Schlagwort: Weitblick

  • Business-Chancen im Urner Talboden

    Business-Chancen im Urner Talboden

    Die Werkmatt Uri ist eine der letzten grossen Landreserven im Urner Talboden. Bereits während des Ersten Weltkriegs entstanden hier erste industrielle Nutzungen mit direktem Bahnanschluss. Besonders prägend sind die denkmalgeschützten Getreidemagazine der Architekten Eduard Züblin und Robert Maillart aus den Jahren 1912/13. Diese Bauten bleiben als Wahrzeichen erhalten und werden als Ausstellungsort und Kunstlager umgenutzt. Der Kanton investiert in die Infrastruktur, um das Gebiet zwischen dem neuen Kantonsbahnhof Altdorf und dem künftigen Autobahn-Halbanschluss Altdorf Süd weiterzuentwickeln.

    Optimale Lage und wirtschaftliche Impulse
    Uri liegt strategisch an der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Achse mit dem Gotthard-Basistunnel und der Autobahn A2. Die unmittelbare Nähe zum Intercity-Bahnhof Altdorf sowie ein modernes Buskonzept fördern die Erreichbarkeit der Werkmatt. Aus der besseren Erreichbarkeit entstehen Impulse für Wirtschafts- und Siedlungsprojekte. Mit «Vena», «Cubo» und der «Strickermatte» realisierten private Investoren moderne Wohnbebauungen in Gehdistanz.

    Entwicklung mit Weitblick
    Die Kässbohrer Schweiz AG hat den Mehrwert der Werkmatt bereits erkannt und verlegte ihren Hauptsitz 2019 nach Altdorf. Mit dem neuen Dienstleistungsgebäude entstanden 30 qualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen Verwaltung, Verkauf, Service, Schulung, Endmontagen und Produktion von Spezialfahrzeugen, hauptsächlich von Pistenfahrzeugen. Daneben entwickelt die Werkmatt AG auf den Baufeldern 9 und 13 ein innovatives Nutzungskonzept. Geplant ist ein multifunktionales Zentrum mit einem Business-Hotel mit 80 Zimmern, Co-Working-Spaces, Gewerbe- und Kulturräumen, Gastronomie sowie Fitness- und Erholungsbereichen.

    Gezielte Planung für nachhaltiges Wachstum
    Als Eigentümerin strebt der Kanton Uri eine Win-win-Situation mit den zukünftigen Besitzern, Nutzern und Investoren im Areal an. In den nächsten Jahren sollen die Parzellen schrittweise verkauft und bebaut werden. Der Kanton entwickelt das Areal Werkmatt Uri koordiniert, so dass nachhaltige wirtschaftliche Nutzungen im regionalen Gesamtinteresse entstehen. Darum stellt er Richtlinien auf – unter anderem bezüglich der Arbeitsplatzdichte. Der Quartiergestaltungsplan dient bauwilligen Investoren und Firmen als eigentümerverbindliches, parzellenscharfes Planungsinstrument. Er setzt Leitplanken hinsichtlich Nutzung, Gestaltung und Infrastruktur.

    Erfolg durch Zusammenarbeit
    Die Werkmatt Uri ist ein Beispiel für eine koordinierte und nachhaltige Standortentwicklung. Unternehmen profitieren von einer engagierten Verwaltung, kurzen Entscheidungswegen und bedarfsgerechten Lösungen. Die Region erwartet durch das Projekt langfristige wirtschaftliche Impulse und eine Schaffung von mehr als 1’000 Arbeitsplätzen.
    Die Werkmatt Uri ist somit weit mehr als ein Industriegebiet, sie ist Wirtschaftsmotor und ein attraktiver Standort für zukunftsweisende Unternehmen.

