Schlagwort: Wasserqualität

  • Forschende arbeiten an sauberem Wasser für Städte der Zukunft

    Forschende arbeiten an sauberem Wasser für Städte der Zukunft

    Forschende des in Dübendorf ansässigen Wasserforschungsinstituts Eawag und der Hochschule für Life Sciences an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sind am EU-Projekt UrbanM20 beteiligt. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, widmet sich das unter der Leitung der Dänischen Technischen Universität Kopenhagen (DTU) stehende Projekt der Verbesserung des Monitorings und Managements der städtischen Wasserwirtschaft.

    Ziel des internationalen Projekts ist, die Qualität des städtischen Wassers in den Städten der Zukunft zu verbessern. Dabei sollen sowohl Wassernutzung, Verbrauch und Abwasser beobachtet und in Datenaustauschsystemen gespeichert werden. Mit digitalen Zwillingen sollen flexible Programme erarbeitet werden, die das Wasserqualitätsmanagement verbessern.

    An dem Projekt beteiligen sich 20 Partner aus zehn Ländern. Aus der Schweiz sind zum Beispiel das Stadtzürcher Departement für Entsorgung und Recycling (ERZ) sowie der Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA) mit an Bord. Die Beteiligten wollen intelligente Sensoren entwickeln, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz die Überwachung der Wasserqualität verbessern. Die digitalen Zwillinge sollen helfen, Verschmutzungsprobleme zu identifizieren und Lösungen zu planen. „Wir wollen die Behörden mit praxisnahen Leitlinien aber auch dabei unterstützen, ihre schon bestehenden Systeme besser zu überwachen und zu unterhalten“, wird Projektkoordinator Luca Vezzaro von der DTU in der Mitteilung zitiert.

    Das Projekt UrbanM20 wird über das Horizon Europe Programm von der EU mit 5 Millionen Euro gefördert. Zusätzlich unterstützt das Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) das Projekt mit 1 Million Euro.

  • Planet Horizons rüstet 100 öffentliche Gebäude mit Aqua4D aus

    Planet Horizons rüstet 100 öffentliche Gebäude mit Aqua4D aus

    Der Walliser Wasseraufbereitungsspezialist Planet Horizons Technologies hat 100 öffentliche Gebäude mit seiner nachhaltigen Anlage zur Wasseraufbereitung namens AQUA4D ausgerüstet. Laut seiner Medienmitteilung war das Unternehmen aus Siders bisher in den Kantonen Basel, Bern, St.Gallen und Wallis tätig. Wie es in einer weiteren Mitteilung heisst, wurden diese Anlagen allein im Wallis in 50 Gebäude eingebaut.

    Die Technologie nutzt Elektromagnetismus nach einer patentierte Methode, um Kalkablagerungen zu entfernen sowie vor Korrosion und Bakterien zu schützen. Das System kann vor allem in alten Gebäuden mit lang bestehenden Rohrleitungen und in Gebieten mit hohem Kalkanteil im Wasser eingesetzt werden.

    Mit der Erfahrung aus mehr als 5000 installierten Anlagen in 45 Ländern findet das Unternehmen eigenen Angaben zufolge nun auch in der Schweiz zunehmende Resonanz. Installiert wurden die Systeme etwa in Schulen, Kasernen, Kliniken und Verwaltungsgebäuden. Dabei konnten nicht nur die Trinkwasserqualität verbessert, sondern auch Kosten für Unterhalt und Wartung gesenkt werden. Das Unternehmen setzt nun auf die Unterstützung der Stadt Siders, des Kantons Wallis sowie des Bundesamtes für Umwelt, um sein innovatives Projekt landesweit weiter vertreiben zu können.