Hochwasserschutzprojekte zu fördern, die für die Anpassung an den Klimawandel unerlässlich sind.

    Öffentlichkeitsarbeit als Schlüssel zur Sensibilisierung
    Ein weiterer zentraler Aspekt der Klimastrategie ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Jedes Jahr wird ein «Klimaspaziergang» zu einem klimarelevanten Thema organisiert, um den Bürgerinnen und Bürgern Projekte vorzustellen. Der diesjährige Fokus lag auf der energetischen Sanierung eines Mehrfamilienhauses, das von der Effizienzklasse G auf die Klasse B verbessert wurde. Dies zeigt, wie effektive Sanierungsmassnahmen dazu beitragen können, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu reduzieren.

    Herausforderungen im Bereich fossile Brennstoffe und erneuerbare Energien
    Die aktuellen Klimazahlen zeigen, dass der Anteil der Ölheizungen in Wohn- und Dienstleistungsgebäuden um 5 Prozent gesunken ist, während der Anteil an Wärmepumpen im gleichen Zeitraum um ebenso viel gestiegen ist. Dennoch bleibt der Anteil der Erdgasheizungen unverändert, was den klimapolitischen Zielen widerspricht. Um das Ziel einer klimafreundlichen Energieversorgung zu erreichen, muss der Übergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien beschleunigt werden.
    Positiv zu vermerken ist, dass die Elektrizitätsproduktion aus Photovoltaikanlagen im Kanton seit 2015 mehr als verdoppelt wurde. Dies zeigt, dass die Nutzung erneuerbarer Energien voranschreitet, auch wenn nach wie vor erhebliche Anstrengungen erforderlich sind, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen.

    Verbesserungspotenzial in der kantonalen Verwaltung
    Die kantonale Verwaltung hat sich das Ziel gesetzt, als Vorbild im Klimaschutz zu agieren. Trotz erster Fortschritte zeigt sich, dass der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser in kantonalen Gebäuden nur um 2 Prozent gesenkt werden konnte. Mehr als die Hälfte der Wärmeenergie wird weiterhin aus fossilen Brennstoffen gewonnen. Die CO2-Emissionen aus der Verbrennung dieser Brennstoffe sind seit 2016 nahezu unverändert geblieben, was auf zusätzlichen Handlungsbedarf hinweist.

    Anpassungen der energetischen Anforderungen und zukünftige Schritte
    Der Regierungsrat hat rasch umsetzbare Massnahmen in die Vernehmlassung gegeben, um die Nutzung erneuerbarer Energien zu stärken. Diese betreffen unter anderem den Heizungsersatz und die Eigenstromerzeugung bei Neubauten. Ein Beispiel ist die Vorgabe, dass in kantonseigenen Gebäuden künftig bei einem Heizungsersatz immer ein System mit erneuerbaren Energien zum Einsatz kommen soll.
    Insgesamt zeigt sich, dass der Kanton Schaffhausen auf dem richtigen Weg ist, jedoch weiterhin gezielte Massnahmen erforderlich sind, um den Wandel hin zu einer klimaneutralen Zukunft zu beschleunigen.

  • Vier Ostschweizer Kantone stärken Zusammenarbeit für eine vernetzte Zukunft

    Vier Ostschweizer Kantone stärken Zusammenarbeit für eine vernetzte Zukunft

    Am 4. Juli 2024 haben die Regierungen der Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau eine Erklärung zur engeren strategischen Zusammenarbeit unterzeichnet. Dieser Schritt markiert den Beginn eines intensiven Kooperationsprozesses, der die Ostschweiz stärken und vernetzen soll. Die gemeinsame Erklärung unterstreicht das Engagement der vier Kantone, zusammen Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu finden und umzusetzen.

    Gemeinsames Engagement für den Bodenseeraum
    Bereits zuvor hatten die vier Kantone angekündigt, sich gemeinsam für die Etablierung des internationalen Bodenseeraums auf nationaler Ebene im Rahmen des Raumkonzepts Schweiz zu engagieren. Dieses Vorhaben wurde in Wirtschaft und Öffentlichkeit positiv aufgenommen und verdeutlichte das Potenzial einer engeren Zusammenarbeit zur Stärkung der gesamten Ostschweiz.