  • Strabag baut Strassen im Quartier Weitblick von Solothurn   

    Strabag baut Strassen im Quartier Weitblick von Solothurn   

    Das Schlieremer Bauunternehmen Strabag führt im künftigen Solothurner Quartier Weitblick die Arbeiten zur Erstellung eines Strassen- und Wegenetzes sowie aller Werkleitungen durch. In Solothurn entsteht das neue Quartier Weitblick bis 2036, heisst es in einer Mitteilung. Das Quartier soll Wohnraum für rund 1700 Personen bieten und ebenso viele Arbeitsplätze aufnehmen. Es gebe eine neue Parkanlage und Erholungsraum. Dank des Weitblicks könne die Stadt Solothurn in zentraler Lage, in den bestehenden Quartierstrukturen und vor den Toren der Altstadt, neuen Wohnraum und Platz für neues Leben schaffen, heisst es weiter.

    Laut der Medienmitteilung ist Strabag seit Baubeginn beim Projekt mit dabei. Im April 2023 starteten die Strabag-Teams mit den Strassenbauarbeiten im nördlichen Teil des Areals. Im vergangenen September habe Strabag den Belag für die erste Strasse im Weitblick eingebaut. Nach einer Baupause laufen die letzten Arbeiten auf Hochtouren und der Auftrag werde in den nächsten Wochen in diesem Teil des Weitblicks abgeschlossen. Die Bauarbeiten im südlichen Teil des Weitblick-Areals laufen aktuell auf Hochtouren, heisst es von Strabag.

    Auch in diesem Arealbereich sei wegen des hohen Grundwasserpegels der Untergrund bautechnisch schwierig. Deshalb wurden Spundwände, Bohrpfähle und eine Grundwasserabsenkung notwendig. Alle Spezialtiefbauarbeiten wurden durch Strabag  erstellt. Derzeit werden die Gräben für die Werkleitungen ausgehoben und die Zufahrtsstrassen für das Weitblick-Areal erstellt.

  • Neues Stadtteilprojekt in Solothurn erhält Fernwärmeversorgung

    Neues Stadtteilprojekt in Solothurn erhält Fernwärmeversorgung

    Regio Energie Solothurn wird das Solothurner Gebiet Weitblick künftig mit Fernwärme versorgen. Der Leitungsbau hat Anfang Juni begonnen und wird voraussichtlich bis Spätherbst 2024 andauern. Weitblick Solothurn ist ein Projekt für die Entwicklung eines neuen Stadtteils im westlichen Solothurn, bei dem der ökologische Aspekt eine gewichtige Rolle spielt. Laut einer Mitteilung von Regio Energie Solothurn kann das Gebiet durch die Erschliessung mit Fernwärme künftig mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Diese wird aus der Abwärme der Abfallverwertung in der KEBAG AG, der Kehrichtverwertungsanlagen in Zuchwil SO, gewonnen. Im Bereich des neuen Steinlagers soll bis spätestens 2026 eine Energiezentrale, ein sogenannter Energiehub, fertiggestellt werden. Er wird die Neubauten im Gebiet Weitblick mit Niedertemperatur-Fernwärme beliefern.

    Die Anschlussarbeiten werden in Etappen auf verschiedenen Teilstrecken ausgeführt. Die Strecke der Fernwärmeleitungen beträgt insgesamt knapp 1,5 Kilometer. Verkehrseinschränkungen gibt es seit dem 3. Juni bis voraussichtlich Oktober 2024 von der Hermesbühlstrasse bis zur Brühlhofpromenade. Dabei werden die BLS– und SBB-Gleise in der Gibelinstrasse mittels einer Unterstossung gequert. Die Bushaltestelle Gibelinstrasse in Fahrtrichtung Solothurn ist bis 17. August ausser Betrieb. Die Parkplätze in der Küngoltstrasse, teilweise auch in der Hermesbühlstrasse, stehen während der Arbeiten nicht zur Verfügung.

    In der Brühlhofpromenade bis Segetzstrasse werden vom 10. Juni bis Mitte August Leitungen verlegt. Auf der Teilstrecke Segetzstrasse bis zur Wohnbaugenossenschaft VEBO in der Oberhofstrasse 1 werden die Bauarbeiten bis Ende November im Bereich der Kreuzung Segetzstrasse/Gibelinstrasse zeitweise zu grösseren Verkehrseinschränkungen führen. Für den Zusammenschluss muss ausserdem die Westtangente grabenlos unterquert werden, was von Sommer bis Oktober geschehen wird.