Schlagwort: Weiterentwicklung

  • Grünes Licht für Cargo sous terrain

    Grünes Licht für Cargo sous terrain

    Mit dem Sachplan-Beschluss des Bundesrats wird das innovative Gütertransportsystem Cargo sous terrain erstmals offiziell raumplanerisch verankert. Das privat initiierte Projekt soll künftig Waren durch ein unterirdisches Tunnelsystem vom Mittelland bis in die Städte transportieren. Dies rund um die Uhr, emissionsarm und unabhängig vom Strassenverkehr.

    Die Grundlage bildet das Bundesgesetz über den unterirdischen Gütertransport (UGüTG), das bereits 2022 in Kraft trat. Es ermöglicht Unternehmen wie CST, solche Systeme unter klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen zu planen und umzusetzen.

    Erste Etappe zwischen Härkingen und Zürich definiert
    Im neu eingefügten Teil des Sachplans Verkehr legt der Bund nun den raumplanerischen Korridor für die erste Teilstrecke von Härkingen nach Zürich fest. Auch die geplanten Standorte für die Logistik-Hubs sind darin räumlich verortet. Der Plan schafft damit Planungs- und Rechtssicherheit für alle beteiligten Ebenen, vom Bund über die Kantone bis zu den Gemeinden.

    Kritische Punkte fliessen in Weiterentwicklung ein
    Im Rahmen einer Anhörung im ersten Halbjahr 2024 konnten betroffene Kantone und Gemeinden Stellung beziehen. Thematisiert wurden unter anderem die Auswirkungen auf das Grundwasser, das Verkehrsaufkommen an den Hubs und der Umgang mit dem Ausbruchmaterial aus dem Tunnelbau. Die Rückmeldungen werden in die Weiterentwicklung des Sachplans integriert. Widersprüche zu bestehenden Richtplänen bestehen laut Bund nicht.

    Wichtiger Schritt auf dem Weg zur Baubewilligung
    Mit dem Eintrag in den Sachplan ist eine zentrale Voraussetzung für die spätere Baubewilligung erfüllt. Weitere Bewilligungs- und Genehmigungsverfahren stehen noch bevor, doch der aktuelle Entscheid stärkt die Umsetzungsfähigkeit des Gesamtprojekts erheblich.

    Weg frei für ein neues Logistikzeitalter
    Mit dem Sachplanbeschluss setzt der Bundesrat ein klares Zeichen für nachhaltige und innovative Infrastrukturentwicklung. Cargo sous terrain könnte langfristig den Güterverkehr in der Schweiz revolutionieren, unterirdisch, leise und flächenschonend. Der raumplanerische Rahmen steht, jetzt beginnt die nächste Etappe der Umsetzung.

  • KI beschleunigt Perowskit-Solarzellen für den Massenmarkt

    KI beschleunigt Perowskit-Solarzellen für den Massenmarkt

    Perowskit-Solarzellen erreichen bereits Wirkungsgrade von über 26% und sind dabei leicht, flexibel und kostengünstig herstellbar. Sie gelten als vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Silizium-Modulen. Doch Herausforderungen wie Langzeitstabilität und Skalierbarkeit stehen der industriellen Nutzung noch im Weg.

    KI als Schlüssel zur Produktionsoptimierung
    Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erforscht, wie maschinelles Lernen den Herstellungsprozess von Perowskit-Zellen verbessern kann. Deep-Learning-Modelle analysieren Materialeigenschaften in Echtzeit und optimieren die Parameter für maximale Effizienz.

    Fehler erkennen, bevor sie entstehen
    Mithilfe von In-situ-Bildgebungstechniken überwacht KI die Dünnschichtbildung und erkennt Fehler frühzeitig. So können Prozessabweichungen sofort korrigiert und teure Ausschussproduktionen vermieden werden.

    Simulationen für maximale Effizienz
    Durch KI-gestützte Simulationen lassen sich Produktionsbedingungen präzise anpassen. Besonders die Steuerung der Vakuumabschreckzeit spielt eine entscheidende Rolle. Die KI optimiert diesen Prozess, um die bestmögliche Materialstruktur zu gewährleisten.

    Der Weg zur Marktreife
    Die KIT-Studie zeigt, dass KI ein entscheidender Treiber für die Weiterentwicklung der Perowskit-Photovoltaik ist. Die Technologie könnte den Solarenergiemarkt revolutionieren und mit KI schneller denn je industriell nutzbar werden.

  • Das Kammgarnareal im Süden

    Das Kammgarnareal im Süden

    Im Rahmen einer umfassenden Vision für die Stadt Schaffhausen soll das Kammgarnareal durch neue Zugänge und eine bessere Anbindung an das städtische Gefüge weiterentwickelt werden. Neben den bestehenden Zugängen von der Baumgartenstrasse, der Rheinuferstrasse und der Rheinstrasse wird ein neuer Durchgang entlang der Klosterstrasse geschaffen, um die Erreichbarkeit zu verbessern. Dies integriert das Areal noch stärker in die städtische Infrastruktur und ermöglicht neue Nutzungsmöglichkeiten.

