Schlagwort: Verwaltungen

  • Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Der neue Leitungskataster des Kantons Zürich bildet seit dem 1. Mai 2024 sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen sowohl ober- als auch unterirdisch ab. Die bisher aufwendige Beschaffung von Plänen zu bestehenden Leitungen wird durch das neue zentrale Portal erheblich vereinfacht. Diese umfassende Informationsquelle steht nun der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung und bietet einen bedeutenden Mehrwert für Planungs-, Bau- und Unterhaltsarbeiten.

    Einfacher Zugang zu Leitungsinformationen
    Bis vor kurzem war es zeitintensiv und kompliziert, Informationen zu Leitungen in einem bestimmten Gebiet oder auf einer Parzelle zu erhalten, da diese einzeln bei den Eigentümern oder den jeweiligen Werken angefragt werden mussten. Der neue zentrale Leitungskataster des Kantons Zürich integriert nun die Leitungsinformationen von über fünfhundert Werken, die im Kanton tätig sind, in einem einzigen System. Diese Leitungen umfassen die Medien Wasser, Abwasser, Elektrizität, Fernwärme, Gas und Kommunikation. Die Aktualisierung der Daten erfolgt regelmässig durch die Werke selbst.

    Breite Vorteile für verschiedene Nutzergruppen
    Das Leitungskatasterportal bietet zahlreiche Vorteile für diverse Interessengruppen, darunter Werke, Verwaltungen, Bauunternehmen, Rettungs- und Sicherheitsdienste sowie private Nutzer. Verlässliche Informationen zur Art und Lage der Leitungen sind essentiell für die Planung und Koordination von Bauvorhaben sowie für den Unterhalt und die Erweiterung von Leitungen. Durch die transparente Dokumentation wird das Risiko von Schäden erheblich reduziert. Es ist jedoch zu beachten, dass der Leitungskataster nicht als Basis für Grabarbeiten verwendet werden darf. Detailauskünfte müssen weiterhin direkt beim zuständigen Werk eingeholt werden.

    Benutzerfreundlichkeit und umfassende Datenbereitstellung
    Das Portal ist benutzerfreundlich gestaltet. Nutzer können nach Gemeinden, Parzellen oder Strassen suchen und das gewünschte Medium auswählen. Im Kartenausschnitt werden dann die entsprechenden Leitungen angezeigt. Die Daten können in den gängigsten Formaten einfach heruntergeladen werden. Zusätzlich werden Informationen wie Eigentümerangaben und Kontaktinformationen der Werke bereitgestellt.

    Das Leitungskatasterportal ist unter https://leitungskataster.zh.ch erreichbar. Für die Nutzung ist eine vorherige Registrierung erforderlich. Weitere Informationen zum kantonalen Leitungskataster sind auf der Webseite zh.ch/leitungskataster zu finden.

    Mit diesem neuen Portal setzt der Kanton Zürich einen bedeutenden Schritt in Richtung effizienterer und sichererer Bau- und Planungsprozesse.

  • Swisscom übernimmt Mehrheit an E-Government-Spezialisten

    Swisscom übernimmt Mehrheit an E-Government-Spezialisten

    Swisscom gibt den Kauf der Zürcher Innovative Web Gruppe bekannt. Mit der Übernahme will das Telekomunternehmen laut einer Mitteilung seine Aktivitäten in den Bereichen Weblösungen und E-Government für öffentliche Verwaltungen und Gemeinden ausbauen. Die Innovative Web Gruppe bleibt rechtlich eigenständig. Für Kunden und Mitarbeitende ergeben sich demnach durch die Übernahme keine Veränderungen. Über die Unternehmensbewertung wurde Stillschweigen vereinbart.

    Die im Jahr 2000 gegründete Innovative Web Gruppe ist gut positioniert auf dem Segment von E-Government-Lösungen für Schweizer Gemeinden und Städte, Kantone, Stadtwerke, Schulen und andere verwaltungsnahe Organisationen. Vom Kauf der Unternehmensgruppe verspricht sich Swisscom neues Wachstumspotenzial für ihr Geschäftsfeld „Gemeinden und Vereine“, das überwiegend von der Tochter Swisscom Directories AG mit der Gemeindeplattform Localcities bearbeitet wird.

    Localcities stellt Informationen und Auskünfte rund um das behördliche, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben in der Gemeinde zur Verfügung. Im Verbund mit der Innovative Web soll der Grundstein gelegt werden, um „technische Module wechselseitig zu nutzen und neue, innovative Lösungen für fast jedes Bedürfnis der rund 2’200 Schweizer Gemeinden zu entwickeln, ganz unabhängig von der Grösse der Gemeinde“, wird Stefano Santinelli, CEO Swisscom Directories AG, zitiert.