Schlagwort: Verwaltungsgebäude

  • Zusatzkredit für Verwaltungsgebäude am Seetalplatz Luzern

    Zusatzkredit für Verwaltungsgebäude am Seetalplatz Luzern

    Im Jahr 2021 stimmte die Luzerner Bevölkerung dem Bau eines Verwaltungsgebäudes am Seetalplatz zu und bewilligte einen Sonderkredit von 177,4 Millionen Franken. Aufgrund von Personalwachstum und unerwarteten baulichen Anforderungen beantragt der Regierungsrat nun einen Zusatzkredit von 14,25 Millionen Franken. Besonders die gestiegene Zahl der Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung, insbesondere in der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen, erfordert eine Erweiterung der Büroflächen.

    Zusätzlich zur Flächenerweiterung werden bauliche Anpassungen vorgenommen, um den ökologischen Anforderungen der Luzerner Klimapolitik gerecht zu werden. Diese beinhalten eine Erweiterung der Photovoltaik-Anlage von der Dachfläche auf die Gebäudefassade sowie eine mögliche Aufstockung des Gebäudes im Innenhof, was zu einer verbesserten Nutzung des Grundstücks führt. Zudem entstehen durch Auflagen der Baubewilligung weitere Kostensteigerungen.

    Zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung
    Das Verwaltungsgebäude wird nach Fertigstellung 2026 mehr als 2.000 Kantonsangestellte beherbergen und zentrale Dienstleistungen für die Bevölkerung an einem gut erschlossenen Standort in Luzern Nord bieten. Der Spatenstich erfolgte im September 2023, und die Bauarbeiten schreiten planmässig voran.

    Der Kantonsrat wird in der Oktober-Session über den Zusatzkredit entscheiden.

  • Ein nachhaltiger Holz-Hybrid Bau mit einem «Herz aus Holz»

    Ein nachhaltiger Holz-Hybrid Bau mit einem «Herz aus Holz»

    «Ein Herz aus Holz»
    Das Projekt wird als fünfgeschossiger Sockelbau und einem Hochhaus mit einem Atrium – dem «Herz aus Holz» – realisiert. Auf den Dachflächen wie auch auf Teilbereichen der Fassade sind Photovoltaik-Module für die Stromproduktion vorgesehen. Die gesamte Wärme- und Kälteversorgung erfolgt mittels eines Anschlusses an die Fernwärme «Wärmeverbund Seetalplatz». Das Projekt strebt die Zertifizierung mit den Nachhaltigkeitslabeln SNBS Gold und Minergie-P-ECO an. Für den Holz-Hybridbau und die vorgefertigten Fassadenelemente werden ca. 1420 m3 Holz verarbeitet – v.a. Fichte und Tanne. Der Holzbau trägt dabei nicht nur zum angenehmen Innenklima bei, sondern reduziert auch die CO2-Bilanz der Erstellung des Gebäudes. Die fixfertige Vorfabrikation der Fassadenelemente aus Holz in geschützten Werkhallen stellt zudem die Qualität sicher und ermöglicht eine schnellere Fertigstellung der Gebäudehülle.

    Der Kanton Luzern verfolgt eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Klimaziele, wie auch Losinger Marazzi. Die Immobilienentwicklerin und Totalunternehmung hat sich zum Ziel gesetzt, ihre CO2-Emmissionen bis ins Jahr 2030 um 30 % im Vergleich zu 2021 zu reduzieren. Dieses Ziel erreicht Losinger Marazzi indem neben einem verstärkten Fokus auf Holzbau- sowie Stadterneuerungsprojekte die Nachhaltigkeit in allen Projekten als zentrales Thema behandelt wird.

    Heute ist die kantonale Verwaltung auf über 30 verschiedenen Standorten verteilt. Durch den Neubau werden im Jahr 2026 rund 1500 Angestellte unter einem Dach zusammengeführt und somit eine zentrale Anlauf-, Auskunfts- und Beratungsstelle im neuen Stadtteil Luzern Nord erschaffen, die mit allen Verkehrsmitteln bestens erschlossen ist. Zudem werden sich in den unteren Geschossen des Gebäudekomplexes die öffentlichkeitswirksamen Dienststellen, ein Polizeiposten, Gastronomie und Läden verteilen. Eine Kita im 6. OG sowie Wohnungen in den obersten Geschossen werden zum belebenden Nutzungsmix beitragen.

  • Basler Kantonalbank Nachhaltigkeit als Teil der Identität

    Basler Kantonalbank Nachhaltigkeit als Teil der Identität

    Das Geschäftshaus mit den beiden Gebäuden Aeschenvorstadt und Brunngässlein wurde in den 70er-Jahren gebaut, wobei die Aeschenvorstadt bereits vor zehn Jahren saniert wurde. Als Gebäudekomplex bilden die beiden Häuser den Hauptsitz der Basler Kantonalbank mit Büros und Kundenfiliale sowie Private-Banking-Abteilung, die im Zuge der Brunngässlein-Sanierung in die Aeschenvorstadt umgezogen ist (vgl. Box).

