Schlagwort: Villmergen

  • Erfolgreicher Entwurf für Wohnüberbauung Eichmatt in Villmergen

    Erfolgreicher Entwurf für Wohnüberbauung Eichmatt in Villmergen

    Die fsp Architekten AG mit Sitz in Spreitenbach hat laut einer Mitteilung den ersten Platz im Wettbewerb um den Studienauftrag für das Projekt MW Eichmatt Villmergen erreicht. Das Beurteilungsgremium habe einstimmig beschlossen, der Bauherrschaft das Projekt Janus von der fsp Architekten AG und den Landschaftsarchitekten Appert Zwahlen Partner AG in Cham ZG zur Weiterbearbeitung und Ausführung zu empfehlen. Es sei der «insgesamt überzeugendste Projektvorschlag», heisst es in der Mitteilung von fsp.

    Die neue Wohnüberbauung Eichmatt-Villmergen liegt am Ortsrand. Angrenzend an die Landwirtschaftszone bietet diese Siedlung bisher 112 moderne 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen in dreigeschossigen Gebäuden. Balkone und Gartensitzplätze seien konsequent nach Südwesten ausgerichtet. Durch die Anordnung der insgesamt zwölf Gebäude bestehen grosszügige Freiflächen, heisst es weiter. Die bestehende Überbauung Eichmatt Süd sei im Minergie-Standard realisiert worden.

  • AEW baut Wärmeverbund im Industriegebiet Villmergen

    AEW baut Wärmeverbund im Industriegebiet Villmergen

    Die AEW Energie AG hat angekündigt, beim Ausbau der erneuerbaren Wärmeenergie effizienter zu werden und gründet im Villmerger Industriegebiet für 12 Millionen Franken einen Wärmeverbund. Die Gemeinde erteilte laut einer Medienmitteilung die Bewilligung für das im April eingereichte Baugesuch. Die Bauarbeiten sollen im 4. Quartal des laufenden Jahres starten. Als Datum für die erste Lieferung mit erneuerbarer Fernwärme an rund 550 Einfamilienhäuser wird die Heizperiode 2024/2025 genannt.

    David Gautschi, Leiter Produktion bei der AEW, hat bekanntgegeben, dass sich mit der Gesamtwärme jährlich 710’000 Kubikmeter Erdgas einsparen lassen, die 1500 Tonnen CO2-Emissionen verursachen würden.

    Als Brennstoff nutzt der Wärmeverbund den Angaben zufolge Altholz, nach Bedarf Holz aus der Region gemäss ökologischer Kaskadennutzung sowie Sonnenenergie mithilfe einer Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 200 Kilowatt.

    Die Versorgungseinheit soll zwischen der Bünztalstrasse im Südwesten, der Gemeindegrenze im Südosten, der Bahnlinie im Nordosten und der Landwirtschaftszone im Nordwesten entstehen. Die Heizzentrale wird auf dem Areal der Cellpack AG an der Durisolstrasse gebaut. Die Brennstoffe sollen über die Anglikerstrasse und das Areal der Cellpack AG geliefert werden.

    Der Aargauer Stromversorger will mit dem Projekt einen Beitrag zur Energiestrategie 2050 leisten.

  • Villmergen plant zwei Wärmeverbünde

    Villmergen plant zwei Wärmeverbünde

    Die Gemeinde Villmergen und die AEW Energie AG prüfen die Realisierung zweier voneinander unabhängiger Wärmeverbunde. Laut einer Medienmitteilung des Energieversorgers plant die Gemeinde gemeinsam mit dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) eine Heizzentrale für erneuerbare Wärme im Perimeter Dorf. Dafür wollen beide rund 7 Millionen Franken investieren. Ein zweites Netz soll mit der AEW als Investorin im Perimeter Industrie entstehen. Die AEW stellt dafür in einer ersten Phase rund 10 Millionen Franken bereit.

    Voraussetzung für die Umsetzung dieses Plans ist die Zustimmung der Stimmbürgerinnen und -bürger bei der Gemeindeversammlung am 25. November 2022. Die erste Wärmelieferung ist für die Heizperiode 2024/2025 vorgesehen.

    Die Wertschöpfung bleibe in der Region, so AEW: Für das Dorf soll das Forstgebiet Rietenberg Brennstoff liefern, der Betrieb würde durch die Gemeindewerke Villmergen sichergestellt. Damit könnten 340 Haushalte CO2-neutral geheizt werden. Das entspreche einer Einsparung von 352’000 Kubikmetern Erdgas oder 750 Tonnen CO2-Emissionen.

    Die Wärme aus dem Wärmeverbund Industrie würde zu grossen Teilen aus regional gewachsenem Holz und Altholz sowie mit Öl zur Abdeckung von Spitzenlasten produziert. Dieser könne 700 Haushalte CO2-neutral beheizen. Dies spare jährlich rund 640’000 Kubikmeter Erdgas ein, die 2900 Tonnen CO2-Emissionen verursachen würden.