Schlagwort: Wandel

  • Ein neues Kapitel des Jelmoli-Warenhauses beginnt

    Ein neues Kapitel des Jelmoli-Warenhauses beginnt

    Das bekannte Warenhaus Jelmoli steht vor einem umfassenden Wandel. Bis Ende 2024 wird der Betrieb weitergeführt. Der Umbau startet Anfang 2025 und wird 2027 voraussichtlich beendet sein. Das Gebäude wird in eine moderne, multifunktionale Immobilie verwandelt. Swiss Prime Site investiert über 100 Millionen CHF, um das Jelmoli-Haus zu einer lebendigen, urbanen Begegnungsstätte zu machen.
    Dabei reduziert sich die Verkaufsfläche auf das Erd- und Untergeschoss sowie allenfalls Teile des ersten Obergeschosses. Die Umgestaltung bringt Vielfalt in Form von Verkaufsflächen, Gastronomie, Büros und Freizeiteinrichtungen. Diese Transformation macht das Gebäude belebter für die Stadt, bewahrt die historische Bedeutung und setzt dabei auf Nachhaltigkeit.
    Durch die Umgestaltung des bisher brachliegenden Dachs zu einem öffentlich zugänglichen Raum mit Grünflächen, wird das Jelmoli-Haus zu einer urbanen Oase mitten in der Zürcher Innenstadt. Die neu geschaffene Vielfalt an Verkaufsflächen, Gastronomie, Büros und Freizeiteinrichtungen zieht nicht nur Kunden an, sondern macht das Gebäude auch zu einem beliebten Treffpunkt. Die Investition in die Umwandlung des Jelmoli-Hauses zeigt das Engagement von Swiss Prime Site für eine nachhaltige und lebendige Stadtentwicklung.

  • Metropolitankonferenz Zürich geht demografischen Wandel an

    Metropolitankonferenz Zürich geht demografischen Wandel an

    Die Metropolitankonferenz Zürich hat in ihrem dritten Kooperationsprogramm unter über 35 Einreichungen vier Projekte ausgewählt, „die innovativ und praxistauglich dazu beitragen, den demografischen Wandel zu verstehen, einzuordnen und zu bewältigen“, informiert die Konferenz in einer Mitteilung. Die bewilligten Projekte zeigten auf, „welche Chancen mit dem Wandel verbunden sind und wie sie im Metropolitanraum in Wert gesetzt werden können“, wird Walter Schenkel, Geschäftsführer Metropolitankonferenz Zürich, dort zitiert.

    Im Projekt Care Resco – Pflege-Community Projekt bauen das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie und das Instituts für Pflege an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit der Careanesth AG eine Vermittlungsplattform zur Reaktivierung von Pflegenden auf. Das Projekt Silber Bridge – Standortbestimmungs- und Vermittlungsplattform für die Silver Society von der HR ConScience GmbH wil kurz vor oder bereits nach der Pensionierung stehenden Personen Arbeitsmodelle und Perspektiven für eine Weiterbeschäftigung an die Hand geben.

    QuartierLeben – Räume für intergeneratives Zusammenleben von Pro Senectute Schweiz und Pro Senectute Kanton Luzern erarbeitet für Gemeinden, Investoren und Immobilienentwickler Werkzeuge für die Entwicklung nachhaltiger, intergenerativer Quartiere. Das Projekt Zukunft EFH – Einfamilienhausquartiere revitalisieren von Ernst Basler & Partner AG und dem Planungsdachverband Region Zürich und Umgebung dient der Unterstützung von Gemeinden bei der Verdichtung von Einfamilienhausquartieren und unterstützt ältere Hauseigentümer im Umgang mit ihrem Wohneigentum.

  • Immobilien-Summit beleuchtet Wandel

    Immobilien-Summit beleuchtet Wandel

    Bereits im Eingangsreferat von André Ingold stand das Thema Wandel im Mittelpunkt des diesjährigen Immobilien-Summit der Flughafenregion Zürich AG (FRZ). Konkret stellte der frisch gewählte Präsident der FRZ die rund 20 grossen geplanten oder im Bau befindlichen Bauprojekte in der Flughafenregion vor, erläutert die FRZ in einer Mitteilung zur Veranstaltung. Exemplarisch hatte Ingold den geplanten Stadtteil Steinacker in Kloten herausgestrichen. Hier soll entlang der Glattalbahn ein Stadtgebiet für 6700 Bewohner und 4000 Beschäftigte entstehen.

