Schlagwort: Vierwaldstättersee

  • Grundstückserwerb in Meggen

    Grundstückserwerb in Meggen

    Das erworbene Grundstück am Neueggweg ist praktisch unbebaut und liegt gemäss Zonenplan in Wohnzone C. Die Lage ist ruhig, dennoch gut erschlossen, ein Vorteil für zukünftige Bewohner. Nach aktuellem Planungsstand wird Mobimo auf dem Areal eine Überbauung im Stockwerkeigentum mit etwa 70 Wohneinheiten realisieren. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 120 Millionen Franken. Der Baustart ist von einer zwingenden Gestaltungsplanpflicht abhängig. Die Fertigstellung der Überbauung ist für Ende 2032 vorgesehen.

    Entwicklungspipeline und Marktumfeld
    Mit dem Kauf des Areals baut das Unternehmen ihre Entwicklungspipeline für die kommenden Jahre substanziell aus. Die Nachfrage nach Wohneigentum an guten Lagen rund um Luzern bleibt stabil hoch. Die Gemeinde Meggen gehört zu den begehrtesten Wohnorten der Zentralschweiz und punktet neben der Nähe zur Stadt Luzern, mit attraktiver Lage und Lebensqualität. Der Vierwaldstättersee, das Naherholungsgebiet rund um Meggen und die städtische Infrastruktur stärken den Standort zusätzlich.

    Projektziele und Ausblick
    Die neue Überbauung bietet nicht nur neuen Wohnraum, sondern bringt durch den Gestaltungsplan auch städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten. Architekturbüros erhalten nach dem Verfahren die Chance, innovative Wohnlösungen und moderne, bedarfsgerechte Raumkonzepte einzubringen. Die Planung trägt sowohl dem Wunsch nach attraktiven Grünräumen als auch den Ansprüchen an Wohndichte und Nachhaltigkeit Rechnung.

    Bis zur geplanten Fertigstellung Ende 2032 sind noch mehrere Planungsschritte erforderlich. Der genaue Baustart hängt von der Entwicklung und dem Abschluss des Gestaltungsplans ab. Der Bezugstermin wird auf Basis der Behördenverfahren und der Vermarktung zeitnah kommuniziert.

    Das Projekt in Meggen bringt neuen Wohnraum, entwickelt den Standort weiter und erweitert das Engagement des Unternehmens für attraktives, zukunftsfähiges Wohnen in der Zentralschweiz.

  • SVIT Swiss Real Estate Forum 2022 – Digitalisierung, Disruption und Datenflut im Fokus 

    SVIT Swiss Real Estate Forum 2022 – Digitalisierung, Disruption und Datenflut im Fokus 

    Nach der offiziellen SVIT Delegiertenversammlung am Donnerstagvormittag referierte im Konferenzsaal des Verkehrshaus Luzern zunächst der Strategie- und Innovationsberater Maks Giordano. Er zeigte auf, was passiert und wie man reagieren kann «wenn Zukunft in exponentiellen Schritten kommt». Giordano ist überzeugt, dass nach Mobilfunk und World Wide Web unsere Industrien jetzt durch die dritte Welle der digitalen Disruption und mit deren exponentiellen Entwicklungen der Technologie, nochmals grundlegend verändert werden. «In diesen Zeiten der Hyper-Innovation und des Hyper-Wachstums ist es zwingend erforderlich, dass wir alle die notwendigen Fähigkeiten erlernen, um diesen Wandel zu bewältigen», so seine Botschaft. 