    Das Kammgarnareal wird Teil einer «Perlenkette» von Begegnungsorten entlang des Rheinufers, die eine wichtige Rolle bei der weiteren Aufwertung dieses Gebiets spielen wird. Mit dem Baustart im September beginnt die etwa zweijährige Bauphase, mit dem Schaffhausen einen modernen, attraktiven Stadtteil gewinnen wird, der als Begegnungsort und Kulturzentrum die städtische Lebensqualität erheblich verbessert.

    Aufwertung der Flächen und Erhöhung der Aufenthaltsqualität
    Im Zuge der geplanten Neugestaltung sollen die auch Flächen aufgewertet werden. Durch die Schaffung grosszügiger Grünflächen, Sitzgelegenheiten und eines Wasserspiels im Innenhof der ehemaligen Kammgarnspinnerei wird die Aufenthaltsqualität gesteigert. Diese Massnahmen zielen darauf ab, den Kammgarnhof in einen attraktiven Ort der Begegnung und Erholung zu verwandeln, der für Veranstaltungen und den alltäglichen Aufenthalt genutzt werden kann.

    Neue Nutzungen und moderne Infrastruktur
    Ein zentrales Element der Umgestaltung ist der Bau einer einstöckigen Tiefgarage mit rund 90 Parkplätzen, die unter dem Kammgarnhof entstehen soll. Dadurch wird der Innenhof autofrei und bietet mehr Raum für Veranstaltungen und Erholung. Vor dem Westflügel ist eine Pergola geplant, während vor dem Nordflügel eine grosse Terrasse entstehen wird.

    Der historische Westflügel des Kammgarnareals wird im Rahmen der Sanierung für neue Nutzungen vorbereitet. Im Erdgeschoss, entlang einer neuen Passage zum Innenhof, werden die Bibliothek und die Ludothek untergebracht. Die verglasten Fassaden geben Passanten einen attraktiven Einblick in die Welt der Bücher und Spiele.

    Das erste Obergeschoss wird zur Hälfte von der Bibliothek genutzt, während die restlichen Flächen in kleinen bis mittelgrossen Einheiten vermietet wird. Die Pädagogische Hochschule Schaffhausen zieht in den oberen Etagen ein, während die verbleibenden Flächen für flexible Nutzungsmöglichkeiten durch weitere Mieter zur Verfügung stehen.

    Diese umfassende Umgestaltung des Kammgarnareals stärkt die Verbindung zur Altstadt und dem Rhein und verleiht dem Areal eine neue Bedeutung im städtischen Gefüge. Die geplanten Massnahmen tragen zur langfristigen Stadtentwicklung bei und schaffen einen modernen, lebendigen Stadtteil, der die Lebensqualität in Schaffhausen entscheidend verbessert.

  • Manor zieht ins Jelmoli-Haus

    Manor zieht ins Jelmoli-Haus

    Im Februar 2023 entschied Swiss Prime Site, das Jelmoli-Haus umzubauen und nachhaltig weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Retailflächen an die aktuellen Marktbedürfnisse anzupassen und das Gebäude zukunftsfähig zu machen. Mit Manor hat Swiss Prime Site nun einen langfristigen Mieter gefunden, der die Attraktivität des Hauses und der unteren Bahnhofstrasse nachhaltig sichern wird.

    Ein inspirierendes Einkaufserlebnis im Herzen von Zürich
    Manor wird eine Fläche von rund 13’000 m² anmieten und voraussichtlich 2027 das Erdgeschoss, das Untergeschoss sowie das erste Obergeschoss übernehmen. Hier wird Manor einen «Flagship Store» eröffnen, der direkt von der Sihlstrasse und Seidengasse zugänglich sein wird. Roland Armbruster, CEO von Manor, verspricht ein inspirierendes Einkaufserlebnis mit einem vielseitigen und kuratierten Produktangebot in den Bereichen Fashion, Beauty, Home & Living. Ein vielfältiges Restaurationsangebot wird das Einkaufserlebnis abrunden.

    Neue Büroflächen und Gastronomieangebote
    Nach dem Umbau werden die oberen Geschosse des Jelmoli-Hauses rund 20’000 m² Büroflächen bieten, die eine neue Topadresse in der Zürcher Innenstadt darstellen. Diese Büroflächen werden durch ein breites Gastronomie- und Freizeitangebot ergänzt. Auf der neu konzipierten Dachterrasse entstehen weitere Räumlichkeiten für Gastronomieangebote.