    Minergie-Höchstwert erstmals umgesetzt 
    Mit der Sanierung des Brunngässleins hat die Basler Kantonalbank ein erstes Mal ihr Vorhaben umgesetzt, ihre Immobilien nach und nach gemäss dem Minergie-P-Standard zu sanieren. Um die Anforderungen des für Bestandsimmobilien höchsten Standards zu erfüllen, wurde die gesamte Gebäudetechnik (HLKS/E Heizung-Lüftung-Klima, Sanitär und Elektro) zurück- und neu aufgebaut, wodurch der Energiebedarf für Heizung und Kühlung um rund 50% gesenkt werden kann. Auf dem Flachdach und dem die beiden Gebäude verbindenden Turm wurde eine leistungsfähige Photovoltaik-Anlage installiert sowie das Dach und der Innenhof nach den Auflagen der Stadt Basel begrünt. Eine besondere Bedeutung kam bei der Sanierung der strassenseitig ausgerichteten Fassade zu, die statisch und bezüglich Erdbebensicherheit nicht mehr den Vorschriften entsprach. Um diese zu erfüllen, wurde die alte Fassade vom Gebäude entkoppelt, das Gebäude neu gestützt und eine vorgehängte energieeffiziente Gebäudehülle realisiert.

    Fassade schafft architektonische Einheit
    Prägendes Element der neuen Fassade ist die Rasterung, die sich an das vordere Gebäude anlehnt. Die verglasten Lamellen der Aeschenvorstadt werden mit 30 cm langen schwertähnlichen Lamellen von Mint Architecture neu interpretiert. Sie dienen den Innenräumen des Brunngässleins als Sonnen- und Blendenschutz und bestehen aus eloxiertem Aluminium, dessen Wirkung und Anmutung sich je nach Lichteinfall ändert. «Die Fassade spielt in der Identifikation eines Gebäudes eine zentrale Rolle», sagt Gesamtprojektleiterin Sonja Haag-Walthert von Mint Architecture. «Beim Brunngässlein ist es uns gelungen, durch die Rasterung der neuen Gebäudehülle die Firmenidentität neu zu interpretieren und aus dem Bestand heraus weiterzuentwickeln.»

    Moderne Arbeitsumgebung unterstützt hybrides Arbeiten
    Basierend auf den ökologischen Verbesserungen bezüglich Beschattung, Beleuchtung und Raumklima wurde das Brunngässlein in eine innovative und kollaborative Arbeitswelt nach dem tätigkeitsorientierten Activity-Based-Working-Ansatz umgebaut. Neu integrierte Typologien bieten den Mitarbeitenden die Möglichkeit von Begegnung, Austausch und Rückzug und bilden die Voraussetzung, um New Work zu leben und zu erleben.

    Die sieben Geschosse sind einheitlich als Open Space mit jeweils fensterseitig frei wählbaren Arbeitsplätzen konzipiert. Sie werden mittig durch eine Begegnungszone mit Teeküche, Sitzungszimmer und Besprechungsmöglichkeiten unterteilt, die jeweils beidseitig zugänglich sind. Das durch die grosszügigen Fensterfronten und die verglasten Sitzungszimmer helle Ambiente kombiniert mit starken Schwarz-Weiss- Kombinationen widerspiegeln die Corporate Identity der Basler Kantonalbank. Die Aussenseiten von Teeküche und Sitzungszimmer sind mit Holz und sichtbaren verchromten Leitungen umrahmt und auf jedem Stockwerk wurde eine dominierende zweite Wandfarbe eingesetzt. Die strassenseitig angebrachten Vorhänge unterstützen die Akustik, schützen vor Lichteinfall und tragen zusätzlich zu einem Ambiente bei, in dem sich die Mitarbeitenden aufgehoben fühlen und angeregt werden.

    Bauen im Bestand: im Einklang von Nachhaltigkeit, Design und Nutzung
    Mint Architecture setzte sich im Wettbewerb um die Sanierung des Brunngässleins mit ihrem gesamtheitlichen Ansatz durch. Das Büro zeichnete bei Architektur- und Workplaceprojekt für die Entwürfe und Konzepte sowie die Ausführungsplanung verantwortlich. Nach rund zweijähriger Bauzeit setzt das kernsanierte Brunngässlein für die Basler Kantonalbank bezüglich Nachhaltigkeit einen neuen Standard und bietet den Mitarbeitenden eine moderne Arbeitsumgebung für hybrides Arbeiten.

