Schlagwort: Weiterbildung

  • Wie die Schweiz die PropTech Fachkräfte von morgen ausbildet

    Wie die Schweiz die PropTech Fachkräfte von morgen ausbildet

    Interdisziplinarität als Schlüssel
    PropTech ist kein klassisches Studienfach. Vielmehr entsteht Kompetenz durch die Kombination verschiedener Disziplinen. In der Schweiz verbinden Ausbildungsangebote Themen wie Immobilienökonomie, Bauwesen, Informatik, Datenanalyse, Nachhaltigkeit und Management.

    Diese Interdisziplinarität spiegelt die Realität der Branche wider. PropTech Fachkräfte müssen technische Lösungen verstehen, regulatorische Rahmenbedingungen einordnen und gleichzeitig wirtschaftlich denken. Schweizer Bildungsinstitutionen reagieren darauf mit modularen Programmen und praxisorientierten Formaten.

    Hochschulen als Innovationsmotor
    Die ETH Zürich und die EPFL Lausanne bilden das akademische Fundament vieler technologischer Entwicklungen. Studiengänge und Forschungsprogramme in Bauingenieurwesen, Architektur, Informatik und Data Science liefern Know how, das direkt in PropTech Lösungen einfliesst.

    Fachhochschulen wie die HSLU, ZHAW oder OST ergänzen dieses Angebot mit starkem Praxisbezug. Projekte in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Startups und öffentlichen Institutionen ermöglichen Studierenden, reale Problemstellungen zu bearbeiten. So entsteht ein direkter Transfer von Wissen in die Anwendung.

    Weiterbildung für die Immobilienpraxis
    Neben der akademischen Ausbildung gewinnt die berufsbegleitende Weiterbildung stark an Bedeutung. Viele Fachkräfte aus Verwaltung, Bewertung, Entwicklung oder Bewirtschaftung müssen digitale Kompetenzen nachholen oder vertiefen.

    In der Schweiz gibt es eine wachsende Zahl an CAS und MAS Programmen mit Fokus auf Digitalisierung, BIM, Data Analytics, Nachhaltigkeit und Immobilienmanagement. Diese Programme richten sich gezielt an Praktikerinnen und Praktiker und vermitteln anwendbares Wissen für den Berufsalltag.

    Zusammenarbeit mit der Branche
    Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die enge Zusammenarbeit zwischen Bildungsinstitutionen und der Immobilienwirtschaft. Unternehmen treten als Praxispartner auf, stellen Use Cases zur Verfügung oder beteiligen sich an der inhaltlichen Ausgestaltung von Lehrgängen.

    Dadurch bleiben Ausbildungsinhalte aktuell und marktnah. Studierende und Weiterbildungsteilnehmende profitieren von realen Einblicken in laufende Transformationsprozesse und bauen früh relevante Netzwerke auf.

    Entrepreneurship und Startup Förderung
    Viele Bildungsangebote integrieren unternehmerische Elemente. Inkubatoren, Innovationsprogramme und studentische Initiativen fördern Gründungsgeist und Experimentierfreude. Studierende werden ermutigt, eigene Ideen zu entwickeln und als Startups weiterzuverfolgen.
    Diese Verbindung von Ausbildung und Unternehmertum ist ein wichtiger Treiber für die Schweizer PropTech Szene. Zahlreiche erfolgreiche Unternehmen sind aus Hochschulprojekten hervorgegangen und konnten sich dank gezielter Förderung am Markt etablieren.

    Herausforderungen und Ausblick
    Trotz der starken Bildungslandschaft bleibt der Fachkräftemangel eine Herausforderung. Die Nachfrage nach Spezialisten in den Bereichen Datenanalyse, Softwareentwicklung, BIM und ESG übersteigt das Angebot.

    Gleichzeitig steigt der Bedarf an hybriden Profilen, die Technik und Immobilienpraxis verbinden. Bildungseinrichtungen stehen daher vor der Aufgabe, ihre Programme laufend weiterzuentwickeln und neue Zielgruppen anzusprechen.

  • Neues Weiterbildungsangebot für professionelles Standortmanagement

    Neues Weiterbildungsangebot für professionelles Standortmanagement

    Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) bietet in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Standort Schweiz eine Weiterbildung im Bereich Standortmanagement an. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, handelt es sich bei dem Kurs um das schweizweit erste CAS im Bereich Standortförderung. Es wird zum zweiten Mal von der FHNW veranstaltet, der Kurs beginnt am 26. März 2026 auf dem Campus Brugg-Windisch.