    Als Hauptredner hatte die FRZ den langjährigen Bundesminister und ehemaligen deutschen Vizekanzler (SPD), Sigmar Gabriel, gewinnen können. Der im Mai in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank gewählte ehemalige Spitzenpolitiker ging in seinem Referat auf die Herausforderungen für Europa wie den Brexit, die Coronavirus-Pandemie und den Handelskrieg zwischen den USA und China ein. Im Hinblick auf die Schweiz erklärte Gabriel, die Entwicklung der Schweiz spräche dafür, „dass der bisherige Weg dieses Landes richtig war“. Dabei habe sich das Land  „gerade wegen dem engen und entspannten Verhältnis zur EU so gut entwickelt“, meinte Gabriel.

    Tobias Straumann legte seine Sicht auf die Entwicklungen am Immobilienmarkt dar. „In den nächsten ein bis zwei Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit einer Immobilienkrise bei null Prozent“, wird der Wirtschaftshistoriker in der Mitteilung zitiert. Ihm zufolge droht weder ein Zinsschock noch ein „ruinöser Verdrängungswettbewerb“.

    In weiteren Referaten stellten Unternehmerpersönlichkeiten wie André Wyss, CEO der Implenia AG, Christine Novakovic, Vorstandsvorsitzende von UBS Europe SE, Romeo Deplazes, Bereichsleiter Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung der Energie 360° AG, und  Rudolf Tschopp, Partner bei Asia Green Real Estate die Strategien ihrer Unternehmen im Umgang mit den globalen Transformationsprozessen vor.

  • Schweizer Baubranche muss umdenken

    Schweizer Baubranche muss umdenken

    Die fast fertige Studie über Lage und Zukunft der Schweizer Bauindustrie von PwC Schweiz ist im März angesichts der Covid-19 Pandemie und deren wirtschaftlichen Auswirkungen überarbeitet und fortgeschrieben worden. Dabei zeigte sich ein deutlicher Wandel in den Zukunftserwartungen. Aus den zusätzlichen Rückmeldungen wurden die Einschätzungen „seit Covid-19“ abgeleitet und diese der ursprünglichen Einschätzung „vor Covid-19“ gegenübergestellt, heisst es in einer Medienmitteilung von PwC Schweiz zur Studie. Neu sind nur noch 58 Prozent der 130 an der Studie teilnehmenden Firmen positiv gestimmt (92 Prozent vor Covid).

    PwC Schweiz überschreibt seine Studie mit „Wandel vollziehen, Bewährtes mitnehmen“. Darin heisst es unter anderem: „Nur wer differenziert, gewinnt. Gefragt sind Kreativität und Pioniergeist. So steht der Bauindustrie ein Paradigmenwechsel hin zu mehr Differenzierung über vernetztes Zusammenarbeiten bevor. Dazu bietet gerade die Digitalisierung interessante Möglichkeiten. Sie reduziert Schnittstellen, erhöht die Qualität der Plan- und Führungsprozesse und begünstigt die Reduktion von Fehlerkosten und Leerläufen auf dem Bau.“ Covid-19 dürfte den „Abbruch von Silostrukturen in der Baubranche und den anstehenden Umbau rigider Denkmuster antreiben.“

    „Auch schon vor der Krise zeichnete sich ab, dass ein Paradigmenwechsel erforderlich ist, um im Bau Bestand zu haben – und dies obwohl die Schweizer Baubranche in zahlreichen Lebensbereichen auch in Zukunft eine tragende Rolle spielt», so Roland Schegg, Director und Leiter Consulting von Familienunternehmen & KMU bei PwC Schweiz.

    Zwar sähen 87 Prozent der Unternehmen in der Digitalisierung eine Chance, nur 62 Prozent aber gäben ihr einen hohen Stellenwert. Der Einsatz digitaler Technologien habe schon vor Jahren begonnen, heisst es bei PwC. Aber er beschränke sich meist auf Administration, Marketing, Kommunikation oder das Zeichnen der Pläne. Notwendig sei, Baudurchführung und Betrieb und ebenfalls zu digitalisieren. Insbesondere könnten die heute vielfach getrennten Plan- und Ausführungsprozesse intelligent verbunden werden.

    Die Baubranche der Schweiz trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandprodukt bei. Etwa 330’000 Vollzeitstellen sind im Hoch- und Tiefbau angesiedelt. Das entspricht einem Drittel aller Beschäftigten im industriellen Sektor.