Schlagwort: Warenhaus

  • Coop macht aus Basler Warenhaus ein Luxushotel

    Coop macht aus Basler Warenhaus ein Luxushotel

    Die BâleHotels-Gruppe, die zu Coop gehört, eröffnet ein 4-Sterne-Boutique-Hotel mitten in der Altstadt von Basel. Das Hotel Märthof wird seine Türen am 28. Juli 2021 öffnen. Der Umbau des historischen Gebäudes wurde 2019 begonnen. Seine Neubarock-Fassade bleibe erhalten und werde mit grosszügigen Fensterfronten kombiniert, heisst es in einer Mitteilung von Coop. Ab 1983 war in dem Komplex ein Warenhaus untergebracht.

    Im Märthof werden 68 hochwertig gestaltete Zimmer ebenso Platz finden wie das Restaurant Bohemia mit grosszügiger Bar und einer Terrasse direkt am Marktplatz. Zudem verfügt das Hotel über einen Fitness- und Wellnessbereich, einen Bankettraum und eine Dachterrasse.

    Damit investiere die BâleHotels-Gruppe weiter in den Standort Basel, so Coop. Die BâleHotels-Gruppe betreibt in Basel, Muttenz BL und Bern fünf Hotels.

  • Migros erneuert historisches Warenhaus in Basel

    Migros erneuert historisches Warenhaus in Basel

    1904 erbaut, übernahm die Magazine zum Globus AG das Haus drei Jahre später und führt das traditionelle Warenhaus nunmehr seit über 110 Jahren. Das denkmalgeschützte Globus-Warenhaus in Basel soll nun umfassend erneuert werden. Der Globus-Standort bestehe aus verschiedenen Liegenschaften unterschiedlicher Zeitepochen und sei im Laufe der Zeit kontinuierlich verändert und erweitert worden, schreibt die Migros in einer Medienmitteilung. Der allgemeine Zustand der Bausubstanz und der technischen Anlagen mache jedoch eine umfassende Erneuerung notwendig.

    Umsetzung mit grossem Respekt gegenüber der Historie

    Das Basler Architekturbüro Miller Maranta werde die Massnahmen mit grossem Respekt für die Historie des Gebäudes und den Standort im Herzen von Basel ausarbeiten, erklärt die Migros. Der Rückbau der Laube sei mit der Denkmalpflege abgesprochen. Er wird möglich, damit der ursprüngliche Zustand der 1904 erbauten Liegenschaft wieder hergestellt werden kann. Einzig der Arkadengang soll verschwinden, und die ganze Schaufensterreihe wird nach vorne an die Strasse gerückt. Gleichzeitig soll der Haupteingang am Marktplatz eine Aufwertung erfahren. «Die Architekten stellen sich das folgendermassen vor: Betritt der Kunde das Warenhaus, steht er in einem gegen sechs Meter weiten Innenhof, der bis ins zweite Obergeschoss reicht», schreibt die «Basler Zeitung».

    Im dritten Stock ist ein Lichthof vorgesehen. Laut Medienberichten ist ebenso eine Rooftop-Gastronomie angedacht. Mit der angekündigten Erneuerung stelle die Migros weiter konsequent die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft ihrer Liegenschaften und Ladenflächen. Die Investition erfolge unabhängig davon, ob der angekündigte Verkauf von Globus mit oder ohne Immobilien stattfinden werde, halten die Projektverantwortlichen fest.

  • Aus einem traditionellen Warenhaus entstehen viele Shops

    Aus einem traditionellen Warenhaus entstehen viele Shops

    Die Tage des bekannten Warenhaues Manor an der Zürcher Bahnhofstrasse sind gezählt. Die Liegenschaft der Swiss Life wird ab Frühling 2020 vollständig saniert. In einem ersten Schritt werden die technischen Anlagen komplett erneuert sowie der Brandschutz und die Erdbebensicherheit angepasst. Vom ersten Untergeschoss bis zum ersten Obergeschoss sollen verschiedene Ladenflächen entstehen. Jeder Shop wird über einen eigenen Eingang verfügen und sich über ein bis drei Stockwerke erstrecken können, sagt Renato Piffaretti, Leiter Immobilien Schweiz von Swiss Life. Damit fallen rund 5500 Quadratmeter Ausstellungsfläche weg. Nur 4000 Quadratmeter bleiben zum Einkaufen erhalten. Dabei entstehe kein Shoppingcenter, denn die Kunden können im Inneren nicht von einem Laden zum anderen wechseln. Geplant ist, dass die zu vermietenden Ladenflächen zwischen vierzig und dreihundert Quadratmeter gross sein werden. Gemäss Piffaretti sieht das Nutzungskonzept eine Vielfalt von verschiedenen Geschäften und Anbietern vor.

    Grosszügige Eingangshalle

    Wo heute Rolltreppen die verschiedenen Etagen miteinander verbinden, wird eine offene Halle entstehen. «Denn dieser Teil ist das alte Treppenhaus mit bunten Fenstern und steht unter Denkmalschutz, betont Piffaretti. Mit anderen Worten: Kunden betreten erst die Halle und können von dort weiter in die verschiedenen, an die Halle angeschlossenen Geschäfte gehen. Aber nicht nur im Inneren will die Swiss Life dem Manor-Gebäude ein neues Gesicht geben, auch von aussen wird das Haus sich verändern. «Wir orientieren uns an den ursprünglichen Fassaden und möchten den alten Glanz der 40er-Jahre hervorheben», so Piffaretti. Vom zweiten bis zum fünften Obergeschoss sind Büros geplant. Wohnungen sind im ehemaligen Manor-Gebäude nicht vorgesehen. Während der rund dreijährigen Bauzeit wird das Manor-Gebäude leer stehen.