    Strategische Handlungsfelder und jährliche Diskussionen
    Die Erklärung hebt die Zusammenarbeit auf eine strategische Ebene. Die Regierungen der vier Kantone werden jährlich Handlungsfelder für eine Zusammenarbeit diskutieren und das Kooperationspotenzial bewerten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungen sind eingeladen, Vorschläge einzubringen und bei der Auswahl der Handlungsfelder mitzuwirken.

    Zu den möglichen strategischen Handlungsfeldern gehören unter anderem die Raumentwicklung, Verkehr, Bildung und Kultur, Innovation und Digitalisierung, Abwehr von Naturgefahren, Krisenbewältigung und Sicherheit. Durch die strategische Zusammenarbeit erhoffen sich die Kantone effizientere und wirkungsvollere Lösungen für diese Bereiche.

    Flexible Kooperationsmodelle
    Die Zusammenarbeit kann je nach Bedarf und Situation in unterschiedlichen Formen stattfinden. Lösungen können entweder von allen vier Kantonen gemeinsam oder von zwei oder drei Kantonen umgesetzt werden. Auch andere Kantone, insbesondere aus der Ostschweiz, können sich an Projekten beteiligen. Jeder Kanton entscheidet individuell, ob eine gemeinsame Lösung für ihn sinnvoll ist und einen Mehrwert bietet.

    Institutionalisierung der Zusammenarbeit
    Ein zentrales Anliegen der Regierungen ist es, den Prozess der strategischen Zusammenarbeit zu starten und anschliessend zu institutionalisieren. Durch diesen Schritt setzen die vier Kantone ein starkes Zeichen für eine engere Zusammenarbeit und eine vernetzte Zukunft der Ostschweiz.

    Die Unterzeichnung der Erklärung zur engeren Zusammenarbeit markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer stärkeren und effizienteren Ostschweiz. Gemeinsam wollen die Kantone Herausforderungen meistern und die Region nachhaltig weiterentwickeln.

  • Effizienzsteigerung in der Immobilienbewirtschaftung

    Effizienzsteigerung in der Immobilienbewirtschaftung

    Obwohl generationenübergreifende Wohnkonzepte das Potenzial haben, das Miteinander in Nachbarschaften zu stärken, zögern viele Eigentümer grosser Immobilienbestände bei deren Umsetzung. Der Grund dafür liegt in der mangelnden Erfahrung mit dem Verwaltungsaufwand dieser speziellen Wohnformen, die sich deutlich von den herkömmlichen Angeboten unterscheiden.

    Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wurden ein Orientierungsrahmen und ein Werkzeugkasten entwickelt, die Einblicke in die notwendigen Verwaltungsaufgaben und zu klärende Fragen bieten. Ziel ist es, Eigentümern, Portfoliomanagern und Immobilienverwaltern eine klare Richtschnur an die Hand zu geben, um die Realisierung solcher innovativen Wohnformen zu vereinfachen. Diese nützlichen Instrumente entstanden aus einem intensiven Erfahrungsaustausch, organisiert von Zimraum und Stratcraft, an dem sich verschiedene Stakeholder beteiligten. In insgesamt vier Brown Bag-Meetings wurden essenzielle Themen wie Vermarktung, Vermietung, Betriebsführung und Beratung bei der Projektentwicklung erörtert und Lösungsansätze erarbeitet.

    Mit dem neuen Orientierungsrahmen und dem Werkzeugkasten setzt der SVIT Zürich wichtige Impulse für die Immobilienbranche, indem er nicht nur den Weg für die Implementierung gemeinschaftsfördernder Wohnformen ebnet, sondern auch dazu beiträgt, das Wohnen im Alter neu zu denken und zu gestalten.