    Partnerschaft zwischen Swiss Prime Site und Manor
    Der langfristige Mietvertrag zwischen Swiss Prime Site und Manor ist ein bedeutender Schritt für beide Unternehmen. Manor wird sich auch an den Investitionen für den Umbau beteiligen, um attraktive Verkaufsflächen zu schaffen. Während des Umbaus und auch danach bleiben bestehende Mietverhältnisse, insbesondere mit dem Fitnessclub Holmes Place, bestehen. Holmes Place wird sein Angebot auch während der Umbauphase für die Kundschaft offenhalten. Mit Manor und Holmes Place sind somit bereits rund die Hälfte der Flächen vor Baubeginn vermietet.

    Ein einzigartiger Begegnungsort für Zürich
    René Zahnd, CEO von Swiss Prime Site, betont: «Unser prioritäres Ziel war es, das Jelmoli-Gebäude als einzigartige Destination und offenen Begegnungsort zu erhalten. Mit dem Einzug der Warenhausgruppe Manor und ihrer langjährigen Tradition wird das Jelmoli-Haus für Zürich und die Zürcher Bevölkerung mit neuem Leben gefüllt und wird über die Stadtgrenzen hinaus strahlen.»

    Die grösste Warenhausgruppe der Schweiz
    Manor, die grösste Warenhausgruppe der Schweiz, ist in allen Landesteilen vertreten und beschäftigt rund 7’500 Mitarbeitende. Zur Manor Gruppe gehören 59 Manor Warenhäuser, 27 Manor Food Supermärkte und 23 Manora Restaurants. Das Unternehmen verfolgt eine Omnichannel-Strategie, die Online-Shop und Services verknüpft. Manor wirtschaftet nachhaltig profitabel und gehört zur Maus Frères Holding, zu der auch führende Lifestyle-Marken wie Lacoste zählen.

    Die Neupositionierung des Jelmoli-Hauses durch den Einzug von Manor markiert einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Zürcher Bahnhofstrasse und unterstreicht die Bedeutung von Swiss Prime Site in der nachhaltigen Stadtentwicklung.

  • Führungswechsel bei SVIT Schweiz beschlossen

    Führungswechsel bei SVIT Schweiz beschlossen

    Am 20. Juni 2024 fand in Luzern die Delegiertenversammlung der SVIT Mitgliederorganisationen statt. Dabei wurde entschieden, dass Michel Molinari, derzeit Vize-Präsident des SVIT Schweiz, im Jahr 2025 das Amt des Präsidenten von Andreas Ingold übernehmen wird. Jean-Jacques Morard, ebenfalls Vize-Präsident, wird durch Cécile Berger-Meyer ersetzt. David Zumsteg tritt die Nachfolge von Michel Molinari als Vize-Präsident an. Zudem wird Andreas Dürr 2026 seinen Sitz an Boris Grell übergeben. Bereits im vergangenen Jahr wurde Gabriel Schmid als Finanzverantwortlicher ins Präsidium berufen. Diese Neubesetzungen markieren den Beginn eines umfassenden Führungswechsels im Dachverband.

    Entscheidung zu Sponsoringvereinbarungen
    Neben den Präsidiumswahlen haben die Delegierten über Anträge des SVIT Ostschweiz und des SVIT Zentralschweiz abgestimmt. Die Anträge forderten, dass der SVIT Schweiz keine weiteren Werbe-, Sponsoring- oder sonstigen Leistungsvereinbarungen mit der Swiss Marketplace Group AG und deren Organisationen abschliessen darf. Bestehende Vereinbarungen sollen zum Ende der Vertragslaufzeiten gekündigt werden. Die Delegierten stimmten diesen Anträgen zu und setzen damit ein klares Zeichen für eine neue Ausrichtung des Verbandes.

    Swiss Real Estate Forum als Rahmenveranstaltung
    Die Delegiertenversammlung 2024 war eingebettet in das Swiss Real Estate Forum (SREF), welches am selben Tag stattfand. Dieses Forum bot eine Plattform für Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport, darunter Alt-Bundesrat Ueli Maurer und der ehemalige Welt-Torhüter Oliver Kahn, um aktuelle Themen der Immobilienbranche zu diskutieren.

    Mit den getroffenen Entscheidungen und dem eingeleiteten Führungswechsel positioniert sich der SVIT Schweiz für die Zukunft und setzt wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Verbandes und der gesamten Branche.

  • Weiterentwicklung YOND Campus im Albis-Areal

    Weiterentwicklung YOND Campus im Albis-Areal

    Die geplante Erweiterung des YOND Campus um die Gebäude YOND.02/03 auf einer Gesamtnutzfläche von etwa 31.000 m2 greift das Konzept von YOND.01 auf und passt es gezielter an die Anforderungen produzierender Unternehmen an. Dabei stehen die Bereitstellung robuster und leistungsfähiger Bauten, die Flexibilität durch grosse, teilbare Flächen sowie eine optimierte Logistik im Vordergrund. Diese Anpassungen umfassen eine effiziente Anlieferung, Laderampen, ein logistikgerechtes Untergeschoss sowie eine fortschrittliche vertikale Erschliessung des Gebäudes. Zusätzlich ermöglichen Zwischengeschosse aus Holz eine flexible Raumnutzung, die sich den individuellen Bedürfnissen der Unternehmen anpasst.