    Der Lehrgang umfasst die Module Standortanalyse und Standortmarketing, Wirtschaftsförderung und Clustermanagement, Standortentwicklung, Innovation, Change Management und Kommunikation. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei den Veranstaltungen mit lokalen Besonderheiten von Standorten und den Bedürfnissen der dort Wohnenden beziehungsweise angesiedelten Unternehmen vertraut gemacht. Als Wirtschafts-, Marketing- und Kommunikationsexperten können Standortmanager Entwicklungskonzepte für Standorte entwerfen und diese praktisch bei Behörden und in der Politik vertreten und umsetzen, heisst es vonseiten der FHNW.

    Der Zertifizierungslehrgang (CAS) unfasst 15 Seminartage, verteilt auf zwei Semester. Die Kursgebühr beträgt 600 Franken je Kurstag. Mitglieder des Netzwerks Standort Schweiz erhalten 10 Prozent Rabatt.

  • Weiterbildung für moderne Brandschutzkompetenzen

    Weiterbildung für moderne Brandschutzkompetenzen

    Die im Technopark Zürich ansässige AFC Akademie, nach Eigenangaben führend in der Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Brandschutz, Sicherheit und Gebäudetechnik, hat das Umschulungskonzept BSV 2026 entwickelt, das Fachleute laut einer Mitteilung auf die neuen Brandschutzvorschriften BSV 2026 vorbereitet.

    Im Modul A der Weiterbildung vermittelt die Akademie einen Überblick über zentrale Neuerungen der BSV 2026 auf der Stufe Brandschutzfachperson und übt das Erstellen von vorschriftsmässigen Plänen und Konzepten. Dagegen wird im Modul B, auf der Stufe Brandschutzexperte, die praxisnahe Anwendung der neuen Anforderungen und Dokumentationsmethoden gelehrt.

    Die neuen Brandschutzvorschriften BSV 2026 markieren laut AFC Akademie einen grundlegenden Wandel im Schweizer Brandschutz und steigern die Anforderungen deutlich. Risikobasierte Nachweise ersetzen dabei Standardlösungen und machen fundiertes Wissen über bauliche, technische und organisatorische Zusammenhänge unerlässlich. Da Brandschutz integraler Bestandteil von Architektur, Nutzung, Betrieb und Technik wird, müsse auf all diesen Ebenen zusammengespannt werden – interdisziplinäres Denken wird also entscheidend, so die Akademie. Künftig müsse ausserdem klar kommuniziert werden: konkrete Anforderungen an Dokumentation, Qualitätssicherung und Vollzug müssen Bauherrschaften, Behörden und Projektpartnern klar vermittelt werden.

    Die AFC Akademie bietet seit 2016 Ausbildungsprogramme für Brandschutz, nachhaltiges Bauen, Sicherheit und Gebäudetechnik an.

  • Weiterbildung im Immobilienbereich gewinnt an Dynamik

    Weiterbildung im Immobilienbereich gewinnt an Dynamik

    Insgesamt 35 neue Studierende haben an der HWZ den Beginn ihrer Studiengänge CAS Smart Real Estate AI, Data & Values HWZ und CAS General Real Estate Management HWZ mit einem Apéro gefeiert, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Bei dem selben Anlass haben auch zehn Absolvierende des CAS Smart Real Estate Business HWZ ihr Zertifikat in Empfang genommen.

    Mit dem CAS Smart Real Estate AI, Data & Values HWZ richtet sich die HWZ an Verantwortliche aus dem Immobilienbereich, aber auch Immobilienbesitzende und Finanzspezialisten. Ihnen wird Wissenswertes zum Thema Daten und Zahlen im Immobilienbereich vermittelt.

    Der CAS General Real Estate Management HWZ richtet sich an Anwärterinnen und Anwärter eines Master of Advanced Studies (MAS), die ihre Kenntnisse ausbauen wollen. Beide Studiengänge sind Teil des MAS Real Estate Management, können aber auch als in sich abgeschlossener CAS-Studiengang belegt werden. 