  • Digitalisierung der Baubewilligungsverfahren im Kanton Zürich

    Digitalisierung der Baubewilligungsverfahren im Kanton Zürich

    Im Rahmen seiner Bestrebungen, die Verwaltungsprozesse zu modernisieren und zu digitalisieren, hat der Kanton Zürich einen entscheidenden Schritt unternommen, um das Baubewilligungsverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen. Ab dem 1. April 2024 wird das Verfahren für die Einreichung von Baugesuchen durch die Einführung der Plattform komplett digitalisiert. Diese Entwicklung markiert einen Fortschritt in der Verwaltung und Abwicklung von Bauvorhaben, indem sie den Papierverbrauch reduziert und die Effizienz steigert.

    Seit dem Start im Februar 2020 hat die Plattform bereits wesentlich zur Vereinfachung des Baubewilligungsprozesses beigetragen. Sie ermöglicht einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen Antragstellern, Behörden und anderen beteiligten Parteien und unterstützt den gesamten Prozess von der Einreichung bis zur Genehmigung eines Bauvorhabens. Bislang war das Verfahren jedoch nicht vollständig papierlos, da gesetzliche Bestimmungen die ausschliessliche Nutzung digitaler Mittel verhinderten.

    Die jüngsten Änderungen im Planungs- und Baugesetz sowie in der Bauverfahrensverordnung (BVV) und der Besonderen Bauverordnung I, die vom Regierungsrat beschlossen wurden, beseitigen diese Hürden. Mit der neuen Rechtsgrundlage ist der Weg frei für ein vollständig digitales Baubewilligungsverfahren. Baudirektor Martin Neukom hebt die Bedeutung dieser Entwicklung hervor und betont, dass mit der Umsetzung dieses digitalen Vorhabens ein kundenorientierter und ressourcenschonender Service geschaffen wird, der den heutigen Anforderungen entspricht und die Abwicklung von Baugesuchen für alle Beteiligten vereinfacht.

    Um die vollständige Umsetzung zu gewährleisten, müssen alle Städte und Gemeinden im Kanton Zürich innerhalb von drei Jahren auf das neue, ausschliesslich elektronische Verfahren umstellen. Diese Umstellung verspricht eine effizientere und umweltfreundlichere Gestaltung des Baubewilligungsprozesses, was eine bedeutende Neuerung für Fachleute im Management der Immobilienbranche darstellt.

  • Revolutionäre Anlagestrategie für Geschäftsmietkautionen

    Revolutionäre Anlagestrategie für Geschäftsmietkautionen

    In einer Zeit, in der die Wertschöpfung des Kapitals im Vordergrund steht, bringt die neue Lösung frischen Wind in die Verwaltung von Mietkautionen. Die innovative Lösung, die in Zusammenarbeit mit führenden Vermögensverwaltern und Banken entwickelt wurde, ermöglicht es Unternehmen, ihre Mietkautionen effizient anzulegen und gleichzeitig die notwendige Sicherheit für Vermieter zu gewährleisten.

    Der Vorstandsvorsitzende: «Es ist an der Zeit, dass Kapital für das Unternehmen arbeitet und nicht auf der Zeitachse Wert vernichtet. Mit unserer Lösung können Unternehmen schnell von kostspieligen Mietkautionen zu rentablen Investitionen übergehen.»

    In einer Studie des Bundesamtes für Wohnungswesen aus dem Jahr 1999 heisst es: «Für den Mieter sind Mietkautionen de facto eine Art «Zwangssparen» zu Konditionen, die er nicht beeinflussen kann. Es ist daher angebracht, nach einer neuen Alternative zu den Mietzinsdepots zu suchen».

    Traditionell wurden Mietzinsdepots als Kosten für Unternehmen betrachtet, die vor allem Liquidität binden. Jetzt können Unternehmen nahtlos von Kosten zu Einnahmen übergehen. Die Möglichkeit, Mietkautionen schnell und einfach in sichere und rentable Investitionen umzuwandeln, entstaubt das bisherige Verständnis von antiquierten Kautionskonten und lässt sie in neuem Licht erstrahlen. Das Unternehmen stellt sowohl Mietern als auch Vermietern ein Smart-Match-Tool zur Verfügung.

    Laut einer Studie des Bundesamtes für Wohnungswesen aus dem Jahr 1999 galten Mietkautionen bisher als unflexible Form des Zwangssparens ohne Einflussmöglichkeiten der Mieter.