    Parallel dazu wird das historische Labor- und Werkstattgebäude in der Albisriederstrasse 203 in ein Zentrum für Klein- und Kreativgewerbe umgewandelt. Die geplante Renovation und Erweiterung um ein Stockwerk zielen darauf ab, die Geschichte des Ortes zu bewahren und einen Arbeitsraum für die Kreativwirtschaft zu schaffen. Die Umgestaltung des Kesselhauses in einen vertikalen Garten und die Einrichtung eines Bistros im Erdgeschoss unterstreichen das Bestreben, einen Campus zu schaffen, der Lebensqualität und Arbeitswelt harmonisch vereint.

    Die öffentlich zugänglichen gastronomischen Einrichtungen entlang der Albisriederstrasse und am angrenzenden Park wird das Areal als attraktiven Standort für Unternehmen und Besucher etablieren. Die Nutzung des Erdgeschosses soll den YOND Campus als Ort des Miteinanders positionieren und zur Aktivierung des Raumes beitragen. Mit dieser Erweiterung wird ein zukunftsweisender Raum geschaffen, der sowohl die dynamischen Anforderungen moderner Unternehmen als auch das Bedürfnis nach sozialem Austausch und Kreativität unterstützt.

  • Expertise und strategische Partnerschaften in Hotelentwicklung

    Expertise und strategische Partnerschaften in Hotelentwicklung

    In der Hotelimmobilienbranche vollzieht sich derzeit ein tiefgreifender Strukturwandel. Die Ansprüche der Gäste ändern sich rasant, und die Strukturen von Eigentümern und Betreibern werden zunehmend komplexer. Patrick Vogler, ehemaliger CEO des Grand Resort Bad Ragaz, und Professor Norbert Hörburger, Forscher und Dozent im Bereich Hospitality an der Fachhochschule Graubünden, haben die Hotelinvest GmbH gegründet. Ihr Ziel: die nachhaltige Nutzung und Weiterentwicklung von hochwertigen Beherbergungsimmobilien durch gezielte Beratung und Vermittlung.

    Gezielte Strategien für nachhaltigen Erfolg
    Die Hotelinvest GmbH legt grossen Wert auf eine sorgfältige Auswahl von Investitionsobjekten und Investoren. Vor jeder Transaktion werden umfassende Analysen, Machbarkeitsstudien und Plausibilitätsprüfungen durchgeführt. Das Team besteht aus hochqualifizierten Senior Consultants, darunter Eva White, eine international erfahrene Spezialistin für Hospitality-Immobilientransaktionen, und Annette Fink, Expertin für Wellness- und Spa-Management sowie Marketing und Positionierung. «Unser Fokus liegt im nachhaltigen Erfolg unserer Kundschaft», betont Norbert Hörburger. «Wir bieten optimalen Marktzugang für Käufer und Verkäufer durch unsere hervorragende Vernetzung.»

    Vielfältige Hotelkonzepte und flexible Lösungen
    Dank ihrer umfangreichen Erfahrung und ihres grossen Netzwerks zu internationalen Investoren ist die Hotelinvest GmbH ein idealer Partner für verschiedene Hoteltypen, von Stadthotels und Service Apartments bis hin zu Ferienresorts. Patrick Vogler hebt hervor, dass in der Stadthotellerie der Trend zu jungen, digitalisierten Hotelkonzepten geht, die mit weniger Personal auskommen. Auch in anderen Bereichen der kommerziellen Beherbergung entstehen innovative Service-Living-Formen, die flexibel auf unterschiedliche Immobiliensituationen reagieren können.

    Strategische Zusammenarbeit und umfassende Unterstützung
    Die Hotelinvest GmbH setzt auf die Entwicklung vertrauensvoller Partnerschaften und bietet umfassende Unterstützung während des gesamten Investitions- und Entwicklungsprozesses. Dank ihres Netzwerks können sie Projektentwickler, Bauherren und Architekten bereits vor, während und nach der Transaktion begleiten und bei der konzeptionellen Ausrichtung ihrer Investitionen und Bauvorhaben unterstützen. «Mit unserer Aussensicht und unserem Erfahrungsschatz entstehen oft völlig neue, erfolgversprechende Konzepte», erklärt Norbert Hörburger.

    Diese strategische und umfassende Herangehensweise an die Entwicklung von Hotelimmobilien ermöglicht es, innovative und nachhaltige Lösungen zu schaffen, die den aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Branche gerecht werden.

  • House of Winterthur sucht neuen Geschäftsführer

    House of Winterthur sucht neuen Geschäftsführer

    Seit seinem Amtsantritt im August 2020 hat Roth die Organisation mit frischen Ansätzen und einer verstärkten Präsenz in den sozialen Medien entscheidend weiterentwickelt. Unter seiner Leitung hat sich House of Winterthur als dynamische regionale Vernetzungsplattform etabliert, die durch innovative Veranstaltungsformate wie Tech-Lunches, die Smart-Health-Reihe und House-Kulturabende Akzente setzt. Roths Einsatz für den Ausbau der digitalen Kommunikationskanäle hat zudem die Sichtbarkeit und das Engagement für die Region Winterthur signifikant erhöht.