    Comedy und Politgeflüster 
    Im Anschluss bot Comedian Kaya Yanar ein «Best Of» seines bisherigen Schaffens in der Fernseh- und Komikerszene, ehe dann am Nachmittag eine erste Podiumsdiskussion anstand. SVIT Forum-Moderator Urs Gredig begrüsste die Politiker Hans Egloff (SVP, Präsident HEV Schweiz) und Michael Töngi (Grüne, Vize-Präsident des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbands) sowie Martin Tschirren, Direktor des BWO Bundesamts für Wohnungswesen, auf der Bühne. Sie analysierten gemeinsam die derzeitige politische und gesellschaftliche Stimmungslage hinsichtlich einer möglichen Totalrevision des Schweizer Mietrechts, das aus dem Jahr 1990 stammt. Generell halten sie angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Nationalrat nur kleinere Änderungen für möglich, auch wenn Egloff und Töngi grundlegende Modifikationen und Teilrevisionen verlangten. Bundesamtleiter Tschirren gab zu bedenken, dass in der vor uns liegenden Zeit eine Verschärfung der Wohnungsknappheit droht. Dies sei vorrangig in den Grossstädten und -zentren festzustellen. 

    Bundesrat sieht Handlungsbedarf bei Mieten 
    Am Ende des ersten Tages des SVIT Forum 2022 richtete Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung und Bundespräsident im 2021, eine Grussbotschaft an die SVIT-Delegierten und -Gäste. Er betonte, die neue Bedeutung für das Wohnen als eine Folge der Corona-Pandemie. Vor allem Arbeitende in Büros hätten sich nun angesichts von Homeoffice und Videokonferenzen vom Zuhause aus vermehrt Gedanken über ihre Wohnsituation gemacht. Es gelte heute zu reagieren auf stark steigende Wohnungs- und Energiepreise. Zudem sei die Wohneigentumsquote in der Schweiz wieder im Rückwärtsgang: Während diese noch im 2015 bei 38,4 Prozent lag, habe sie im 2019 bereits nur noch 36,4 Prozent betragen, zitierte Parmelin aus den Zahlen des BFS und des Bundesamts für Wohnungswesen. Bei der Mietzinsgestaltung sieht er einen «gewissen Handlungsbedarf». Konkret wurde er bei einer allfälligen Überprüfung der Orts- und Quartiersüblichkeit. Hier werde es schon bald eine Expertengruppe geben, die sich dieses Themas annehme. Zu den jüngsten Entwicklungen auf der Zinsseite sagte Parmelin: «Die Schweizerische Nationalbank kommt zurück auf den normalen Weg.» 

    Schifffahrt und Achterbahn 
    Der erste Event-Tag wurde mit einer Schiffrundfahrt auf dem Vierwaldstättersee auf der MS Diamant abgerundet. Der zweite Tag des SVIT Forum 2022 am Freitag begann mit einem eindrücklichen Impulsreferat des früheren AMD-Chefs und heutigen Start-up-Investors Carsten Maschmeyer, der die Hohen und Tiefen seiner Wirtschaftskarriere schilderte und dem Publikum seine «Erfolgsformel durch Chancen und Krisen hindurch für ein erfülltes Leben» verriet. 

    Datenrechte digitalisierter Dienstleister 
    Die zweite Podiumsdiskussionsrunde, moderiert von «Immobilia»-Herausgeber Ivo Cathomen, beschäftigte sich mit der Zukunft der Immobiliendienstleister. Er hatte hierzu Oliver Hofmann, CEO der Wincasa AG, Béatrice Schaeppi, Chefin des gleichnamigen Familienunternehmens, sowie Severin Krebs, Geschäftsführer der Pfannenstiel Immobilien AG, auf das Podium eingeladen. Die drei Unternehmensleader schilderten, wie die Digitalisierung die Arbeit des Bewirtschafters heute in vielerlei Hinsicht beeinflusst und bestimmt. Als die wichtigsten Baustellen für Dienstleistungen in der Immobilienbranche identifizierten sie die Datenhoheit bzw. den Datenschutz sowie die Befriedigung der unterschiedlichen Kundenbedürfnisse und die Rekrutierung von Fachpersonal. 

    Das SVIT Swiss Real Estate Forum 2022 endete am Freitagmittag im Verkehrshaus Luzern mit einer Verabschiedung durch SVIT-Präsident Andreas Ingold und schliesslich mit einem Thai-Stehlunch im Foyer, während draussen ein erster grosser Gewitterschauer des Tages niederging.