    Um die bestmögliche Anlagestrategie für Mietkautionen anbieten zu können, kooperiert das Unternehmen mit renommierten Partnern im Bereich Depotbank und Vermögensverwaltung.

  • Der Bund nimmt Bericht über Beschaffungscontrolling zur Kenntnis

    Der Bund nimmt Bericht über Beschaffungscontrolling zur Kenntnis

    Das Reporting Set Beschaffungscontrolling Bundesverwaltung liefert Beschaffungskennzahlen auf Stufe zentrale Bundesverwaltung mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen für eine ordnungsgemässe und nachhaltige Beschaffung abzugeben. Der Bericht, der jährlich an den Bundesrat sowie an die Finanzdelegation der Eidgenössischen Räte (FinDel) geht, enthält die Auswertungen der nachfolgenden Instrumente des Beschaffungscontrollings: Statistik Beschaffungszahlungen, Vertragsmanagement und Monitoring Beschaffungsstrategie.

    Neben Auswertungen zu Beschaffungszahlungen und Vergaben bzw. Verträgen enthält das Reporting Set erstmals auch Angaben zur Umsetzung der Beschaffungsstrategie der Bundesverwaltung. Zeitgleich mit dem Reporting Set Beschaffungscontrolling erscheint der gemeinsame Jahresbericht der zentralen Beschaffungsstellen des Bundes sowie die Liste der Beschaffungen ab 50’000 Franken, welche sich auf die Datenbasis des Beschaffungscontrollings abstützen.

    Im Jahr 2022 tätigte die Bundesverwaltung Zahlungen im Umfang von 7,28 Milliarden Franken für Beschaffungen. Damit hat sie rund 190 Millionen Franken mehr als im Vorjahr ausgegeben. Vergaben über dem WTO-Schwellenwert erfolgten im Volumen von 14,93 Milliarden Franken. 85 Prozent davon wurden in einem Wettbewerbsverfahren vergeben.

    Zwei Themengebiete im öffentlichen Beschaffungswesen des Jahres 2022 waren besonders im Fokus: Einerseits führte die Bewältigung der COVID-19-Pandemie das dritte Jahr in Folge zu aussergewöhnlichen Beschaffungen. Andererseits ist bei den Luftfahrtsystemen der Armee (z.B. durch die Beschaffung der Kampfflugzeuge und der Bodenluftabwehr) ein steigendes Beschaffungsvolumen erkennbar.

  • Neue Führungsstruktur der Hälg Group

    Neue Führungsstruktur der Hälg Group

    Im Rahmen ihrer zukunftsorientierten Unternehmensstrategie nimmt die Hälg Group wichtige Anpassungen an ihrer Organisations- und Führungsstruktur vor. Marcel und Roger Baumer, die beiden Inhaber des Unternehmens, treten aus ihren operativen Rollen zurück und konzentrieren sich künftig auf ihre strategischen Aufgaben im Verwaltungsrat.

    Verwaltungsrat statt Tagesgeschäft: Die Baumer-Brüder fokussieren sich auf die Strategie
    Nach über 25 Jahren in verschiedenen Unternehmensrollen übergeben Marcel und Roger Baumer die operative Leitung an ein kompetentes Team. „Dies ist ein sorgfältig geplanter und wichtiger Schritt. Wir freuen uns darauf, die Zukunft der Hälg Group strategisch zu gestalten“, sagt Roger Baumer. Marcel Baumer ergänzt: „Wir sind stolz auf das, was wir bisher mit der Hälg Group und unseren Mitarbeitenden erreicht haben. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Führung des Unternehmens weiter zu professionalisieren und unser Wachstum schweizweit zu beschleunigen.“

    Sandro Keller übernimmt als CEO im Bereich Gebäudetechnik
    Ab dem 1. Januar 2024 übernimmt Sandro Keller, ein erfahrener Manager mit langjähriger Branchenerfahrung, die Führung des Unternehmensbereichs Gebäudetechnik. Keller bringt umfangreiche Kenntnisse und ein solides Netzwerk aus seiner Zeit bei einem renommierten nationalen Baudienstleister mit. „Ich freue mich darauf, meine Fähigkeiten in ein Traditionsunternehmen wie die Hälg Group einbringen zu dürfen“, sagt der designierte CEO, der neben einem Master-Abschluss in Accounting and Finance auch ein Doktorat der Universität St.Gallen besitzt.