    Die Suche nach Roths Nachfolger wird von einem speziell eingerichteten Nominationsausschuss geleitet, der die anspruchsvolle Aufgabe hat, eine Persönlichkeit zu finden, die die erfolgreiche Arbeit Roths fortsetzen und House of Winterthur in die Zukunft führen wird. Beat Schwab, der Präsident von House of Winterthur, würdigt Roth als einen visionären und engagierten Leiter, dessen Wirken die Begeisterung für die Region in vielen Menschen entfacht hat.

    Mit Roths bevorstehendem Abschied verliert House of Winterthur nicht nur einen innovativen Gestalter, sondern auch einen Geschäftsführer, der massgeblich zur Modernisierung und zum Erfolg der Standortmarketingorganisation beigetragen hat. Die bevorstehende Neubesetzung bietet gleichzeitig die Chance, auf dem soliden Fundament aufzubauen und die Zukunft von House of Winterthur aktiv zu gestalten.

  • Neuer CEO Giuseppe Santagada bei der Erne Gruppe

    Neuer CEO Giuseppe Santagada bei der Erne Gruppe

    Ein neues Kapitel beginnt mit der Ernennung von Giuseppe Santagada zum Gruppen-CEO, der seine Rolle offiziell am 1. Januar 2024 antrat. Santagada, ein erfahrener Wirtschaftsingenieur mit einem MBA von der Universität St. Gallen und weiterführenden Studien an der Harvard Business School, bringt eine beeindruckende Karriereleiter mit sich, zuletzt als Group COO und Delegierter des Verwaltungsrates bei Vebego, wo er in der Schweiz, Deutschland und Österreich tätig war.

    Als neuer CEO wird Santagada eine Schlüsselrolle in der Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie spielen. Er plant, eng mit der vierten Generation der ERNE-Familie, dem Verwaltungsrat und der Unternehmensleitung zusammenzuarbeiten, um die Organisation entlang der Wertschöpfungskette zu stärken und noch besser auf Markterfordernisse und Kundenbedürfnisse auszurichten.

    Daniel Erne, Verwaltungsratspräsident, äusserte sich positiv über die Neubesetzung: «Mit Giuseppe Santagada haben wir die ideale Führungskraft, um die Kontinuität, den Erfolg und das strategische Wachstum unseres Familienunternehmens zu sichern.» Santagadas umfassende Erfahrung und sein weitreichendes Netzwerk werden als grundlegende Ressourcen für die zukünftige Entwicklung der Gruppe angesehen.

  • Sika eröffnet Zentrum für Zukunftstechnologie in China

    Sika eröffnet Zentrum für Zukunftstechnologie in China

    Sika, ein Unternehmen der Spezialchemie für Bau und Industrie, baut seine Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in der Region Asien/Pazifik aus und hat in China ein neues Technologiezentrum eröffnet. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, soll dort die Entwicklung von nachhaltigen und leistungsstarken Technologien für die Transformation im Bausektor und in der Automobilindustrie vorangebracht werden.

    Das Gebäude befindet sich in Suzhou nahe Schanghai. Auf 9000 Quadratmetern werden rund 150 Beschäftigte an Zukunftstechnologien forschen, heisst es. Der Schwerpunkt liege auf der Erforschung von Materialtechnologien für den Bereich der erneuerbaren Energieträger wie Solar- und Windenergie sowie der Energiespeicherung und der E-Mobilität. Thematisch stehen die Weiterentwicklung von Kleb- und Dichtstoffen, Betonzusatzmitteln und CO2-reduzierenden Zementtechnologien im Fokus.

    Der neue Standort biete mit hochmodernen Laboren und Einrichtungen „ideale Voraussetzungen für die intensive Zusammenarbeit unserer Forschungsteams“, wird Patricia Heidtman, Chief Innovation and Sustainability Officer, zitiert. „So können wir für unsere Kunden zukunftsweisende Technologien entwickeln, die Nachhaltigkeit mit Leistungsstärke verbinden.“

    Laut Mitteilung handelt es sich um das zweitgrösste Technologiezentrum von Sika. Als Investitionssumme wird ein zweistelliger Franken-Millionenbetrag angegeben.

  • Zukunftsweisender Neubau für den UZH-Campus Irchel

    Zukunftsweisender Neubau für den UZH-Campus Irchel

    Das Siegerprojekt, ausgewählt unter 14 eingereichten Entwürfen, überzeugte die Jury durch seine Fähigkeit, die charakteristische DNA des Campus Irchel weiterzuführen. Die Jury lobte insbesondere die hervorragenden inneren Qualitäten des Entwurfs und seine nahtlose Integration in die bestehende Struktur des Campus. François Chapuis, Direktor Immobilien und Betrieb, betonte die gründliche Berücksichtigung und Verbesserung der Anforderungen der Universität im Siegerentwurf.

