Schlagwort: Wasserversorger

  • WWZ baut Geschäft mit Fernwärme aus

    WWZ baut Geschäft mit Fernwärme aus

    Die WWZ-Gruppe beobachtet eine steigende Nachfrage nach Fernwärme und Fernkälte. Der entsprechende Geschäftsbereich habe seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2023 im Jahresvergleich um 15 Prozent gesteigert, informiert der Zuger Energie-, Telekom- und Wasserversorger in einer Mitteilung. Im Berichtshalbjahr hat die Gruppe weitere Liegenschaften an ihre Energieverbünde Circulago und Ennetsee anschliessen können.

    Zukünftig soll der nach Ansicht von WWZ zukunftsträchtige Geschäftsbereich weiter ausgebaut werden. In Steinhausen wurde bereits eine Machbarkeitsstudie für einen Wärmeverbund durchgeführt, mit der Gemeinde Baar arbeitet die Gruppe derzeit an einer Machbarkeitsstudie. Investitionen in Fernwärme und Fernkälte führten zwar „vorübergehend zu höheren Betriebskosten, die Investitionen zahlen sich aber mittelfristig mit stabilen Cashflows aus“, schreibt WWZ.

    Auch im ersten Halbjahr 2023 hat der Ausbau des Fernwärme- und Fernkältegeschäfts die Betriebskosten des Unternehmens um knapp 4 Prozent erhöht. Das Betriebsergebnis konnte dennoch um 27 Prozent auf 13,6 Millionen Franken gesteigert werden. Hintergrund sind im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 166,5 Millionen Franken gestiegene Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen. Der Reingewinn fiel mit 15,7 Millionen um 8,4 Millionen Franken höher als im ersten Halbjahr 2022 aus.

  • WWZ-Gruppe trotzt der Pandemie

    WWZ-Gruppe trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung der WWZ-Gruppe zufolge hat der Zuger Energie-, Telekom- und Wasserversorger im Geschäftsjahr 2020 Nettoerlöse in Gesamthöhe von 227,6 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem marginalen Rückgang um 0,3 Prozent.

    „WWZ konnte trotz der Coronapandemie ihre Ziele weitgehend erreichen“, wird  CEO Andreas Widmer in der Mitteilung zitiert. „Zwar sanken die Energieabsätze infolge des Lockdowns und der warmen Witterung, dennoch konnten wir den Nettoerlös auf Vorjahresniveau halten.“ Zudem habe die Gruppe „den Ausbau unserer strategischen Wachstumsfelder“ vorangetrieben, erklärt Widmer.

    Der CEO weist dabei besonders auf den Bereich Fernwärme hin. Hier war im Berichtsjahr beim Vorzeigeprojekt der Gruppe, Circulago, die erste Quartierzentrale in Betrieb genommen. Circulago nutzt Energie des Zuger Seewasser für die Gewinnung von Wärme und Kälte.

    Insgesamt hat WWZ im Berichtsjahr 87,0 Millionen Franken in den Unterhalt der Infrastruktur sowie den Ausbau von Fernwärme und Telekomnetze investiert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT sei in Folge dieser hohen Investitionen sowie gestiegener Abschreibungen im Jahresvergleich um 10,8 Prozent gesunken, erläutert WWZ. Konkret wurde ein Betriebsergebnis von 37,4 Millionen Franken realisiert. Der Konzerngewinn fiel mit 39,0 Millionen Franken um 19,1 Prozent geringer als im Vorjahr aus.

    Für das laufende Jahr geht die Gruppe von weiterhin hohen Investitionen, Betriebskosten und Abschreibungen aus. „Der Übergang von fossilem Erdgas auf erneuerbare Fernwärme und der Aufbau weiterer Wachstumsfelder werden die Erfolgsrechnung vorübergehend belasten“, erläutert WWZ-Finanzchef Andreas Ronchetti Salomon. Die Gruppe sei jedoch gut gerüstet, ihre strategische Entwicklung „auch unter erschwerten Rahmenbedingungen“ fortzusetzen.

  • Kanton Uri stockt Beteiligung an EWA-energieUri auf

    Kanton Uri stockt Beteiligung an EWA-energieUri auf

    Im Rahmen seiner Energiestrategie strebe der Kanton Uri langfristig eine Mehrheitsbeteiligung an EWA-energieUri an, informieren der Kanton, EWA-energieUri und die Centralschweizische Kraftwerke AG (CWK) in einer gemeinsamen Mitteilung. In den kommenden Jahren soll die kantonale Beteiligung an dem Energie- und Wasserversorger von derzeit 29 auf 40 Prozent ausgebaut werden. Dazu will der Kanton Uri Anteil von CKW übernehmen.

    Eine entsprechende Vereinbarung sei von den drei Partnern bereits unterschrieben worden, heisst es in der Mitteilung weiter. Sie regelt den Erwerb weiterer Anteile durch den Kanton im Zuge der Vergabe von Wasserrechtskonzessionen.

    Konkret soll der Kanton Uri zunächst weitere 5 Prozent der Aktien an EWA-energieUri bei der Vergabe der Urner Lucendro-Anteile erhalten. Hier steht 2024 eine Erneuerung der Konzession an. Dabei wird der Kanton Uri seine Anteile am Kraftwerk Lucendro an EWA-energieUri überschreiben und im Gegenzug Aktien des Urner Energieversorgers erhalten. Die Vergabe der Anteile aus den Kraftwerken Ritom, Wassen und Amsteg an EWA-energieUri soll dem Kanton weitere 6 Prozent des Urner Energieversorgers einspielen. Die Aktien werden jeweils von CWK an den Kanton abgetreten.