    Kontinuität und Stabilität im Führungsteam
    Bruno Bollhalder bleibt weiterhin CFO und leitet den Unternehmensbereich Zentrale Dienste. Markus Haldimann bleibt ebenfalls in seiner Position und führt den Bereich Facility Management. Die aktuelle Zusammensetzung des Verwaltungsrats bleibt unverändert und sorgt somit für Kontinuität und Stabilität in der Unternehmensführung.

    Mit diesen Änderungen stärkt die Hälg Group ihre Marktposition und schafft die optimalen Voraussetzungen für weiteres Wachstum und eine langfristig erfolgreiche Unternehmensführung.

  • Evorest erhält siebenstellige Frühfinanzierung

    Evorest erhält siebenstellige Frühfinanzierung

    Das Zürcher Start-up Evorest hat laut einer Medienmitteilung in einer sogenannten Pre-Seed-Finanzierung einen siebenstelligen Betrag akquiriert. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Mietkautionsmarkt zu erneuern. Erstmals sollen Mieter ihre Mietkautionen digital in kostengünstige Fonds investieren können.

    Damit soll der gesamte Vorgang der Mietkautionsverwaltung für Mietende und Immobilienverwalter vereinfacht werden. Mieterinnen und Mieter können somit künftig ihren Mietkautionsvertrag digital unterschreiben und ihr gebundenes Kapital in börsengehandelte Indexfonds wie ETF investieren. Die dabei erzielte Rendite kommt ihnen direkt zugute.

    Auch ein konventionelles Kautionskonto soll sich zukünftig über Evorest vollständig digital abschliessen lassen. Dank der Digitalisierung können Kautionskonten binnen 24 Stunden eröffnet werden. Immobilienverwalterinnen und -verwalter erhalten als Sicherheit eine marktangepasste höhere Schadensdeckungssumme. Evorest arbeitet hierbei mit einer nicht näher benannten Schweizer Partnerbank zusammen, die das Kapital verwaltet und die Sicherheit der Einlage garantiert.

    Die jetzt erhaltene Finanzierung soll zum vierten Quartal 2023 wirken. Mit dem akquirierten Kapital will die im März 2023 gegründete Firma ihre Programmentwicklungen implementieren und die Programmschnittstelle zu ihrer Partnerbank aktivieren.

  • Das Schweizer Proptech Unternehmen Immowise bietet seine Lösung in der Deutschschweiz an

    Das Schweizer Proptech Unternehmen Immowise bietet seine Lösung in der Deutschschweiz an

    Eigentumswohnungen in der Schweiz: Eine Branche, die über die Digitalisierung nur gewinnt
    Schweizer Immobilien bekommen die Wende zur Digitalisierung direkt zu spüren, denn die wichtigsten Akteure der Branche haben das Tempo zur Effizienzsteigerung jährlich beschleunigt. Die Schweiz stellt mit seinen 1,4 Millionen Besitzern* (darunter mehr als 445.000** Eigentumswohnungen) letztendlich einen wichtigen Markt für Immowise dar.

    Die digitale Lösung von Immowise ist einfach zu implementieren und passt sich jeder Art von Stockwerkeigentum an. Durch die Anbindung an die wichtigsten in der Branche verwendeten ERPs ist die Plattform vollständig in die von den Agenturen initiierte Digitalisierungsstrategie integriert. Das schlanke Kostenmanagement eignet sich auch für kleine Strukturen und selbstverwaltete Stockwerkeigentümergemeinschaften.

