Schlagwort: Wasserforschungsinstitut

  • Kunstwerk produziert Solarstrom

    Kunstwerk produziert Solarstrom

    Solarzellen können Gebäude auch als Kunstobjekte zieren. Dies zeigt ein Projekt, das nun am Forschungsgebäude NEST der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und des Wasserforschungsinstituts EAWAG umgesetzt wurde. Die Fassaden des Gebäudes sind mit Photovoltaikmodulen bestückt worden, die zusammen ein Kunstwerk ergeben.

    Die Empa hat dafür das Projekt namens Glasklar umgesetzt, an dem sie gemeinsam der Firma Zug Estates sowie Studierenden und Dozierenden der beiden Departemente Design & Kunst und Technik & Architektur der Hochschule Luzern gearbeitet hat. Letztere haben in einer zweiwöchigen Blockveranstaltung Photovoltaikmodule entworfen, die als Designobjekte visuell zum NEST-Gebäude passen. Umgesetzt wurde das Design der Textildesignstudentin Lynn Balli. Es wurde bei einem interdisziplinären Design-Wettbewerb für den Einsatz beim NEST-Gebäude ausgewählt.

    „Wenn wir das Interesse von Designerinnen und Designern für die Gestaltung von gebäudeintegrierten Photovoltaikmodulen wecken können, leisten wir einen wichtigen Beitrag für mehr Akzeptanz von Photovoltaikfassaden und fördern somit den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion in der Schweiz“, wird Björn Niesen, Innovationsmanager NEST, in einer Mitteilung der Empa zitiert.

  • Energy Lab soll Innovationen für Energiewende liefern

    Energy Lab soll Innovationen für Energiewende liefern

    Das NTN Innovation Booster Energy Lab nimmt seine Arbeit offiziell erst im Januar 2021 auf. Doch sei bereits jetzt eine so grosse Dynamik entstanden, dass schon die ersten von insgesamt geplanten 50 Projekten lanciert wurden, schreibt die Hochschule Luzern in einer Medienmitteilung. Sie sollen zu Innovationen bei der effizienten Erzeugung, Speicherung und Nutzung von erneuerbaren Energien führen, die auch marktfähig sind.

    Das Konsortium aus über 200 Mitgliedern wird von der Hochschule Luzern strategisch geführt. Dazu gehören neben dem Innovationspark Zentralschweiz und NEST – der Forschungs- und Innovationsplattform von Eidgenössischer Materialprüfungs- und Forschungsanstalt und Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereiches – zahlreiche weitere Institutionen, sämtliche Fachhochschulen der Schweiz und die ETH Zürich. Gefördert wird das Energy Lab mit 1,5 Millionen Franken für vorerst vier Jahre von der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse.

    Über den Innovationspark Zentralschweiz sind schon heute mehr als 200 Unternehmen angeschlossen, „Tendenz steigend“, heisst es weiter in der Mitteilung: „Denn beim Energy Lab handele es sich um ein offenes Netzwerk, in dem sich Interessierte jederzeit einbringen können.“

    „Die Herausforderungen sind so komplex, dass sie nicht mehr nur mit Einzelmassnahmen behoben werden können, sondern nur in gross angelegter Zusammenarbeit von Industrie, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft“, wird Projektleiter und Professor an der Hochschule Luzern, Ludger Fischer, in der Mitteilung zitiert. „Die Lösungen werden einen konkreten Mehrwert für die Wirtschaft bieten und sind somit umsetzbar!“