Schlagwort: Wasserrechtskonzessionen

  • Verhandlungen zwischen ewz, Gemeinde Surses und Kanton Graubünden

    Verhandlungen zwischen ewz, Gemeinde Surses und Kanton Graubünden

    Die ursprüngliche Konzessionsanfrage von ewz für die Erneuerung der Wasserrechtskonzessionen der Kraftwerke Tinizong und Nandro, die im Mai 2035 auslaufen, wurde von der Urnengemeinde Surses am 21. Januar 2024 abgelehnt. Trotz dieser Entscheidung bleibt ewz optimistisch und beabsichtigt, den konstruktiven Dialog fortzuführen, um die Vorteile einer erneuerten Konzession zu verdeutlichen.

    Philippe Heinzer, Leiter des Geschäftsbereichs Energie bei ewz, betont die Bereitschaft zu lösungsorientierten Verhandlungen und sieht in der Aufnahme der Konzessionserneuerung als eine der Handlungsoptionen in der Botschaft der Gemeinde einen positiven Vertrauensbeweis.

    Als langjähriger Stromproduzent in der Region verfügt ewz über tiefgreifende Erfahrungen und ist massgeblich in die lokale Wirtschaft und Infrastruktur integriert. Mit einer Jahresproduktion von über 700 GWh, die dem Verbrauch von etwa 280.000 Vierzimmer-Haushalten entspricht, spielt ewz eine zentrale Rolle in der regionalen Energieversorgung. Eine Konzessionserneuerung würde es ewz ermöglichen, die bestehenden Anlagen weiterhin effizient und sicher zu betreiben und die Energieversorgung in der Region weiterhin zu gewährleisten.

    Darüber hinaus investiert ewz jährlich rund 10 Millionen Franken in die Instandhaltung und Modernisierung der Kraftwerke sowie des regionalen Verteilnetzes und trägt mit erheblichen Steuer- und Wasserzinszahlungen zur regionalen Wertschöpfung bei.

    Mit dem Fokus auf die Stärkung der Wasserkraft als erneuerbare Energiequelle bekräftigt ewz sein Engagement für den Erhalt und die Weiterentwicklung dieser wichtigen Ressource. Das geplante Angebot für eine neue Konzessionierung an die Gemeinde Surses und den Kanton Graubünden wird zeigen, wie ewz seine Rolle in der zukünftigen Energieversorgung der Region sieht und wie es zur nachhaltigen Entwicklung der lokalen Gemeinschaft beitragen kann.

  • Kanton Uri stockt Beteiligung an EWA-energieUri auf

    Kanton Uri stockt Beteiligung an EWA-energieUri auf

    Im Rahmen seiner Energiestrategie strebe der Kanton Uri langfristig eine Mehrheitsbeteiligung an EWA-energieUri an, informieren der Kanton, EWA-energieUri und die Centralschweizische Kraftwerke AG (CWK) in einer gemeinsamen Mitteilung. In den kommenden Jahren soll die kantonale Beteiligung an dem Energie- und Wasserversorger von derzeit 29 auf 40 Prozent ausgebaut werden. Dazu will der Kanton Uri Anteil von CKW übernehmen.

    Eine entsprechende Vereinbarung sei von den drei Partnern bereits unterschrieben worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Sie regelt den Erwerb weiterer Anteile durch den Kanton im Zuge der Vergabe von Wasserrechtskonzessionen.

    Konkret soll der Kanton Uri zunächst weitere 5 Prozent der Aktien an EWA-energieUri bei der Vergabe der Urner Lucendro-Anteile erhalten. Hier steht 2024 eine Erneuerung der Konzession an. Dabei wird der Kanton Uri seine Anteile am Kraftwerk Lucendro an EWA-energieUri überschreiben und im Gegenzug Aktien des Urner Energieversorgers erhalten. Die Vergabe der Anteile aus den Kraftwerken Ritom, Wassen und Amsteg an EWA-energieUri soll dem Kanton weitere 6 Prozent des Urner Energieversorgers einspielen. Die Aktien werden jeweils von CWK an den Kanton abgetreten.