    Ein Büro in Zürich im Dienste der Stockwerkeigentümergemeinschaften in der Deutschschweiz
    Mit der Büroeröffnung in Zürich will Immowise den Verwaltungen, selbstverwalteten Stockwerkeigentümergemeinschaften oder auch unabhängigen, lokalen Verwaltern eine Lösung anbieten, um die Arbeitslast mit einer Plattform, die sich bereits in der Westschweiz bewährt hat, zu vereinfachen und zu verringern. Bis 2022 wurden damit schon rund 20 GVs für über 500 Stockwerkeigentümer abgehalten. Bis 2023 will nun Immowise alle Schweizer Regionen abdecken. Zudem wird die Plattform mit zusätzlichen Modulen wie dem internen Nachrichtendienst für Stockwerkeigentümer, dem Vergleich von Kostenvoranschlägen und der Budgetverwaltung erweitert.

    Die Entwicklung von Immowise in der Deutschschweiz wird mit der Ernennung von Teresa Astorina zur Direktorin mit Sitz in der Region Zürich abgerundet. Als anerkannte Expertin im Immobiliensektor, in dem sie seit über 25 Jahren tätig ist, übernimmt sie die Proptech-Führung mit dem erklärten Ziel, die Verwaltung von Stockwerkeigentümergemeinschaften in der gesamten Schweiz mittels Digitaltechnik umzustellen.

    Sebastian Chiappero, Geschäftsführer von Wise.swiss, der Muttergesellschaft von Immowise, ergänzt: „20 Monate nach der Gründung von Immowise eröffnet die Einstellung einer Direktorin einen weiteren Schritt, die flächendeckende Einführung von Immowise zu gewährleisten. Ich freue mich sehr, dass Teresa in dieser Position zu uns gestossen ist. Ihre langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche und ihre Kompetenzen im Bereich der Strategie-Entwicklung sind allesamt Pluspunkte für Immowise“. Sie war unter anderem auch in der Geschäftsleitung oder in führenden Positionen in Firmen wie Credit Suisse, m3 Real Estate, Privera oder EPM tätig.

    Teresa Astorina betont: „Die Zukunft der Immobilienbranche liegt in der Digitalisierung. Ich bin sehr stolz darauf, die Entwicklung einer „Swiss made“-Lösung begleiten zu können, die einen echten Service in der Verwaltung von Stockwerkeigentum in der Schweiz bietet.»

    Portrait von Teresa Astorina hier zum Download

    Über Immowise
    Immowise wurde 2021 gegründet und ist die erste Schweizer Lösung für die Digitalisierung von Stockwerkeigentümerversammlungen. Diese in der Schweiz entwickelte und gehostete Anwendung hilft Verwaltern und Stockwerkeigentümern bei der Vorbereitung, Verwaltung und Nachbearbeitung von Versammlungen. Sie ergänzt die 2020 lancierte Software wise.swiss der EPwise AG, die öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen eine Reihe von digitalen Kommunikations- und Event-Organisationstools (eventwise, partnerwise und fundwise) bietet. https://wise.swiss/de/immowise/
    Hauptsitz Immowise: Neuenburg
    Niederlassungen: Genf, Zürich

  • Digitales Werkzeug organisiert Versammlungen von Miteigentümern

    Digitales Werkzeug organisiert Versammlungen von Miteigentümern

    Bei Immowise handele es sich um die erste Plattform für die Digitalisierung von Generalversammlungen von Stockwerkseigentümern und Immobilienverwaltern, schreibt wise.swiss in einer Mitteilung. Das digitale Werkzeug helfe dem Administrator, alle Phasen einer Generalversammlung digital zu gestalten, heisst es dort weiter. Als solche werden dort die Verwaltung der Einladungen, die Aufstellung und Anpassung der Tagesordnung, die Berechnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit sowie die Erfassung von Abstimmungsergebnissen und Umfragen und die Erstellung eines Protokolls genannt. Zudem lassen sich mit Immowise Notizen und Kommentare zur Generalversammlung festhalten. Immowise lasse sich dabei an die jeweiligen Besonderheiten der Miteigentümerschaft anpassen, schreibt wise.swiss.