    Ein Holz-Beton-Hybridbau
    Das Herzstück des Projekts bildet ein sechsgeschossiger Holz-Beton-Hybridbau, ergänzt durch einen ein Geschoss niedrigeren Labortrakt. Die beiden Gebäudeteile werden durch einen Eingangsbereich mit einer begrünten Dachterrasse verbunden. Im Untergeschoss sind Technik- und Logistikanlagen vorgesehen, die den gesamten Campus bedienen sollen.

    Zeitplan und Entwicklung des Projekts
    Die Weiterentwicklung des Siegerprojekts ist bereits in Planung. Bis 2025 soll ein genehmigungsfähiges Bauprojekt erarbeitet werden, mit dem Ziel, die Bauarbeiten zwischen 2029 und 2030 zu beginnen. Die Sanierung des gesamten Campus ist als langfristiges Vorhaben über einen Zeitraum von 25 Jahren angesetzt.

    Ein bedeutender Schritt für die UZH
    Dieses Projekt stellt einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des UZH-Campus Irchel dar. Mit dem Fokus auf moderner Architektur und nachhaltigen Bautechniken wird der Campus nicht nur erneuert, sondern auch für zukünftige Herausforderungen gerüstet. Die Entscheidung für das Siegerprojekt markiert den Beginn eines spannenden und zukunftsorientierten Bauvorhabens an der Universität Zürich.

  • Neue Führung bei SMG-Kommunikation

    Neue Führung bei SMG-Kommunikation

    Roswitha Brunner tritt ihre neue Funktion bei der SMG an, einem innovativen Schweizer Digitalunternehmen mit einem weitreichenden Netzwerk von Online-Marktplätzen wie ImmoScout24, AutoScout24 und anderen. Ihre Aufgaben umfassen die Verantwortung für die gruppenweite externe Kommunikation und die Rolle der Mediensprecherin für die SMG. Sie wird die strategische Kommunikation und Public Affairs des Unternehmens weiterentwickeln.

    Mit ihrer umfangreichen Erfahrung in Medienerfahrung und Public Affairs bringt Brunner wertvolle Kompetenzen in ihre neue Position ein. Zuvor war sie zwei Jahre für das PropTech-Startup PriceHubble tätig und hat über sechs Jahre in verschiedenen Funktionen bei der AMAG gearbeitet, zuletzt als Leiterin Group PR & CSR. Ihre früheren beruflichen Stationen umfassen eine Tätigkeit bei einer Zürcher Kommunikationsagentur und sechs Jahre im Bereich Public Affairs bei der UBS.

    Jessica List, Chief Corporate Officer der SMG, unterstreicht Brunners umfassende Branchenerfahrung in den Bereichen Immobilien, Automobil und Finanzen, die entscheidend für die Abdeckung aller Geschäftsbereiche von SMG ist. Christoph Tonini, CEO der SMG, hebt hervor, dass Brunner als ausgewiesene Expertin die externe Kommunikation von SMG im politischen, medialen und öffentlichen Raum strategisch weiterentwickeln wird, was für das Unternehmen von grosser Bedeutung ist

  • Koordinierte Entwicklung bringt viele Vorteile

    Koordinierte Entwicklung bringt viele Vorteile

    Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) gehört zu den führenden Hochschulen der Schweiz. Mit dem Bevölkerungswachstum im Kanton Zürich sind auch die Studierendenzahlen stark angestiegen. Bis 2035 werden diese weiter jährlich um 0,8 bis 2 Prozent zunehmen. Die ZHAW benötigt deshalb in Winterthur zusätzliche und zeitgemässe Flächen, um ihren Studierenden und Lehrenden auch in Zukunft attraktive Bildungs- und Forschungsinfrastrukturen zur Verfügung stellen zu können. Zudem gibt es erhöhten Koordinationsbedarf mit städtischen lanungen und Infrastrukturbedürfnissen, weil die Stadt Winterthur ein Stadtentwicklungskonzept («Winterthur 2040») erarbeitet hat.

    Weiterentwicklung in Zentrumsnähe

    Die Weiterentwicklung der Hochschule soll abgestimmt auf die Planungen der Stadt erfolgen. Die ZHAW strebt an, Quartier und städtische Interessen in ihre Entwicklung einzubeziehen und – sofern mit den Schulinteressen vereinbar – der Öffentlichkeit sowie Forschungs- und Wirtschaftspartnern im Sinne von Open Science gemeinsam nutzbare Räume zugänglich zu machen. Der Kanton Zürich, die Stadt Winterthur und die ZHAW unterzeichneten zu diesem Zweck eine gemeinsame Absichtserklärung, die eine verbindliche Grundlage für die künftigen Entwicklungsschritte der ZHAW bildet. Wie bisher soll die Entwicklung im näheren Umfeld des Winterthurer Hauptbahnhofs an den drei ZHAW-Standorten Sulzer-Areal, Technikum und St. Georgen stattfinden. Die Hochschule soll gut in das Stadtgefüge integriert und mit städtischen Freiräumen sowie den angrenzenden Quartieren

    verbunden sein.