  • Partnerschaft für zukunftsorientierte Ingenieur-Weiterbildung

    Partnerschaft für zukunftsorientierte Ingenieur-Weiterbildung

    Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) hat Partnerschaften mit der Vereinigung Wirtschaftsingenieure Schweiz (VWI Schweiz) und der Schweizerischen Expertenkammer STV vereinbart. Die Zusammenarbeit soll Wissenschaft und Praxis einander näher bringen und neue Themen an der Schnittstelle von Wirtschaft und Technik erschliessen, heisst es in einer Mitteilung.

    Das Zusammengehen mit der nationalen Plattform für das Wirtschaftsingenieurwesen und dem Kompetenzzentrum für Fachgutachten in Technik, Bau und Wirtschaft soll sich vor allem im Sektor Weiterbildung niederschlagen. In einem ersten Schritt wird dafür ab Frühling 2026 an der HWZ ein Weiterbildungsprogramm CAS Future Engineering aufgelegt. Es richtet sich an Wirtschaftsingenieure, Technologiemanager, Führungskräfte und Consultants, die technologische Innovationen strategisch einsetzen, agile Methoden in der Praxis anwenden und den Wandel in Unternehmen aktiv mitgestalten möchten, heisst es in der Mitteilung.

    „Mit dem CAS Future Engineering HWZ schaffen wir ein Weiterbildungsangebot, das nicht nur auf die heutigen Anforderungen im technischen Umfeld reagiert, sondern aktiv Kompetenzen für morgen entwickelt“, wird Linard Barth, Leiter Departement Entrepreneurship, Innovation & Academy der HWZ, in der Mitteilung zitiert. „Die Partnerschaft mit der VWI und der Expertenkammer STV erlaubt es uns, Know-how aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technik intelligent zu verbinden.“

  • Praxisnahes Schulungsprogramm bereitet auf Immobilienkarriere vor

    Praxisnahes Schulungsprogramm bereitet auf Immobilienkarriere vor

    Das Immobilienunternehmen Naef Holding SA hat sein Inhouse-Schulungsprogramm, die Naef Acedémie, lanciert. Wie Naef in einem LinkedIn-Beitrag berichtet, zielt das sechsmonatige Programm darauf ab, die nächste Generation von Immobilienfachleuten auszubilden. Der erste Jahrgang des Programms startet im Herbst. Interessenten können sich ab sofort über Jobup bewerben.

    Die Naef Académie kombiniert unter der Leitung von Experten von Naef praktische Arbeit mit theoretischen Modulen. Zu den Zielen des Programms zählen die Einführung von Studierenden in wichtige Berufe der Immobilienbranche, die Unterstützung von Karrierewechseln und ersten Berufserfahrungen sowie die Gewinnung von Talenten diverser Institute. Im Programm inbegriffen sind unter anderem Einführungen in die Dienstleistungen von Naef wie Verwaltung, Entwicklung von Eigentumswohnungen und Buchhaltung, eine individuelle Betreuung sowie personalisierte Coachings.

    Naef ist bereits in den grössten französischsprachigen Städten der Schweiz etabliert und ist in allen Bereichen der Immobilienbranche aktiv. Mit seinen Tochtergesellschaften bietet Naef zudem diverse Dienstleistungen in den Bereichen Immobilienbewertung, Bau und Architekturprojektmanagement an.

  • sfb-Lehrgang Gebäudeautomation HF steigert Effizienz in Unternehmen

    sfb-Lehrgang Gebäudeautomation HF steigert Effizienz in Unternehmen

    Studierende des Lehrgangs Gebäudeautomation HF der sfb – Höheren Fachschule für Technologie und Management erarbeiten innovative Projekte für die Praxis, die laut Mitteilung nahezu alle umgesetzt werden. Dadurch profitiere die Schweizer Wirtschaft etwa im Rahmen der Energiestrategie 2050 oder anderer Effizienzsteigerungen. Der Lehrgang mit Schwerpunkten auf Energieeffizienz und Gebäudeinformatik vermittelt gemäss sfb Wissen darüber, wie sich die Gewerke in einem komplexen Gebäude möglichst energieeffizient betreiben lassen. 90 Prozent der Abschlussarbeiten hätten einen Praxisbezug, nicht selten gelinge damit ein Karrieresprung. Das belegt zum Beispiel Alumni Fabian Haist, der die Weiterbildung zum diplomierten Gebäudeautomatiker HF abgeschlossen hat und für eine sfb-Interview-Reihe Rede und Antwort stand.