    Das Jungunternehmen mit Sitz in Neuenburg ist auf die Entwicklung von digitalen Werkzeugen im Arbeitsleben spezialisiert. Zu den Kunden zählten bereits eine Reihe Immobiliengesellschaften, erläutert Sebastian Chiappero in der Mitteilung: „Das Konzept einer spezifischen Plattform für die Verwaltung von Generalversammlungen wurde 2019 auf ihren Wunsch hin geboren“, so der wise.swiss-CEO. Die Coronavirus-Pandemie habe die Umsetzung zusätzlich angetrieben.

    Immowise könne den Zeitaufwand in allen Phasen einer Generalversammlung um 20 bis 30 Prozent verringern, erläutert der für die Plattform zuständige Direktor Gilles von Burg. Gleichzeitig werde darauf geachtet, die Datensicherheit zu gewährleisten. „Die ersten Rückmeldungen unserer Kunden sind sehr positiv, sowohl für die Nutzung aus der Ferne als auch vor Ort“, so Gilles.

  • Kanton Zürich – Am Puls des Geschehens

    Kanton Zürich – Am Puls des Geschehens

    Der Kanton Zürich ist ein wichtiger Wachstumstreiber der Schweizer Wirtschaft. Sein Bruttoinlandprodukt (BIP) betrug 2017 mehr als 143 Milliarden Franken. Das entspricht mehr als 20 Prozent des Schweizer BIP. Damit wird im Kanton Zürich die grösste wirtschaftliche Leistung und Wertschöpfung innerhalb der Schweiz erbracht. Die Wertschöpfung kann gesteigert werden, indem Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Fachorganisationen entlang der Wertschöpfungskette in Clustern wie Finanzdienstleistungen, Life Sciences, Kreativwirtschaft, Cleantech, Aerospace, Informations- und Kommunikationstechnologie kooperieren. Gemäss dem Statistischen Amt erbringt der Kanton Zürich mit einem jährlichen BIP-Volumen von über 120 Milliarden Franken mehr als 20 Prozent des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP). Das ist die grösste kantonale wirtschaftliche Wertschöpfung in der Schweiz.

    Die Pflege von internationalen Beziehungen ist zudem eine Chance, um internationale Entwicklungen sowohl im wirtschaftlichen wie im politischen Bereich unmittelbar zu verfolgen und aktiv zu beeinflussen. Die dadurch erworbenen Wirtschaftskontakte haben einen unmittelbaren Nutzen für die im Kanton ansässigen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

    In Sachen Lebensqualität und Lebensstandard belegt Zürich seit vielen Jahren in internationalen Rankings Spitzenplätze. Die Stadt Zürich ging sieben Mal in Folge als Siegerin aus der bekannten Mercer-Studie zur Lebensqualität hervor. Seit 2009 liegt sie auf Platz 2. Bei der Studie werden 230 Städte anhand von 39 Kriterien wie Gesundheitsversorgung, Unterhaltungsangebot, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Wohnsituation, Umweltfragen, politische und wirtschaftliche Situation verglichen.

    Ein neuer Index misst erstmals auch die ökonomische und soziale Verteilung des Wohlstandes, und da kommt die Limmatmetropole unter 113 Städten auf Rang Eins, wie zh.ch schreibt: Der «Prosperity and Inclusion in Cities Seal and Awards Index» misst nicht nur das Wirtschaftswachstum, sondern vor allem dessen Qualität und welchen Anteil die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen daran haben. Zürich schnitt insbesondere bei den Faktoren Arbeit, Wohnen, Freizeit, Sicherheit und Bildung hervorragend ab. Auf Platz zwei folgt Wien vor Kopenhagen, Luxemburg und Helsinki. Im innerschweizerischen Städteranking liegt Zürich auf Rang 1 und Winterthur auf Rang 3.

    Testimonials

    Carmen Walker Späh
    Regierungsrätin,
    Volkswirtschaftsdirektorin

    Dank den erstklassigen Hochschulen, der Verfügbarkeit von Fachkräften, der hervorragenden Infrastruktur sowie der hohen Innovationskraft unserer Wirtschaft ist der Kanton Zürich ein hochattraktiver Standort für Unternehmen.

