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  • Viboo sammelt 1,5 Millionen Franken ein

    Viboo sammelt 1,5 Millionen Franken ein

    Viboo hat eine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt konnten 1,5 Millionen von den Investoren High-Tech Gründerfonds, Swisscom Ventures und Rainmaking Impact eingesammelt werden, informiert die Ausgründung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in einer Mitteilung. „Die Runde war überzeichnet, was das starke Vertrauen der Investoren und das Interesse an dem Potenzial des Unternehmens zur Dekarbonisierung von Gebäuden widerspiegelt“, heisst es dort.

    Viboo hat eine Plattform für den optimalen Energieeinsatz in Gebäuden entwickelt. Die Predictive-Control-as-a-Service-Plattform arbeitet mit selbstlernenden Algorithmen, die Wetter- und Gebäudedaten sowie die Präferenzen der Bewohnenden nutzt, um den Energiebedarf in den Räumen zu optimieren. Die in der Finanzierungsrunde eingesammelten Mittel sollen zur Kommerzialisierung der Plattform eingesetzt werden. Hier will sich viboo während der kommenden Heizsaison auf Gewerbegebäude konzentrieren.

    „Die Plattform und die Algorithmen sind eine echte Revolution für bestehende und auch ältere Gebäude“, wird Gregor Haidl, Senior Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds, in der Mitteilung zitiert. „Die Ergebnisse der letzten Heizperiode zeigen, dass viboo einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung von Gebäuden leisten kann.“

  • viboo spart Heizenergie mit lernendem Algorithmus

    viboo spart Heizenergie mit lernendem Algorithmus

    viboo hat einen Algorithmus zur Einsparung von Heizenergie entwickelt. Die Ausgründung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) kann damit laut einer Medienmitteilung auch ältere Gebäude mit rund einem Viertel weniger Energie beheizen. Der Nutzerkomfort bleibe dabei gleich oder verbessere sich sogar.

    Die Forscher Felix Bünning und Benjamin Huber haben die Idee bei ihrer Arbeit im Urban Energy Systems Lab der Empa entwickelt. Der Regelalgorithmus kann basierend auf Wetter- und Gebäudedaten mehrere Stunden im Voraus den idealen Energieaufwand eines Gebäudes berechnen. Die ersten Experimente im NEST, dem Forschungs- und Innovationsgebäude von Empa und Eawag in Dübendorf, haben den Energieverbrauch um 23 Prozent gesenkt. Die Forschenden arbeiteten dabei mit dem Thermostat-Hersteller Danfoss zusammen. Um Vergleich dazu sparte der Thermostat Danfoss Ally lediglich zwölf Prozent ein.

    Im März 2022 gründeten die beiden Forscher viboo zusammen mit Matthias Sulzer, Senior Researcher an der Empa, um die Lösung auf den Markt zu bringen. In der nächsten Heizperiode führt das Unternehmen weitere Testprojekte durch, ausser mit Danfoss auch mit weiteren Herstellern wie ABB und Schneider Electric.