  • Millionäre lagern Bitcoins in geheimem Bunker in Uri

    Millionäre lagern Bitcoins in geheimem Bunker in Uri

    In einem Bunker am Vierwaldstättersee lagern Millionärinnen und Millionäre ihre Bitcoin-Daten. Der Reporter Joon Ian Wong des Newsportals «Quartz» ist einer der wenigen Menschen, die diesen Ort jemals live zu Gesicht bekommen haben. Er hat den unterirdischen Hochsicherheitstrakt besucht und konnte Bilder und Videos machen.

    Gespeichert werden im 10’000 Quadratmeter grossen Rechenzentrum im Bunker nicht Bitcoins selbst, sondern sogenannte kryptographische Schlüssel. Sie sind Gold wert: Wer sie hat, hat Zugriff auf die entsprechenden Guthaben im Bitcoin-Netzwerk.

    Der Bitcoin-Speicher ist ein beliebtes Ziel für Hacking-Angriffe. Das erklärt die geradezu paranoiden Sicherheitsmassnahmen im Bunker: Sein genauer Standort ist geheim. Wer ihn betreten möchte, wird fotografiert und muss nicht nur einen Ausweis, sondern auch seine Fingerabdrücke hinterlegen, bevor er sich in eine kugelsichere Personenschleuse begibt. Die tonnenschweren Stahltüren des Bunkers sollen sogar einem nuklearen Angriff standhalten können. Doch natürlich reichen für digitale Werte wie Bitcoin dicke Wände und ein geheimer Ort nicht aus. Die Daten im Bunker sind durch ein ausgeklügeltes System gegen elektronische Angriffe geschützt.

    320 Meter tief reicht der Bunker in den Berg und besteht laut Wong hauptsächlich aus drei Räumen, die durch Tunnels miteinander verbunden sind. Der Bunker wurde 1947 gebaut und war das geheime Hauptquartier der Schweizer Armee während des Kalten Krieges. Laut Wong gibt es noch immer Bereiche, die seither unberührt geblieben seien. Zum Beispiel ein alter Kartenraum mit riesigen Landkarten an den Wänden, eine alte Funkausrüstung, Konferenztische.

    Ein «Quartz»-Reporter konnte im Hochsicherheitsbunker Bilder machen und filmen.
  • Vierwaldstättersee soll Luzerner Neustadt temperieren

    Vierwaldstättersee soll Luzerner Neustadt temperieren

    Der Energievesorger ewl energie wasser luzern (ewl) will die Wärmeversorgung des städtischen Versorgungsgebiets vollständig aus erneuerbaren Quellen möglich machen. Energie aus dem Vierwaldstättersee spiele dabei eine Schlüsselrolle, erläutert das Unternehmen in einer Mitteilung. Ihr zufolge werden erste Gebäude in der Nähe des Bahnhofs bereits von der See-Energie temperiert.

    Im Tribschenquartier werde derzeit am Anschluss an das Fernwärmenetz gearbeitet, erläutert ewl in der Mitteilung weiter. Als nächstes soll nun eine Netzerweiterung in Richtung Kleinstadt angegangen werden, um auch die Neustadt mit See-Energie temperieren zu können..

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für Mitte Mai vorgesehen. Sie sollen bis Mai nächsten Jahres abgeschlossen sein. Im Endausbau des Netzes strebt ewl die Versorgung von bis zu 3700 Luzerner Haushalten mit Energie aus dem Vierwaldstättersee an.

    Um die Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten, soll an Hauptverkehrsachsen in der Nacht und in Quartierstrassen tagsüber gebaut werden. Zudem realisiere ewl den Leitungsbau in Kleinstetappen, heisst es in der Mitteilung. „Mit dem laufenden Ausbau des See-Energie-Netzes will ewl lokale Ressourcen nachhaltig und bewusst nutzen und aktiv zur Energiewende in der Stadt Luzern beitragen“, wird Patrik Rust, Vorsitzender der Geschäftsleitung von ewl, dort zitiert.