Schlagwort: Wallisellen

  • Wechsel an der operativen Spitze der FRZ Flughafenregion Zürich

    Wechsel an der operativen Spitze der FRZ Flughafenregion Zürich

    Peter Spörri, Stadtpräsident Wallisellen und FRZ-Vorstandsmitglied, begrüsste die zahlreichen Gäste am Donnerstag, 8. Juni, im Saal zum Doktorhaus in Wallisellen. Er stellte die Stadt Wallisellen mit einem Video auf eine sehr sympathische Art vor. Für Musik und Unterhaltung sorgte Christian Jott Jenny und seine Musikband. Jenny ist Tenor, Entertainer und Politiker (Gemeindepräsident von St. Moritz). Er wird auch als “Tausendsassa” beschrieben. 

    Erster Höhepunkt der Generalversammlung war die Verabschiedung von Christoph Lang, Geschäftsführer FRZ 2011–2023, mit Dankesworten von Ehrenpräsident René Huber (er lobte seinen Mut und Fleiss) und Regierungsrat Ernst Stocker (“Christoph Lang packt an”). André Ingold überreichte Christoph Lang die Urkunde mit der Ehrenmitgliedschaft. Zudem wird er weiterhin als Markenbotschafter für FRZ tätig sein. 

    Mehrwert durch Vernetzung und Standortentwicklung 
    Danach gehörte die Bühne Rahel Kindermann Leuthard. Die designierte Geschäftsführerin übernahm an diesem Tag offiziell die operative Leitung der FRZ. Die Organisation hat sich gemäss Kindermann in ihrer zehnjährigen Erfolgsgeschichte von einem Start-up zu einem etablierten Unternehmen gewandelt. Die FRZ sei mit 1000 Entscheidungsträgern aus rund 800 Unternehmen und 14 Städten und Gemeinden eine grosse Erfolgsgeschichte, bei der sie «das Rad nicht neu erfinden», sondern lediglich «den Kompass anpassen» werde. FRZ solle dauerhaften Mehrwert durch Vernetzung und Standortentwicklung im attraktivsten Wirtschaftsraum der Schweiz schaffen. FRZ wolle hochkarätige Veranstaltungen durchführen und professionelle Dienstleistungen anbieten, um einen hohen Bekanntheitsgrad bei den Zielgruppen zu erreichen und die Identifikation mit der Flughafenregion. 

    Rahel Kindermann Leuthard will die FRZ Flughafenregion Zürich auf den bestehenden Handlungsfeldern rund um Networking und Standortförderung weiterentwickeln. Darauf aufbauend definierte sie folgende sechs Themenschwerpunkte: Digital Hub, Ökologische und Soziale Nachhaltigkeit, Alters- und Gender-Diversität, Nachwuchsförderung und Arbeitskräftemangel, Mobilität sowie Leadership. «Darauf basiert unsere Strategie mit Mission, Vision und dem zusammen mit dem Vorstand entwickelten Purpose, unserem Nordstern.» 

    Verbundenheit zum Flughafen 
    Rahel Kindermann Leuthard arbeitete zuletzt für die Stadt Zürich, Soziale Einrichtungen und Betriebe, bei der sie in der Abteilung Coaching und Bildung 70 Mitarbeitende führte. Von 2005 bis 2021 war sie für die Flughafen Zürich AG tätig: Sie war zuständig für alle Grossveranstaltungen am Flughafen Zürich wie zum Beispiel die Erlebniswochenenden und «70 Jahre Flughafen» mit rund 70’000 Besuchern. Sie war seit 2005 massgeblich für den Aufbau des Besucherservices verantwortlich. Kindermann war Projektleiterin der Zuschauerterrasse B am Flughafen Zürich, die mit jährlich über 320’000 Besucherinnen und Besuchern als Tourismusmagnet und Visitenkarte des Flughafens Zürich gilt. Rahel Kindermann Leuthard war ebenfalls Co-Founderin des «Zauberparks», ein Musik- und Lichtfestival im Park des Circle am Flughafen Zürich. Zusätzlich war sie von 2009 bis 2019 als Teamleiterin im Care-Team der Swiss International Air Lines für die Betreuung von Passagieren und Angehörigen in Krisensituationen tätig.