    Während die Nutzungen auf dem Sulzer-Areal auf der bestehenden Fläche weiterentwickelt werden, wird im Gebiet zwischen dem Technikum und den Zeughäusern eine schrittweise Erweiterung angestrebt. In einer ersten Etappe sollen ein Ausbau des Areals an der Technikumstrasse («Campus T») sowie eine Erweiterung der ZHAW auf dem Teuchelweiherplatz erfolgen. Dieser Standort wird gemeinsam mit der Stadt Winterthur schrittweise zum «Wissensquartier» entwickelt. Die heutigen Nutzungen auf dem Teuchelweiherplatz durch Dritte werden auf das Areal der armasuisse und Teile der Zeughauswiesen verlagert. Am Standort St. Georgen wird eine Erweiterung über die Gleise auf das SBB-eigene Lindareal geprüft. Dort reduziert sich der bahnbetriebliche Platzbedarf der SBB, womit an zentraler Lage eine Fläche von rund 18’000 Quadratmetern städtebaulich entwickelt werden kann. Die SBB plant auf dem Lindareal ein breites Angebot an Wohn- und Arbeitsräumen, öffentliche Erdgeschosse mit diversen Nutzungen, für alle zugängliche Grün- und Freiräume und eine Umnutzung der denkmalgeschützten Bestandsbauten. Diese Vielfalt leistet einen wichtigen Beitrag an ein attraktives zukünftiges Quartier. Aufgrund seiner Nähe zum Standort St. Georgen eignet sich das Lindareal als möglicher neuer Standort für die ZHAW. Die Stadt Winterthur plant, mit einer neuen Fussgängerbrücke das Lindareal und das Kantonsspital Winterthur mit dem Bahnfussweg zum Hauptbahnhof und mit dem SISKA-Areal («Banane») zu verbinden.

    Gebietsmanagement gewährleistet Gesamtsicht

    Um in den kommenden Jahren die planungs- und baurechtlichen Grundlagen zu schaffen und die geplante Weiterentwicklung zu realisieren, setzen die Baudirektion, die Bildungsdirektion, die ZHAW und die Stadt Winterthur gemeinsam ein so genanntes «Gebietsmanagement» ein. Dadurch wird gewährleistet, dass die komplexen Arbeiten langfristig aus einer Gesamtsicht und koordiniert erfolgen.

    Die aufeinander abgestimmte Entwicklung bringt diverse Vorteile mit sich. Die Investitionen

    stärken den Kanton Zürich als Bildungs- und Wirtschaftsstandort – dies ist insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels von Bedeutung. Den Studierenden und Lehrenden der ZHAW stehen mittel- und langfristig neue Gebäude mit moderner Infrastruktur zur Verfügung. Durch die räumliche Konzentration kann die Hochschule zudem Synergien besser nutzen, dies vereinfacht den Studien- sowie den Forschungsbetrieb. Die Winterthurer Bevölkerung wiederum profitiert von Quartieren, die über attraktive Aussenanlagen und Freiräume sowie verkehrsberuhigte Zonen verfügen und gut in die Stadt eingebettet sind. Vielfältige Nutzungen beleben die Gebiete auch ausserhalb der Unterrichts- und Lernzeiten. Zudem schafft die ZHAW Arbeitsplätze, bildet wertvolle Fachkräfte aus, unterstützt die Gründung von Start-ups und kooperiert mit lokalen Unternehmen.

  • Venture Kick unterstützt Borobotics mit 150‘000 Franken

    Venture Kick unterstützt Borobotics mit 150‘000 Franken

    Borobotics aus Winterthur erhält von Venture Kick mit Erreichen der dritten Stufe des Programms 150‘000 Franken für die Weiterentwicklung seines innovativen Bohrroboters. Als Antwort auf das Problem der bisher energieintensiven und teuren Bohrung von Löchern für Erdwärmesonden revolutioniert Borobotics laut einer Medienmitteilung geothermische Wärmeprozesse mit einem Bohrroboter, der auf bis zu 90 Prozent weniger Raum und zu deutlich geringeren Kosten arbeiten kann.

    Zusätzlich zu den hohen Kosten und dem grossen Platzbedarf bringen bisherige Verfahren laut der Mitteilung Nachteile wie Energieintensität, Ungenauigkeit, Lärmbelästigung und Landschaftszerstörung mit sich. Borobotics beschreibt seine Entwicklung als „einen regenwurmartigen Roboter, der sich senkrecht in die Erde bewegt“, ohne Bohrturm oder Bohrgestänge. Er soll eine wesentlich grössere Verbreitung von Erdwärmeheizungen ermöglichen.