    David Allemann
    Mitgründer On

    Zürich ist weltoffen, cool und denkt neu. Es ist wichtig, dass in Zürich viele kreative Köpfe wohnen und arbeiten, die den Standort in Sachen Kreativität und Innovation nach vorne treiben. So bleibt Zürich weiter einzigartig.

    René Kalt
    Geschäftsführer
    Innovationspark Zürich

    Hochschulen und zahlreiche innovative Unternehmen machen Zürich zu einem perfekten Standort für die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft. Der Innovationspark Zürich trägt zu diesem Wissens- und Technologietransfer bei, so wird Zürich noch innovativer.

    Mario Jenni
    Co-Founder &
    CEO Bio-Technopark Schlieren-Zürich

    Zürich ist aufgrund zahlreicher Gesundheits- und Technologieunternehmen sowie exzellenter Hochschulen ein ausgezeichneter Life Sciences-Standort. Der «Paradeplatz» der Biotech-Szene befindet sich in Schlieren und wird national und international immer bedeutender.

  • Grundstein für Rieter Campus ist gelegt

    Grundstein für Rieter Campus ist gelegt

    Mit seinem Bauprojekt für den Rieter Campus bekennt sich Rieter zum Standort Winterthur und zum Werkplatz Schweiz, wie aus einer Medienmitteilung des  Textilmaschinenherstellers hervorgeht. Am Mittwoch wurde der Grundstein für das neue Kunden- und Technologiezentrum sowie das Verwaltungsgebäude gelegt. Dafür investiert das seit 225 Jahren in Winterthur ansässige Unternehmen rund 80 Millionen Franken

    Der Rieter Campus soll ab 2024 auf einer Geschossfläche von über 30’000 Quadratmetern Platz für rund 700 Arbeitsplätze bieten. Dafür habe das Unternehmen mit einem Spezialisten für Büroarchitektur ein offenes Raumkonzept entwickelt. Mit einer Wärmeerzeugung via Erdsonden und einer 1300 Quadratmeter grossen Photovoltaikanlage setze Rieter auf erneuerbare Energien. „Die unternehmerische Ausrichtung auf nachhaltige und energieeffiziente Lösungen für die Garnproduktion spiegelt sich damit im Gesamtkonzept des Campus wider“, wird CEO Norbert Klapper zitiert.

    Rieter habe im Laufe seiner Firmengeschichte die Stadt Winterthur mitgeprägt, so Verwaltungsratspräsident Bernhard Jucker. „Jetzt entsteht mit dem neuen Campus das Fundament für die Zukunft als führendes Technologieunternehmen.“

  • Limmat Verwaltungs AG bekommt neuen Namen

    Limmat Verwaltungs AG bekommt neuen Namen

    Aus der Limmat Verwaltungs AG ist die Elicere Real Estate Management AG geworden. Die 1967 in Schlieren gegründete Limmat Verwaltungs AG ist laut Medienmitteilung 2019 durch die Firma Elicere AG in Zug übernommen worden. Das Unternehmen wurde von Limmat Bau-, Treuhand- und Verwaltungs AG in Limmat Verwaltungs AG umbenannt.

    Die Verwaltung soll nun unter dem neuen Namen weitergeführt werden, der Bezug auf die neue Inhaberin nimmt. Die neue Firma Elicere Real Estate Management AG hat naturgemäss ihren Sitz in Schlieren in der Schulstrasse, an der bisherigen Adresse der Limmat Verwaltung.

    Vor dem Start mit neuem Namen seien eine umfassende Umstrukturierung und besonders Digitalisierung vollzogen worden, heisst es in der Mitteilung. Zu den bereits angebotenen Diensten der Bewirtschaftung und Bewertung komme neu auch die Übernahme des Baumanagements hinzu.

    Geleitet wird die erst Dezember gegründete neue Firma von Rikard Memaj und Roger Priester. Beide sind Mitglieder des Verwaltungsrats. Dessen Präsident Roger Priester wird zitiert: „Wir sind überzeugt, mit der transparenten und strukturierten Aufstellung in der Firma, unsere Kundschaft mit den modernsten Hilfsmitteln und motivierten Mitarbeitern in eine nachhaltige Zukunft zu führen.“