Schlagwort: Virtuelles Kraftwerk

  • Virtuelles Kraftwerk aus Solaranlagen und E-Autos

    Virtuelles Kraftwerk aus Solaranlagen und E-Autos

    „Das erste virtuelle Kraftwerk der Schweiz für Privatkunden ist live“, überschreibt die Helion Energy AG einen Beitrag auf LinkedIn. Die 2022 von der AMAG Gruppe übernommene Energiefirma will tausende kleine Energiequellen in Privathand zu einem intelligenten virtuellen Kraftwerk zusammenschliessen. Die einzelnen Solaranlagen, Hausbatterien und Elektroautos werden dabei von der Plattform Helion ONE vernetzt.

    „Schon ein Drittel der heutigen PV-Anlagen könnte ein Pumpspeicherkraftwerk ersetzen“, schreibt Helion Energy. Geplant ist, das dezentrale Grosskraftwerk im Regelenergiemarkt zur Stabilisierung des Stromnetzes einzusetzen. Dafür wird das Netz aktuell in Zusammenarbeit mit der Swissgrid AG getestet.

    Privathaushalte, die sich am virtuellen Kraftwerk beteiligen, können von 200 bis 300 Franken Ertrag im Jahr profitieren. Für KMU liege der Betrag aktuell bei über 1000 Franken bei steigender Tendenz, heisst es im Beitrag. Noch in diesem Jahr will Helion weiteren Interessierten die Teilnahme am dezentralen Grosskraftwerk ermöglichen.

  • Wirtschaft und Wissenschaft vereint für nachhaltige Mobilität und Energie

    Wirtschaft und Wissenschaft vereint für nachhaltige Mobilität und Energie

    Die Amag Group hat den Verein Zug Alliance gegründet. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, sind darin Wirtschaftsunternehmen, Forschungsinstitutionen sowie öffentlich-rechtlichen Körperschaften und Anstalten vereint. Ihr gemeinsames Ziel ist eine rasche Dekarbonisierung von Energie, Infrastruktur und Mobilität.

    Zur Zug Alliance gehören neben der Amag Group Siemens Schweiz und der Tech Cluster Zug ebenso sowie die Arealentwickler Cham Group und Zug Estates. Zudem haben sich die Zugerland Verkehrsbetriebe und der lokale Energieversorger WWZ angeschlossen. Unterstützung aus der Wissenschaft kommt von der Universität St.Gallen (HSG), der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Das Vorhaben wird laut Amag in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Zug umgesetzt.

    Die ersten drei Projekte stehen den Angaben zufolge bereits fest. Beim ersten geht es um Fortschritte beim bidirektionalen Laden auf den Stufen Vehicle-to-Building und Vehicle-to-Grid. Es wird auf dem Papieri Areal, im Volkswagen Showroom in Cham sowie auf dem Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Schluechthof umgesetzt.

    Das Projekt Virtuelles Kraftwerk Zug will die Energie-Resilienz im Kanton Zug stärken und dafür ein neuartiges Ökosystem schaffen. Unter schliesslich hat die Zug Alliance vom Kanton den Auftrag für eine Machbarkeitsstudie zum autonomen Ridepooling in Zug erhalten. Ziel sei es, «eine Vorreiterrolle in der Schweiz beim automatisierten Fahren einnehmen zu können».