    Borobotics ist laut der Mitteilung aus einem Forschungsprojekt der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hervorgegangen. Das Start-up will die 150‘000 Franken in mehrere Bohrtests seines Roboters investieren, um auf der Geothermie-Messe GeoTHERM 2024 in Offenburg bei Demonstrationsbohrungen am 29. Februar und 1. März 2024 bei Demonstrationsbohrungen einen funktionstüchtigen Prototyp vorstellen zu können.

  • Reto Zeidler wird Head of Cyber Security bei Inventx

    Reto Zeidler wird Head of Cyber Security bei Inventx

    Als IT- und Digitalisierungspartnerin für Schweizer Banken und Versicherungen adressiert Inventx den stetig wachsenden Kundenbedarf an Security-Kompetenz mit einem umfassenden Lösungsportfolio. Das Unternehmen berät Kunden in den Bereichen Information Security, Cyber-Crime, Cyber-Risiken, sichere Enterprise-Architekturen und Zonenkonzepte sowie zukunftsgerechtes Risikomanagement. Dank ihrem unabhängigen Cyber Resilience Center mit bestausgebildeten Analysten bleibt diese rund um die Uhr am Puls der aktuellen Cyber-Crime-Trends.

    Reto Zeidler stösst zu Inventx vom Prozess- und Digitalisierungsberater Pragmatica, wo er als Head of Information and Cyber Security die Beratungskompetenz des Unternehmens in diesen Bereichen verantwortete und als Principal Consultant Security-Projekte leitete. Davor war Reto Zeidler Chief Managed Services Officer und Mitglied der Geschäftsleitung beim IT-Sicherheitsdienstleister ISPIN. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren unter anderem Associate Partner / Executive Advisor für IBM Security und Head of Cloud Security Services bei Swisscom.

    Als aktives Mitglied der Cyber Security Community engagiert er sich in der Information Security Society Switzerland (ISSS) und in der Cloud Security Alliance. Er ist zudem Dozent und Experte für Informationssicherheit an der Hochschule Luzern.

    Bei Inventx verantwortet Reto Zeidler den gesamten Cyber Security Cluster, stellt die Leistungserbringung nachhaltig und in hoher Qualität sicher und richtet diese strategisch auf Kundenbedürfnisse aus. Er entwickelt den Bereich laufend weiter und baut ihn personell und technologisch aus.

    Fabio Cortesi, CTO und Mitglied der Geschäftsleitung der Inventx AG, begrüsst den neuen Head of Cyber Security: «Wir freuen uns, einen erfahrenen und hochkompetenten Security-Experten gewonnen zu haben. Reto verknüpft Fach- und Führungskompetenz auf höchstem Niveau, immer mit klarem Blick auf aktuelle und künftige Kundenbedürfnisse.»

    Reto Zeidler zu seiner neuen Rolle: «Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinem Team den Cyber Security Cluster für unsere Kunden noch weiter nach vorne zu bringen. Wir können auf einer hervorragenden Basis aufbauen. Nun wollen wir den nächsten Entwicklungsschritt machen.»

    Quelle www.inventx.ch

  • CLEMAP sammelt erfolgreich Kapital

    CLEMAP sammelt erfolgreich Kapital

    CLEMAP habe eine Seed-Runde erfolgreich abgeschlossen, informiert das Zürcher Jungunternehmen in einer Mitteilung. Über die Höhe des unter Leitung von Malco Parola, Investor im Swiss ICT Investor Club (SICTIC), eingesammelten Kapitals werden dort keine Angaben gemacht. CLEMAP will die Mittel für die Weiterentwicklung seiner B2B-Energieplattform und weitere Markteintritte verwenden. Das 2017 gegründete Unternehmen hat sich seit 2020 auf Produkte für intelligente Netze, Fabriken und Gebäude spezialisiert.

    In der nun abgeschlossen Finanzierungsrunde hätten sich die Investoren „von den neuen nationalen und internationalen Kooperationen“ überzeugen lassen, schreibt CLEMAP. Als weitere Kapitalmagnete werden in der Mitteilung das Lademanagement von CLEMAP für Elektrofahrzeuge und Energie Monitoring-Lösungen für die intelligente Fabrik genannt. Mit letzteren ist das Jungunternehmen bereits auf dem italienischen Markt aktiv. Auch das Lastaufschlüsselungsprodukt CLEMAP One wird bereits in intelligenten Gebäuden eingesetzt.

    Im Zusammenhang mit der Seed-Runde stellt das Jungunternehmen zudem seinen Verwaltungsrat um. Als neues Mitglied nimmt SICTIC-Investor Parola Einsitz. Das Präsidium wird von Pascal Kienast an den Ex-CEO von Repower, Kurt Bobst, übergeben. Mit Gino Agbomemewa als CEO und Pascal Kienast als COO bleibe das Management von CLEMAP dagegen unverändert, heisst es in der Mitteilung.