    Auf der Grundlage seiner Erfahrungen als Elektroplaner hat sich Fabian Haist durch die sfb-Weiterbildung auf seinen nächsten Karriereschritt vorbereitet. «Das hat massgeblich dazu beigetragen, meine jetzige Position zu erreichen, da viele Inhalte perfekt zu meinem Stellenprofil passten», wird er zitiert. Als Energie-Ingenieur beim Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Stadt (AUE) geht es bei ihm heute um den Vollzug des kantonalen Energiegesetzes.

    In seiner Diplomarbeit hat er eine energetische Betriebsoptimierung in einem Basler Schulhaus geplant und die Vollzugspraxis weiterentwickelt. Die Analyse hat laut Fabian Haist gezeigt, dass bereits einfache energetische Optimierungen erhebliche Einsparungen ermöglichen: Im Basler Schulhaus sei eine Energieeinsparung von 15 Prozent und eine Kosteneinsparung von 17 Prozent erzielt worden. Die von ihm definierten Massnahmen sollen nun die Nachweise zur Betriebsoptimierung vereinfachen.

    Für die Weiterbildung in Gebäudeautomation sind laut sfb unter der Voraussetzung einer einschlägigen Berufsausbildung sechs Semester bis zur Diplomarbeit angesetzt. Die Modulinhalte umfassen neben Gebäudeautomation etwa Datensicherheit, digitales Bauen, Erneuerbare Energien oder Brandschutz. Zudem werden Kompetenzen in Führung, Kommunikation und Teamarbeit vermittelt. Details gibt es bei Infoveranstaltungen in Präsenz sowie online und bei einer Weiterbildungsberatung. Der nächste Termin für einen Start ist der 13. August 2025.

  • Neue Zertifizierung hebt Beratungsniveau in der Immobilienbranche

    Neue Zertifizierung hebt Beratungsniveau in der Immobilienbranche

    Immobilienmakler Betterhomes erhöht laut einer Medienmitteilung die Beratungsqualität. «Nach der Trainee Ausbildung erfolgt eine obligatorische Vertiefung. All unsere Immobilienmaklerinnen und -makler absolvieren die SAQ-Zertifizierung, ein neuer, branchenweit anerkannter Qualitätsstandard für Immobilienvermarkter in der Schweiz», wird Cyrill Lanz zitiert, Gründer und CEO der Betterhomes AG in Zürich. Alle Mitarbeitenden sollen Zertifizierte/r Immobilienmakler/-in SAQ werden. Der Standard sei eine Initiative der Swiss Association for Quality (SAQ), dem IREM (Institute Real Estate Management) und  Immobilienvermarktern in der Schweiz, darunter REMAX, Raiffeisen Immobilienmakler und Immoleague, heisst es in der Medienmitteilung.

    «Angesichts der dynamischen Entwicklungen und der zunehmenden Komplexität des Immobilienmarktes ist es für Immobilienmaklerinnen und -makler unerlässlich, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Neue Gesetze, sich wandelnde Kundenbedürfnisse und Marktveränderungen erfordern eine ständige Anpassung und Weiterbildung», wird  Christian Brunner zitiert, der Gründer von IREM mit Sitz in Winterthur.

    Die Zertifizierung ist drei Jahre gültig und muss durch regelmässige Weiterbildung erneuert werden, heisst es in der Mitteilung. «Die Zertifizierung kann zudem zum eidgenössischen Fachausweis ‚Immobilienvermarkter‘ führen oder als Teil eines Certificate of Advanced Studies (CAS) im Rahmen eines Master of Advanced Studies (MAS) in Real Estate Management anerkannt werden», wird CEO Lanz weiter zitiert.

    Betterhomes Schweiz ist mit über 29‘000 vermittelten Immobilien sowie rund 140 Immobilienmaklerinnen und -maklern nach eigenen Angaben der grösste unabhängige Immobilienmakler der Schweiz.