  • Neubau des Bundes erhält Zertifikat für Nachhaltigkeit

    Neubau des Bundes erhält Zertifikat für Nachhaltigkeit

    Der Verwaltungsneubau des Bundes in Zollikofen ist mit dem Platin-Zertifikat des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz ausgezeichnet worden. Für den Bund ist es die dritte Auszeichnung für nachhaltiges Bauen seit 2019, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Im Jahr 2020 hatte der Verwaltungsneubau an der Pulverstrasse in Ittigen das Gold-Zertifikat erhalten, 2019 war das Verwaltungszentrum am Guisanplatz in Bern gekürt worden. „Mit der dritten Auszeichnung innert kurzer Zeit wird das Bundesamt für Bauten und Logistik für seinen konsequenten Fokus auf nachhaltiges Bauen belohnt“, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz ehrt mit seinen Zertifikaten „hochwertige und in die Zukunft gerichtete Objekte“, die einen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Beitrag leisten. Bei der Bewertung berücksichtigt der Verein mit Sitz in Zürich insgesamt 45 Indikatoren aus den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt, darunter der Energieverbrauch eines Gebäudes, Flora und Fauna der Umgebung und die regionale Wertschöpfung. Auch die Wahl des Architekturbüros mittels Wettbewerbsverfahren und die Kommunikation spielen eine Rolle.

    Der zertifizierte Neubau am Eichenweg 3 beherbergt laut Medienmitteilung Teile des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation sowie das Informatik-Service-Center des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements.

  • Spatenstich für neues Gemeindehaus in Spreitenbach ist erfolgt

    Spatenstich für neues Gemeindehaus in Spreitenbach ist erfolgt

    Mit dem ersten Spatenstich hat der Bau des neuen Gemeindehauses in Spreitenbach begonnen. Das neue Verwaltungsgebäude ist laut einer Medienmitteilung der fsp Architekten aus Spreitenbach für eine Bevölkerungszahl von 15‘000 ausgelegt. Beim Bau des alten Gemeindehauses 1964 hatte Spreitenbach noch rund 9000 Einwohnerinnen und Einwohner. Heute sind es laut der Internetseite der Gemeinde 12’079, davon 5986 Schweizer und 6093 Ausländer.

    Die Planung für das neue Gemeindehaus begann 2016. Ein erster Entwurf mit einem geplanten Kostenaufwand von mehr als 18 Millionen Franken wurde abgelehnt. Der neue Kostenplan sieht Ausgaben von 13 Millionen Franken vor und wurde Anfang 2020 genehmigt.

    Bei Baubeginn waren laut einem Artikel der „Aargauer Zeitung“ neben Architekten, Unternehmern und Mitgliedern der Baukommission auch Gemeindepräsident Markus Mötteli (Mitte) sowie Gemeinderat Roger Mohr (SVP) anwesend. „Für die Baukommission und die beteiligten Planer ist das ein grosser Moment und der Schritt von der Theorie in die Praxis“, wird Architekt und Gesamtprojektleiter Markus Schärer von fsp Architekten zitiert. Die Bevölkerung erhalte mit dem neuen Gemeindehaus an zentraler Stelle zwischen Dorf und Gewerbezone einen Zentrums- und Identifikationspunkt, heisst es in der Mitteilung der fsp Architekten.

    Das neue Gemeindehaus soll laut Planung im Juni 2023 fertig sein. Es wird auch über eine Tiefgarage sowie einen Parkplatz verfügen. Zur Energieversorgung wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage errichtet. Das alte Gemeindehaus dürfe später zu einem Schulgebäude umgebaut werden.

  • Grundstein für Rieter Campus ist gelegt

    Grundstein für Rieter Campus ist gelegt

    Mit seinem Bauprojekt für den Rieter Campus bekennt sich Rieter zum Standort Winterthur und zum Werkplatz Schweiz, wie aus einer Medienmitteilung des  Textilmaschinenherstellers hervorgeht. Am Mittwoch wurde der Grundstein für das neue Kunden- und Technologiezentrum sowie das Verwaltungsgebäude gelegt. Dafür investiert das seit 225 Jahren in Winterthur ansässige Unternehmen rund 80 Millionen Franken

    Der Rieter Campus soll ab 2024 auf einer Geschossfläche von über 30’000 Quadratmetern Platz für rund 700 Arbeitsplätze bieten. Dafür habe das Unternehmen mit einem Spezialisten für Büroarchitektur ein offenes Raumkonzept entwickelt. Mit einer Wärmeerzeugung via Erdsonden und einer 1300 Quadratmeter grossen Photovoltaikanlage setze Rieter auf erneuerbare Energien. „Die unternehmerische Ausrichtung auf nachhaltige und energieeffiziente Lösungen für die Garnproduktion spiegelt sich damit im Gesamtkonzept des Campus wider“, wird CEO Norbert Klapper zitiert.

    Rieter habe im Laufe seiner Firmengeschichte die Stadt Winterthur mitgeprägt, so Verwaltungsratspräsident Bernhard Jucker. „Jetzt entsteht mit dem neuen Campus das Fundament für die Zukunft als führendes Technologieunternehmen.“