  • Hälg Group blickt am Geburtstag in die Zukunft

    Hälg Group blickt am Geburtstag in die Zukunft

    Die Gebäudetechnikfirma Hälg feiert am 19. April den 100. Jahrestag ihrer Gründung in St. Gallen. Die Hälg Group realisiert laut Medienmitteilung Projekte in den Bereichen Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Sanitär und Gebäudeautomation sowie integrales Facility Management, Service sowie Ingenieursdienstleistungen. Das 1922 von Ferdinand Hälg als Ferd. Hälg Zentralheizungsfabrik an der Lukasstrasse in St.Gallen gegründete Unternehmen ist auch heute noch inhabergeführt. Auf den 1940 verstorbenen Gründer folgte sein Sohn Emil Hälg. 1986 übernahm sein  Schwiegersohn Heinz Graf-Hälg die Unternehmensführung und 2008 traten Roger und Marcel Baumer, die Söhne von Ursula Graf-Hälg, an die Firmenspitze.

    „Ferdinand Hälg und seine Nachfolger haben die Grundlage dafür gelegt, dass wir heute auch in der vierten Generation erfolgreich unterwegs sein dürfen“, werden Roger und Marcel Baumer zitiert. Dass der Hauptsitz der Hälg Group am Ort der 1922 gegründeten ursprünglichen Einzelfirma sei, werten sie als „schönes Zeichen der Kontinuität“. Im Mittelpunkt des Jubiläumsjahrs soll ein Fest für die Mitarbeitenden und die Pensionierten stehen. Gefeiert wird unter dem Motto: Zukunftsfähig. Seit 1922.

    Die Unternehmensgruppe beschäftigt nach eigenen Angaben an 22 Standorten in der Schweiz 1117 Mitarbeitende und erzielte 2021 einen Umsatz von 315 Millionen Franken. Der erste Auftrag kam am 8. Juli 1922 von der Realschule in Wil SG. Das Auftragsvolumen betrug damals 693 Franken.

    Zur Hälg Group gehören heute die Dachgesellschaft Hälg Holding AG mit den Firmen  Hälg & Co. AG, Dober AG, Klima AG, Meneo Energie SA, Zahn + Co. AG, Hälg Facility Management AG in Zürich, GOAG (General Optimizing AG) in Wallisellen ZH und Vadea AG in St.Gallen.

  • Walliseller Solaranlage bricht Europa-Rekord

    Walliseller Solaranlage bricht Europa-Rekord

    Der Walliseller Gewerbepark «K3 Handwerkcity» hat die Fläche eines Fussballfeldes und wird von rund 2’100 Solarpanels eingekleidet. Die Solaranlage bricht mit einer installierten Leistung von 663 Kilowattpeak die jährlich etwa 400’000 Kilowattstunden erneuerbaren Strom erzeugt, den europäischer Rekord bei den Fassadenanlagen. Mit 3’900 Quadratmeter Solarfläche gehört «K3 Handwerkcity» zudem zu den grössten gebäudeintegrierten Solaranlagen der Welt. Die produzierte Energie wird hauptsächlich für den Eigenbedarf verwendet und entspricht in etwa dem jährlichen Strombedarf von 100 Haushalten.

    Wärme und Winterstrom
    Die Anlage prägt nicht nur die Bauform und Optik des Gebäudes, sondern ist auch das Herzstück einer neuartigen Gerätekombination zur Energiegewinnung und -bereitstellung.

    Der erwartende Strombedarf des Gewerbeparks kann so über das ganze Jahr vollständig abgedeckt werden. Der Solarstrom treibt zudem eine Wärmepumpe an, die für Wärme und Kälte sorgt. Ergänzend liefert ein hauseigenes, biogasbetriebenes Blockheizkraftwerk in der kalten Jahreszeit einerseits Wärme und andererseits wertvollen Winterstrom. Alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt und sorgen für eine hohe Eigenständigkeit des Gewerbebaus.

    «Wir sehen erneuerbares Gas als Teil der Lösung der Energiezukunft», erklärt Markus Keller, Geschäftsführer von die werke, den Zweck des Blockheizkraftwerkes. «Mit diesem Versorgungskonzept übernimmt die K3 Handwerkcity eine Vorreiterrolle im Bereich der Energie-Innovationen.» Allein die Solaranlage spart gegenüber einer konventionellen Energieproduktion 140 Tonnen CO2 pro Jahr ein.

    Meilenstein für die Schweizer Energiestrategie
    «Wir wollten einen innovativen und flexibel nutzbaren Gewerbepark – mit einem Maximum an Ökologie und Ökonomie», erläutert Dieter Stutz, Verwaltungsrat der Bauherrin K3 Immobilien AG. Die werke brachten daraufhin das innovative Energiekonzept ein, um einen wichtigen Meilenstein für die lokale Energiewende zu erreichen. Der Neubau illustriert, wie der neuste Stand der Solartechnik und -architektur ästhetische und ökonomische Anforderungen gleichermassen erfüllt. Für die Schweizer Energiestrategie soll das Walliseller Rekordprojekt bedeutsam sein.