Schlagwort: Werkstoffe

  • Schweizer Premiere 100% recyceltes Aluminium für Green Metro Campus

    Schweizer Premiere 100% recyceltes Aluminium für Green Metro Campus

    Dies ist das dritte Projekt in Europa und eine Premiere für die Schweiz. Green hat sich mit Implenia, Ernst Schweizer und Hydro Building Systems zusammengetan, um diese innovative Lösung einzusetzen. Die Verwendung von recyceltem End-of-Life-Aluminium führt zu einer erheblichen Reduktion des CO2-Fussabdrucks um das 40-fache und es werden mehr als 167 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.

    Das 100% recycelte Aluminium wird in den Fassadenelementen verwendet und reduziert den CO2-Fussabdruck im Vergleich zu Primäraluminium um das 40-fache, ohne dabei an Qualität einzubüssen. Roger Süess, CEO von Green, erklärt: «Wir erforschen kontinuierlich innovative Wege zur Verwendung neuer Werkstoffe und freuen uns, dass dies in Zusammenarbeit mit unseren Partnern gelungen ist.»

    Aluminium gilt als ein zukunftsweisender Werkstoff für nachhaltiges Bauen aufgrund seiner Stärke, Leichtigkeit und Langlebigkeit. Es kann nahezu unbegrenzt recycelt werden, wobei nur 5% der Energie benötigt wird, die für die Herstellung von Primäraluminium erforderlich ist. Aufgrund dieser hervorragenden Recycling-Eigenschaften wird Aluminium bereits heute als wichtiger Bestandteil einer Kreislaufwirtschaft angesehen und seine Bedeutung in der Bauindustrie wird voraussichtlich weiter zunehmen.

    Die Fassadenelemente für das neue Bürogebäude werden von der Ernst Schweizer AG hergestellt, während das Aluminium von der norwegischen Hydro-Gruppe produziert wird. Diese ist derzeit der einzige Hersteller, der hochwertiges 100% End-of-Life Aluminium ohne Zugabe von Primäraluminium und mit einem nahezu null CO2-Fussabdruck herstellen kann. Obwohl recyceltes End-of-Life-Aluminium derzeit in geringen Mengen verfügbar ist und mit höheren Kosten verbunden ist, setzen die vier Partner ein Zeichen, indem sie diesen vielversprechenden Werkstoff erstmalig in der Schweiz einsetzen.

  • Pilatus baut in Nidwalden aus

    Pilatus baut in Nidwalden aus

    Das Geschäftsjahr 2022 sei für Pilatus „von grossen Erfolgen gezeichnet“ worden, schreibt der Nidwaldner Flugzeugbauer in einer Mitteilung. Mit einem Umsatz von 1,3 Milliarden Franken, einem Betriebsergebnis von 226 Millionen Franken und Bestellungen über insgesamt 1,6 Milliarden Franken habe das Unternehmen eines seiner besten Jahre überhaupt verzeichnet, heisst es dort weiter. „Pilatus hat viel geleistet und gleichzeitig von einer ausserordentlich hohen Nachfrage nach unseren einzigartigen Flugzeugen profitiert“, wird CEO Markus Bucher in der Mitteilung zitiert.

    Das Unternehmen reagiert auf die hohe Nachfrage mit einem Ausbau von Kapazitäten. Mitte Jahr soll in Buochs mit dem Bau einer Halle für Wartungsarbeiten begonnen werden, informiert Pilatus. In Ennetbürgen ist der Bau eines neuen Gebäudes zur Produktion von Bauteilen aus Verbundwerkstoffen vorgesehen. Der Flugzeugbauer sieht in den Investitionen in Nidwalden einen Beweis dafür, „dass sich Pilatus kontinuierlich für den Denk-, Werk- und Ausbildungsplatz Schweiz einsetzt“.

    Im vergangenen Jahr hat Pilatus 40 Maschinen vom Typ PC-24, 80 PC-12 NGX, 10 PC-21 und 3 PC-6 an Kunden ausgeliefert. „Unser PC-12 NGX und PC-24 waren und sind absolute Bestseller, unsere Auftragsbücher sind voll“, erklärt Verwaltungsratspräsident Hansueli Loosli.

    Einer weiteren Mitteilung zufolge hat Pilatus im Februar den bereits zehnten PC-24 Super Versatile an den luxemburgerischen Anbieter von Teileigentum an Flugzeugen, Jetfly, übergeben. „Seit der Übernahme des ersten PC-24 in unsere Flotte im Jahr 2018 wollten immer mehr Kunden mit diesem unglaublich geräumigen und vielseitigen Jet fliegen“, wird Jetfly-CEO Cédric Lescop dort zitiert.