  • Neubau eröffnet auf dem Bildungscampus in Lostorf

    Neubau eröffnet auf dem Bildungscampus in Lostorf

    Der Schweizerisch-Liechtensteinische Gebäudetechnikverband suissetec erweitert und modernisiert gemäss einer Medienmitteilung seine Aus- und Weiterbildungsstätte in Lostorf. Bis Jahresanfang 2025 soll auf rund 1800 Quadratmetern ein Gebäude mit Werkstätten, Laboren, Schulungsräumen und Begegnungszonen entstehen. Am 16. November 2024 wird das neue Gebäude bei einem Tag der offenen Tür der Bevölkerung präsentiert.

    Die Infrastruktur biete neue Möglichkeiten für die Aus- und Weiterbildungsqualität in Bauberufen, heisst es. In einem betonierten Rohbau an einer Aussenarbeitsstation könne wie auf einer echten Baustelle gelernt werden. Interdisziplinäre Werkstätten für Sanitär- und Heizungsinstallateure sowie die Integration von Bauwerksdatenmodellierungen in das didaktische Konzept hätten Vorbildfunktion. Für den Bau hat die zu Debrunner Acifer gehörende Müller Wüst AG ein digitales Fabrikationsmodell erstellt, welches auch zum Einsatz im Unterricht vorgesehen sei.

    Digitale Werkzeuge erlaubten flexible, hybride Lernformen. «Die Lernenden werden mit echten Materialien arbeiten, aber auch mit Virtual-Reality-Brillen digital üben», wird suissetec-Direktor Christoph Schaer zitiert.

    Der zweigeschossige Neubau ist der erste Teil einer mehrere Gebäude umfassenden Erweiterung. Ab 2026 sollen in drei Etappen die weiteren Bestandsgebäude saniert werden. Suissetec betreibt den Campus als eines von drei Bildungszentren eigenen Angaben zufolge als einen «Ort der Begegnung sowie der Aus- und Weiterbildung» für die Bauwirtschaft.

    Der Campus wurde 2023 als landesweit erstes Minergie-Areal zertifiziert. Das bedeutet, dass strenge energetische Kriterien erfüllt werden. Ziel ist die maximale Selbstversorgung mit erneuerbarer Energie, die ganzjährig auf dem Gelände selbst erzeugt wird.

  • Neuer Weiterbildungskurs zur Bauorganisation gestartet

    Neuer Weiterbildungskurs zur Bauorganisation gestartet

    Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) führt laut einer Mitteilung ab dem 24. September einen viertägigen Kurs zur Bauorganisation ein. Der Master-Studiengang Bauleitung wird durch das CAS-Programm (Certificate of Advanced Studies) Bauorganisation erweitert. Der Weiterbildungskurs FHNW Bauorganisation sei ein intensives Programm, das innerhalb von vier Tagen in einer Woche von Dienstag bis Freitag stattfindet, heisst es in der Mitteilung.

    In diesem Kurs werden sieben relevante Themen behandelt, die für die effektive Planung und Organisation von Baustellen entscheidend sind, heisst es weiter. Teilnehmende haben die Möglichkeit, sich bis zum Ende des Kurses für den gesamten CAS anzumelden, sofern noch Plätze verfügbar sind und die Zulassungskriterien erfüllt werden.

    Ein zentraler Bestandteil des Unterrichts sind laut der FHNW praxisorientierte Übungen, die entweder individuell oder in Kleingruppen durchgeführt und anschliessend diskutiert werden. Präsentationen und Erfahrungsaustausch finden im Plenum statt, um ein interaktives Lernumfeld zu schaffen. Die Nutzung eines Laptops wird den Teilnehmenden empfohlen, um das Lernerlebnis zu optimieren.

    Der Weiterbildungskurs FHNW Bauorganisation richte sich an Architekten, Architektinnen, Ingenieure und Ingenieurinnen aller Fachrichtungen mit einem Hochschulabschluss oder einer vergleichbaren Qualifikation sowie Berufserfahrung im Bau- und Planungsbereich, heisst es weiter. Auch erfahrene Bauleitende, die ihr Wissen auffrischen möchten, sowie weniger erfahrene Bauleitende, die erste Impulse für ihre Tätigkeit suchen, seien willkommen. Der praxisnahe Weiterbildungskurs biete eine ideale Gelegenheit für Bauprofis, ihr Fachwissen zu vertiefen und sich auf dem Gebiet der Bauorganisation weiterzuentwickeln, heisst es von der FHNW.